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4. Staubig - Gesundheitsgefährdend !!
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Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 16:03

Diavolezza hat geschrieben:
sebi hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:
sebi hat geschrieben:
Den Eindruck hatte ich, als ich die Folgen sah, allerdings nicht. Die Tanja von 1987 war in dieser Hinsicht noch nicht die Tanja von 2010.


Kurz vorher hat sie angefangen, ihre Mutter in den Selbstmord zu treiben. "Mama, die Liebe ist ein Kampf, wie beim Tennis, und da gewinnt meistens die Jüngere."


Natürlich waren bei "Tanja 1986/87" schon Veranlagungen von "Tanja 2010" vorhanden - irgendwo muss es ja auch herkommen... ;-)
Aber diese wurden vielleicht gegenüber Henny, aber nicht gegenüber Meike offensichtlich.

... Nicht nur gegenüber Henny, auch ihrem Vater gegenüber, den Tanja schon als Teenager wie den letzten Dreck behandelte.


Das stimmt im ersten Listra-Jahr - da haben Tanja und auch Henny keine Gelegenheit ausgelassen, Franz zu demütigen.
Und als sie Bennys Liebesbrief laut vorlas, habe ich sie damals sogar dafür gehasst (da ich mich mit dem mir gleichaltrigen Benny identifiziert habe und genau wie er, damals heftig in Tanja verknallt :heart: war ... :oops: )

Aber in der Zeit von Meikes Erkrankung änderte sich auch Tanjas Verhalten ihrem Vater gegenüber - das war wirklich von aufrichtiger Hilfsbereitschaft und Respekt geprägt.
Naja, und nach Meikes Tod hatte es ja dann sogar den Anschein, als würde sich hier ein ganz "spezielles" Vater-Tochter-Verhältnis entwickeln - war wohl auch so geplant und die Autoren haben dann aber wohl doch kalte Füße bekommen...

Natürlich war Tanjas Hinwendung zu ihrem Vater nach dem Freitod der Mutter (für den sie m.E. eine Mitschuld, aber nicht die Hauptschuld trägt) auch nicht frei von "egoistischen" Motiven - nach dem Tod der Mutter und angesichts der tödlichen Krankheit der Schwester hatte sie starke Verlustängste - die sie ja quasi bis heute begleiten.
Diese Verlustängste sind zwar (auch) naturgemäß "ich-bezogen" - aber für ein damals 17jähriges Mädchen auch sehr verständlich und kein Ausweis eines besonders schlechten Charakters.

23.12.2010, 16:03

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 18:18

sebi hat geschrieben: und kein Ausweis eines besonders schlechten Charakters.


Richtig. Aber das Gegenteil beweist es auch nicht.

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 18:23

sebi hat geschrieben:Aber in der Zeit von Meikes Erkrankung änderte sich auch Tanjas Verhalten ihrem Vater gegenüber - das war wirklich von aufrichtiger Hilfsbereitschaft und Respekt geprägt.
Naja, und nach Meikes Tod hatte es ja dann sogar den Anschein, als würde sich hier ein ganz "spezielles" Vater-Tochter-Verhältnis entwickeln - war wohl auch so geplant und die Autoren haben dann aber wohl doch kalte Füße bekommen...

Ja, kurze Zeit hatte man das Gefühl, dass zwischen Tanja und Franz was laufen würde. Aber aufrichtige Hilfsbereitschaft und Respekt ihrem Vater gegenüber zeigte Tanja nie. Drei Monate vor seinem Tod, zu Beginn des Herbstes, warf sie ihren Vater aus seiner eigenen Wohnung. Mitleid mit dem schwer alkoholkranken Franz hatte sie keins. Es war ihr egal, wo ihr hilfloser Vater die kalte Jahreszeit verbringen würde. Wenn sie das Zusammenleben mit Franz nicht ertragen konnte, so wäre es ihre mindeste Pflicht gewesen, ihn in einer stationären Einrichtung für Alkoholiker unterzubringen.

Zitat aus der Folgenzusammenfassung zu Folge 356 vom 27.09.1992:

Franz steht in Tanjas Wohnzimmer
...an der Staffelei und malt. Tanja geht die Wohnsituation immer mehr auf die Nerven. Sie bittet ihren Vater rundheraus, ihr nicht länger auf der Tasche zu liegen und abends nicht zu stören, wenn sie mit einem Gast nach Hause kommt. Trotzdem hockt Franz mitten in einem Chaos vor dem Fernseher, als Tanja mit ihrer Begleitung in die Wohnung kommt. Tanja platzt der Kragen. Ihr Besucher sucht erschrocken das Weite. Tanja setzt ihren Vater vor die Tür. Im Hausflur bricht Franz weinend zusammen.


Aus dem Grund habe ich auch jetzt kein Mitleid mit Tanja. Im Gegensatz zu ihrem Vater gibt es für Tanja eine Wohnung, noch dazu im gleichen Haus. Es gibt Freunde, die ihr beim Umzug und der Einrichtung der Wohnung helfen. Zudem ist Tanja, im Gegensatz zu ihrem Vater, gesund.

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 19:29

Mitleid habe ich mit Tanja auch nicht. Dafür war sie in ihrem Leben einfach zu egoistisch. Und wie sie sich an Weihnachten 1992 ihrem Vater gegenüber verhalten hat, ging gar nicht.

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 20:01

Das hat sie aber natürlich schon wieder verdrängt :roll: . Klaus müsste sich doch noch dran erinnern können, der soll ihr das mal um die Ohren hauen. Und da ging es nicht um Freundschaft, sondern um Familie :schimpf1: .

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 20:18

Diavolezza hat geschrieben:

----------------------------------------------------------------------
Auch das Scheitern ihrer Beziehung zu Suzanne geht auf Tanjas Konto. Sie hatte keine Verständnis dafür, dass Suze in Leipzig die lang ersehnte berufliche Chance hatte. Sie wollte unbedingt München bleiben. Dabei wäre es für sie als Frisörin ein Leichtes gewesen, in Leipzig Arbeit zu finden.
----------------------------------------------------------------------
Bei vielen vorher genannten Punkten stimme ich 100%ig zu.
Beim letzten muß ich allerdings wiedersprechen.Zum Scheitern einer Beziehung gehören immer 2.Außerdem hatte Tanja auch eine große berufliche Chance(Übernahme des Salons).Das Scheitern der Beziehung geht meiner Meinung nach fas t zu 100%auf Susannes Konto.Schließlich war sie es ,die damals schon einen neuen Partner hatte!
Zuletzt geändert von listrafan gera am 23.12.2010, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 20:21

Diavolezza hat geschrieben:Zitat aus der Folgenzusammenfassung zu Folge 356 vom 27.09.1992:

Franz steht in Tanjas Wohnzimmer
...an der Staffelei und malt. Tanja geht die Wohnsituation immer mehr auf die Nerven. Sie bittet ihren Vater rundheraus, ihr nicht länger auf der Tasche zu liegen und abends nicht zu stören, wenn sie mit einem Gast nach Hause kommt. Trotzdem hockt Franz mitten in einem Chaos vor dem Fernseher, als Tanja mit ihrer Begleitung in die Wohnung kommt. Tanja platzt der Kragen. Ihr Besucher sucht erschrocken das Weite. Tanja setzt ihren Vater vor die Tür. Im Hausflur bricht Franz weinend zusammen.



"Gast", "Begleitung", soso, Freier nennt man das!

Das Miststück hatte ein Bordell in der Wohnung und Franz verdarb ihr das Geschäft!

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 20:23

listrafan gera hat geschrieben:Dabei wäre es für sie als Frisörin ein Leichtes gewesen, in Leipzig Arbeit zu finden.


Da hätte sie aber keinen Salon abzocken können, und vor allem hätte sie da wirklich _arbeiten_ müssen!



Er° wird uns das aber sicherlich gleich ganz anders und absolut richtig erklären.

Re: 1307 - Trockenes Brot

23.12.2010, 23:28

Vanessa hat geschrieben:Ich mag Tanja. Das sag ich immer wieder. Ich erkenne ihre Ego-Trips natürlich sehr wohl, aber ich mah sie trotzdem.

DAS wundert mich jetzt überhaupt nicht.

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 00:03

Vanessa hat geschrieben:Ich mag Tanja. Das sag ich immer wieder. Ich erkenne ihre Ego-Trips natürlich sehr wohl, aber ich mah sie trotzdem. Wieso sollte man nur Menschen ohne Fehler mögen? Auch bei ihr ist es für mich so wie bei anderen Personen, die seit der Anfangszeit dabei waren. Ich bin mit ihr aufgewachsen. Die Figur Tanja sehe ich wie eine Bekannte oder sogar eine Schwester, die ich seit 25 Jahren kenne und sie einfach gern habe, egal welche Fehler sie haben mag.

...das hast Du wunderbar formuliert, Vanessa. Ich mochte die Figur Tanja auch schon immer und sehe ihr gerne das eine oder andere nach.

Ihre Denk- und Handlungsweise konnte ich immer gut nachvollziehen - nur einmal nicht. Warum hat sie bei der Scheidung von Dr. Dressler komplett auf Unterhalt verzichtet...?° Warum hat sie ausgerechnet den Mann geschont, der sie sieben Jahre lang klein gehalten und nie ernst genommen hat...?° Hast Du das damals nachvollziehen können, Vanessa...?°

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 00:24

Schneider, du solltest zu den Katholiken gehen, da kann man Verbrecher noch heiligsprechen.
Es ist wirklich ekelhaft, wie du die Tatsachen verdrehst.

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 01:00

Schneidi ° hat geschrieben:Ihre Denk- und Handlungsweise konnte ich immer gut nachvollziehen


Anschaffen gehen, einen reichen Krüppel ausnehmen, einen Killer engagieren...

Na, du bist mir ja ein schwerer Junge, Schneider!

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 10:38

Schneidi ° hat geschrieben:
Vanessa hat geschrieben:Ich mag Tanja. Das sag ich immer wieder. Ich erkenne ihre Ego-Trips natürlich sehr wohl, aber ich mah sie trotzdem. Wieso sollte man nur Menschen ohne Fehler mögen? Auch bei ihr ist es für mich so wie bei anderen Personen, die seit der Anfangszeit dabei waren. Ich bin mit ihr aufgewachsen. Die Figur Tanja sehe ich wie eine Bekannte oder sogar eine Schwester, die ich seit 25 Jahren kenne und sie einfach gern habe, egal welche Fehler sie haben mag.

...das hast Du wunderbar formuliert, Vanessa. Ich mochte die Figur Tanja auch schon immer und sehe ihr gerne das eine oder andere nach.

Ihre Denk- und Handlungsweise konnte ich immer gut nachvollziehen - nur einmal nicht. Warum hat sie bei der Scheidung von Dr. Dressler komplett auf Unterhalt verzichtet...?° Warum hat sie ausgerechnet den Mann geschont, der sie sieben Jahre lang klein gehalten und nie ernst genommen hat...?° Hast Du das damals nachvollziehen können, Vanessa...?°

Dafür hat Tanja den alten Sarikakis sowie etliche andere Herren nach Strich und Faden ausgenommen. Den alten Sarikakis hat sie damit zudem ins Unglück gestürzt. Hätte sie ihm nicht den Kopf verdreht, hätte er keine Schuldgefühle entwickeln müssen, hätte er nicht diese verhängnisvolle Sühne-Fahrt nach Georgien unternehmen müssen, wäre er nicht in der Türkei gefoltert worden, wäre er heute kein gebrochener Mann, könnte er noch heute glücklich bei seiner Familie in München leben.

Schneidi, konntest du Tanjas Denk- und Handlungsweise wirklich immer gut nachvollziehen? Auch damals, als Tanja ihren Vater aus der Wohnung gewiesen hat? Als sie zugesehen hat, wie er im Hinterhof immer mehr vor die Hunde ging?

Wären alle Menschen so egoistisch und herzlos wie Tanja, so wäre unsere Welt um einiges kälter.

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 13:47

@Diavolezza

Was haben denn die Schuldgefühle von Panaiotis mit seiner anschließenden Georgienreise zu tun? :-k Erklär mir das mal bitte!
Ich denke nicht,das diese beiden Ereignisse auch nur im geringsten miteinander zu tun haben!!!

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 14:10

listrafan gera hat geschrieben:
Was haben denn die Schuldgefühle von Panaiotis mit seiner anschließenden Georgienreise zu tun?


Er brauchte diese Aktion um seine Ehre wieder herstellen zu können.

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 15:26

Hamlet hat geschrieben:
listrafan gera hat geschrieben:
Was haben denn die Schuldgefühle von Panaiotis mit seiner anschließenden Georgienreise zu tun?


Er brauchte diese Aktion um seine Ehre wieder herstellen zu können.

Stimmt. Panaiotis glaubte, mit der Spendesammlung für die in Georgien lebenden Griechen und mit seiner Georgienreise, seine Schuld, die er durch seine Liebe zu Tanja auf sich genommen hatte, sühnen zu können. Er schämte sich für sein Verhalten und er wollte seine Ehre mit diesem Opfer (gemeint ist die Reise) wieder herstellen zu können. Für mich ist das auch nicht nachvollziehbar. Aber Panaiotis führte dies selbst als Begründung für diese Reise an und auch Elena erinnerte später immer wieder daran.

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 19:53

Diavolezza hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:
listrafan gera hat geschrieben:
Was haben denn die Schuldgefühle von Panaiotis mit seiner anschließenden Georgienreise zu tun?


Er brauchte diese Aktion um seine Ehre wieder herstellen zu können.

Stimmt. Panaiotis glaubte, mit der Spendesammlung für die in Georgien lebenden Griechen und mit seiner Georgienreise, seine Schuld, die er durch seine Liebe zu Tanja auf sich genommen hatte, sühnen zu können. Er schämte sich für sein Verhalten und er wollte seine Ehre mit diesem Opfer (gemeint ist die Reise) wieder herstellen zu können. Für mich ist das auch nicht nachvollziehbar. Aber Panaiotis führte dies selbst als Begründung für diese Reise an und auch Elena erinnerte später immer wieder daran.


Wenn man das so sieht ist Tanja ja indirekt auch Schuld daran das Panaiotis gefoltert wurde. :weißnich:

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 20:22

Die Sache sehe ich noch nicht mal so verbissen.Schließlich hat Tanja mehr als nur einmal zu verstehen gegeben,das sie nichts von ihm will!
Tanjas schlimmste Vergehen waren für mich:

1:Sie ließ ihrenVater im Hinterhof elendlich verrecken!
2.Der Mordversuch am alten Dressler!

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 22:24

Schiller hat geschrieben:Hier liegt der Fall natürlich durch die Genehmigung des alten Bayer anders. Allerdings hat Gabi ein Beweisproblem.
Das Beweisproblem hat eher Frau Baier, denn solche heimlich und ohne Wissen des Angestellten aufgenommenen Fotos sind vorm Arbeitsgericht ungültig und können/dürfen keine Kündigung begründen.

Und wie unverschämt ist das bitte, schon wieder die Krankentage zu erwähnen??! Da hat ein AG kein Wörtchen drüber zu verlieren.

Re: 1307 - Trockenes Brot

24.12.2010, 22:45

Tobaco hat geschrieben:Es wäre wirklich besser, diese noch genießbaren Lebensmittel würden zB. der "Tafel" gegeben werden. Aber ob die das überhaupt wollten?
Noch besser wäre es, die Bundesregierung würde das Grundgesetz achten und somit niemand mehr auf "Die Tafel" (die auch gut Steuergelder üebr EinEuroJobber abzockt) angewiesen wäre.
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