Schneidi° hat geschrieben:...Du, Diavolezza, würdest Du eigentlich den Satz unterschreiben "Anna Ziegler hat Helga Beimer den Ehemann ausgespannt." ...?°
Nein, das würde ich nicht. Denn Anna war dabei eher passiv. Hans Beimer war es, der Anna umschwärmte. Anna war damals in einer verzweifelten Lage (unglückliche Beziehung zu Friedhelm). Sie klammerte sich einfach an den nächstbesten Strohhalm... und das war Hans Beimer. Anna wollte die Ehe von Hans nicht zerstören. Sie gab Zorro als Vater von Tom an. Sie vermied jeden Kontakt mit Hans. Doch Hans war es, der immer wieder angekrochen kam. Er wollte seinen Sohn Tom sehen usw.
Ich empfand ja Helgas und Hanz Ehe nicht als schlecht. Aber da bin ich ja die einzige ich weiß. Ich weiß nur, dass wir gerade die ersten vier Jahre geschaut haben. Hanz und Helga haben viel miteinander gelacht und auch die Sexualität kam nicht zu kurz.
Dass Hanz jetzt zur Weinflasche greift ist für mich ein Zeichen, dass er zu alt für eine neue Familie war. Er ist es sowas von leid. Er hat sich schon um die ersten drei Kinder nie kümmern können, hat keine emotionale Bindung aufbauen können. Er kann Sarah nicht verstehen, blöfft Tom an, ob Martin Fieber hat, ist ihm egal. Naja die Kinder aus erster Ehe hat er ja nicht liebevoller behandelt.
Besonders mit den Söhnen tut er sich ja irgendwie schwer.
Als Hans Anna kennen lernte schwebte er im 7. Himmel. In seine Ehe mit Helga war schon lange der Alltag eingekehrt. Die Kinder waren in der Pubertät und wurden immer schwieriger. Der Anblick der jungen und attraktiven Anna war wie ein Jungbrunnen für ihn. Er glaubte, in der Beziehung zu Anna alle Probleme hinter sich lassen zu können.
Aber er vergaß, dass auch die Beziehung mit Anna nach einigen Jahren nicht mehr so prickelnd sein würde, wie am Anfang. Er verdrängte, dass auch der süße kleine Tom mal älter werden würde. Mit seinen pubertierenden Kindern aus 2. Ehe kam er jedoch genauso wenig klar, wie damals mit Marion, Benni und Klaus. Und für seine Enkelin Lea interessiert er sich nicht die Bohne. Das ist Helgas Aufgabe...
Und nun steht Hans vor dem Scherbenhaufen. Anna ist im Knast. Sarah und Sophie wollen von ihm nichts wissen. Tom ist ausgezogen. Und Mürfel macht nur Arbeit. So bleibt ihm als einziger Seelentröster der Rotwein. Ich glaube, er sehnt sich in manch einsamer Stunde an die mütterliche Brust seiner Taube zurück...
Natürlich war die Ehe zwischen Hans und Helga nicht schlecht, denn sonst wären sie nicht 23 Jahre miteinander verheiratet gewesen. Wäre Anna nicht gekommen, wären die beiden wahrscheinlich noch immer zusammen.
Ja, wir schauen ja gerade das vierte Jahr und ich habe manchmal auch den Eindruck dass Hanz nur zu Anna zurück kehrt wegen des süßen Säuglings. Er wollte ja zuerst nichts von Anna wissen und dann immer wieder guckt er so verträumt in den Kinderwaagen.
Das war zu der Zeit als er mit Benny so extreme Probleme hatte, der ja die Schule verließ um Naturschützer zu werden. Die Streite zwischen Vater und Sohn waren damals sehr grausam (Hanz schlug Benny sogar!)
Immer und immer wieder versucht Anna diese tieferen Gedanken um ihren Anwalt aus dem Kopf zu verjagen. Es gelingt ihr nicht. Er ist ja so ein starker Mann...
Bommel hat geschrieben:Natürlich war die Ehe zwischen Hans und Helga nicht schlecht, denn sonst wären sie nicht 23 Jahre miteinander verheiratet gewesen. Wäre Anna nicht gekommen, wären die beiden wahrscheinlich noch immer zusammen.
Diavolezza hat geschrieben:Der Anblick der jungen und attraktiven Anna war wie ein Jungbrunnen für ihn.
Anna "attraktiv"?
Naja, es gibt ja nichts was es nicht gibt. Warum nicht auch Glubschaugenfetischisten?
Na, da frag mal Hans Beimer. Aber dem ging es auch weniger um die Augen, sondern um die langen Beine seiner Schönen. Helga war mit den Kindern im Fichtelgebirge und Hans allein zu Hause. Da saß er zusammen mit Franz Schildknecht auf der Treppe. Angeheitert, versteht sich. Und da kam Anna vorbei und lief die Treppe hinauf. Hans starrte auf Annas Beine. Er fand diese (die Beine, meine ich) so attraktiv, dass er ihr fast unter den Rock gekrochen wäre. An dem Tag war es um Hansemann geschehen...