Helga und Klaus räumen die Wohnung von Onkel Franz auf, der beschlossen hat, in ein Seniorenheim zu gehen. Währenddessen steigt Urszula mit Irina aus dem Fahrstuhl und will ganz selbstverständlich die Wohnung von gegenüber aufschließen.
Seit wann hat Urszula einen Schlüssel für Amélies Wohnung?
Dirkkohl hat geschrieben:Ich glaub das war die Tür zum Speicher gewesen
...ja, das ist richtig, Dirkkohl.
Mascha, wenn Du Gelegenheit hast, schau' Dir doch die Szene noch einmal an.
Helga schaut aus der Wohnung von Onkel Franz heraus nach oben zu Urzula, die vor der Tür zum Speicher/Dachboden steht, und Urzula schaut zu Helga herunter. Das bestätigt sich auch in dem Szenendialog, denn Urzula und Irina wollen ja Irinas Puppenstube vom Dachboden holen.
In Folge 530 vom 28.01.1996 sagt Paolo zu Francesco, dass er seit sieben Jahren mit Gina verheiratet ist, also seit 1989. Marcella und Giovanna (Jg. 1983 und 1985) sind also beide unehelich geboren, und die Eltern haben erst später geheiratet. Für die damalige Zeit schon recht unkonventionell.
Leider nein! dafür aber mal ne ganz andere Auffälligkeit, finde es nach wie vor etwas seltsam, das psychische Erkrankungen einiger Listra-bewohner vollkommen abklingen, bez. einer komplikationsloser Spontanheilung unterlaufen, ohne Nebenwirkungen oder Rückfälle. Das widerspricht jeglicher Statistik: Beispiele: Alex: keine Therapie, keine Med., Depression und Drogensucht verdunstet? Nastya: Stulpen an den Armen aber kein Hinweis mehr auf Schnibbeleien etc. bei einer offensichtlich als Boarderlinerin angelegten Persönlichkeit, die nun angeblich glücklich als Messe-Hostess arbeitet. Hanne: Ausgeglichen und munter ohne Nebenwirkungen trotz ihrer wahrscheinlich sehr starken Psychopharmaka-therapie usw. Bestimmt verläuft Enzos Klaustrophobie auch bald im Sande...
Solitudinarian hat geschrieben:Leider nein! dafür aber mal ne ganz andere Auffälligkeit, finde es nach wie vor etwas seltsam, das psychische Erkrankungen einiger Listra-bewohner vollkommen abklingen, bez. einer komplikationsloser Spontanheilung unterlaufen, ohne Nebenwirkungen oder Rückfälle. Das widerspricht jeglicher Statistik: Beispiele: Alex: keine Therapie, keine Med., Depression und Drogensucht verdunstet? Nastya: Stulpen an den Armen aber kein Hinweis mehr auf Schnibbeleien etc. bei einer offensichtlich als Boarderlinerin angelegten Persönlichkeit, die nun angeblich glücklich als Messe-Hostess arbeitet. Hanne: Ausgeglichen und munter ohne Nebenwirkungen trotz ihrer wahrscheinlich sehr starken Psychopharmaka-therapie usw. Bestimmt verläuft Enzos Klaustrophobie auch bald im Sande...
Das stimmt nicht ganz. Alex wurdetherapiert und mit Medikamenten behandelt. Das war auch Thema über Wochen, das er von seinen Mitbewohnern zu einer Therapie "gezwungen" wurde.
Nastya: Nach der in der letzten Woche begonnenden Nina-Geschichte vermute ich, dass das bald wieder Thema wird.
Hanne: Wer weiß, was der Doc sonst noch alles verabreicht
KarlHeinz hat geschrieben:Das stimmt nicht ganz. Alex wurdetherapiert und mit Medikamenten behandelt. Das war auch Thema über Wochen, das er von seinen Mitbewohnern zu einer Therapie "gezwungen" wurde.
Sobald Alex aber seine Happy-Pills verabreicht bekommen hat, war er wieder "der Alte", nur noch mit einer Prise Verantwortungsbewußtsein. Das geht nicht so schnell. Es kommt auch nicht selten vor, daß man mehrere Medikamente durchprobieren muß, bis eines davon anschlägt. Außerdem haben alle Medikamente in diesem Bereich mehr oder weniger gravierende Nebenwirkungen.
Das gleiche gilt - in noch viel stärkerem Maße - für Hanne, die verglichen mit Alex noch übler dran war.
Für die Umsetzung dieser beiden Storys gibt es daher von mir eine glatte Sechs.
Früher - so meine ich - war die Lindenstraße stimmiger bei psychischen Krankheiten; es war nicht so soap-mäßig, man denke nur an die Schildknechts. Da ist auch mal einer drauf gegangen - und nicht nur nach Mexiko gezogen. Keine Ahnung, vielleicht will man heutzutage die verwöhnte Zuschauerschaar nicht mehr mit Realitäten konfrontieren...
In Bezug auf Enzo kenne ich den weiteren Verlauf auch, da ich selbst ebenfalls spoiler. Aber wenn das alles ist... *gähn* Muss auch Goedel wieder mal recht geben. Naja, mag auch sein, dass ich, weil ich für einige Jahre mal auf ner geschlossenen Psychiatrie gearbeitet habe, die Stories noch wesentlich unglaubwürdiger finde als die meisten "Ottonormalverbraucher"
Ja, das stört mich auch... mich regt es ziemlich auf... psysische Krankheiten (aber im übrigen auch körperliche Krankheiten) werden verharmlost und dadurch verwitzelt man ernsthafte Krankheiten...
Man dard bitte nicht vergessen, dass es sich trotz allem noch um eine unterhaltende Fernsehserie handelt. Ansonsten könnten wir auch alle nur noch Dokus schauen. Ich bin schon froh, das gewisse Themen im Vergleich zu anderen Filmen/Serien zumindest ernsthafter angefasst werden.
KarlHeinz hat geschrieben:Man dard bitte nicht vergessen, dass es sich trotz allem noch um eine unterhaltende Fernsehserie handelt.
Wobei die Unterhaltung im Vergleich zu den Anfangsjahren extrem zugenommen hat. Früher ergötzte man sich einfach an den Sprüchen von Else, oder man lachte darüber, was für ein Trottel Hanz Beimer war, das war's aber auch...
Heute werden andauernd irgendwelche "Aktionen" angeleiert: Seifenkistenrennen, WM-Torschießen (oder was das war), Umwelttag. Oder diese selten kitschige Elefantenhochzeit vorletzte Woche. Das ist doch alles Müll.
Entweder wir unterhalten die Zuschauer und bringen eben seichte Thematiken, Seifenkistenrennen und Elefantenhochzeiten oder aber wir bringen ernsthafte Themen wie Schizophrenie, Depression und Gehörlosigkeit und zeigen dann auch die Realität. So ist es doch Hohn für die Leute die damit wirklich zu tun haben. Ich habe jemanden gekannt der an Schizophrenie erkrankt war und sich umgebracht hat.
Neee, neee... entweder oder... ich finds schlimm wie Hanne dargestellt wird (Alex hat wenigstens heute noch ab und an seine Downphasen)
SuSonja hat geschrieben:Entweder wir unterhalten die Zuschauer und bringen eben seichte Thematiken, Seifenkistenrennen und Elefantenhochzeiten oder aber wir bringen ernsthafte Themen wie Schizophrenie, Depression und Gehörlosigkeit und zeigen dann auch die Realität. So ist es doch Hohn für die Leute die damit wirklich zu tun haben. Ich habe jemanden gekannt der an Schizophrenie erkrankt war und sich umgebracht hat.
Neee, neee... entweder oder... ich finds schlimm wie Hanne dargestellt wird (Alex hat wenigstens heute noch ab und an seine Downphasen)
Das sehe ich auch so.
Ernste Themen schließen ja Witz und Humor nicht aus. Es gibt viele gute Filme die einerseits sehr traurig, aber dann doch wieder irgendwie witzig sind.
Nur diesen Humor (oder noch schlimmer, die Harmonie) mit der Dampfhammermethode dem Zuschauer aufzudrücken, das ist halt nur noch billig. Dann doch lieber Dieter Hallervorden oder Rosamunde Pilcher.
Hanne ist ganz, ganz schlimm. Alex wirkt etwas glaubhafter (was man auch daran sieht, daß er Schwierigkeiten hat, einen vernünftigen Job und eine Freundin zu finden), allerdings sprangen mir seine Antidepressiva etwas zu schnell an.
Ich finde auch die Umsetzung der körperlichen Krankheiten meistens unzureichend: Gabis Gehörlosigkeit, Ines Koma, Momos Schlaganfall... Ich weiß dass Menschen manchmal auch Glück haben und es ihnen nach einem Schlaganfall schnell wieder gut geht. Aber in der Lindenstrasse ist es ja gerade zu mit allen Krankheiten so...
hauptsache mal alle körperlichen und psysischen Krankheiten behandelt, egal wie...