SuSonja hat geschrieben:Ich finde auch die Umsetzung der körperlichen Krankheiten meistens unzureichend: Gabis Gehörlosigkeit, Ines Koma, Momos Schlaganfall... Ich weiß dass Menschen manchmal auch Glück haben und es ihnen nach einem Schlaganfall schnell wieder gut geht. Aber in der Lindenstrasse ist es ja gerade zu mit allen Krankheiten so...
Ja, bei den körperlichen Krankheiten sieht es nicht besser aus. Meistens endet das alles mit einem Happy End. Das jemand Junger an einer schweren Krankheit draufgeht (wie damals Meike), das kommt nicht mehr vor. Dafür landen sie alle in Mexiko...
Keine Ahnung, was das soll. Vermutlich wird hier der modernen Oberflächlichkeit Tribut gezollt, die in den letzten Jahren aus Amerika zu uns schwappte. Alles muß ein Happy End haben und ja nicht zu viel nachdenken.
Prinzipiell finde ich nicht schlecht, daß ernste Themen, wie Schizophrenie, Schlaganfall oder Depression, behandelt werden. Nur an der Umsetzung hapert es halt gewaltig...
KarlHeinz hat geschrieben:Was wurde eigentlich aus dem Haus in Aying, das Max von Benno geerbt hat? Das müsste doch eigentlich zu gleichen Teilen Phil und Gaby geerbt haben.
So viel ich weiß, hat Gaby das Maxhaus zu seinen Lebzeiten noch verkauft. Und zwar an die Nachbarn. Die hatten eine Kneipe und wollten das Haus um sich zu vergrößern. Der Käufer war so ein typischer Bayer und hatte auch kurz an Gaby gebaggert, aber wo er hörte das ihr ex an Aids gestorben war ist er ganz schnell verschwunden.
Ich habe auch nichts dagegen, aber da ich bei vielen Krankheiten (und andere ernsthafte Themen Drogenmissbrauch, Prostitution etc.) nicht so genau weiß weil ich es selber nicht erlebt habe, möchte ich mich wenigstens darauf verlassen dass das was mir gezeigt wird, auch ehrlich ist und die Realität wiederspiegelt. Bei ernsthaften Thematiken sollte man schon darauf achten dass es stimmig ist.
Ich denke zum Einen ist das der Grund den du genannt hast, einen anderen Grund ist der dass das Erzählen einer ernsthaften Sache (Alex Depression, Hannes Schizophrenie etc.) über Jahre hinweg erzählt werden müssten (denn das wäre realistisch) das traut man sich aber nicht mehr, weil man viel mehr auf die Zuschauer eingeht (Zorros Weggang zum Beispiel wurde aus Angst geschrieben, dass die Zuschauer weg bleiben, weil sie ihn nicht gut umgesetzt fanden) Die Autoren möchte viel zeitnaher auf die Zuschauer eingehen, weil sie Angst vor sinkenden Quoten haben.
lilo hat geschrieben:So viel ich weiß, hat Gaby das Maxhaus zu seinen Lebzeiten noch verkauft. Und zwar an die Nachbarn. Die hatten eine Kneipe und wollten das Haus um sich zu vergrößern. Der Käufer war so ein typischer Bayer und hatte auch kurz an Gaby gebaggert, aber wo er hörte das ihr ex an Aids gestorben war ist er ganz schnell verschwunden.
Das ist auch wieder typisch Lindenstraße. Große Geldbeträge verschwinden in Null-Komma-Nix.
Hanz bspw. hatte von Dabelsteins eine Abfindung von sage und schreibe 230.000 Mark bekommen. Kurze Zeit später laufen die BZs in Wohnsäcken rum. Da fragt man sich, wo das viele Geld geblieben ist...
Oder Tanja: Die hat bei ihrer Scheidung von Dressler bestimmt nicht schlecht abgesahnt. Nach dem Wohnungsbrand wird aber so getan, als sei sie arm wie eine Kirchenmaus und bedarf Unterstützung der Nachbarschaft.
Aber es gibt auch den umgekehrten Fall: Manche Leute haben eine unversiegende Geldquelle. Brenner kann es sich erlauben mit seiner Mischpoke ein Jahr Urlaub in Neuseeland zu machen. Und jetzt hat er erst noch Kohle für ein Häuschen in dem teuren Münchner Speckgürtel. So viel Geld kann man doch mit einem Autohaus nicht verdienen - zumal mir Brenner niemals den beschäftigten bzw. gestressten Eindrucks eines Geschäftsmanns machte, so viel Zeit er für seine Frauengeschichten aufbringen konnte, mit Kochen und allem drum und dran.
Die Lindenstraße ist nicht unrealistisch. Alle Themen die behandelt werden, haben durchaus einen Realitätsanspruch und sind nicht an den Haaren herbeigezogen (man vergleiche die LiStra mit anderen Seifenopern). Der einzige Unterschied, den es zwischen der Wirklichkeit und der Lindenstraße gibt, ist das alle, die einen schweren Schicksalschlag hinnehmen müssen, in der selben Straße wohnen. Und dass bei denen das Schicksal nicht nur ein Mal, sondern gleich ein paar Mal (bestes Beispiel ist Tanja) zuschlägt (je nachdem, wie lange die jeweilige Person sich in der Lindenstraße aufhält). Kein Wunder, dass Krankheiten sich nicht so bemerkbar machen, die Lindensträßler sind dagegen immun ;).
Ich meine, dass das Maxhaus nur vermietet ist. Wurde aber auch nie wieder erwähnt. Eigentlich müsste Gabi sowieso viel Geld haben. Ihr Ganztagsjob im Bayer, die Aidsrente und die Mieteinnahme für das Maxhaus. Ach ja, und das Atomgeld ist ja auch noch vorhanden. Die Familie stinkt vor Geld und wohnt in so einer kleinen Muffelwohnung. Die könnten sich doch auch eine ordentliche Bleibe leisten. Auch, wenn sie nur zu zweit sind. Aber deren Wohnung ist eigentlich eine Wohnung für eine Person. Zu zweit hockt man sich dort viel zu sehr auf der Pelle
Nein, das Haus wird auch weiterhin vermietet. Es wurde nie erwähnt, dass Gabi es verkauft und dafür viel Geld bekommen hat. Aber das Haus spielt ja sowieso seit Jahren keine Rolle mehr und sicher wissen nicht einmal mehr die Autoren, dass eine ihrer Figuren noch ein Eigenheim vorzuweisen hat.
Lino hat geschrieben:Nein, das Haus wird auch weiterhin vermietet. Es wurde nie erwähnt, dass Gabi es verkauft und dafür viel Geld bekommen hat. Aber das Haus spielt ja sowieso seit Jahren keine Rolle mehr und sicher wissen nicht einmal mehr die Autoren, dass eine ihrer Figuren noch ein Eigenheim vorzuweisen hat.
Aber ich kann mich auch an den komischen Bayer erinnern der das weite gesucht hat als Gaby von Aids erzählt hat. Ich mein auch er hätte das Haus gekauft..
nubo hat geschrieben:Aber ich kann mich auch an den komischen Bayer erinnern der das weite gesucht hat als Gaby von Aids erzählt hat. Ich mein auch er hätte das Haus gekauft..
Ja, genau.... wie hieß der noch...? So ein typischer bayerischer Bierbrauer, der das Haus in Aying gekauft hat. Und der dann versucht hat, Gabi anzubaggern, bis die ihm von Benno und seinem Aids erzählt hat. Da ging er laufen.....
Das Maxhaus. Ich habe eine Erinnerung, das das Haus doch verkauft wurde. Irgendwann viel später wurde das mal kurz erwähnt. Oder habe ich das nur geträumt? Ich weiß ich nerve damit, aber es lässt mir keine ruhe. Wer kann mir 100% sagen wie es wirklich war?
Nein, ich meine das Haus was Benno noch gekauft hat. Später , nach Bennos Tot, hat es Gabi an die Grubers verpachtet. Ich bin der Meinung das viel später ,vielleicht 3 Jahre, das Haus dann an die Grubers verkauft wurden ist. Es wurde auch nur so nebenbei erwähnt. Warum redet sonst niemand mehr über das Haus? Oder hat Gabi es erst nach Mäxchens Tot verkauft? Ich weiß es nicht, aber irgendwie glaube ich, dass es so war. Oder spielt mir mein Gehirn einen Streich? Schon eigenartig was man glaubt zu wissen.
Vanessa hat geschrieben:Geht gar nicht: In der Stadler-Wohnung fehlt das Fenster im Wohnzimmer, das immer dort war (bei Schildknechts, in der KPD-WG...).
Versteh ich einfach nicht! Warum hat man es nicht dort lassen können? Es hätte doch keinen gestört!
Vielleicht hatten die Dekorateure Angst, daß jemand wegen Adi rausspringt?
Vanessa hat geschrieben:Geht gar nicht: In der Stadler-Wohnung fehlt das Fenster im Wohnzimmer, das immer dort war (bei Schildknechts, in der KPD-WG...).
Versteh ich einfach nicht! Warum hat man es nicht dort lassen können? Es hätte doch keinen gestört!
Vielleicht hatten die Dekorateure Angst, daß jemand wegen Adi rausspringt?