Also ich sah wie Franz Schildknecht starb musste ich daran denken dass ich gerne mit euch auch hierüber reden möchte (schönsten Affäre, schönsten Liebesbeziehung etc. hatten wir ja schon). Was waren eure traurigsten Todesfälle? Ich fand Bertas Tod total traurig, weil es eben auch in echt ein Todesfall war und der Vater von Tanja... da lief es mir eiskalt den Rücken hinunter.
LG Su.
Elses Tod fand ich ausgesprochen gut inszeniert, ihr und ihrer Bedeutung für die Linde sehr angemessen. Ich war richtig überrascht, wie gut mir altem Meckerpöttchen das gefallen hat.
Northstar hat geschrieben:Nein, sie starb an Tollwut, die sie sich geholt hatte als sie eine Katze aus einem Versuchslabor "befreite".
Ah ok, danke für die Info Northi. Wobei Tollwut ja innerhalb von wenigen Stunden behandelt werden muß, da es sonst ja wirklich nur geringe Überlebenschancen gibt.
Babe79 hat geschrieben:Schlimm finde ich immer wenn die Figuren im Off sterben weil die Schauspieler gestorben sind.
Man sieht das zwar nicht, aber durch diese Unfreiwilligkeit ist das viel realistischer in gewisser Weise.
Der Tod ist ja auch nicht freiwillig.
Das stimmt, babe. Das war z. B. bei Ute Mora/Berta Griese und Wolfgang Grönebaum/Egon Kling der Fall.
Wolfgang Grönebaum halte ich übrigens nach wie vor für einen der besten "Lindenstraßen"-Schauspieler, ich mochte ihn unheimlich gerne und erfreue mich gerade unheimlich an den alten Folgen. Grönebaum starb also auch völlig überraschend? Wie wurde er aus der Serie geschrieben? Ich habe irgendwas mit einem Unfall in Paris (während der Fußball-WM 1998) in Erinnerung...
Northstar hat geschrieben: Der traurigste Tod war in gewisser Weise der von Julia. So unnötig.
Das seh ich gar nicht so.
Julia war so versessen und verbohrt, dass sie vor lauter Fanatismus und Tierliebe ihr Hirn nicht eingeschaltet hat. Eine Katze dort zu befreien muss schon mit Vorsicht genossen werden. Sich dann von der Katze kratzen lassen, es vollkommen zu ignorieren und dann auch noch alle Warnzeichen ihres Körpers nicht wahrzunehmen, das grenzt schon an Dummheit.
Northstar hat geschrieben: Der traurigste Tod war in gewisser Weise der von Julia. So unnötig.
Das seh ich gar nicht so. Julia war so versessen und verbohrt, dass sie vor lauter Fanatismus und Tierliebe ihr Hirn nicht eingeschaltet hat. Eine Katze dort zu befreien muss schon mit Vorsicht genossen werden. Sich dann von der Katze kratzen lassen, es vollkommen zu ignorieren und dann auch noch alle Warnzeichen ihres Körpers nicht wahrzunehmen, das grenzt schon an Dummheit.
Ich fand Julias Tod damals überraschend, krass und auch unnötig. Ich war viel zu überrascht, dadurch war es für mich nicht ganz so tragisch in dem Moment. Auch weil ich gleichzeitig irgendwie sauer auf die Autoren war.
Ob ihr Tod an Dummheit grenzt, weiß ich nicht. Mein Freund hat in der Türkei auch eine Katze auf den Arm genommen, das tun Tierhalter teilweise aus Reflex, und diese Katze hat dann plötzlich zugebissen. Er hat sehr lange Überwindungszeit gebraucht, die Tollwut Impfungen zu machen, weil v. a. eine davon - es gibt zwei - richtig schlimme und bleibende Nebenwirkungen hinterlassen kann. Und, was ich auch nicht unbedenklich finde, dass die Krankheit trotz Nachimpfungen ausbrechen kann und ja dann immer tödlich endet.
Aber womit ich Dir natürlich recht gebe, Julia hat scheinbar nicht mal darüber nachgedacht. Wobei ich gerade hier in Deutschland (auch bei Labortieren) auch nicht gleich auf die Idee, dass Katzen Tollwut haben könnten, kommen würde.
Northstar hat geschrieben: Der traurigste Tod war in gewisser Weise der von Julia. So unnötig.
Das seh ich gar nicht so. Julia war so versessen und verbohrt, dass sie vor lauter Fanatismus und Tierliebe ihr Hirn nicht eingeschaltet hat. Eine Katze dort zu befreien muss schon mit Vorsicht genossen werden. Sich dann von der Katze kratzen lassen, es vollkommen zu ignorieren und dann auch noch alle Warnzeichen ihres Körpers nicht wahrzunehmen, das grenzt schon an Dummheit.
Unnötig war Julias Tod insofern da er trotz allem hätte verhindert werden können.
Tragisch auch daß Klausi nicht mehr rechtzeitig kam um sich zumindest noch von ihr zu verabschieden.
Es stimmt, sie war versessen und verbohrt. Andererseits, wer ist das in dem Alter nicht? Sie hätte sich irgendwann ändern können, Klaus ist ja auch kein Veganer mehr.
Gefreut?
Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, dann hab ich mich über den Tod von Sonja "gefreut".... Die war einfach nur unerträglich. Wobei gefreut da auch das falsche Wort ist. Ich sag mal, ich war froh, dass sie weg war.
Vanessa hat geschrieben:Gefreut? Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, dann hab ich mich über den Tod von Sonja "gefreut".... Die war einfach nur unerträglich. Wobei gefreut da auch das falsche Wort ist. Ich sag mal, ich war froh, dass sie weg war.
...denn Doktor Dressler wird kommen, zu richten über die Lebenden und die Toten - und manchmal auch die Übergangsphase übernehmen .
Ich fand, sein "Adieu, Frau Besirsky" war dermaßen klasse...Der Mann müsste das Bundesverdienstkreuz kriegen!
Der Tod Maja Starks erhob ja den Anspruch, besonders wirkungsvoll und ergreifend zu sein.
Aber weil ich die Figur nun überhaupt nicht mochte (die war mir einfach zu zickig), hat mich auch ihr Tod ziemlich kalt gelassen. Shame on me.
Besonderer Tod ... naja, beim alten Schildknecht war's insofern tragisch, als die halbe Lindenstraße ihn davor hätte bewahren können (der hat ja wirklich vorher fast überall angeklingelt) und somit unwissentlich eine Chance zum Gutsein verpasst hat. Aber so ist halt das Leben.
Immerhin: Seine Tochter Tanja hatte ihm von ihrem Hurenlohn ein Hotelzimmer gebucht, in das er hätte gehen können - und das, obwohl er sie gewissermaßen hatte fallen lassen, als er Vera kennen lernte.
In diesem Punkt wird Freund Schrammel also seinen Nachruf abändern müssen.