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23.01.2007, 17:03

Ich habe der Folge eine 2 gegeben.

Sehr gefallen hat mir der Jack-Roberto-Strang, besonders der Dialog gegen Ende der Folge. Das war schön inszeniert und von beiden Darstellern überzeugend rübergebracht.

Lob gibt es von mir auch für die Auflösung der Kreuzfahrt-Geschichte, die ganz anders als erwartet ausfiel. Unerwartete Wendungen - so muß das sein! :smile:

Wedekamp hat mich zwar nicht vom Hocker hauen können, war aber doch recht amüsant.

Unfug war allerdings (was ja schon mehrmals erwähnt wurde), daß Jack bei Roberto im Bett liegen durfte. Genauso wenig kaufe ich den Autoren ab, daß Vasily Jack freigegeben hat. Immerhin ist die junge Dame vor nicht allzu langer Zeit schon einmal für eine Woche ausgefallen.

23.01.2007, 17:03

23.01.2007, 20:33

Schrammel hat geschrieben:
Schneidi° hat geschrieben:Soziales Engagement, Versöhnen statt spalten, gelebte Nächstenliebe, Miteinander statt gegeneinander – das sind die vier tragenden Säulen, auf der die Lindenstraße steht, Schrammel.


Ich kann diesen pastoral-verschmärten Sermon bald nicht mehr hören! Hier sind die Grenzen zur religiösen Verklärung überschritten. Jemand hier, der es sich zu getrauen vermag, Schneidi zu erden?


Huh Schrammel, ich bin auch mal wieder hier gelandet.

Ja, ich getraue mich, Schneidi zu erden (ist nur ein Versuch)

Aaaalso:

Schneidi, ich möchte Dir sagen, dass ich es wirklich stark von Dir fand, hier so frei zu bekunden, dass Du erzkonservativen Menschen bisher keine Herzlichkeit zugetraut hast. Indem Du das einfach so geschrieben hast, hast Du uns teilhaben lassen an einem inneren Prozess der bei Dir stattfindet. Das hättest Du nicht tun müssen. Ich gehe soweit zu behaupten, dass die meisten Menschen angesichts solcher Stufen zwar auch was merken, aber nicht den Mut hätten öffentlich zu sagen, dass sie sich ggf. bisher im Irrtum befunden haben. Sowas wird dann lieber schnell weggewischt und man kloppt einen coolen Spruch. Deswegen Schneidi finde ich, dass Du gepunktet hast.

Was die weiteren Dinge anbelangt, da muss ich Dich nun wieder ein bißchen ernüchtern. Ich finde es seltsam, alles an HWG abzutreten. Warum möchtest Du jedesmal Note eins geben? Die Folgen unterscheiden sich ganz stark; ich habe auch schon wirklich schlechte Lindenstrassen-Folgen gesehen. Wenn man dann auch sagt, das das Mist war, dann kann HWG das vielleicht mitkriegen und es nochmal überdenken. Immerhin liest er ja angeblich die Zuschauerpost...wissen wir, ob er nicht vielleicht auch hier mitliest?

Ich sehe HWG als Menschen, der durchaus Kritik braucht. Das ist wie mit guten Freunden. Auch wenn man noch so sehr an ihnen hängt, sie liebt und braucht...ein wichtiges Merkmal echter Freundschaft ist die Bereitschaft mutig Kritik zu üben. Nur diejenigen die im Grunde desinteressiert sind und die zu dumm und zu feige sind....ja, die klatschen immer Beifall. Auf diese Idioten kann man verzichten, so denke ich. Deswegen sind mir die unbequemen Menschen mit ihren Ecken und Kanten lieber.

Ich hoffe, das was ich geschrieben habe kommt auch richtig bei Dir an Schneidi. In jedem Fall lege ich ein Probepäckchen Herztropfen bei. :knuddel:

23.01.2007, 20:33

Von mir eine knappe zwei. Eine solchige Benotung ist natürlich immer in zweierlei Hinsicht subjektiv: Einmal fällt sie bei jedem anders aus, und zum zweiten benotet der gleiche je nach Stimmungslage unterschiedlich. Bin zum Bsp. heute gut gelaunt - das Industriemeeting war ein Erfolg.

Zu den einzelnen Strängen:
J&R: Jack ist mir in ihrer direkten Art sehr sympathisch. Irgendwie sehe ich mich selbst in ihr wieder, von wegen Sch***e, f***en und so weiter... Bei Roberto fehlen mir Ecken und Kanten. Daß er - obwohl spießiger Banker - privat einen auf "Biker" macht, halte ich eher für Angeberei, denn für Manifestation einer freiheitsliebenden Seele (so wie dies wohl intendiert wurde). Wie dem auch sei, den von Pythagoras angesprochenen Dialog fand ich ebenfalls sehr tiefgründig und "echt". Note: 1.5

Sarotti: Die Isolde-Bruno-Geschichten gehören zu dem langweiligsten, was die Lindenstraße zu bieten hat. Umso erfreulicher ist es, daß sich diese dämliche Kreuzfahrt-Story hiermit in Luft aufgelöst hat. Aber eigentlich hätte diese abgehalfterte Friseuse (O-Ton Dressler, wenn ich mich nicht täusche) auch verrecken können. Note: 3

Wedelschwanz: Wahrscheinlich haben die Autoren der LiStra schon Erfahrung mit abgelehnten Büchern :laughing: Hier billige ich den Schreiberlingen also seeehr viel Kompetenz zu. Schön fand ich die Einstellung Tanjas: Zum einen ein "manchmal ist er [Wedekamp] auch ganz unterhaltsam.", zum anderen verteidigt sie Suzanne eindrucksvoll. Schön war es auch, daß uns ein Baby-Dutzelmutzel erspart blieb... Natürlich ist Iffis Prof mit seinem Forscherehrgeiz schuld, daß sie drauf und dran ist ihr "Studium" zu verbocken... :evil: Hoffe nur, daß der Lindenstraßen-Welt eine solche "Biologin" erspart bleibt. Note: 2.5

23.01.2007, 21:13

...hallöchen, ellind,

Deine Erdung hat mir gut gefallen.

Ich bemühe mich darum, weitestgehend vorurteilsfrei zu leben. Dass das nicht immer gelingt – keine Frage. Wenn ich mich selbst bei einem Vorurteil ertappe, habe ich kein Problem, es offen zu zugeben, denn in dem Moment habe ich es ja schon erkannt und arbeite daran.

Ich habe ein sehr schwieriges Verhältnis zu konservativen Menschen und die Diskussion darum, ob diese Menschen auch herzlich sein können, hat einen Denkprozess bei mir in Gang gesetzt, von dem ich heute noch nicht sagen kann, wie er endet. Dankbar bin ich auf alle Fälle für den Anstoß.

Ich gebe es offen zu – ich habe eine Schwäche für HWG. Ich mag den Kerl und schätze ihn, seine politischen Ansichten und seine Lindenstraße über alle Maßen. Ja – und das macht mich schon ein bissel weit betriebsblind, was die Lindenstraße anbetrifft – ich habe das immer eingeräumt. Es würde mir richtiggehend schwer fallen, Kritik an der Lindenstraße zu üben – vielleicht weil sie eine meiner großen Lieben ist.

Es grüßt Dich ein herzlicher, eckiger und kantiger
Schneidi° :hello2:

23.01.2007, 21:49

Goedel hat geschrieben:[...] Natürlich ist Iffis Prof mit seinem Forscherehrgeiz schuld, daß sie drauf und dran ist ihr "Studium" zu verbocken... :evil: Hoffe nur, daß der Lindenstraßen-Welt eine solche "Biologin" erspart bleibt. Note: 2.5


Fehlt nicht sogar so ein Studienlooser in der LiStra?? Ich meine, es gab noch keinen Studienabbrecher bzw. einen Exmatrikulierten ...

23.01.2007, 21:57

Steinburger hat geschrieben:Fehlt nicht sogar so ein Studienlooser in der LiStra?? Ich meine, es gab noch keinen Studienabbrecher bzw. einen Exmatrikulierten ...


Das habe ich mir auch schon gedacht. Ich finde, es sollte hochdramatisch werden... sowas gibt es auch im wahren Leben: leider 10 Minuten zu spät, das Prüfungsamt hatte leider schon geschlossen!

Ich sehe Iffis Zukunft sowieso im Café Beyer. Sie wird dort nochmal Chefin.

23.01.2007, 21:57

Steinburger hat geschrieben:Fehlt nicht sogar so ein Studienlooser in der LiStra?? Ich meine, es gab noch keinen Studienabbrecher bzw. einen Exmatrikulierten ...

...doch - den bzw. die gibt es schon.

Ines Kling hat erst Abitur gemacht, dann ein freiwilliges soziales Jahr geleistet und dann ein Sprachenstudium begonnen, welches sie abbrach.

23.01.2007, 22:01

Schneidi° hat geschrieben: Es würde mir richtiggehend schwer fallen, Kritik an der Lindenstraße zu üben – vielleicht weil sie eine meiner großen Lieben ist.


Huh Schneidi, die Lindenstrasse muss kritisiert werden, weil sie an Kritik wachsen wird. Genau das zeichnet diese Serie aus. Übrigens ist HWG wahrscheinlich ein harter und bisweilen unerbittlicher Kritiker und legt Wert auf die ehrliche Meinung seiner Mitarbeiter, auch wenn es unangenehm wird. Wenn das nicht so wäre, dann gäbe es diese Serie schon lang nicht mehr. Es ist sicherlich schwer einen festen Sendeplatz auf dieser Uhrzeit im ARD zu halten! Liebe Grüße, ellind

23.01.2007, 22:03

Steinburger hat geschrieben:
Goedel hat geschrieben:[...] Natürlich ist Iffis Prof mit seinem Forscherehrgeiz schuld, daß sie drauf und dran ist ihr "Studium" zu verbocken... :evil: Hoffe nur, daß der Lindenstraßen-Welt eine solche "Biologin" erspart bleibt. Note: 2.5


Fehlt nicht sogar so ein Studienlooser in der LiStra?? Ich meine, es gab noch keinen Studienabbrecher bzw. einen Exmatrikulierten ...

Doch - Frank Dressler!

23.01.2007, 22:18

Pythagoras hat geschrieben:Doch - Frank Dressler!


Stimmt, das war 1986. Robert Engel hat sein Studium auch abgebrochen und Phil Seegers hat sein Pädagogikstudium wohl auch abgebrochen ... :roll: :roll:.

Aber von der Uni ist wohl noch keiner geflogen, oder??

23.01.2007, 22:45

Steinburger hat geschrieben:
Pythagoras hat geschrieben:Doch - Frank Dressler!


Stimmt, das war 1986. Robert Engel hat sein Studium auch abgebrochen und Phil Seegers hat sein Pädagogikstudium wohl auch abgebrochen ... :roll: :roll:.

Aber von der Uni ist wohl noch keiner geflogen, oder??

Seegers hat Pädagogik studiert? Der entspricht also nicht wirklich meiner Klischeevorstellung einer sanften Pädagogin ;-)

Aber richtig thematisiert wurde Studienabbruch noch nie - schade, denn dies kommt weitaus häufiger vor, als Mord, AIDS, "Atom"-Seuche, künstliche Befruchtung und alle anderen Schicksalsschläge, denen unsere armen Lindensträßler ausgesetzt sind.

23.01.2007, 22:52

Goedel hat geschrieben:Aber eigentlich hätte diese abgehalfterte Friseuse (O-Ton Dressler, wenn ich mich nicht täusche) auch verrecken können.


Der Herr irrt. Doktor Dressler bekrittelte Franks frisch geknüpfte Beziehung ("Es waren ihre Glocken, Vater, mein Verstand, er hat ausgesetzt!" NO-Ton) bezüglich der Hochgekommenen mit dem Begriff "gealterte Frisöse".

23.01.2007, 23:42

Steinburger hat geschrieben:Fehlt nicht sogar so ein Studienlooser in der LiStra??
Carsten Flöter ...

23.01.2007, 23:57

Schneidi° hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:Schneider, war Stalin eigentlich ein Linker?

...Stalin war ein widerlicher Verbrecher der übelsten Sorte, dem ein Menschenleben nichts wert war, außer dem eigenen.

Und ich dachte Stalin war Einer von den Guten weil er ja gegen die bösen Deutschen gekämpft hat ...

24.01.2007, 00:05

Northstar hat geschrieben:
Schneidi° hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:Schneider, war Stalin eigentlich ein Linker?

...Stalin war ein widerlicher Verbrecher der übelsten Sorte, dem ein Menschenleben nichts wert war, außer dem eigenen.

Und ich dachte Stalin war Einer von den Guten weil er ja gegen die bösen Deutschen gekämpft hat ...


Ob es heute noch Russen gäbe, wenn er es nicht getan hätte?

24.01.2007, 00:18

Hamlet hat geschrieben:Ob es heute noch Russen gäbe, wenn er es nicht getan hätte?

Zur Genüge. Ich denke mal die Deutschen haben damals den Fehler gemacht die Symphatien nicht auszunutzen die ihnen entgegengebracht wurden. Ukraine, Esland, Lettland, Litauen, usw. empfanden die Deutschen als Befreier von der Stalin-Diktatur. Hätte man damals diesen Ländern weitgehende Unabhängigkeit gewährt hätten sie sich an die deutsche Seite gestellt und mit gegen Stalin gekämpft.

Wundert mich ohnehin daß immer nur von den deutschen Verbrechen gesprochen wird, Stalin hat ein Vielfaches mehr an Opfern zu verschulden.

24.01.2007, 02:51

Northstar hat geschrieben:Wundert mich ohnehin daß immer nur von den deutschen Verbrechen gesprochen wird, Stalin hat ein Vielfaches mehr an Opfern zu verschulden.


Von den Verbrechen Stalins wurde im Westen schon in den 50ern gesprochen und im Osten seit Glasnost auch.

Man sollte bitte auch bedenken, daß die Wehrmacht ein verwüstetes Russland hinterließ, ohne strenge Führung war da anschließend nix zu machen. Was selbstverständlich Stalins Verbrechen nicht entschuldigt.

Wir Westdeutschen sollten nicht allzu stolz auf den Wiederaufbau sein, der wurde nämlich größtenteils mit frisch gedruckten Dollarnoten bewerkstelligt. Die Leistungen der DDR Bürger, der Ungarn, Polen und Tschechen (um nur mal unsere nächsten Nachbarn zu nennen) waren in den Nachkriegsjahren um ein vielfaches größer, da sie keine Dollars hinter den Arsch getragen bekamen.

24.01.2007, 09:08

Northstar hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:Ob es heute noch Russen gäbe, wenn er es nicht getan hätte?

Zur Genüge. Ich denke mal die Deutschen haben damals den Fehler gemacht die Symphatien nicht auszunutzen die ihnen entgegengebracht wurden. Ukraine, Esland, Lettland, Litauen, usw. empfanden die Deutschen als Befreier von der Stalin-Diktatur. Hätte man damals diesen Ländern weitgehende Unabhängigkeit gewährt hätten sie sich an die deutsche Seite gestellt und mit gegen Stalin gekämpft.


Das war aber in Hitlers Lebensraum-Krieg im Osten nicht vorgesehen. Die Völker dort sollten ja unterjocht, gerade mal als Arbeitssklaven eingesetzt und letztendlich zugunsten deutscher Besiedelung vernichtet werden. Zwar war es ein Wahnsinn zu glauben, dieses Riesenreich besiegen zu können, aber hätte der Gröfaz es geschafft, gäbe es heute eben keine Russen mehr "zu Genüge", von wegen "jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung" und Irrealis dergleichen.
Als Hitler dann 1942 nach den Rückschlägen an der Ostfront den Krieg verloren sah, hat er sich voller Inbrunst auf sein zweites Kriegsziel gestürzt, auf die Judenvernichtung.

25.01.2007, 07:06

Schrammel hat geschrieben:Das war aber in Hitlers Lebensraum-Krieg im Osten nicht vorgesehen. Die Völker dort sollten ja unterjocht, gerade mal als Arbeitssklaven eingesetzt und letztendlich zugunsten deutscher Besiedelung vernichtet werden. Zwar war es ein Wahnsinn zu glauben, dieses Riesenreich besiegen zu können, aber hätte der Gröfaz es geschafft, gäbe es heute eben keine Russen mehr "zu Genüge", von wegen "jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung" und Irrealis dergleichen.


Vernichtung durch Arbeit lautete die Parole.

Er hätte es schaffen können, wenn er seine gesamten militärischen Kräfte ausschließlich gegen Osten geworfen hätte. Aber ob wir dann heute in einer besseren Welt leben würde, darf bezweifelt werden.

25.01.2007, 17:57

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