17.03.2007, 19:52
Trish hat geschrieben:Warum macht die Pädagogik-Studentin, die grad mal drei Jahre älter ist aber auch so einen auf -ich-bin-deine-persönliche-Therapeutin-Freundin-mir-musst-du-jetzt-dein-ganzes-Leben erzählen?
Das alles entschuldigt aber trotzdem nicht Hansemanns fehlendes Einfühlungsvermögen. Wie oft hat er schon Mist gebaut? Was hätte Tom Kathy da alles erzählen können! Was sie wohl dann zu Hansemann gesagt hätte? Ob sie auch enttäuscht gewesen wäre, hätte ihr Arbeitgeber ihr nichts von seinen Verfehlungen gebeichtet??
17.03.2007, 19:52
18.03.2007, 00:52
18.03.2007, 00:58
ellind hat geschrieben: Kathy nimmt eindeutig den Mund zu voll!
18.03.2007, 01:48
18.03.2007, 03:56
Hamlet hat geschrieben:Ich habe mit 14 zum ersten mal in den Ferien gearbeitet, freiwillig! Und da war ich so kaputt wie oben beschrieben. Aber ich hatte mein EIGENES selbst verdientes Geld!
18.03.2007, 08:54
Hamlet hat geschrieben:Wenn es nach Schneider ginge, dann sähen Weiterbildungsmaßnahmen für Tom also so aus:
18.03.2007, 16:59
Toschi hat geschrieben:Hamlet hat geschrieben:Ich habe mit 14 zum ersten mal in den Ferien gearbeitet, freiwillig! Und da war ich so kaputt wie oben beschrieben. Aber ich hatte mein EIGENES selbst verdientes Geld!
Und dafür schiebst du jetzt einen persönlichen Hass auf jeden, der das nicht gemacht hat, bzw machen musste???![]()
No comment.
18.03.2007, 17:14
Hamlet hat geschrieben:Tom braucht Selbstwertgefühl, und das gewinnt er nicht, indem er sich pädogogisch betreuen lässt, das gewinnt er nur, wenn er sich mal wo durchkämpft.
18.03.2007, 17:18
Schrammel hat geschrieben:Thomas ging doch immer aufs Gymnasium, oder? Wenn ja, warum tut er das jetzt nicht mehr?
18.03.2007, 22:24
ellind hat geschrieben:Hamlet hat geschrieben:Tom braucht Selbstwertgefühl, und das gewinnt er nicht, indem er sich pädogogisch betreuen lässt, das gewinnt er nur, wenn er sich mal wo durchkämpft.
Das stimmt. Aber da gibts für Tom lohnendere Herausforderungen, als Torf zu stechen, die Stunde 6 Euro.
18.03.2007, 23:54
Da muß ich vehement widersprechen.ellind hat geschrieben:Wir können uns aber heutzutage nicht mehr leisten, die Jugendlichen bei körperlich zermürbenden Ferienjobs verblöden zu lassen. Bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage sollten verantwortungsvolle Eltern keine Zeit verschwenden und ihre Kinder motivieren Ferienjobs anzunehmen, die ggf. mit einer späteren Berufspraxis zu tun haben. Als Praktikum sozusagen. Dabei verdienen die jungen Leute nicht nur ihr erstes eigenes Geld, sie lernen dabei auch was für die Zukunft.
19.03.2007, 00:29
Northstar hat geschrieben:Im Übrigen, wie kommst Du auf die Idee daß einem 18-Jährigen ein paar Wochen körperlich Arbeit schaden würde? Couch-Potatoes gibt es genug.
19.03.2007, 00:34
Hamlet hat geschrieben:6 Euro?!
1 Euro!
19.03.2007, 01:01
ellind hat geschrieben:Hamlet hat geschrieben:6 Euro?!
1 Euro!
Wieso nicht gleich ganz umsonst? Dann profitiert Tom doch erst so richtig von dieser Lektion, nicht wahr?
19.03.2007, 01:11
ellind hat geschrieben:Körperliche Arbeit schadet sicherlich niemandem. Allerdings stört mich dieser penetrante Ruf vieler Zeitgenossen, Arbeitslose egal welchen Alters ambesten immer gleich in ein Arbeitslager einweisen zu wollen. Diese Forderungen werden obendrein mit unverhohlener Häme vorgebracht, fast so, als weideten sich diejenigen an der Tatsache, dass der "faule Arbeitslose" mal endlich richtig hart schuften muss. Sowas finde ich unsinnig und unmenschlich. So wie ich überhaupt vieles blödsinnig finde, was gewissen Personengruppen "pauschal" von oben herab empfohlen wird.
Um beim Beispiel Tom zu bleiben: der junge Mann ist über beide Ohren verliebt, er steckt außerdem in einer persönlichen und familiären Krise. An seinen beruflichen Plänen arbeitet er ja, nur hat er eben selbst nur begrenzten Einfluß auf das Gelingen dieser Vorhaben. Aber er tut schon was! Warum also soll man Tom nun partout zum Torfstechen schicken oder auf den Bau? Schwachsinn.
19.03.2007, 02:05
ellind hat geschrieben:Hamlet hat geschrieben:6 Euro?!
1 Euro!
Wieso nicht gleich ganz umsonst? Dann profitiert Tom doch erst so richtig von dieser Lektion, nicht wahr?
19.03.2007, 02:14
Schneidi° hat geschrieben:...ganz große Zustimmung zu Deinem posting, ellind. Mir geht auch jedes Mal der Hut hoch, wenn ich solche Stammtischattitüden vernehme und schaue jedes Mal entsetzt auf meinen Kalender.
Torfstechen oder auf den Bau - was für ein ausgemachter Schmarren bei akuter seelischer Notsituation.
19.03.2007, 06:37
Northstar hat geschrieben:Da muß ich vehement widersprechen.ellind hat geschrieben:Wir können uns aber heutzutage nicht mehr leisten, die Jugendlichen bei körperlich zermürbenden Ferienjobs verblöden zu lassen. Bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage sollten verantwortungsvolle Eltern keine Zeit verschwenden und ihre Kinder motivieren Ferienjobs anzunehmen, die ggf. mit einer späteren Berufspraxis zu tun haben. Als Praktikum sozusagen. Dabei verdienen die jungen Leute nicht nur ihr erstes eigenes Geld, sie lernen dabei auch was für die Zukunft.
Auch ich hatte früher Ferienjobs. Während der Schulzeit, zumindest jeweils nach den letzten drei Schuljahren, als Kinderbetreuer nach Ferienspielen.
Während des Studiums meistens als Lagerarbeiter, da bin ich Hochregalstapler gefahren.
Also Dinge die mit meiner späteren Berufspraxis nichts zu tun haben. (Angemerkt sei allerdings daß ich einmal einen Semesterjob im Rechenzentrum und einmal in der Klinischen Forschung hatte, die Beiden fallen insofern aus dem Rahmen)
Hat es mir geschadet? Oder war es einfach nur nutzlos, abgesehen vom verdienten Geld? ABSOLUT nicht!
Das ist doch heute gerade das Problem daß die Schüler nur noch stromlinienförmig auf die Erfordernisse der Arbeitswelt, und zwar eines bestimmten Berufes, getrimmt werden. Schulzeitverkürzung, Bachelor-Studium, paßt alles ins Schema.
Ich habe erheblich davon profitiert (und indirekt vielleicht auch beruflich) daß ich mit einer "anderen Welt" in Berührung gekommen bin. Den heutigen Topmanagern würde es samt und sonders gut tun wenn sie mal eine Zeitlang in einem Lager gearbeitet hätten, mit Leuten die eben nicht Abitur haben und aus Marokko, Türkei oder sonstwo kommen.
Um das anzumerken, auch mein Zivildienst war eine sehr wertvolle Zeit und keineswegs verschwendet wie wenn ich beim Bund gewesen wäre.
Im Übrigen, wie kommst Du auf die Idee daß einem 18-Jährigen ein paar Wochen körperlich Arbeit schaden würde? Couch-Potatoes gibt es genug.
25.03.2007, 01:05
Krabbenpulen wäre bei Dir in der Gegend auch noch eine Option.Schneidi° hat geschrieben:Torfstechen oder auf den Bau
25.03.2007, 03:09
Northstar hat geschrieben:Krabbenpulen wäre bei Dir in der Gegend auch noch eine Option.Schneidi° hat geschrieben:Torfstechen oder auf den Bau
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