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Abstimmungen insgesamt : 29

29.03.2007, 12:14

Schneidi° hat geschrieben:
Northstar hat geschrieben:Wieso sollte ich als Arbeitgeber für das Alter des Arbeitnehmers aufkommen?

...weil Du als Arbeitgeber einen soziale Verantwortung für "Deinen" Arbeitnehmer trägst, Northi.

Deshalb beteiligst Du Dich als Arbeitgeber zur Hälfte an den Kosten des Arbeitnehmers für Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung.

Du versicherst ihn gegen Unfall usw. usw...

Einen guten Arbeitnehmer gibt es nicht zum Nulltarif, Northi.

Jetzt mal ehrlich, Schneidi, stellst Du Dich jetzt blöd?

Eigentlich solltest Du wissen warum der Arbeitgeber die Hälfte der Vesicherungskosten trägt. Rechnerisch kommt es ja aufs gleiche raus ob ich nun 2000 Euro Lohn zahle, von denen er wiederum 200 Euro KV abdrückt, und dann nochmal 200 Euro KV, oder ob ich ihm 2200 zahle von denen er 400 KV zahlt.

Diese hälftige Beteiligung wurde seinerzeit eingeführt um zu rechtfertigen daß die Arbeitgeberverbände in den Versicherungen mitreden dürfen.

Übrigens, mag sein daß es einen "guten Arbeitnehmer nicht zum Nulltarif" gibt. Aber wie kommst Du darauf daß ausgerechnet Harry der Trinker ein guter Arbeitnehmer sein soll? Und erzähl mir jetzt nicht das könne ich ja nicht wissen wenn ich ihm keine Chance gäbe.

29.03.2007, 12:14

29.03.2007, 12:18

Schneidi° hat geschrieben:Aus diesem Geld plädiere ich schon lange für die Einführung eines bedingungslosen Bürgergeldes hier in Deutschland für jedermann zur verlässlichen Sicherung der Grundbedürfnisse.
Du wirst Dich vielleicht wundern aber dafür bin ich auch.

Jedem beispielsweise, unabhängig vom Gehalt, 1000 Euro zahlen.

Dafür entfallen Rente, Hartz4 usw.

Wer sich absichern will kann das privat tun.

Automatische unentgeltliche Krankenversicherung die die Grundbedürfnisse abdeckt, wer mehr will soll eine private Zusatzversicherung abschließen.

Usw.

Was uns vermutlich unterscheidet ist daß ich das selbstverständlich auf Deutsche beschränke.

29.03.2007, 12:20

Northstar hat geschrieben:Was uns vermutlich unterscheidet ist daß ich das selbstverständlich auf Deutsche beschränke.

Definiere "Deutsche". Deutscher Pass? Langjähriger Aufenthalt/gute Integration, vom gebürtigen Ur-Westfalen kaum zu unterscheiden, aber keinen Pass? Ein moderner "Ariernachweis"?

29.03.2007, 12:27

NoneButTheBrave hat geschrieben:
Northstar hat geschrieben:Was uns vermutlich unterscheidet ist daß ich das selbstverständlich auf Deutsche beschränke.

Definiere "Deutsche". Deutscher Pass?
Aus praktischen Gründen ja.

Obwohl man strenggenommen den Leuten die von der rotgrünen Regierung die Pässe geschenkt bekamen selbige wieder wegnehmen müßte, aber das ist mehr theoretischer Natur.

Wo willst Du im Übrigen sonst die Grenze ziehen wenn nicht an der Staatsbürgerschaft?
Zuletzt geändert von Northstar am 29.03.2007, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.

29.03.2007, 12:30

Schneidi° hat geschrieben:Aber Zahnschmerzen so wie jetzt bei Harry, Hunger und alle sozialen Notlagen fragen nun mal nicht nach Gerechtigkeit oder Fairness - sie sind einfach da.
.


nein, fragen sie nicht - aber es gibt einen großen Unterschied zwischen selbstverschuldeten und unverschuldeten Notlagen. Wer unverschuldet in Not kommt, soll alle mögliche Hilfe bekommen.

29.03.2007, 12:35

Northstar hat geschrieben:...Was uns vermutlich unterscheidet ist daß ich das selbstverständlich auf Deutsche beschränke.

...ja, das unterscheidet uns allerdings deutlich, Northi.

29.03.2007, 12:45

Wenn ich einen Tausender im Monat fr nix bekommen wrde, ich glaub´ da wrde ich nicht mehr arbeiten gehen.....*kopfkratz*

29.03.2007, 12:46

Northstar hat geschrieben:...Obwohl man strenggenommen den Leuten die von der rotgrünen Regierung die Pässe geschenkt bekamen selbige wieder wegnehmen müßte, aber das ist mehr theoretischer Natur...

...ich schreibe da jetzt nichts zu - muss erst mal meine Herztropfen nehmen.

29.03.2007, 12:52

maren2007 hat geschrieben:Wenn ich einen Tausender im Monat fr nix bekommen wrde, ich glaub´ da wrde ich nicht mehr arbeiten gehen.....*kopfkratz*

Der Clou bei mir ist aber daß Du den Tausender zusätzlich bekommst.

Das heißt Arbeiten lohnt sich.

Machen wir das mal an einem Beispiel.

Nehmen wir an man hat einen Billigjob und verdient 1000 Euro im Monat. Alternativ bekäme man als Hartz4-er hartz4 plus Miete, sagen wir mal 700 Euro.

Konkret arbeitet man also für 300 Euro. Daß viele Leute der Meinung sind das lohnt sich nicht kann sogar ich verstehen.

29.03.2007, 12:54

Tahemet hat geschrieben:wir wissen natürlich nicht wie lange Harry schon auf der Straße lebt, aber er ist ja jetzt schon 10 gute Jahre dabei und ich gehe mal davon aus, daß er davor auch schon einige Zeit auf der Straße war.
.

Harry lebt nicht ständig auf der Straße, nur Donnerstags. Prof. (emerit)Dr. phil Hartmut, Freiherr von Rennep lebt auf der Straße, weil er dort Stoff für seine Romane, Drehbücher und Gedichte (unter Pseudonym) findet.
An allen anderen Tagen lebt er in seiner Villa in Bogenhausen, bzw. auf seinem Landgut auf Elba (das von Beate gehütet wird.)
Er hat Zahnschmerzen, aber nicht, weil er sich keine Implantate leisten kann - er kann! - sondern weil er eine Zahnarztphobie hat.
Selbstverständlich wird er seinen Zahnersatz - Implantate wohlgemerkt - selbst bezahlen, aber um sein Inkognito aufrecht zu erhalten, muss er das Geld, das die Boygroup für ihn ersingen wird - zusätzlich der 5000 Euro von Sontjes Perfektem Promidinnergewinn - annehmen. Es wird natürlich umgehend an die Hungerhilfe in Naidschiria weitergeleitet.
Harry ist also mitnichten ein Penner. Vasily ist übrigens eingeweiht, da er den Professor einmal gesehen hat, wie er bestens gekleidet über den Viktualienmarkt ging, um dort Hummer und Bressehühner zu kaufen. Vasily bekommt jeden Monat eine gewisse Summe, die Harrys Verzehr im Akropolis mehr als deckt.
Harry riecht übrigens keineswegs streng, sondern nach allerbestem Pierre Cardin Parfüm (for men). Der Stammtisch wundert sich ab und an über den teuren Geruch, den Harry oft an sich hat. Harry hat sich schon oft und vergebens bei seiner Haushälterin beschwert, die darauf besteht, sein Penner-Outfit (nach Maß gearbeitet von Hugo Boss) jeden Freitag in die Waschmaschine zu stecken.
Die gesamte Lindenstraße - außer Vasily (und Beate) - rätseln, was Harry an den anderen Tagen als Donnerstag so treibt.
Harry ist übrigens auch nur am Donnerstag (ungern) Patient von Dr. Flöter, denn eigentlich ist er Privatpatient bei Prof. Tenge Wegemann (der strikte Schweigepflicht hat, auch gegen seinen Freund Ludwig.)

Also keine Aufregung wegen Sozialschmarotzertum. Harry ist gewiss kein Sozialschmarotzer. Er lebt von den Zinsen seines (ererbten) Kapitals.
Zuletzt geändert von Frannie am 29.03.2007, 13:03, insgesamt 2-mal geändert.

29.03.2007, 12:56

Frannie hat geschrieben:Er lebt von den Zinsen seines (ererbten) Kapitals.

Das ist hart für jemanden, der Karl Marx so ähnlich sieht :laughing: .

29.03.2007, 13:12

NoneButTheBrave hat geschrieben:
Frannie hat geschrieben:Er lebt von den Zinsen seines (ererbten) Kapitals.

Das ist hart für jemanden, der Karl Marx so ähnlich sieht :laughing: .


Das stimmt. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass Harry dreimal in der Woche zur Psychoanalyse bei Frau Dr. Zink auf der Couch liegt. Er leidet sehr darunter, dass Teile seines Geldes ererbt sind. Seine Familie hatte Latifundien im Osten, und das Bargeld konnte gerettet werden. Leider nicht die Ländereien in Ostpreußen.
Harrys Bruder hat einen großen Teil des Geldes vor ungefähr 20 Jahren in eine kleine, aber aufstrebende amerikanische Computerfirma angelegt.
Harry tröstet sich über sein Vermögen, weil er doch immer wieder seinen Freund Bill berät, (jeden Montag haben sie eine Videokonferenz) an welche Organisationen gespendet wird.
Aber es nagt an ihm... jeden Donnerstag nagt es. Darum ist er auch recht froh, dass Mary nun nicht mehr das Lokal stürmt und über ihre Armut jammert. Er würde ihr gerne ab und an das ein oder andere Milliönchen zustecken, aber er kann es nicht. Immerhin konnte er ihr diskret eine möbilierte 200 qm Wohnung in Schwabing verschaffen, für die sie nur 200 Euro Miete zahlen muss. (Den Rest von 2500 Euro zahlt er).Er konnte allerdings heimlich die abgebrannte Wohnung von Tanja und Suze renovieren lassen, samt der Wasserschäden, so dass auf die beiden Frauen wenigstens keine Schadenersatzforderungen zukommen.

29.03.2007, 13:32

Northstar hat geschrieben:Der Clou bei mir ist aber daß Du den Tausender zusätzlich bekommst.

Das heißt Arbeiten lohnt sich.

Machen wir das mal an einem Beispiel.

Nehmen wir an man hat einen Billigjob und verdient 1000 Euro im Monat. Alternativ bekäme man als Hartz4-er hartz4 plus Miete, sagen wir mal 700 Euro.

Konkret arbeitet man also für 300 Euro. Daß viele Leute der Meinung sind das lohnt sich nicht kann sogar ich verstehen.


Das habe ich schon kapiert, dass es den Tausender extra gibt. Und mal schnell überschlagen, dass ich dann nicht sehr viel schlechter leben würde als jetzt. Denn ich spare mir ja die Fahrt zur Arbeit, die ständigen Shopping-Streifzüge in der der Mittagspause, das teurere Essen in der Stadt. Satt dessen könnte ich den ganzen Tag privatisieren.....hach, das wär schön.

Aber halt! Ich bin ja Beamtin - ich privatisiere ja sowieso den ganzen Tag... :laughing: Hach, ist das schön.........

29.03.2007, 13:39

Northstar hat geschrieben:
Schneidi° hat geschrieben:
Northstar hat geschrieben:Aber wie kommst Du darauf daß ausgerechnet Harry der Trinker ein guter Arbeitnehmer sein soll? Und erzähl mir jetzt nicht das könne ich ja nicht wissen wenn ich ihm keine Chance gäbe.


Harry ist mitnichten ein Trinker. Er macht sich auch nicht viel aus Bier. Viel lieber trinkt (mäßig) er seinen eigenen Wein, den er selbst anbaut/anbauen läßt. Ach ja, ich hab vergessen, ihm gehört auch ein Weingut im Nappa Valley.
Das Bier, das Vasily ihm ausgibt, ist gar kein Bier, sondern dunkler Apfelsaft.
Es macht Harry schon Mühe, hin und wieder das Bier zu trinken, das Olaf - nicht eingeweiht - ihm ausgibt. Meistens kippt er es heimlich weg.

Also keinen Rufmord, ja?

29.03.2007, 15:23

krösamaia hat geschrieben:[...] Zahnhygiene sollte auch einem Menschen wie Harry möglich sein, er wird hüben wie drüben durchgefüttert und -getränkt, sollte er doch auch irgendwie zu einer Zahnbürste und -pasta kommen. Und dann sind die Zahnschmerzen selbst verschuldet.


In der Lindenstraße hat aber keiner draußen einen Wasserhahn, wo er sich die Zähne putzen könnte ... und eine Tankstelle mit Waschanlage ist auch nirgends zu finden. Und da Hartmut Rennep aus dieser Straße nie herauskommt, sieht's für ihn etwas dünn aus ...

29.03.2007, 16:57

Der schottische Prof machte einen ganz sympathischen ersten Eindruck, das ging fast ein wenig unter zwischen Märries Auszug, dem Wiedersehen mit Weinbauer und der Boy-Group.

29.03.2007, 19:15

Steinburger hat geschrieben:In der Lindenstraße hat aber keiner draußen einen Wasserhahn, wo er sich die Zähne putzen könnte ... und eine Tankstelle mit Waschanlage ist auch nirgends zu finden. Und da Hartmut Rennep aus dieser Straße nie herauskommt, sieht's für ihn etwas dünn aus ...

...ich denke mal, dass Harry an keiner Haustür des Hauses Lindenstraße 3 abgewiesen wird, wenn er darum bittet, einmal Zähne zu putzen und duschen zu dürfen.

29.03.2007, 19:20

So ähnlich wie Franz Schildknecht damals....

29.03.2007, 19:22

Genau das habe ich auch gedacht. Allerdings würde ich weder einen versoffenen Ex-Lehrer zum Saufen noch einen Penner zum Zähneputzen/Duschen an Weihnachten in meine Wohnung lassen.

29.03.2007, 19:22

Hartmut Rennep hat in seinem schmutzigsten Zeh mehr Geist, als die trostlosen Stockfische der Straße je begreifen werden!
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