Schneidi° hat geschrieben:Aus einem verzagten Ar*** kommt aber nunmal selten ein fröhlicher Furz. Daran mangelt es in der deutschen Politik - nach innen wie nach außen.
Jaja, mit dem Motto ist Kohl damals gegen Schmidt angetreten und hat gewonnen. Schon vergessen?
Schneidi° hat geschrieben:Wenn ich mir so manche Bundestagsdebatte ansehe und -höre - grauenvoll. Mit bitter ernster Miene wird dort diskutiert und gestritten mit den entsprechenden Ergebnissen.
Aus einem verzagten Ar*** kommt aber nunmal selten ein fröhlicher Furz. Daran mangelt es in der deutschen Politik - nach innen wie nach außen.
Äh, willst du die US-amerikanische Politik als Vorbild erklären?! Wie viele Millionen Menschenleben haben die in den letzten 50 Jahren auf dem Gewissen?
Was mir in letzter Zeit extrem auf den Senkel geht: Anstatt mal einen Film darüber zu drehen dass die Indianer grausamst an den Füßen aufgehängt wurden mit durchgeschnittener Kehle und die weniger die leben durften in Reservate eingepferscht wurden, werden immer und immer mehr Filme über die Judenverfolgung gedreht. Hey, wir können unsere Vergangenheit auch selbst aufarbeiten...
Schneidi° hat geschrieben:Wenn ich mir so manche Bundestagsdebatte ansehe und -höre - grauenvoll. Mit bitter ernster Miene wird dort diskutiert und gestritten mit den entsprechenden Ergebnissen.
Aus einem verzagten Ar*** kommt aber nunmal selten ein fröhlicher Furz. Daran mangelt es in der deutschen Politik - nach innen wie nach außen.
Äh, willst du die US-amerikanische Politik als Vorbild erklären?! Wie viele Millionen Menschenleben haben die in den letzten 50 Jahren auf dem Gewissen?
Was man an Amerika wunderbar erkennen kann, ist, daß das dortige Volk offensichtlich einen "Führer" braucht. Dies scheint auch bei vermeintlich aufgeklärten Leuten, wie den Lindenstraßen-Autoren oder unserem Schneidi der Fall zu sein. Die Menschen lassen sich mitreißen und sich von sog. "Charisma" blenden - ohne zu wissen, wofür die Köpfe stehen, die sie bejubeln.
Ich hoffe nur, daß sich Politik in Deutschland nicht der Amerikanischen angleicht. Damit meine ich weniger die Inhalte, sondern mehr die Art und Weise, wie Politik inszeniert wird. Daß wir Deutsche (auch die sonst so kritische Lindenstraße) einen einzelnen Menschen so unreflektiert bejubeln, gibt mir zu denken. Zuletzt hatten wir das 1933.
Daß wir Deutsche (auch die sonst so kritische Lindenstraße) einen einzelnen Menschen so unreflektiert bejubeln, gibt mir zu denken. Zuletzt hatten wir das 1933.
Da hat Hamlet Recht, sowas gibt es leider sehr oft. Glücklicherweise geht die Faszination allerdings nach einigen Wochen, wie auch beim Papst, wieder.
Die Menschen müssen ja nicht mal was böses im Schilde führen. Nein die Menschen, die sie ohne nachzudenken anjubeln, ja anbeten, die machen den Menschen ja zu etwas gefährliches.
SuSonja hat geschrieben:Was mir in letzter Zeit extrem auf den Senkel geht: Anstatt mal einen Film darüber zu drehen dass die Indianer grausamst an den Füßen aufgehängt wurden mit durchgeschnittener Kehle und die weniger die leben durften in Reservate eingepferscht wurden,...
Wenn die Kehle ja wenigstens durchgeschnitten gewesen wäre. Aber man hat sie lebendigen Leibes skalpiert (brachte gutes Geld!) und dann über dem Feuer aufgehängt langsam geröstet. Und die meisten "Reservate" waren nix anders als KZs in denen die Indianer an Hunger und Krankeit krepieren sollten.
SuSonja hat geschrieben:Die Menschen müssen ja nicht mal was böses im Schilde führen.
Gerade im Falle Ratzi bin ich da sehr skeptisch; der Mann war als Kardinal das, was man früher Großinquisitor nannte. Als Chef der "Glaubenskongregation" war er der heimliche Chef des Polen, Väterchen Wojtyla war nur die Marionette Ratzis.
Ja, hab über Ratzinger ähnliches gehört. Ein Mensch wird aber umso gefährlicher je weniger kritische Menschen um ihn herum sind und im Fall von Ratzinger sind es ja doch einige Menschen die nachdenken. Ein großer Kritiker von Ratzinger ist zum Beispiel auch mitten in der katholischen Kirche zu finden: Karl Lehmann (fällt mir jetzt als Beispiel ein)
SuSonja hat geschrieben:Was mir in letzter Zeit extrem auf den Senkel geht: Anstatt mal einen Film darüber zu drehen dass die Indianer grausamst an den Füßen aufgehängt wurden mit durchgeschnittener Kehle und die weniger die leben durften in Reservate eingepferscht wurden,...
Wenn die Kehle ja wenigstens durchgeschnitten gewesen wäre. Aber man hat sie lebendigen Leibes skalpiert (brachte gutes Geld!) und dann über dem Feuer aufgehängt langsam geröstet. Und die meisten "Reservate" waren nix anders als KZs in denen die Indianer an Hunger und Krankeit krepieren sollten.
Über solche Dinge wird viel zu selten geredet. Die meisten Menschen wissen über diese Grausamkeiten nichts. Auch ich weiß darüber nicht sehr viel - leider. Und wir reden über das Volk, das die Welt in gut und böse einteilt. Nein, nein, nein, auch Obama muss kritisch beäugt werden. Immerhin ist er Präsident eines sehr gefährlichen Landes - da reicht mir seine Hautfarbe nicht um zu jubeln - und auch nicht sein junges, recht attraktives Aussehen.
Goedel hat geschrieben:...Ich hoffe nur, daß sich Politik in Deutschland nicht der Amerikanischen angleicht. Damit meine ich weniger die Inhalte, sondern mehr die Art und Weise, wie Politik inszeniert wird. Daß wir Deutsche (auch die sonst so kritische Lindenstraße) einen einzelnen Menschen so unreflektiert bejubeln, gibt mir zu denken. Zuletzt hatten wir das 1933.
...das ist eine ganz schön üble Unterstellung, die Du da auf dem Marktplatz herum schreist, Goedel.
Was gibt Dir denn Grund zu der Vermutung, die Leute seien unreflektiert...?° Meinst Du, fröhlich jubelnde Menschen könnten oder würden nicht lesen oder sich sonstwie informieren...?°
Dein 1933er-Vergleich ist absolut überflüssig und fehl am Platz.
Es scheint ein Grundbedürfnis der meisten Menschen zu sein Teil einer Masse zu bilden. Ein Bedürfnis das beispielsweise auch die Nationalsozialisten ausgenutzt haben.
Ist es letzten Endes ein Unterschied ob 100.000 Leute "Heil" oder "Yes we can" rufen oder sich verhalten wie Dani es in einem Posting schildert? So nämlich:
Das ist ein Depeche Mode Fan-Smiley. Kreiert für den Song "Never let me down again" Seit vielen Jahren ist nlmda das absolute Highlight auf den Konzerten. Wenn im Finale dieses Songs ca 30.000 Fans die Arme schwenken, bleibt eine Gänseflocke nicht aus. Das ist so großartig und ich durfte diese sensationelle Atmosphäre schon sehr oft erleben.
Ich halte die Teilnahme an einem Rockkonzert als harmloser als zum Beispiel das wochenlange Bejubeln Politiker mit Macht. Wichtig ist natürlich auch da: man darf sich nicht in der Verehrung irgendwelcher Rockstars verlieren, auch die pinkeln gelben Urin.
SuSonja hat geschrieben:Die Frage ist nur: ab wann ist es kritisch?
Ich halte die Teilnahme an einem Rockkonzert als harmloser als zum Beispiel das wochenlange Bejubeln Politiker mit Macht.
Ja, darum geht es nicht. Von einer Dani geht keine Gefahr aus weil sie DM bejubelt. Von den Teilnehmern einer politischen oder religiösen Veranstaltung, je nachdem welcher Couleur, eventuell schon.
Was ich sagen wollte ist ja nur daß es ein Grundbedürfnis ist daß die Leute gemeinsam haben und wo man einen Hebel ansetzen kann um in die eine wie auch in die andere Richtung zu manipulieren.
Ein Lehrer, gespielt von J. Vogel, möchte seiner Schulklasse beweisen, dass eine Massenhysterie im dritten Reich jeder Zeit wiederholbar ist. Dabei verliert sogar er die Kontrolle. Der Film macht Angst. Sogar in der kleinen Gruppe können solche Dinge passieren.
Northstar hat geschrieben:Es scheint ein Grundbedürfnis der meisten Menschen zu sein Teil einer Masse zu bilden. Ein Bedürfnis das beispielsweise auch die Nationalsozialisten ausgenutzt haben...
...und es scheint ein Grundbedürfnis einiger weniger Menschen zu sein, ihre Überheblichkeit und Arroganz wie eine Monstranz vor sich her zu tragen.
Der Vergleich zwischen dem fröhlichen Jubel und der puren Lebensfreude eines Rockkonzertes und dem verbrecherischen, menschenverachtenden Jubel der Nationalsozialisten ist geschmacklos und total abwegig.
Zuletzt geändert von GastX am 26.01.2009, 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
Habe eine 3 gegeben.Es wäre eine 2 geworden,wenn diese"Möchtegern-bayernfamilie durch ihre sinnlosen Aktionen (Videospot Caro)nicht einen teil der Sendezeit ruiniert hätte.Der einzige Lichtblick bei denen ist Adi,der ja diesmal sehr "zahm"war.Aber ich denke das ist nur ein Burgfrieden auf Zeit.Ich wette darauf,das er spätestens im Sommer ausgezogen Ist. Bei den Zenkers hängt auch der Haussegen schief.:man darf sich zwar Sorgen machen um Seinen Stiefsohn,aber die persönlichen Sachen zu durchwühlen,finde ich schon etwas unverschämt ich denke mal,da kommt noch einiges auf gabi und Andy zu.Man kann nur hoffen ,das wenigsten Andy einen klaren Kopf behält und Gabi mit ihren erzkatholischen Ansichten etwas den Wind aus den Segeln nimmt.Nicht jeder Moslem ist gleich ein Terrorist . Ich kann auch Momo durchaus verstehen,das er sich Gedanken macht ,wenn ausgerechnet Käthe seinen Sohn aufklären will.Aber ich denke mal Nico ist nicht schwul.Er wird wohl mit Lea zusammenkommen.Das wird dann das neue Teeniepaar der Straße Und später macht er dann Iffi zur jüngsten Oma der Lindenstraße
Northstar hat geschrieben:Es scheint ein Grundbedürfnis der meisten Menschen zu sein Teil einer Masse zu bilden. Ein Bedürfnis das beispielsweise auch die Nationalsozialisten ausgenutzt haben...
...und es scheint ein Grundbedürfnis einiger weniger Menschen zu sein, ihre Überheblichkeit und Arroganz wie eine Monstranz vor sich her zu tragen.
Der Vergleich zwischen dem fröhlichen Jubel und der puren Lebensfreude eines Rockkonzertes und dem verbrecherischen, menschenverachtenden Jubel der Nationalsozialisten ist geschmacklos und total abwegig.
Schneidi, daß Du wie üblich gar nicht kapierst um was es geht ist keine Überraschung.
Ich frage mich nur warum Du Dich immer wieder blamierst indem Du das publizierst.
Wobei ich zugeben muß daß die Formulierung "menschenverachtender Jubel" in ihrer ganzen Sinnfreiheit eine amüsante Surrealität hat.
1933 haben nicht nur Nazis gejubelt. Menschen wie du und ich haben gejubelt, ganz Deutschland hat gejubelt. Das waren nicht komplett böse Menschen, das waren Menschen die in Hitler ihre Hoffnung gesehen haben. Ich finde es nicht gut, alle Menschen die 1933 gejubelt haben, zu verurteilen...
Und darin liegt ja die Gefahr. Die Menschen haben vor lauter Hoffnung und Faszination die Gefahr nicht gesehen. Aber das waren doch keine bösartigen Menschen. Das waren unsere Groß- und Urgroßeltern!
Und das kann jederzeit wieder passieren. Hysterie, Faszination, Fanatismus ist immer gefährlich, natürlich darf man sich auch mal der jubelnden Menge hingeben, aber man sollte sich nicht darin verlieren.
SuSonja hat geschrieben:1933 haben nicht nur Nazis gejubelt. Menschen wie du und ich haben gejubelt, ganz Deutschland hat gejubelt. Das waren nicht komplett böse Menschen, das waren Menschen die in Hitler ihre Hoffnung gesehen haben. Ich finde es nicht gut, alle Menschen die 1933 gejubelt haben, zu verurteilen...
Die Gutmenschen tun das aber weil diese Menschen nicht den Weitblick hatten zu sehen was aus Deutschland 1945 geworden ist ...