KlingsElse hat geschrieben:Warum hatte sie sich dann eigentlich von ihm getrennt? War das der Antrag gewesen?
Soweit ich mich erinnere hat Fabian der Familie ein 4-5gängiges Menü gekocht und als Dessert bei den geschockten Schwiegereltern um Sarahs Hand angehalten, ganz förmlich im schwarzen Anzug... da er vorher schon wußte, dass Sarah nur mit ihm schlafen wollte, wenn sie verheiratet sind, hat sie das Zimmer fluchtartig verlassen, während die konsternierten Ex-Schwiegereltern kaum was sagen konnten... in ihrem Zimmer hat Sarah dann ne Szene gemacht und Fabian rausgeschmissen, weil sie dachte er hat das nur gemacht, um sie ins Bett zu kriegen (was evtl. auch stimmte, weil sie sich so zierte)
Vielleicht war es aber auch das festliche Menü selbst, das Sarah so schockierte? Sarah fürchtete, dass sie sich an der Seite von Fabian von Kaviar und Sekt ernähren müsste...
Bruno hingegen... der wusste eine fast schon kalte Pizza vom billigsten Pizzabäcker ganz Münchens zu schätzen und schuf auch das perfekte Ambiente für den Genuss dieser Köstlichkeit: ein vor Rauch stinkendes Zimmer. Das war es, was Sarah wollte!
Vielleicht das unbewusst Andere, da sie ja sehr behütet aufgewachsen ist und dieses für sie neu erschien. Hier könnte eine Tiefenpsychologische Therapie Aufschluss geben können.
KlingsElse hat geschrieben:Vielleicht das unbewusst Andere, da sie ja sehr behütet aufgewachsen ist und dieses für sie neu erschien. Hier könnte eine Tiefenpsychologische Therapie Aufschluss geben können.
Das ist typisch für Sarah.Sie fällt von einem Extrem ins andere.Vom Supersoftie Fabian zum Superschläger Bruno.Ich glaube ,da braucht man kein Psychologe zu sein,um festzustellen,das Sarah nicht mehr ganz rund läuft.
Ihre Mutter ist ja auch von einem Extrem ins andere gerutscht. Friedhelm - Gung - Hans.
Sarah war ja noch so klein, als sie diese Wechsel miterleben musste, sie wird bestimmt nicht von alleine einen Kontext zu ihrem eigenen Verhalten herstellen können.
KlingsElse hat geschrieben:Ihre Mutter ist ja auch von einem Extrem ins andere gerutscht. Friedhelm - Gung - Hans.
Sarah war ja noch so klein, als sie diese Wechsel miterleben musste, sie wird bestimmt nicht von alleine einen Kontext zu ihrem eigenen Verhalten herstellen können.
Aber Tom und Sophie sind ja auch relativ normal geblieben.Okay bei Tom war zwischendurch mal die Kifferei und die Nullbockphase.Er hat aber von den ganzen BZ-Kindern die beste Entwicklung genommen.
Tom ist dafür in seiner Grundstimmung sehr schwankend, dort schlittert er von einem Extrem ins andere. Dieses überfürsorgliche gegenwärtige Verhalten müsste Hans als alten Sozialarbeiter eigentlich misstrauisch machen. Bei Sophie bin ich mir sicher, da werden wir noch einiges miterleben müssen...
Ich denke, Hans hat damals der jungen Familie schon eine gewisse Grundstruktur und Kontinuität in der Familiendynamik gegeben, die Grundlage für das kognitive Wahrnehmen von Bedürfnissen und der Emotionalität wird allerdings in den ersten drei Lebensjahren gelegt und bei Sarah war das die Phase, in der Anna gerade sehr sprunghaft war. Bei Tom hat Hans diese Phase schon teilweise mitbegleitet, deshalb sind sie in seinem Sozialverhalten nicht so deutlich zu sehen wie bei Sarah.
Ja freilich, das ist mein Beruf - Familien- und Kommunikationsstrukturen, und -anamnesen sind mein täglich Brot! Das heißt Genogrammarbeit, Familienskizzen, sozialpädagogische Interviews, Analysen, Reflektionen, Spiegelungen etc. sind mir sehr gut vertraut.
Deshalb bin ich ja - vermute ich mal - bei der Lindenstraße hängengeblieben, weil diese teilweise wie eine Langzeitsozialstudie aufgebaut ist!
KlingsElse hat geschrieben: bei Sarah war das die Phase, in der Anna gerade sehr sprunghaft war.
Nicht zu vergssen die Tatsache, daß die verfrühte Rückkehr der Jungfrau Sarah (die Schule war früher aus) Annas Fremdfick im Ehebett verhinderte. Das kann doch nicht ohne psychische Folgen bleiben!
KlingsElse hat geschrieben: bei Sarah war das die Phase, in der Anna gerade sehr sprunghaft war.
Nicht zu vergssen die Tatsache, daß die verfrühte Rückkehr der Jungfrau Sarah (die Schule war früher aus) Annas Fremdfick im Ehebett verhinderte. Das kann doch nicht ohne psychische Folgen bleiben!
KlingsElse hat geschrieben: bei Sarah war das die Phase, in der Anna gerade sehr sprunghaft war.
Nicht zu vergssen die Tatsache, daß die verfrühte Rückkehr der Jungfrau Sarah (die Schule war früher aus) Annas Fremdfick im Ehebett verhinderte. Das kann doch nicht ohne psychische Folgen bleiben!
Wann war denn das?
Das war im Herbst 2004,als Anna mit ihrem Chef Guido eine kurzweilige Affäre hatte.Hätte Sarah damals nichts gemerkt,dann würde Anna sich heute noch durch fremde Betten vögeln!!!
listrafan gera hat geschrieben:Das war im Herbst 2004,als Anna mit ihrem Chef Guido eine kurzweilige Affäre hatte.Hätte Sarah damals nichts gemerkt,dann würde Anna sich heute noch durch fremde Betten vögeln!!!
Fremde Betten ist egal, auch eine Anna Z. hat ein recht auf sexuelle Befriedigung, aber es war ja das _Ehebett_!
Die minderjährige Tochter verhindert, daß das elterliche Ehebett zum Nuttenlager verkommt. Guido war ja nicht irgendwer, er war Annas Chef. Anna hat die Beine nicht nur zum Zwecke ihrer sexuellen Befriedgung breit gemacht, nein, Guido hatte schon was dafür zu erbringen; Gehaltszahlung ohne echte Arbeitsleistung zB.
Die Story mit Guido fand ich damals ziemlich konstruiert, das war eine Zeit, in der so viele Ehen gescheiert waren und wo ich dachte, dass zumindest diese Ehe von einem Seitensprung verschont bleibt.