Solitudinarian hat geschrieben:Niveau* ist nicht gerade Dein Spezialgebiet, hab ich recht?
Man muß die Dinge beim Namen nennen.
Es wäre völlig falsch, Uschs Fremdfickerei mit irgendeinem Euphemismus zu umschreiben oder gar dafür ein Fremdwort zu benutzen. Das würde ein völlig falsches Licht auf den Tatbestand werfen.
Dafür liebe ich die Lindenstraße, für das Einbinden von aktuellen Ereignissen. Super, dass was von jackson Lief und im Abspann dieser typische ausruf. Und dann auch noch "bad". Passt zu Angelina ja schon ein bisschen.
Es ist doch immer wieder schön, zu sehen, wie leicht man manchen Menschen eine Freude machen kann. Da legt der Tontechniker einer zweitklassigen (das war ein Lob!) Soap mal schnell eine paar Popmusikfetzen unter, und schon ist der echte Fan glücklich.
Einzig die Frage, warum seine Lieblingssoap noch keinen Oskar gewann, könnte ihn in schlaflosen Nächten noch umtreiben.
Ich habe übrigens mit -5- abgestimmt. Unter anderem, weil es kompletter Unfug ist, daß ein Türkenladen plötzlich leer sein soll, weil die katholische Italienerin von nebenan billige Pasta raushaut.
Serarys Zweiter hat geschrieben:Dafür liebe ich die Lindenstraße, für das Einbinden von aktuellen Ereignissen. Super, dass was von jackson Lief und im Abspann dieser typische ausruf. Und dann auch noch "bad". Passt zu Angelina ja schon ein bisschen.
...Dein posting unterschreibe ich nur zu gern mit, Serary. Genau dafür liebe ich die Lindenstraße u.a. auch so sehr.
Serarys Zweiter hat geschrieben:Dafür liebe ich die Lindenstraße, für das Einbinden von aktuellen Ereignissen. Super, dass was von jackson Lief und im Abspann dieser typische ausruf. Und dann auch noch "bad". Passt zu Angelina ja schon ein bisschen.
...Dein posting unterschreibe ich nur zu gern mit, Serary. Genau dafür liebe ich die Lindenstraße u.a. auch so sehr.
Eine schwachsinnige Storyline, äusserst schlecht agierende Schauspieler, aber ein paar unterlegte Popmusikfetzen bringen den echten Fan zum Jubeln.
Früher nannte man so was BAUERNFÄNGEREI.
Eure Unfähigkeit zur Kritik, wenn es denn mal sein muß, ist mit schuld daran, daß eine einst annehmbaren Fernsehserie mittlerweile niveautechnisch kaum noch wiederzuerkennen ist.
Ich gehöre nun mal nicht zu den miesepetrigen, permanent sauertöpfischen Zeitgenossen, die permanent ihren Mitmenschen alles mies machen müssen und stets alles und jenes besser wissen.
Die Lindenstraße ist mit Abstand die beste TV-Serie im deutschen Fernsehen. Sie ist modern und unterhaltend und nimmt zugleich bei gesellschaftlich wie politisch heiklen Themen kein Blatt vor den Mund. Die Schauspieler leisten tolle Arbeit und machen jede einzelne Serienfigur unverwechselbar und einzigartig.
Du vermittelst mir den Eindruck, dass Du die Lindenstraße satt hast, Hamlet. Dann äußere das doch auch bitte so und versuche nicht, statt dessen begeisterten Zuschauern der Lindenstraße Unfähigkeit zur Kritik unter zu schieben.
Wenn ich Grund haben sollte, meine geliebte Lindenstraße zu kritisieren, werde ich das auch tun – aber im höflichen Ton, ohne zu verletzen und gleichzeitig mit Alternativideen.
Gestern hatte ich trotz positiver Grundstimmung Probleme, mich in die Listra einzufinden bzw. zu einzufühlen. Mir war alles zu gestelzt, zu konstruiert, zu unglaubwürdig. Nur Lisa mit ihrem hasserfüllten: "Du Kotzkuh" war für mich authentisch.
Serarys Zweiter hat geschrieben:Ich kann Momos Frust nachvollziehen. Die Agentür für Arbeit (oder besser Agentur gegen Arbeit) hilft einem nicht wirklich.
Das kann ich bestätigen. Ich war mal ein halbes Jahr Arbeitslos und bekam immer wieder angebote die gar nicht auf mich passten.
Oder ein Freund von mir hat sein Studium in Politik und Geschichte abgeschlossen, hatte aber in jungen Jahren mal Schreiner gelernt, da wurde ihm vorgeschlagen doch Lektor für Schreinerbücher zu werden
Besonders bei Berufen die über Handwerker oder einfacher Bürojob hinaus gehen steht man dumm da. Zumal die besten Jobs heutzutage eh über Vitamin B vergeben werden und der Rest über Zeitarbeitfirmen. Da muss man schon Glück haben.
nubo hat geschrieben:Besonders bei Berufen die über Handwerker oder einfacher Bürojob hinaus gehen steht man dumm da. Zumal die besten Jobs heutzutage eh über Vitamin B vergeben werden und der Rest über Zeitarbeitfirmen. Da muss man schon Glück haben.
Exakt.
In Zeiten wie diesen ("Wirtschaftskrise") sind ausgeschriebene Jobs bei guten Firmen (Bosch, Siemens,...) rar; selbst in Berufen, die auf "Zukunftstechnologien" ausgerichtet sind. Auch der Mittelstand schreibt so gut wie nichts mehr aus...
Den Sklaventreibern (Zeitarbeitsfirmen) fällt es in Zeiten wie diesen noch leichter, gutes Personal zu schlechten Bedingungen zu ködern.
Wahrlich gut hat derjenige getan, der sich schon früh um einen Beamtenjob bemüht hat! Der kennt solche Probleme nicht...
Zurück zur Listra: Mich würde es daher schon wundern, wenn so ein ungepflegter, vorbestrafter Rastafari mit einem 4er-Psychologiediplom, wie es Momo einer ist, eine adäquate Stelle bekommen würde.
Aber so wie ich die Lindenstraße kenne, macht sich Angelina demnächst selbständig und das Haarmonster wird ihr Privatsekretär... (kein Spoiler)
Serarys Zweiter hat geschrieben:Dafür liebe ich die Lindenstraße, für das Einbinden von aktuellen Ereignissen. Super, dass was von jackson Lief und im Abspann dieser typische ausruf. Und dann auch noch "bad". Passt zu Angelina ja schon ein bisschen.
...Dein posting unterschreibe ich nur zu gern mit, Serary. Genau dafür liebe ich die Lindenstraße u.a. auch so sehr.
Eine schwachsinnige Storyline, äusserst schlecht agierende Schauspieler, aber ein paar unterlegte Popmusikfetzen bringen den echten Fan zum Jubeln.
Früher nannte man so was BAUERNFÄNGEREI.
Eure Unfähigkeit zur Kritik, wenn es denn mal sein muß, ist mit schuld daran, daß eine einst annehmbaren Fernsehserie mittlerweile niveautechnisch kaum noch wiederzuerkennen ist.
Hamlet ich kann dich da jetzt auch nicht verstehen. Ich kann die Lindenstrasse auch von einem guten Film unterscheiden. Vieles fällt mir da negativ auf. Aber ein richtig guter Film hat viel mehr Personal und Geld zur Verfügung und was vllt noch wichtiger ist, viel mehr Zeit. Die Lindenstrasse kommt dafür jede Woche, dass da die Qualität geringer ist ist verständlich. Trotzdem finde ich die Lindenstrasse für ihre Verhältnisse gut gemacht. Wenn sie mir nicht mehr gefallen würde, so wie scheinbar dir, würde ich sie einfach nicht mehr schauen.
Goedel hat geschrieben:Zurück zur Listra: Mich würde es daher schon wundern, wenn so ein ungepflegter, vorbestrafter Rastafari mit einem 4er-Psychologiediplom, wie es Momo einer ist, eine adäquate Stelle bekommen würde.
Das hab ich gedacht als er den Anzug anhatte. Wer soll den denn bitte ernst nehmen. Krankenpfleger würde auf jeden Fall besser zu ihm passen
Serarys Zweiter hat geschrieben:Ich kann Momos Frust nachvollziehen. Die Agentür für Arbeit (oder besser Agentur gegen Arbeit) hilft einem nicht wirklich.
Wie sollen die dem Momo helfen?
Fassen wir mal zusammen: Das Studium mit 34 beendet, und zwar mit einer schlechten Durchschnittsnote. Vorbestraft wegen Totschlag. Hohes gesundheitliches Risiko da er schon einen Schlaganfall hatte. Und dann noch das Rückzugsgebiet für bedrohte Tierarten auf dem Kopf.
Wie soll das Arbeitsamt oder sonst wer so jemanden vermitteln?
Zumal es Psychologie-Absolventen gibt die beispielsweise 26 sind, Durchschnittsnote 2,1 haben und weder vorbestraft noch vorgeschädigt sind und außerdem die Friseurinnung unterstützen.
Wen von den beiden Kandidaten, bitte sehr, soll der Personalchef einstellen?
SuSonja hat geschrieben:[Hamlet ich kann dich da jetzt auch nicht verstehen. Ich kann die Lindenstrasse auch von einem guten Film unterscheiden. Vieles fällt mir da negativ auf. Aber ein richtig guter Film hat viel mehr Personal und Geld zur Verfügung und was vllt noch wichtiger ist, viel mehr Zeit. Die Lindenstrasse kommt dafür jede Woche, dass da die Qualität geringer ist ist verständlich.
Das alles ist kein Argument für eine Hauruck-Storyline.
Es ist _absoluter_ Schwachsinn, daß einem türkischen Dönerladen die Kundschaft wegbleibt, weil ein italienischer Lebensmittelladen billige Pasta anbietet. Erinnern wir uns doch mal an Murats Hemdenladen, da kam ein Türke nach dem anderen angelaufen. Wo sind die denn jetzt alle?
Es ist Schwachsinn. Und dieser Schwachsinn lässt sich mit nur ganz wenig Nachdenken und gutem Willen vermeiden, auch in einer billig produzierten TV-Serie.
Ich muß allerdings meine Aussage bzgl Frau Fischer relativieren; nur, weil sie das Drebuch schrieb, ist die Storyline zumindest nicht komplett auf ihrem Mist gewachsen, da hat der Mützenmeister selbst gepfuscht.
Hamlet hat geschrieben:.... daß eine einst annehmbare Fernsehserie mittlerweile niveautechnisch kaum noch wiederzuerkennen ist.
jetzt mal butter bei die fische - wann soll denn das gewesen sein
In den Folgen der 80er wurden halb so viele Storylines nebeneinander gezeigt und es waren ca. halb so viele Szenenwechsel. Alles war langsamer, wurde langsamer aufgebaut und entwickelt, es war alles wesentlich authentischer und damit glaubwürdiger. Heute regiert in 9 von 10 Folgen der Seifenpepp.