Klaus hat es in der letzten Folge ja bereits kurz angesprochen und hier ist auch schon fleißig über das Thema diskutiert worden: Er erzählt Helga von einem Projekt mit dem Namen "Stolpersteine". Bei diesem Projekt handelt es sich, wie Klaus bereits erklärt hat, um pflastersteingroße Messing-Gedenktafeln des Künstlers Gunter Demnig, die zwischen die Gehwegplatten oder normalen Pflastersteine in die Erde eingelassen werden. Die bereits in ganz Deutschland und anderen europäischen Ländern verlegten Steine sollen an die Opfer des Nazi-Regimes erinnern. Jeder Stein ist mit dem Namen, Geburtsjahr, dem Deportationsjahr und -ort, sowie der Angabe zum Schicksal des Opfers versehen. Die Steine werden immer direkt vor der Stelle verlegt, an der die (oft in der Stadt bekannten) von dort Deportierten ihren letzten frei gewählten Wohnsitz hatten. Die meisten Steine erinnern an Juden, aber auch an Sinti und Roma, politisch oder religiös Verfolgte (z.B. Zeugen Jehovas), Euthanasieopfer und andere "Regimefeinde". Finanziert werden die Stolpersteine durch private Spenden. Ein Stein inklusive Verlegung kostet derzeit 95 Euro.
Die nächsten Verlegungen finden statt: - Horstmar am 22. November - Bremen am 22. + 23. November - Husum am 23. November - Hamburg am 24. + 25. November - Bielefeld + Bad Salzuflen am 26. November - Lemgo + Schwelm am 27. November
Zu guter Letzt hier noch zwei Beispiele für Stolpersteine in meiner Stadt:
(Da man die Steine noch lesen können sollte, ich hier aber keine riesigen Fotos posten wollte, habe ich mich für diese Art der Bildansicht entschieden.)
Gelungene und informative Eröffnung, Nik! Einen Stoplerstein habe ich bislang noch nicht gesehen, denn: "Ganz Deutschland ist mit Stolpersteinen besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Denn die Regierung eines Milllionendorfes im Süden der Republik hört nicht auf, gegen den Trend Widerstand zu leisten...!"
MünchnerBua hat geschrieben:"Ganz Deutschland ist mit Stolpersteinen besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Denn die Regierung eines Milllionendorfes im Süden der Republik hört nicht auf, gegen den Trend Widerstand zu leisten...!"
Vielleicht Erfahren wir dazu ja noch ein wenig mehr morgen, ich bin gespannt, wie und ob sie das Verbot mit einbeziehen... .
Was ich mich nur die ganzen Tage schon Frage: hat da ein Autor mal mitgedacht, dass das Thema ausgerechnet an diesen Tagen (Reichspogromnacht, Volkstrauertag und Totensonntag) behandelt wird - sozusagen zur Erinnerung?
MünchnerBua hat geschrieben:..."Ganz Deutschland ist mit Stolpersteinen besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Denn die Regierung eines Milllionendorfes im Süden der Republik hört nicht auf, gegen den Trend Widerstand zu leisten...!"
...der großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes erschließt sich die Begründung für diesen Widerstand in keinster Weise.
MünchnerBua hat geschrieben:..."Ganz Deutschland ist mit Stolpersteinen besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Denn die Regierung eines Milllionendorfes im Süden der Republik hört nicht auf, gegen den Trend Widerstand zu leisten...!"
...der großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes erschließt sich die Begründung für diesen Widerstand in keinster Weise.
Wie, du willst dich mit der Knobloch anlegen?
Paß auf, wenn man rothaarige Weiberarroganz mal in Anna misst, dann hat Anna selbst 2 bis 3 Anna. Die Knobloch hat je nach Tagesform zwischen 6 und 8 Anna.
Dieser Text aus Wikipedia gibt nicht unbedingt meine Meinung wieder!
Kritische Stimmen [Bearbeiten]
Die gewichtigste Kritik an Demnigs Projekt kommt von Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnet hat, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen „herumgetreten“ werde.[3] Die Meinungen gehen im Zentralrat der Juden jedoch auseinander, und der Vizepräsident Salomon Korn verteidigt das Projekt.[4]
Städte, die die Verlegung von Stolpersteinen ablehnen, berufen sich meist auf die Kritik von Knobloch. Das bekannteste Beispiel ist München, wo bereits verlegte Stolpersteine wieder entfernt wurden.[5]
In einigen Städten werden die Genehmigungen für die Verlegung der Stolpersteine erst nach mehr oder weniger langer Diskussion und teilweise nur unter Auflagen (zum Beispiel Zustimmung der Hauseigentümer) erteilt. In Krefeld lehnte beispielsweise der Stadtrat eine Verlegung auf Wunsch der jüdischen Gemeinde ab, die sich der Argumentation Knoblochs anschloss. Erst nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren wurde ein Kompromiss gefunden. Wenn die jeweiligen Hauseigentümer und die Angehörigen der Opfer zustimmen, können die Stolpersteine verlegt werden. Inzwischen wurden auch in Krefeld Stolpersteine verlegt.[6]
Teilweise kritisieren auch Hausbesitzer oder Mieter, vor deren Häusern die Stolpersteine verlegt werden, das Projekt. Hierfür gibt es mehrere Gründe. Die Spannweite reicht von rechtsradikalem Gedankengut,[7] dem Glauben einer Wertminderung durch die Stolpersteine[8] über eine fachliche Ablehnung des Projektes bis zur Angst vor rechtsradikalen Übergriffen nach der Verlegung.[9]
bockmouth hat geschrieben:Die gewichtigste Kritik an Demnigs Projekt kommt von Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnet hat, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen „herumgetreten“ werde.
... auch auf Gräbern wird "herumgetreten" - sollen deshalb Friedhöfe abgeschafft werden?
Die Eröffnung ist erstklassig - interessant und informativ!
Jep, tolle Eröffnung und sehr informativ! Schön, das mit den eigenen Bildern :)
bockmouth hat geschrieben:Die gewichtigste Kritik an Demnigs Projekt kommt von Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnet hat, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen „herumgetreten“ werde.[3]
Meine Fresse, man kann sich aber auch anstellen Die Dame sollte mal beim Duschen pinkeln!
MünchnerBua hat geschrieben:Einen Stoplerstein habe ich bislang noch nicht gesehen, denn: "Ganz Deutschland ist mit Stolpersteinen besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Denn die Regierung eines Milllionendorfes im Süden der Republik hört nicht auf, gegen den Trend Widerstand zu leisten...!"
Ja kommst du denn nie aus dieser Metropole heraus? Meine ich hätte dich schonmal außerhalb getroffen ... Dennoch hier noch ein Exemplar, das ich vor dem alten Kölner Rathaus abgelichtet habe. http://www.panoramio.com/photo/22918552 (Klick aufs Bild für Großansicht)
Selbst in der Kleinstadt in der ich wohne, wimmelt es nur so vor diesen "Steinen".
Da ich bis zur letzten Folge keine Stolpersteine kannte, hätte ich sie bzw. ihre Bedeutung nicht erkannt, wenn ich sie irgendwo anders gesehen hätte. Hier in München sind die einfach kein Thema, keine Zeitung berichtet darüber.
Ich dachte schon, ich bin die einzige, die bisher noch nichts von Stolpersteinen hörte. Wir haben zwar eine Judengasse, aber von Stolpersteinen keine Spur.
bockmouth hat geschrieben:Die gewichtigste Kritik an Demnigs Projekt kommt von Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnet hat, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen „herumgetreten“ werde.[3]
Meine Fresse, man kann sich aber auch anstellen Die Dame sollte mal beim Duschen pinkeln!
Typisch. Dieser Zentralrat der Juden regt sich doch über jede Kleinigkeit auf, da kann man machen was man will. Nervt mich seit Jahren, egal wer da gerade den Vorsitz hatte. Muss nur ein Politiker im Eifer des Gefechts mal eine (in Ihren Augen) unpassende Bemerkung fallen lassen, schon wird nach Rücktritt oder zumindest öffentlicher Entschuldigung geschrien. Es wird alles dafür getan das das schlechte Gewissen auch in 100 Jahren noch bleiben soll.
Viech hat geschrieben:Jep, tolle Eröffnung und sehr informativ! Schön, das mit den eigenen Bildern :)
bockmouth hat geschrieben:Die gewichtigste Kritik an Demnigs Projekt kommt von Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnet hat, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen „herumgetreten“ werde.[3]
Meine Fresse, man kann sich aber auch anstellen Die Dame sollte mal beim Duschen pinkeln!