Sendetermin: Das Erste - Sonntag, 06.05.2012 - 18:50 Uhr Buch: Marcus Seibert Regie: Herwig Fischer Redaktion: Sophie Seitz
Wiederholungstermine:
So, 06.05., 23:15 Uhr, EinsFestival Mo, 07.05., 05:40 Uhr, NDR Fr, 11.05., 02:20 Uhr, HR Sa, 12.05., 04:15 Uhr, EinsFestival
Das Versteck... ist ein Ort, an dem sich Menschen oder Tiere aufhalten, die von Feinden oder von potentiellen Beutetieren nicht bemerkt werden wollen und als passiver Schutz, um Beute aufzubewahren, oder um Feinden aufzulauern. In letzterem Fall spricht man in der Jägersprache auch von einem Ansitz. Des Weiteren bezeichnet es einen Ort, an dem Besitztümer in einem versteckten Speicher aufbewahrt werden, um sie dem Zugriff von Anderen zu entziehen. (Wikipedia)
Ein beliebtes Kinderspiel ist das Versteckspiel. Ein Kind hält sich die Augen zu und zählt dabei laut bis zu einer bestimmten Zahl. In dieser Zeit sucht sich jedes Kind ein möglichst gutes Versteck. Ist das zählende Kind bei der vereinbarten Zahl angekommen, öffnet es die Augen und beginnt, die anderen Kinder zu suchen. Wenn es ein Kind gefunden hat, muss es dieses berühren. Die so entdeckten Kinder sind gefunden und scheiden aus. Die versteckten Kinder versuchen inzwischen, vom suchenden Kind unbemerkt, das Mal zu erreichen und sich frei zu schlagen.
Der Legende nach steckt der Vogel Strauß seinen Kopf in den Sand, wenn Gefahr droht. Eine ziemlich dumme Strategie, denn der Vogel Strauß sieht zwar selbst nichts mehr, wird aber von seinen Feinden gesehen.
Tatsächlich rettet sich der Strauß jedoch vor seinen Feinden, indem er davon läuft. Im Notfall setzt der kräftige Vogel seinen Feind aber auch durch einen kräftigen Tritt außer Gefecht.
Auch Einbrecher brauchen ein Versteck. Für sich selbst, aber auch für ihre Beute...
Schränke eignen sich sehr gut als Versteck... Eine Frau hat immer Besuch von ihrem Liebhaber, während ihr Mann bei der Arbeit ist. Eines Tages versteckt sich der neunjährige Sohn im Schrank um zu beobachten, was die beiden denn so machen...
Auf einmal kommt der Ehemann überraschend nach Hause und die Frau versteckt auch ihren Liebhaber im Schrank: Der Sohn: "Dunkel hier drinnen..." Der Mann (flüstert): "Stimmt." Der Sohn: "Ich hab einen Fußball..." Der Mann: "Schön für Dich." Der Sohn: "Willst Du den kaufen?" Der Mann: "Nee, vielen Dank!" Der Sohn: "Mein Vater ist draußen!" Der Mann: "OK, wie viel?" Der Sohn: "250 Euro."
In den nächsten Wochen passiert es nochmal, dass der Sohn und der Liebhaber im gleichen Schrank enden. Der Sohn: "Dunkel hier drinnen...." Der Mann (flüstert): "Stimmt." Der Sohn: "Ich hab Turnschuhe." Der Mann, in Erinnerung, gedanklich seufzend: "Wieviel?" Der Sohn: "500 Euro." Nach ein paar Tagen sagt der Vater zum Sohn: "Nimm deinen Fußballsachen und lass uns eine Runde spielen." Der Sohn: "Geht nicht hab ich alles verkauft!"
Der Vater: "Für wie viel?" Der Sohn: "Für 750 Euro." Der Vater: "Es ist unglaublich wie Du Deine Freunde betrügst, das ist viel mehr als die Sachen gekostet haben. Ich werde Dich zum Beichten in die Kirche bringen!" Der Vater bringt seinen Sohn in die Kirche, setzt ihn in den Beichtstuhl und schließt die Tür.
Der Sohn: "Dunkel hier drinnen..." Der Pfarrer: "Hör auf mit der Scheiße!!!"
Ein Festtag für alle Freunde des Verstecks ist das Osterfest.
Verstecke gibt es auch in Internet-Foren: Manch ein User trägt eine virtuelle Tarnkappe, um nicht gesehen zu werden...
Eine witzige Form des Verstecks findet man in Vexierbildern. ..das Versteckte in einem Vexierbild sei deutlich und unsichtbar. Deutlich für den der gefunden hat, wonach zu schauen er aufgefordert war, unsichtbar für den, der gar nicht weiß, dass es etwas zu Suchen gilt. (Franz Kafka, in seinem Tagebuch 1911)
Wer sieht die alte und die junge Frau?
Für manche Menschen ist das Verstecken jedoch kein Spiel, sondern bittere Notwendigkeit, um zu überleben. So mussten sich zB in der Zeit des 3. Reiches die Juden vor den Nazischergen verstecken. Wie zum Beispiel die Familie Frank, deren traurige Geschichte durch das Tagebuch ihrer Tochter Anne auf der ganzen Welt bekannt wurde. Im Juli 1942 versteckte sich die Familie im Hinterhaus von Otto Franks Firma in der Prinsengracht 263...
Anne Frank
In diesem Zimmer lebte Anne und schrieb ihr berühmtes Tagebuch...
Wer braucht in der Lindenstraße ein Versteck?
Mitten in der Nacht schleicht der junge Florin durch das Treppenhaus in der Lindenstraße Nr. 3. Eine ganze Woche hat er sich bei seiner verehrten Lehrerin Maria nicht gemeldet. Und das aus gutem Grund: Florin hat etwas zu verbergen…
Tanja und Simon verbringen den Tag mit dem Feuerwehrmann Chris. Simon darf sogar im Feuerwehrauto mitfahren und ist begeistert. Darauf lädt Tanja Chris zum Abendessen ein. Ob der Feuerwehrmann das als Aufforderung versteht…?
Hans unter Druck. Andy hat immer noch nicht sein OK für den Verkauf des Fahrservice’ gegeben. Der Grund: Andy fordert die Hälfte des Gewinns von Hans. Anna und Gabi versuchen zwischen den Streithähnen zu vermitteln…
Wow, Dia. Das ist eine der besten Eröffnungen, die ich bislang gelesen habe. Abwechslungsreich, interessant, informativ. Zum Lachen und zum Weinen. Einfach: Schön!
Gabi könnte ganz gut aussehen (Jeanstyp) wenn sie nicht immer diese katholische Spießer*uhäh*fresse ziehen würde und Schuhe (Stiefel zB) mit Absätzen trüge.
Ist Tanja wirklich so naiv, dass sie geglaubt hat, Chris kümmert sich um Simon, weil er Spaß daran hat, mit Kindern zu spielen?
Warum erwartet Käthe, dass Tanja die anderen Kinder zu Chris und dem Feuerwehrauto mitnimmt? Wenn die anderen Eltern mit ihren Kindern in den Zoo oder ins Schwimmbad nehmen, erwartet doch auch keiner, dass sie alle anderen Kinder aus der Betreuungsgruppe mitnehmen, oder? Und warum dürfen die anderen Kinder nicht erfahren, dass Simon mit seiner Mutter was Besonderes vor hat? Und wenn sie es nicht erfahren sollen - warum begleitet Käthe zusammen mit den anderen Kindern Simon zum Feuerwehrauto?