Ich bin der Meinung, dass es einem früher oder später leid tut, tätowiert zu sein. Sind wir mal ehrlich: Wer sich mit 20,22, 25 oder 28 Jahren etwas einritzen lässt, muss dann ca. 50-70 Jahre damit rumlaufen, was damals aus einer ‚Lust und Laune‘ geschehen ist. Bei Vorstellungsgesprächen usw. machts ebenfalls nicht immer den ‚besten‘ Eindruck. Die Tätowierung des Bikers finde ich zudem (im Gegensatz zu ihm) hässlich.
Mir hats noch nie leid getan, obwohl ich meine auch schon fast 20 und fast 10 Jahre habe. Ich finde es zwar schade, dass mit der Zeit die Konturen unscharf werden, aber trotzdem mag ich sie immer noch.
Ich denke, dass es schon ein Unterschied ist, ob man sich in den 90ern mit 20 ein Arschgeweih hat stechen lassen, weil es gerade in war, oder ob man monate-, wenn nicht gar jahrelang überlegt hat, wo man sich welches Motiv draufmachen lässt. Meine Motive haben für mich eine persönliche Bedeutung und die bleibt ein Leben lang bestehen. Dafür hab ich mir aber auch Körperstellen rausgesucht, die ich jederzeit abdecken kann, wenn ich nicht will, dass man die Tattoos sieht.
Aließ hat geschrieben: OMG, sieht der Mann gut aus! Diese Augen, der Rahmen......Holladiewaldfee! Wenn ich noch Single wäre und den als Nachbarn hätte, könnte ich nicht mehr schlafen. Meines Erachtens der schönste Mann, der je in der Gosse aufgetaucht ist. ...
Das unterschreibe ich sofort.
ich ebenso, Alex hat als Listra-Schönling ausgedient
@Elisabeth11: Da geh ich mit dir zu 300 % konform!!! Für mich war auch seit Jahren Alex der unangefochtene Schönling der Straße. (natürlich auch wegen mangelnder Konkurrenz!) Aber jetzt? Jetzt issi da, die neue Nummer 1 .... DEEEER BIIIIKER!
Hoechstwertung von mir - habe mich gut unterhalten gefuehlt.
Kaethe war der Kracher - wurde beim Anblick des "Schoenlings" ganz wuschig und die Szene danach mit Lotti und Tanja und Neptun mit Dreizack
Ich habe am Anfang uebrigens gedacht, Dressler kann jetzt schon zum Fenster hereinschweben, als er aus dem Kack-au ins Alimentari rueberrollte, aber er hatte ja tatsaechlich einen Einkauf getaetigt und kam nicht einfach so via Schokoladenladen ins Alimentari.
Seine Tattoos stören überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Ergibt alles ein äußerst ansprechendes Gesamtbild! Tattoos können einen Menschen ganz schön entstellen (siehe zum Beispiel das oben bereits erwähnte Arschgeweih! Oder die berühmte Rose, oder das Teufelchen, das, wie Hamlet so treffend erwähnte, mit den Jahren zum Monsterteufel wird!) Aber, wenn sie geschmackvoll sind, mit Bedacht gewählt wurden (und zwar Motiv UND Körperstelle) dann können Tattoos ne ganz schön positive Wirkung ausüben! Ich selber habe kein einziges, da ich jahrelang zu entscheidungsunfreudig war. Ich schwankte lange hin und her, welches Motiv, welche Stelle, bis ich mich dafür entschieden habe, es ganz zu lassen. Mittlerweile bin ich damit hier auch eine Rarität, ich kenne kaum Menschen meines Alters, die völlig jungfräulich sind, was Tattoos betrifft.
Hey, Müchner Bua! Das klingt interessant und nach einer durchaus gelungenen Mischung! Hallo, freut mich, dich hier kennenzulernen! Und deinem Nick entnehme ich, dass du aus München bist? Wow! Das ist die Stadt, in die ich immer hin auswandern wollte! Ich hatte sogar schon Adressen für meine Bewerbungen. Nur ... geschafft hab ich's nie, meine Landesgrenzen zu überwinden und dahin zu kommen. Nicht mal auf einen Kurztrip. Es kam mir dann Entscheidendes dazwischen, kurz vor Finale und so bin ich geblieben, wo ich immer schon war. Deshalb freu ich mich immer umso mehr, Leute aus München kennenzulernen!
MünchnerBua hat geschrieben:Ich oute mich: Ich bin nicht nur schwul, sondern auch tattoofrei!
Komm nach Berlin. DAS ändern wir. Erst in den Thai-Puff (ich hetze Dir mind. 4 Damen auf den -äh- Hals). Danach zum Tattoo-Studio. Piercing gibt es aber nicht. Vllt. kommt ein Gewitter. Dann wäre der Bua ja ein Blitzableiter.
@JJ: LOL! @Hamlet: Ich seh das eher umgekehrt. Früher galt man als mutig, wenn man sich tätowieren ließ und machte sich zum Außenseiter. Heute ist die Sachlage genau umgekehrt. Du machst dich zum Außenseiter, wenn du Tätowier-Jungfrau bist. Von daher isses auch sehr mutig, dazu zu stehen! Nee, nee, da Bua is sicha ka Feigling!
Was Tattoos betrifft, wäre ich ein ganz erbärmlicher Feigling, das geb ich zu... Das Zungenpiercing damals... nunja, das war Gruppenzwang... und das hab ich auch schon lange nicht mehr... Trotzdem, mit meiner Krankenakte im Rücken ist man sicher kein Feigling.
Zungenpiercing???? Uijegerl! Da würd ich mich von den Schmerzen her noch eher an ein Tattoo wagen, als an ein Zungenpiercing. Die Vorstellung allein, dass jemand ein Loch in meine Zunge bohrt, bringt mich zum Transpirieren ...