Super Video, upss. Das ist ja tatsächlich Lisas Stimme, oder täusche ich mich? Wann hat sie denn die Worte "ich bin ein blutrünstiges Mädchen" gesagt, weißt Du das?
es wäre natürlich Unsinn, eine Ferndiagnose zu stellen, zumal bei einer fiktiven Person. Sicher ist jedenfalls, was andere hier schon gesagt haben: Offensichtilich hat Conny in ihrer Kindheit einen wichtigen Entwicklungsschritt nicht machen können. In der Transaktionsanalyse würde man sagen, ihr fehlt die wichtige Erfahrung "Ich bin ok"; genau genommen hat sie die ungünstigste aller Erfahrungen gemacht: "Ich bin nicht ok, Du bist ok."
Ich würde vermuten, dass das eine Persönlichkeitsstörung ausgelöst hat, möglicherweise Borderline. Eine Schizophrenie hat sie denke ich eher nicht, aber in jedem Fall verarbeitet sie Erlebnisse wahnhaft, was zu einer Borderline-Störung passen würde.
Da wären doch noch Alex und Josi, die sich auch ein Baby wünschen... In Serien ist es zurzeit modern, dass ein Paar wider Willen ein Kind erwartet und aus allen Wolken fällt, sobald es die "freudige" Nachricht erhält; ein anderes Paar, das sich sehnlich ein Kind wünscht, geht leer aus und sucht sein Heil in letzter Hoffnung in einer Adoption... Am praktischsten ist da natürlich ein kleines Beizi...
Hamlet hat geschrieben:Mal was anderes; muß Waschilies hergelaufene Prollschnecke denn unbedingt ihren grauenhaften Dialekt in das wehrlose Kind einimpfen?
Ich stell mir grad vor wie es sich mal anhört wenn die kleine Emma den Dialekt der "Mutter" und den griesssisssen Akzent der Oma/Papa verwurschtelt.
Davon abgesehen finde ich es schön, dass Sandra in ihrem Dialekt spricht (und das nicht nur weil mir der kölsche Dialekt sympatisch ist), denn es ist kaum mehr ein Dialekt in der Lindi zu hören, auch nicht der bayrische! Viele sind ja auch zugezogen. Seltsamerweise sprechen aber alle perfektes Hochdeutsch? Früher hatte doch auch z.B. Nina noch einen Ostdeutschen Dialekt oder täusch ich mich jetzt?
es wäre natürlich Unsinn, eine Ferndiagnose zu stellen, zumal bei einer fiktiven Person. Sicher ist jedenfalls, was andere hier schon gesagt haben: Offensichtilich hat Conny in ihrer Kindheit einen wichtigen Entwicklungsschritt nicht machen können. In der Transaktionsanalyse würde man sagen, ihr fehlt die wichtige Erfahrung "Ich bin ok"; genau genommen hat sie die ungünstigste aller Erfahrungen gemacht: "Ich bin nicht ok, Du bist ok."
Ich würde vermuten, dass das eine Persönlichkeitsstörung ausgelöst hat, möglicherweise Borderline. Eine Schizophrenie hat sie denke ich eher nicht, aber in jedem Fall verarbeitet sie Erlebnisse wahnhaft, was zu einer Borderline-Störung passen würde.
Danke, Abraxa. Damit bestätigst du meine Vermutung.
Ich werfe mal das Stichwort "Jähzorn" in die Runde. Dabei können scheinbar unbedeutende Anlässe zu solchen Ausrastern führen, die demjenigen hinterher wahnsinnig leid tun. "Wie eine rote Wand vor Augen, und der Verstand ist ausgeschaltet" (Zitat eines Betroffenen).
Heftiger, plötzlich auftretender Zorn ist neben Verlustangst und Manipulation der Partner eines der Leitsymptome bei Borderline.
Aus Wikipedia: Im DSM-IV, dem Klassifikationssystem der American Psychiatric Association, wird die Borderline-Persönlichkeitsstörung wie folgt definiert:
Ein tiefgreifendes Muster von Instabilität in den zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in den Affekten sowie deutliche Impulsivität. Der Beginn liegt oftmals im frühen Erwachsenenalter bzw. in der Pubertät und manifestiert sich in verschiedenen Lebensbereichen.
Mindestens fünf der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein, wenn von einer solchen Störung gesprochen wird:
Starkes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden. Beachte: Hier werden keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen berücksichtigt, die in Kriterium 5 enthalten sind. Ein Muster instabiler, aber intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist. Identitätsstörung: ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung. Impulsivität in mindestens zwei potenziell selbstschädigenden Bereichen (z. B. Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, zu viel oder zu wenig essen). Beachte: Hier werden keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen berücksichtigt, die in Kriterium 5 enthalten sind. Wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen oder -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten. Affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung (z. B. hochgradige episodische Dysphorie, Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Verstimmungen gewöhnlich einige Stunden und nur selten mehr als einige Tage andauern). Chronische Gefühle von Leere. Unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, die Wut zu kontrollieren (z. B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte körperliche Auseinandersetzungen). Vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome.
Im ICD, dem Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ist die Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Unterform der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung: Der Impulsive Typus dieser Störung ist geprägt durch mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Handlungen. Beim Borderline-Typus sind das eigene Selbstbild und das Beziehungsverhalten schwerer beeinträchtigt. Dieser Typus entspricht ungefähr der Definition der Borderline-Störung im DSM-IV.
Was aber eben nicht heißt, dass jeder Zornbinkel ein Borderliner ist. Bei Conny liegt das nahe. Interessant würde es werden, wenn Flip sich von ihr trennen würde. Borderliner sind oft hartnäckige Stalker.
Else die Echte hat geschrieben:Ich werfe mal das Stichwort "Jähzorn" in die Runde. Dabei können scheinbar unbedeutende Anlässe zu solchen Ausrastern führen, die demjenigen hinterher wahnsinnig leid tun. "Wie eine rote Wand vor Augen, und der Verstand ist ausgeschaltet" (Zitat eines Betroffenen).
Ja, genau. Genauso wurde mir das auch von einem "Jähzornigem" beschrieben. Nur, dass diese Art von Jähzorn sicher pathologisch ist und nur das Symptom einer Störung sein kann, nicht aber die Störung selber, glaube ich. Ich bin auch der Meinung, dass alles in Connys Kindheit begraben liegt. Ne komplette Zerstörung ihres Selbstbewusstseins und kontinuierliche psychische Misshandlung und wer weiß, vielleicht sogar physische. Es wäre nachvollziehbar, wenn sie dadurch eine Borderline-Störung entwickelt hätte. Borderliner sind ja nicht wirklich leicht zu therapieren, soweit ich weiß. Ich war erst kürzlich in einer Fortbildung über Borderliner, da hat der Vortragende das so beschrieben: "Borderlinern fehlt die schützende Haut über der Seele, die wurde zerstört. Die empfinden jedes Gefühl, ob ein gutes oder ein schlechtes, millionenfach so stark, wie ein psychisch gesunder Mensch. Und für diese starken Gefühle muss man entweder Kanäle finden, oder sie irgendwie dämpfen, durch z. B. Drogen." Würde auf Conny passen, oder? Flip ist Connys Kanal. An Schizophrenie glaub ich in ihrem Fall eher weniger.
@Abraxa: Du hast in einem deiner vorhergehenden Kommentare etwas von "Kommunikationskiller" geschrieben. Könntest die mal näher erklären? Mir ist schon klar, dass "interessiert mich nicht", oder Wegschauen und dergleichen Komm.Killer sind, aber du hast da bestimmt etwas Diffizieleres gemeint, oder? Würde mich interessieren.
@ Aließ: Danke für den Link! Ja, das könnte auf Conny passen, zum Teil jedenfalls. Gruselig! Ich bin ja schon so gespannt, wie diese Story weiter geht! Hoffentlich endet sie nicht so schnell, wie die vom "Goldfisch", der Iris gestalkt hat. Das war ja zu Ende, ehe es richtig begonnen hat.
StefanM hat geschrieben:Ja, deswegen meinte ich ja, dass Phillip sie am Ende am besten vor die Wahl stellt: Therapie oder Trennung.
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Ansonsten bin ich mal gespannt, was Sarahs Nummer mit der Adoption sollte. Soll jemand das Baby adoptieren? Dressler scheint doch Nachwuchs zu suchen ;) Auch Vasily & Sandra könnten so ein richtiges eigenes Kind haben, wo die leiblichen Eltern nichts mitzureden haben. Aber mit Anna gleich nebenan??? Oder hat Sarah selbst Bedarf? Kind ja, Mann nein?
glaub fest, das tom und kitty das kind zu sich nehmen. so ne andeutung kam doch schon, wollen unbedingt ein kind und tom arbeitet als kindermädchen
@pippa: Das wäre in der Tat eine Möglichkeit. So bleibt das Kind im Lindenstraßen-Universum und Hantz und Anna sind es trotzdem los. Außerdem findet Tom seine Eltern völlig normal - Hantz und Anna als Eltern können also nicht abschrecken!
Hamster hat geschrieben:@pippa: Das wäre in der Tat eine Möglichkeit. So bleibt das Kind im Lindenstraßen-Universum und Hantz und Anna sind es trotzdem los. Außerdem findet Tom seine Eltern völlig normal - Hantz und Anna als Eltern können also nicht abschrecken!
die richtige erziehung könnte da so einiges ausbügeln