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 Betreff des Beitrags: Re: Folgeneröffnungssammlung 2012
BeitragVerfasst: 26.05.2012, 19:55 
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Von Lisey:
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Folge 1381

„Blindventil“


Sendetermin:
Das Erste - Sonntag, 20.05.2012 - 18:50 Uhr
Buch: Marcus Seibert
Regie: Herwig Fischer
Redaktion: Sophie Seitz



Mitwirkende dieser Folge:
Daniela Bette
Jo Bolling
Cynthia Cosima
Hüseyin Ekici
Tanja Frehse
Erkan Gündüz
Ludwig Haas
Marie-Luise Marjan
Sontje Peplow
Toni Snetberger
Andrea Spatzek
Julia Stark
Amorn Surangkanjanajai
Serkan Temel
Sara Turchetto
Georg Uecker
Cosima Viola
Sybille Waury

... und andere



Wiederholungstermine:
So, 20.05., 23:15 Uhr, EinsFestival
Mo, 21.05., 05:40 Uhr, NDR
Fr, 25.05., 02:20 Uhr, HR
Sa, 26.05., 04:15 Uhr, EinsFestival




Seid ihr auch in letzter Zeit ein bisschen unzufrieden mit den LiStra Folgen? Würdet ihr euch wieder mehr Pep und Spannung wünschen, oder mehr lustige Handlungsstränge? Wie wär's mal die LiStra anstatt alleine, in geselliger Runde mit ein paar Freunden oder den lieben Nachbarn zu gucken. Da die letzten Folgen leider nicht gerade die Burner waren, böte es sich an, die Stimmung selbst anzuheizen und gemeinsam genüsslich zu schmauchen.

Dafür eignet sich eine Wasserpfeife, bzw. Shisha besonders gut.

Bild

Ausgestattet mit einigen Blindventilen, lassen sich für den gemeinsamen Rauchgenuss noch zusätzliche Schläuche anschließen.

Bild

Quelle: http://blog.semedes.de/2012/02/neue-modelle-von-kaya/


Somit steht einer gemütlichen Rauch- und Schmauchrunde (auch Rudelrauchen genannt) nichts mehr im Wege. Bleibt zu hoffen, dass somit auch die langweiligste LiStra einen bleibenden Eindruck hinterlässt und zu einem gemeinsamen rauchkulturellen Erlebnis wird. Oder auch nicht, falls man vor lauter Qualm den Fernseher nicht mehr sieht.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 26.05.2012, 19:55 


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 Betreff des Beitrags: Re: Folgeneröffnungssammlung 2012
BeitragVerfasst: 04.06.2012, 09:03 
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Folge 1382


"Klagenfurt"


Sendetermin: Das Erste - Sonntag, 27.05.2012 -19:30 Uhr


Buch: Marcus Seibert
Regie: Herwig Fischer
Redaktion: Sophie Seitz

Wiederholungstermine:
So, 27.05., 23:15 Uhr, EinsFestival
Fr, 01.06., 02:30 Uhr, HR

Mitwirkende dieser Folge:

Daniela Bette
Anna Sophia Claus
Cynthia Cosima
Hüseyin Ekici
Tanja Frehse
Erkan Gündüz
Ludwig Haas
Knut Hinz
Hermes Hodolides
Marie-Luise Marjan
Bill Mockridge
Toni Snetberger
Julia Stark
Amorn Surangkanjanajai
Serkan Temel
Cosima Viola
Sybille Waury

... und andere

Gastrollen dieser Folge:
Mervin: Ingo Reinhardt
Florins Großvater:
Walter Steinberger
Donjeta: Carmen Schwarz
Priester: Arno Kempf



Klagenfurt am Wörthersee ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Kärnten. Mit 94.303 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2011) ist sie die größte Stadt Kärntens und sechstgrößte Österreichs. Das Stadtgebiet liegt im Zentrum des Klagenfurter Beckens und hat eine Fläche von 120,11 km².

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Lindwurm, welcher in deren Wappen sowie in Gestalt eines herrlichen Brunnens aus dem 16. Jhdt. dargestellt wird.

Bild


Bild


Die Entstehungsgeschichte Klagenfurts basiert auf folgender Sage:

Es gab einst eine Zeit, da war die Gegend zwischen Wörthersee und Drau ein wüster, sumpfiger Landstrich, Moos und dichtes Gestrüpp bedeckten den Boden, Ur und Eber hausten in der undurchdringlichen Wildnis, und keines Menschen Fuß betrat ungefährdet dieses unheimliche Gebiet. An den Hängen der Berge aber weideten fette Rinderherden, fröhliche Menschenkinder gingen dort ihrer täglichen Arbeit nach. Doch kam es oft vor, daß ein Rind aus der Herde spurlos verschwand, daß ein Mensch, der sich auf die Suche in jenes düstere Dunkel vorwagte, nicht mehr zu den Seinen zurückkehrte. ein unbekannter Feind mußte dort sein Unwesen treiben, mußte manchmal in die friedlichen Herden einbrechen und Tod und Verderben verbreiten. Zu Zeiten, besonders bei schlimmem Wetter, hörte man ein dumpfes Knurren, ein scheußliches Heulen aus der weiten Ebene, über der ein ewiger Nebel lastete. Vergebens hatte der Herzog des Landes geboten, den Sitz des geheimnisvollen Ungeheuers auszuforschen und es zu vernichten. Keiner wagte sich in die schauerliche Einöde, wo ein gräßlicher Tod auf ihn lauerte; Furcht und Entsetzen hielten alle zurück. Da beschloß man, das Untier aus seinem Schlupfwinkel herauszulocken.

Bald war auf der höchsten Stelle am Rande des Sumpfes ein fester, wohlbewehrter Turm errichtet, der weit in das Land Aussicht bot. "Wer es wagt", ließ der Fürst dem Volke verkünden, "den Feind mit List oder Gewalt aus dem Weg zu räumen, dem soll reicher Lohn zuteil werden. Der Turm und alles Land, das der gefräßige Zahn des Ungeheuers jetzt beherrschte, sei sein Eigentum. Er sei sein eigener Herr, und wäre es auch ein Sklave." Da erbot sich ein mutiges Häuflein von Knechten, den Kampf mit dem Feind aufzunehmen. Ein feister Stier wurde mit einer starken Kette am Turm befestigt, ein mächtiger Widerhaken daran angebracht. Weithin erscholl das Gebrüll des unwilligen Bullen. Bald erhob sich ein Getümmel im Sumpf, hochauf spritzte die Gischt, und ein scheußlicher Lindwurm schoß aus dem Neben hervor. Geflügelt und panzerbewehrt mit unheimlich glotzenden Augen, Dampf aus den Nüstern schnaubend, bot das Ungetüm einen scheußlichen Anblick. Pfeilgeschwind sauste es auf den ängstlich zurückweichenden Stier los, schlug seine grimmigen Krallen in dessen zitternde Flanken, und der ungeheure Rachen erfaßte die willkommene Beute. Da bohrte sich das gekrümmte Eisen in den weichen Gaumen des Drachen und riß eine gräßliche Wunde. Von rasenden Schmerzen gepeinigt, erhob das Ungeheuer ein entsetzliches Gebrüll, schlug mit dem Schwanz um sich, daß der Schlamm himmelhoch aufspritzte und grub in wildem Toben seine scharfen Krallen tief in den Bauch des verendenden Rindes. Laut riefen die Knechte: "Rasch heran, wir wollen das scheußliche Vieh töten, ehe es loskommt!" Mutig sprangen sie vor und erschlugen es mit eisernen Keulen.

An der Stelle, wo der Kampf mit dem Drachen stattfand, erhob sich bald ein friedliches Dörfchen; der Herzog aber erbaute sich dort eine schützende Burg. Nachdem der schreckliche Feind vernichtet war, wagte man es auch, in den Sumpf vorzudringen. Das Gestrüpp wurde gerodet, das Wasser abgeleitet und der Boden trocken gelegt. Bald zog der emsige Pflug seine Furchen über das fruchtbare Land. Aus dem Dörfchen aber wurde allmählich eine bevölkerte Stadt. So entstand die nachmalige Hauptstadt des Landes, Klagenfurt. Zur Erinnerung an den Kampf mit dem Untier wurde der besiegte Lindwurm mit dem schützenden Turm in das Wappen der Stadt aufgenommen; das Standbild des Ungetüms aber prangt, in Schiefer gehauen, auf dem Neuen Platz. Noch vor etwa hundert Jahren zeigte man im Archiv des Rathauses den Kopf des Lindwurms, an einer Kette hangend. An der Straße beim Zollfeld aber konnte man eine etwa fünfhundert Schritt lange und zwanzig bis dreißig Schritt breite Vertiefung sehen, in der der Lindwurm sein Lager gehabt haben soll.


Der Wörthersee, auch Wörther See (beide Schreibungen sind amtlich) ist der größte See Kärntens und zugleich aufgrund seiner klimatischen Lage einer der wärmsten Alpenseen.

Bild


Im Schlosshotel Velden wurde die in den 90er Jahren ausgestrahlte Serie "Ein Schloss am Wörthersee" gedreht.



Die bekanntesten Kinder der Stadt sind u.a. Schlagersänger Udo Jürgens und Musical- und Operettenstar Dagmar Koller:
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Huch, fast hätt ich's vergessen: Natürlich viel Spaß bei der heutigen Folge!


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 Betreff des Beitrags: Re: Folgeneröffnungssammlung 2012
BeitragVerfasst: 10.06.2012, 21:51 
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Folge 1383

“Angebote, die man nicht ablehnen kann“


Sendetermin: Das Erste - Sonntag, 03.06.2012 - 18:50 Uhr bzw. 18:57 Uhr (Danke an die Queen von England. :angepisst: )
Buch: Marcus Seibert
Regie: Herwig Fischer
Redaktion: Sophie Seitz

Wiederholungstermine:

So, 03.06., 23:15 Uhr, EinsFestival
Fr, 08.06., 02:30 Uhr, HR


An wen denken zumindest Film Fans wohl als erstes wenn man von Angeboten hört die man nicht ablehnen kann? Richtig, den Paten.

Hier eine Originalaufnahme, so wie man Ihn noch nie gesehen hat:



Fällt mir sonst so spontan noch mehr zum Thema ein....



Viel Spaß. :Tach:


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 Betreff des Beitrags: Re: Folgeneröffnungssammlung 2012
BeitragVerfasst: 17.06.2012, 08:34 
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Folge 1384: "Kassel"

Sonntag, 10.6.2012


Buch: Marcus Seibert
Regie: Herwig Fischer
Redaktion: Sophie Seitz

Wiederholungstermine:
So, 10.06., 23:15 Uhr, EinsFestival
Fr, 15.06., 02:30 Uhr, HR


Ein ehemaliger LiStra-Bewohner, Jimi Stadler, lebt nunmehr in Kassel.
Da die heutige Folge dieser Namen der Stadt trägt, schauen wir uns doch mal ein wenig genauer an, wohin es den guten Jimi da verschlagen hat.

Bild

Na, dann fahren wir mal los. Die Fahrt führt uns von Bad Brückenau (kurz vor Fulda) über die Kasseler Berge. Nach ca. 6 min. haben wir das Dreieck Kassel erreicht.





Hessisch Willkommen!
Kassel ist mit knapp 200 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Hessens und liegt geographisch fast exakt im Mittelpunkt Deutschlands.
Die Stadt erstreckt sich über 100 km²; sie hat die Postleitzahlen 34001–34134 und die Vorwahl 0561.
(Quelle: Wikipedia)

Hier eine kleine Innenstadt-Ansicht mit Impressionen von Sehenswürdigkeiten
Bild

Und nun seid eingeladen zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt


Noch etwas verbinden die meisten wohl mit Kassel:
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Der Kass(e)lerbraten
(bzw. Selchkarree für unsere Freunde aus Österreich; den Schweizern auch als geräuchertes Rippli bekannt.)
Die Geschichte, der Kasslerbraten sei von einem Berliner Metzger namens Cassel erfunden worden, konnte inzwischen widerlegt werden.
Die in der Literatur oft genannte Adresse der fraglichen Fleischerei in der Potsdamer Straße 15 existierte seit 1862; sie gehörte zunächst einem Metzger Barth und ab 1868 Franz van Deuren. Sie lag allerdings damals nicht in Berlin; die Stadt Schöneberg, zu der sie gehörte, wurde erst 1920 nach Berlin eingemeindet.
Aber auch für eine Hekunft aus Kassel lässt sich kein Anhaltspunkt finden. So darf weiter gerätselt werden.
(Quelle: Wikipedia)

In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Spaß bei der heutigen Folge :Tach:


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 Betreff des Beitrags: Re: Folgeneröffnungssammlung 2012
BeitragVerfasst: 23.06.2012, 08:27 
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Folge 1385: "Mütter und Töchter"

Sonntag, 17.6.2012


Buch: Marcus Seibert
Regie: Herwig Fischer
Redaktion: Sophie Seitz

Wiederholungstermine:
So, 17.06., 23:15 Uhr, EinsFestival
Fr, 22.06., 02:30 Uhr, HR
Sa, 23.06., 15:45 Uhr, EinsFestival
Und noch viele mehr.



Es gibt eine ganze Reihe interessanter Mutter-Tochter-Konstellationen und -Verhältnisse in der Lindenstraße, vier habe ich mal exemplarisch herausgegriffen:

Helga und Marion Beimer
Die beiden werden besonders zu Beginn der Serie vom Typ her sehr verschieden dargestellt, aber ich finde, ihr Verhältnis ist zumeist von großer Herzlichkeit geprägt. Besonders Helga ist immer ganz aus dem Häuschen, wenn ihre Tochter zu Besuch kommt oder einfach mal anruft. Ich hab’s genau vor Augen und im Ohr, wenn Helga den Telefonhörer abnimmt: „Marion?!“

Henny und Tanja Schildknecht
Zu Beginn der Serie lernen wir auch ein Mutter-Tochter-Gespann kennen, das einträchtig an einem Strang zieht, um die Tenniskarriere von Tanja voran zu treiben. Vater Franz und Schwester Meike haben das Nachsehen. Doch allmählich zeigt sich, dass Mutter und Tochter auch Rivalinnen sind – nämlich wenn es um die Gunst von Nachbar und Tennislehrer Stefan Nossek geht. Zunächst macht Henny das Rennen, wird mit Stefan aber nicht glücklich und kehrt schließlich zu Franz zurück. Diese Gelegenheit nutzt Tanja, um Stefan näher zu kommen, dieser aber lässt sich auf ihre Annäherungsversuche nicht ein.

Dagmar Hoffmeister und Lisa Dagdelen
Lisa wird als Kind von ihrer Mutter misshandelt. In Gabi Zenker findet sie eine Ersatzmutter, bei der sie noch heute ab und an nach einem guten Rat fragt.
Nach dem Tod ihres Vaters macht Lisas Mann Murat Dagmar ausfindig und es kommt zum Wiedersehen von Mutter und Tochter. Zunächst nähern sich die beiden einander wieder etwas an, doch als Dagmar ihre Tochter wiederholt schlägt, schließt Lisa endgültig mit ihrer Mutter ab.
Seit Lisa selbst Mutter ist, zeigt sich zunehmend, dass sie Schwierigkeiten mit der Erziehung eines Kindes hat: Sie stellt ihr Baby Paul mit Medikamenten ruhig, übt viel Druck auf ihn aus, um seine schulischen Leistungen zu verbessern, überfordert ihn mit der Betreuung seiner kleinen Schwester und schlägt ihn sogar, als das schief geht. Sie droht ihm sogar, ihn dafür ewig zu hassen. Mittlerweile hat sich die Situation wieder beruhigt, dennoch frage ich mich, wie sich wohl das Mutter-Tochter-Verhältnis von Lisa und Deniz entwickeln wird.

Gabi Zenker und Iffi Beimer
Anfangs ist Iffi nicht Begeistert von ihrer Stiefmutter und protestiert heftig, als ihr Vater Andy mit Gabi zusammenziehen möchte. Aber die Befürchtung einer strengeren Erziehung weicht schon bald der Erkenntnis der Vorteile, die das gemeinsame Leben mit sich bringt. Als sich Gabi und Andy vorübergehend trennen und Iffis Schwester Valerie zum Vater nach Spanien ziehen will, entscheidet sich Iffi dafür, bei Gabi zu bleiben.



Ich denke beim Titel dieser Folge außerdem an den Spruch: Mater semper certa est - pater semper incertus est. Er geht zurück auf den klassisch-römischen Rechtsgrundsatz, dass die Mutter eines Menschen gewiss ist, auch wenn er unehelich empfangen wurde; als Vater aber der gilt, den die Ehe als solchen ausweist. Hintergrund war das Aussageverweigerungsrecht der Eltern gegen die eigenen Kinder. Es musste also festgelegt werden, wer denn rechtlich die Eltern sind.
Aufgrund moderner medizinischer Techniken zur Fortpflanzung sind sich Genealogen nicht einig, ob diese These ohne weiteres noch haltbar ist. Ein schönes Beispiel dazu finden wir auch in der Lindenstraße, wenn wir nach den Eltern der kleinen Emma fragen. In diesem Falle müsste man wohl eher sagen: Pater certus est - mater incerta est.



Ihr seid herzlich eingeladen, bis zum Beginn der Folge weiter über diese oder andere Mutter-Tochter-Verhältnisse zu philosophieren.

Ansonsten wünsche ich euch gute Unterhaltung beim Ansehen!


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BeitragVerfasst: 29.06.2012, 20:58 
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Folge 1386

„Orakel Paul“

Sendetermin:
Das Erste - Sonntag, 24.06.2012 - 18:50 Uhr
Buch: Marcus Seibert
Regie: Dominikus Probst
Redaktion: Sophie Seitz

Wiederholungstermine:
So, 24.06., 23:15 Uhr, EinsFestival
Mo, 25.06., 05:40 Uhr, NDR
Fr, 29.06., 02:20 Uhr, HR


Orakel lat. oraculum, „Götterspruch, Sprechstätte“ zu "orare", "sprechen, beten"


Zweifelsohne dreht sich dieser Tage für so manchen alles um den Fußball. So wird es vermutlich auch, mit "Orakel Paul", in der heutigen LiStra-Folge sein. Doch bevor wir uns der Gegenwart - und dem Runden, das ins Eckige muss - widmen, machen wir eine kurze Zeitreise in die Antike (schließlich soll die Bildung nicht zu kurz kommen), zum wohl bekanntesten Orakel der alten Griechen, dem "Orakel von Delphi", und nach Ägypten, der Heimat des "Orakels von Siwa".

Delphi

Im 8. Jahrhundert vor Christus tauchte Delphi in der griechischen Geschichte erstmals auf. In Griechenland ging in diesem Jahrhundert das Dunkle Zeitalter vorbei, als die griechischen Städte immer mehr an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung gewannen . Die Stadtstaaten entwickelten eigene Gesetze und Verfassungen, die schließlich die Grundlagen der späteren Poleis werden sollten.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde in Delphi die Erdmutter Gaia verehrt. Mit dem Erwachen der klassischen griechischen Kultur wurde in Delphi der Tempel dem Gott Apollo geweiht. Damit war auch die Bestimmung der Kultstätte vorbestimmt. Apollo war in der Mythologie u.a. verantwortlich für das Schlichten von Streitfällen. Diese Aufgabe sollte das Orakel für fast 1000 Jahre in Griechenland übernehmen.

Zeus hatte Delphi eine weitere herausragende Bedeutung gegeben, in dem er den Ort zum Mittelpunkt der Welt erklärt hatte. Zu diesem Mittelpunkt der Welt sollten in den Jahrhunderten unzählige Menschen pilgern, um hier Rat zu suchen. Es waren aber nicht nur Politiker der Stadtstaaten und Herrscher aus der damals bekannten Welt, die nach Delphi reisten. Auch Privatleute konnten vom Orakel Rat ersuchen.

Ab 450 v. Chr. verlor Delphi an politischen Einfluss. 356 v. Chr. geriet Delphi unter die Herrschaft der Phoker. Bis zum Beginn der römischen Herrschaft regierten die Makedonier und die Aitoler die Stadt. In hellenistischer Zeit schwand die Bedeutung Delphis weiter. Auch Rom ging nicht sehr fürsorglich mit dem ehemals berühmten Orakels um. So wurde der Tempel von den Römern mehrfach geplündert.

Die Geschichte des Orakels endete mit dem Siegeszug des Christentums im Römischen Reich. Kaiser Theodosius I. verbot 390 das Orakel und ließ 398 den Apollo-Tempel zerstören.

Im Apollo-Tempel von Delphi waren zwei Priester für die Formulierungen der Vorhersagen zuständig. Sie wurden auf Lebenszeit gewählt und von fünf so genannten “Eingeweihten” unterstützt. Die stammten immer aus den angesehendsten Familien Delphis.

Die eigentlichen, oft mehrdeutigen Prophezeiungen stammten von der Pythia. Auch sie stammte immer aus Delphi und war auf Lebenszeit gewählt. Die Pythia saß während ihrer Weissagungen im so genannten Adyton des Apollo-Tempels auf einem Dreifuß. Während der Sitzung wurde Weihrauch verbrannt. Die Pythia kaute Lorbeerbretter und versetzte sich in Trance. Sie saß hinter einem Vorhang und verkündete ihre Eingebungen. Durch den Rauschzustand konnten die Worte unverständlich sein, und es oblag den Priestern, die Weissagung zu “übersetzen”.

Die Priester in Delphi bauten in den Jahrhunderten ein engmaschiges Informantennetz in der damals bekannten Welt auf. Dadurch erwarben sie bemerkenswerte Kenntnisse über die politische Lage nicht nur in Griechenland. So informiert konnten die Priester die Sprüche entsprechend formulieren. Die Auslegung der Weissagungen überließen die Priester aber dem Ratsuchenden.

http://www.meinebibliothek.de/Texte5/html/delphi.html


Siwa

Das Orakel von Siwa war neben dem Orakel von Delphi (Apollo) und Dodona (Zeus) die bekannteste Orakelstätte in der Antike. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. befand es sich in einem erst in dieser Zeit gebauten Tempel (Ammonion), der dem altägyptischen Gott Amun geweiht war. Die Archäologen sind sich jedoch heute einig, dass Siwa bereits vor dem Bau dieses Amun-Tempels schon als Orakelort bekannt war. Ferdinand Tönnies vermutete bereits 1876, dass sich das Orakel von Siwa vor der Errichtung des Amun-Tempels am selben Platz in einem ursprünglichen Heiligtum des Apollon Karneios befand.

Der bekannteste Besucher des Orakels ist zweifellos Alexander der Große, der Macht und Einfluss des Orakels nutzte und sich in Siwa als „Sohn des Zeus“ begrüßen ließ.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Oase Siwa von Rommels Afrikakorps insgesamt dreimal besetzt. Dabei badeten einige seiner Soldaten nackt in dem steingefassten Becken des berühmten heiligen Brunnens in der Nähe des Amun-Tempels, was den Einheimischen als Sakrileg und böses Omen galt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Orakel_von_Siwa
http://www.moin-monja.de/egypt/oasentou ... l-siwa.htm


Die Orakel des Altertums haben ihre Spuren hinterlassen und wirken in vielfältiger Weise bis in die heutige Zeit. Natürlich kommt auch ein Asterix-Comic nicht ohne Geschichten aus, die sich um Seher, Sybillinische Bücher und Orakel drehen.

http://www.comedix.de/lexikon/db/seher.php


Selbst eine schlichte Blume, die Margerite wird im Volksmund "Orakelblume" genannt.

Zitat:
Leucanthemum vulgare, die „echte Margerite“, ist die Orakelblume, die im Frühsommer auf vielen Wiesen und in Gärten blüht. Die Symbolik der weißen Blüten mit der orangefarbenen Mitte lässt sich auch auf die Strauchmargerite, Chrysanthemum frutescens, übertragen. Ihren Ruf als Orakelblume – „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ – verdankt die Margerite ihren einzeln am Blütenkörbchen angesetzten Blütenblättern, die sich separat abzupfen lassen, ohne dass gleich der gesamte Blütenkranz auseinanderfällt. Margeriten gelten auch als Symbole der unentschlossenen Liebe.


Der Komponist Robert Stolz, widmete dieser Blume sogar ein Lied.

http://www.youtube.com/watch?v=gVdkrLQhOIY


Treibt die Margerite noch echte, so treiben manche Orakel der Neuzeit doch recht seltsame Blüten,
wie z.B. Das Gummibärchenorakel. http://www.gummibaerchen-orakel.ch/orakel/


Ähnlich weich wie Gummibärchen, nicht minder liebenswert und bisweilen sogar schmackhaft, sind Tintenfische. Ein ganz besonderes Exemplar dieser Gattung war ein Oktopus namens Paul, das Fußballorakel schlechthin, und Namensgeber der heutigen LiStra-Folge.


Wohnhaft im Großaquarium des Oberhausener Sea Life Centres, erlangte dieser Krake als Fußball-Orakel Berühmtheit. Vor allem durch seine Vorhersagen während der Fußball-WM 2010. Den Ausgang aller Spiele mit deutscher Beteiligung, sowie das Endspiel, sagte das Krakenorakel im Jahr 2010 korrekt voraus. Bei der EM 2008 lag er lediglich zweimal falsch. Seine Vorhersagen traf Paul, indem jeweils einige Tage vor dem Spiel zwei gleichartige Deckelboxen aus Acrylglas in das Aquarium gesenkt wurden. Die Boxen enthielten Wasser und Futter in Form einer Miesmuschel. Auf der Betrachterseite waren die Boxen mit der jeweiligen Nationalflagge der beiden Länder beklebt, deren Fußball-Nationalmannschaften gegeneinander antreten sollten. Pauls Futterauswahl galt dann als Vorhersage des späteren Siegers.

Paul in Aktion: Vorhersage Deutschland-Argentinien

http://www.youtube.com/watch?v=novqNYwY9x4

Weils so schön war: Die Highlights des Spiels

http://www.youtube.com/watch?v=t4Nwadg2aXw

Im Oktober 2010 starb Paul eines natürlichen Todes. Im Januar 2011 wurde im Sea Life Oberhausen ein Denkmal für Paul eingeweiht. Es besteht aus einem Fußball, auf dem eine Oktopus-Figur thront.


Und da wir kein Krakenorakel mehr haben, ist deshalb heute sein Namensvetter, der kleine Paul Dagdelen als Orakel gefragt. Wie wird er wohl tippen und, noch viel wichtiger, kann er Krake Paul mit seinen Vorhersagen das Wasser reichen? :fies:

Ich wünsch euch allen viel Spaß bei der heutigen Folge, die hoffentlich so richtig rund wird!


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