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BeitragVerfasst: 13.01.2008, 10:49 
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Folge 350 - Störenfriede
Spieltag: 13.08.1992 / Sendetag: 16.08.1992

Meine persönlichen Highlights:
- Beates freundschaftlicher und ganz selbstverständlicher Umgang mit Urzula. Wirklich unglaublich, dass sich Beate später dann zu einer absoluten Negativfigur entwickelt hat. Am Rande gefragt: was war eigentlich der Auslöser dafür?

- Else, wie sie im Friseursalon den Illustriertenbericht über Isolde laut vorlas und sich auch ansonsten umfassend über die Pavarottis ausließ. "Da steht zum Beispiel, dass sie 'nen drei Meter langen Kleiderschrank hat. Würd mich mal interessieren, was sie da drin hat, wo sie doch immer mit den gleichen Fetzen umananderrennt."
Das war Else in Hochform - so wie wir sie lieben! :laughing:

- Hubertchens Gespräch mit Benny über Engagement in Sachen Umweltschutz

- Gabis herzliche Art gegenüber Lisa und ihr Entschluss, sie bei sich aufzunehmen


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 13.01.2008, 10:49 


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BeitragVerfasst: 13.01.2008, 14:34 
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Dekadente Tussi

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Christian hat geschrieben:
Folge 350 - Störenfriede
Spieltag: 13.08.1992 / Sendetag: 16.08.1992

Meine persönlichen Highlights:
- Beates freundschaftlicher und ganz selbstverständlicher Umgang mit Urzula. Wirklich unglaublich, dass sich Beate später dann zu einer absoluten Negativfigur entwickelt hat. Am Rande gefragt: was war eigentlich der Auslöser dafür?

Darüber hab ich mich auch aufgeregt. Beate verfiel wieder in ihre revolutionäre Phase vom Anfang.
Für mich war das auch so eine Storyline, die dnn Beates Ausstieg erleichern sollte.


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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 01:02 
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Christian hat geschrieben:
Wirklich unglaublich, dass sich Beate später dann zu einer absoluten Negativfigur entwickelt hat.

Beate war für mich immer eine Negativfigur. Ihre selbstgerechte Art, ihr Egoismus, das war ja alles schon da bevor sie "Planeta" wurde.

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"Wer als Hartz IV Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft da hineinlegen, Arbeit zu finden." (Thilo Sarrazin, SPD, Ex-Finanzsenator von Berlin)


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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 07:27 
Ich finds schade, dass sie nicht mehr dabei ist. Für mich hat Beate immer diejenigen verkörpert, die eigentlich ewig Kinder bleiben wollen! :grin:


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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 14:45 
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KlingsElse hat geschrieben:
Ich finds schade, dass sie nicht mehr dabei ist. Für mich hat Beate immer diejenigen verkörpert, die eigentlich ewig Kinder bleiben wollen! :grin:


Ja, und gerade das gefiel mir auch so an ihr.


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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 15:24 
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Schneidi° hat geschrieben:
...Northi, vielleicht haben wir ja eines Tages mal die Gelegenheit, gemeinsam die Folge 369 "Geiz und Wahnsinn" vom 27. Dezember 1992 zu schauen.

Im gemeinsamen Gespräch danach wirst auch Du erkennen, dass Tanja vielleicht eine Mitschuld, aber ganz gewiss nicht die Alleinschuld am Tod von Franz Schildknecht trägt.


Bei solch einem Tod trägt für mich die Schuld einzig und allein die Person, die gestorben ist! Franz hatte sich mit seinen Entscheidungen selbst in den Tod getrieben.

- Er hatte einen gutbezahlten Job, auch wenn er nicht erfüllend war, dennoch hatte er gekündigt um 'Maler' zu werden ==> jeder Mensch, der halbwegs auf der Reihe ist, kann sich ausrechnen, daß man davon nicht leben kann
- er ging nach Italien ==> in der Lindenstraße konnte er sich zumindest noch mit seinen Job in der Reinigung über Wasser halten, aber in Italien war's damit vorbei

- nach seiner Rückkehr in die Lindenstraße hatte er bereits jeden Realitätssinn verloren ==> Tanja hätte ihn nur noch zwangseinweisen lassen können für einen Entzug (und da hätte Franz niemals mitgespielt), um ohne fremde Hilfe wieder auf die Beine zu kommen war es eindeutig zu spät


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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 15:44 
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Sabine hat geschrieben:
Bei solch einem Tod trägt für mich die Schuld einzig und allein die Person, die gestorben ist! Franz hatte sich mit seinen Entscheidungen selbst in den Tod getrieben...

...Sabine, Franz Schildknecht war doch in den letzen Monaten
seines Lebens dermaßen schwer alkoholkrank, dass er die
komplette Selbstkontrolle über sich verloren hatte.

Wie kann er da an seinem Tod selbst Schuld sein...?°


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 10:44 
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Dekadente Tussi

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Schneidi° hat geschrieben:
Sabine hat geschrieben:
Bei solch einem Tod trägt für mich die Schuld einzig und allein die Person, die gestorben ist! Franz hatte sich mit seinen Entscheidungen selbst in den Tod getrieben...

...Sabine, Franz Schildknecht war doch in den letzen Monaten
seines Lebens dermaßen schwer alkoholkrank, dass er die
komplette Selbstkontrolle über sich verloren hatte.

Wie kann er da an seinem Tod selbst Schuld sein...?°

Ich bin da auch noch zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.
Verschiedene Bewohner haben mehrmals versucht, an Franz ranzukommen. Tanja hat es versucht, aber da hat er nicht mal zugehört. Hans hat mit ihm geredet, auch das hat nicht geholfen. Und sogar, als Dressler ihn sich gegriffen hat und Tacheles mit ihm geredet hat - alles hat nichts geholfen. Obwohl er bei Dressler im Gespräch nüchtern war und recht einsichtig. Trotzdem war er kurz darauf wieder knülle.
Franz WOLLTE sich nicht helfen lassen.
Wie hätte man denn seinen Verfall stoppen können? Bzw. wie hätte man ihn überzeugen können, aufzuhören oder einen Entzug zu machen? Wenn die Betroffenen nicht wollen, ist man machtlos.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 12:47 
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Vanessa hat geschrieben:
Ich bin da auch noch zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen...

...es geht mir genau so, Vanessa.

U.a. deshalb beschäftigt mich Folge 369 "Geiz und Wahnsinn" bis heute.

Bei Berta und Hajo war Franz ja kurzzeitig in der Wohnung gewesen. Beide müssen bemerkt haben, dass seine Kleidung total durchnässt war und er ziemlich betrunken war. Trotzdem schickte Berta ihn wieder fort.

Ich kann es für mich persönlich drehen und wenden, wie ich will, aber ich finde, allein ist Franz Schildknecht an seinem Tod nicht Schuld gewesen.

Zudem...: Was war in der einen Woche zwischen Weihnachten und Sylvester 1992...?° Ist niemand im Hinterhof gewesen...?° Hat beispielsweise Else nicht einmal aus dem Fenster geschaut...?° - sie hat doch sonst jahrelang alles mitgekriegt.

Vielleicht hätte Franz Schildknecht dann doch noch gerettet werden können...?°


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 13:19 
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Schneidi° hat geschrieben:
Sabine hat geschrieben:
Bei solch einem Tod trägt für mich die Schuld einzig und allein die Person, die gestorben ist! Franz hatte sich mit seinen Entscheidungen selbst in den Tod getrieben...

...Sabine, Franz Schildknecht war doch in den letzen Monaten
seines Lebens dermaßen schwer alkoholkrank, dass er die
komplette Selbstkontrolle über sich verloren hatte.

Wie kann er da an seinem Tod selbst Schuld sein...?°


Franz hatte doch schon vor seiner Alkoholkrankheit Entscheidungen getroffen, die seine Zukunft negativ beeinträchtigt hatten. zB. die Aufgabe seines Jobs, die Malerei (welche ja als Hobby genial gewesen wären, nur halt nicht um davon zu leben), der Umzug nach Italien ....


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 15:30 
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Stimmt, Franz hat schon damals Entscheidungen getroffen, die auf diese Katastrophe hindeuteten. Den gutbezahlten Beamtenjob einfach so zu schmeissen, war hirnrissig. Er war damals schon nicht sehr erfolgreich als Maler und konnte es sich eigentlich gar nicht leisten, den Beruf auzugeben.

_________________
Ursachen
Wenn sich Eltern über ihre Kinder beklagen,
dann frage ich sie manchmal.
ob sie das
auf Vererbung oder auf Erziehung
zurückführen.

(Peter Hohl)


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 15:46 
Lissy hat geschrieben:
Stimmt, Franz hat schon damals Entscheidungen getroffen, die auf diese Katastrophe hindeuteten. Den gutbezahlten Beamtenjob einfach so zu schmeissen, war hirnrissig. Er war damals schon nicht sehr erfolgreich als Maler und konnte es sich eigentlich gar nicht leisten, den Beruf auzugeben.

Noch dazu, wo so ein Beamtenberuf wie bezahlter Ganzjahresurlaub ist... Man kann sich ja alles moegliche leisten - kuendbar ist man so oder so nicht.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 16:44 
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Goedel hat geschrieben:
Lissy hat geschrieben:
Stimmt, Franz hat schon damals Entscheidungen getroffen, die auf diese Katastrophe hindeuteten. Den gutbezahlten Beamtenjob einfach so zu schmeissen, war hirnrissig. Er war damals schon nicht sehr erfolgreich als Maler und konnte es sich eigentlich gar nicht leisten, den Beruf auzugeben.

Noch dazu, wo so ein Beamtenberuf wie bezahlter Ganzjahresurlaub ist... Man kann sich ja alles moegliche leisten - kuendbar ist man so oder so nicht.


Totaler Quatsch Goedel:
Franz war Lehrer. Einer der anstrengensten Berufe überhaupt. Meine Frau ist Lehrerin. Ich weiß wovon ich rede. Es gibt einige Kollegen, die mit dem Gedanken spielen alles hinzuschmeißen. Nervlich am Ende sind, Stunden reduzieren müssen, weil es gesundheitlich nicht mehr geht. Und auch Lehrer sind kündbar.
Wie ich merke, wird der Beruf des Lehrers immernoch sehr verkannt.
TRAURIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 16:47 
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Ich bin auch angehende Lehrerin. Aber ich komm aus der freien Wirtschaft.
Und die meisten Lehrer haben noch nie einen anderen Beruf als den Lehrberuf gehabt und verkennen deshalb oft, dass es "draußen" sehr viel härter zugeht.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 17:05 
puckster hat geschrieben:
Und auch Lehrer sind kündbar.

Wirklich? Ich kenne keinen einzigen verbeamteten Lehrer, der seinen Beruf verloren hat. Der Schulleiter erzaehlte uns Schuelern mal, wie das da so laeuft: Man kann schlimmstenfalls versetzt werden. Das ist mal einer Lehrerin passiert, deren Unterricht allzu esoterisch wurde, weil sie einen an der Waffel hatte.

Was ich in der Schule fuer Schluffis hatte... Einer hat die Stunde regelmaessig 5 Minuten spaeter begonnen und dafuer 5 Minuten frueher Schluss gemacht, weil er immer was "kopieren" musste - als ob man dies vor oder nach Beginn des Schulbetriebs nicht erledigen haette koennen... Ein anderer hat fuer die Korrektur von 8 Klausuren 8 Wochen gebraucht...

Dafuer hat ein Grossteil der Lehrerschaft in der Kommunalpolitik mitgemischt (meistens bei den Gruenen). Immerhin.

Es gibt zwei Extremfaelle:
1. Lehrer, die alles perfekt machen wollen; denen das Wohl der Schueler sehr am Herzen liegt, und diese wie ihre eigenen Kinder sehen. Diese sind schnell ueberfordert, weil sie sehr viel psychische Energie in die Schule stecken. Daher ruehren auch die vielen psychischen Krankheiten der Lehrerschaft.
2. Lehrer, die das System durchschaut haben, und nur noch auf Sparflamme kochen. Denen sind die Schueler sowas von egal. Sie machen nur noch Dienst nach Vorschrift, kuemmern sich in der unterrichtsfreien Zeit fast ausschliesslich um ihre Hobbies... Wenn der von der Schulleitung oder von den Eltern mal geruegt wird: So what... er kann eh nicht seinen Job verlieren.

Das ungerechte ist nun: Beide Arten von Lehrern haben ein gleich grosses Einkommen, sind gleich schlecht kuendbar usw.

Leistung lohnt sich nicht fuer einen Lehrer.

Die Verbeamtung von Lehrern gehoert abgeschafft, regelmaessige Evaluation der Lehrkraefte eingefuehrt. Das wuerde viel helfen, um diesem Berufsstand wieder etwas mehr Ansehen zu verschaffen.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 17:24 
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Dekadente Tussi

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Goedel hat geschrieben:
Die Verbeamtung von Lehrern gehoert abgeschafft, regelmaessige Evaluation der Lehrkraefte eingefuehrt. Das wuerde viel helfen, um diesem Berufsstand wieder etwas mehr Ansehen zu verschaffen.


Im Prinzip richtig. Allerdings müssten dann die Gehaltsstrukturen angepasst werden. Ein verbeamteter Lehrer Anfang 40, verheiratet ohne Kind, kriegt mit A13 (Gymnasium) netto etwa 2300 Euro.
Derselbe Lehrer, nicht verbeamtet, netto etwa 1500. DAS kanns nicht sein, denn dafür braucht man nicht 5 Jahre studieren.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 17:37 
Vanessa hat geschrieben:
Im Prinzip richtig. Allerdings müssten dann die Gehaltsstrukturen angepasst werden. Ein verbeamteter Lehrer Anfang 40, verheiratet ohne Kind, kriegt mit A13 (Gymnasium) netto etwa 2300 Euro.
Derselbe Lehrer, nicht verbeamtet, netto etwa 1500. DAS kanns nicht sein, denn dafür braucht man nicht 5 Jahre studieren.

Sind die Unterschiede so gross? Das war mir bisher nicht bewusst. Natuerlich sollten die Lehrer auch leistungsgerecht bezahlt werden. Fuer gute Arbeit kann man auch gutes Geld verlangen. 2000 Euro netto sollten fuer einen normal-arbeitenden Lehrer drin sein. Allerdings sollte das Gehalt je nach Leistung um +/- 500 Euro schwanken duerfen.

Ich bin selbst immer erstaunt, wie gut ein verbeamteter Lehrer verdient. Als nichtverbeamteter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni (PostDoc) verdient man eher schlechter, obwohl man dazu a) promoviert haben muss, und b) ein deutlich groesseres Arbeitspensum bewaeltigen muss. Dazu kommt c) dass man nur einen befristeten Vertrag bekommt und d) nicht von den ganzen anderen Verguenstigungen von Beamten profitieren kann (private Krankenkasse bspw.).

Es ist also kein Wunder, dass sich einige meiner Wissenschaftler-Kollegen dafuer entscheiden, den Lehrerberuf anzutreten, weil das Wissenschaftler-Dasein zu unsicher geworden ist. Bis man Prof geworden ist (was nur wenige schaffen, weil man fuer diese Stellen extrem gut sein muss, gute Connections haben muss usw.) hat man faktisch keine Planungssicherheit fuer sein Leben - und das bei einem, im Vergleich zur freien Wirtschaft, eher mauen Gehalt.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 17:53 
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Dekadente Tussi

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Da hast du in allen Punkten Recht!
Der Unterschied ist leider so groß. Ich wäre auch sehr dafür, dass Lehrer nach Leistung bezahlt werden. Aber wie du sagst, ein gewisses Grundgehalt kann man (zumindest für Gymnasiallehrer, die einen Uniabschluss haben) erwarten.
Wenn ich nicht verbeamtet werden sollte, überleg ich mir dreimal, ob ich nicht in meinen Kauffrauenberuf zurückgehe. Dort krieg ich etwa gleich viel Geld, aber trage nicht so viel Verantwortung.


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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 23:38 
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Theoretisch (praktisch nicht umsetzbar, ich weiß) müßte man Lehrer in Form von Prämien bezahlen. Der Mathelehrer kriegt für jeden Schüler der in der Abschlußprüfung in Mathe eine Eins macht 50 Euro, für eine Zwei 30 Euro, für eine Drei 20 Euro, für eine Vier 10 Euro und drunter nichts.

Nur mal so als theoretisches Beispiel. :grin:

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BeitragVerfasst: 16.01.2008, 07:14 
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Northstar hat geschrieben:
Theoretisch (praktisch nicht umsetzbar, ich weiß) müßte man Lehrer in Form von Prämien bezahlen. Der Mathelehrer kriegt für jeden Schüler der in der Abschlußprüfung in Mathe eine Eins macht 50 Euro, für eine Zwei 30 Euro, für eine Drei 20 Euro, für eine Vier 10 Euro und drunter nichts.

Nur mal so als theoretisches Beispiel. :grin:



Dann würde doch jeder Lehrer seinen Schülern schon vor der Arbeit verraten, was dran kommt.

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