puckster hat geschrieben:
Und auch Lehrer sind kündbar.
Wirklich? Ich kenne keinen einzigen verbeamteten Lehrer, der seinen Beruf verloren hat. Der Schulleiter erzaehlte uns Schuelern mal, wie das da so laeuft: Man kann schlimmstenfalls versetzt werden. Das ist mal einer Lehrerin passiert, deren Unterricht allzu esoterisch wurde, weil sie einen an der Waffel hatte.
Was ich in der Schule fuer Schluffis hatte... Einer hat die Stunde regelmaessig 5 Minuten spaeter begonnen und dafuer 5 Minuten frueher Schluss gemacht, weil er immer was "kopieren" musste - als ob man dies vor oder nach Beginn des Schulbetriebs nicht erledigen haette koennen... Ein anderer hat fuer die Korrektur von 8 Klausuren 8 Wochen gebraucht...
Dafuer hat ein Grossteil der Lehrerschaft in der Kommunalpolitik mitgemischt (meistens bei den Gruenen). Immerhin.
Es gibt zwei Extremfaelle:
1. Lehrer, die alles perfekt machen wollen; denen das Wohl der Schueler sehr am Herzen liegt, und diese wie ihre eigenen Kinder sehen. Diese sind schnell ueberfordert, weil sie sehr viel psychische Energie in die Schule stecken. Daher ruehren auch die vielen psychischen Krankheiten der Lehrerschaft.
2. Lehrer, die das System durchschaut haben, und nur noch auf Sparflamme kochen. Denen sind die Schueler sowas von egal. Sie machen nur noch Dienst nach Vorschrift, kuemmern sich in der unterrichtsfreien Zeit fast ausschliesslich um ihre Hobbies... Wenn der von der Schulleitung oder von den Eltern mal geruegt wird: So what... er kann eh nicht seinen Job verlieren.
Das ungerechte ist nun: Beide Arten von Lehrern haben ein gleich grosses Einkommen, sind gleich schlecht kuendbar usw.
Leistung lohnt sich nicht fuer einen Lehrer.
Die Verbeamtung von Lehrern gehoert abgeschafft, regelmaessige Evaluation der Lehrkraefte eingefuehrt. Das wuerde viel helfen, um diesem Berufsstand wieder etwas mehr Ansehen zu verschaffen.