Dreads werden durchaus gepflegt. Läuse haben Dreadlockträger hier zu Lande genau so häufig oder selten wie die Träger anderer Frisuren. Flöhe halten sich übrigens im seltensten Fall auf den Haaren eines Dreadlockis auf, sie ernähren sich bekanntlich von Blut, und durch die dicken Haare kommen sie einfach nicht an die Kopfhaut heran.
Jemandem, der Dreadlocks trägt, zu unterstellen, er sei unsauber, zeugt schlichtweg von Dummheit!
Zugegeben werden sie nicht jeden Tag gewaschen. Man wäscht sie etwa alle zwei, drei Wochen mit Wasser und Seife. Normalerweise benutzt man kein Shampoo, weil das die Haare zu weich machen würde. Die Dreads werden nicht gefönt, deshalb dauert es oft sehr lange, bis sie richtig trocken geworden sind. Die typischen Dreads entstehen durch Drehen der Haare.
Alice hat geschrieben:Zugegeben werden sie nicht jeden Tag gewaschen. Man wäscht sie etwa alle zwei, drei Wochen mit Wasser und Seife. Normalerweise benutzt man kein Shampoo, weil das die Haare zu weich machen würde. Die Dreads werden nicht gefönt, deshalb dauert es oft sehr lange, bis sie richtig trocken geworden sind. Die typischen Dreads entstehen durch Drehen der Haare.
Dann ist einfacher, 1x die Woche durch eine Autowaschanlage zu laufen ...
Alice hat geschrieben:Zugegeben werden sie nicht jeden Tag gewaschen. Man wäscht sie etwa alle zwei, drei Wochen mit Wasser und Seife. Normalerweise benutzt man kein Shampoo, weil das die Haare zu weich machen würde. Die Dreads werden nicht gefönt, deshalb dauert es oft sehr lange, bis sie richtig trocken geworden sind. Die typischen Dreads entstehen durch Drehen der Haare.
Dann ist einfacher, 1x die Woche durch eine Autowaschanlage zu laufen ...
Wenn es dem Momo so gefällt, soll er die Haare halt abschneiden. Es sind seine. Eine Frage stellt sich mir aber: Wo kann man denn nachlesen, dass er selbst diese Veränderung wünscht?
Ich fände gut, wenn Momo sich von den Dreadlocks trennen würde. Nicht weil ich finde, dass es ihm nicht stand oder diesen Look irgendwie unästhetisch empfunden hätte.+++
Meiner Meinung nach macht die Figur des Momo schon seit geraumer Zeit eine drastische Veränderung durch. Momo ist vom nervenden Problemkind zum sensiblen, verantwortungsvollen Erwachsenen geworden, man kann ihn wieder ins Herz schliessen und muss doch voll Bewunderung sein, wie er die Sache mit Iffi und Jan für sich bewältigt hat. Seine Großzügigkeit und Kameradschaftlichkeit in vielen Folgen des letzten halben Jahres hat mich verblüfft. Das Schöne ist doch: jetzt kann man ihm plötzlich richtig viel zutrauen, er wirkt belastbar und stabil. Er ist ein richtig toller Papa für seine Kinder und ich denke, er wird in Zukunft durchaus auch Verantwortung für das seelische Wohl anderer Menschen übernehmen können.
Daher sage ich: ja, Momo, trau Dich ruhig Dich von Deiner Mähne zu trennen. Erstens wächst sie ja sowieso wieder nach und zweitens wissen wir ja gar nicht, wie gut Dir auch eine andere Frisur stehen würde :-)
Einzige Ausnahme: die nette Krankenschwester taucht nochmal auf und ihr findet zueinander. Dann wäre zwei Mal Dreadlocks natürlich der Hit!!
ellind hat geschrieben:Einzige Ausnahme: die nette Krankenschwester taucht nochmal auf und ihr findet zueinander. Dann wäre zwei Mal Dreadlocks natürlich der Hit!!
Schade das die Story nicht weiter verfolgt wurde. Vermutlich hat man sich auch hier das gemeckere der "Fans" zu Herzen genommen. Schade.
Momo erscheint mir seit geraumer Zeit weitaus ausgeglichener als früher. Ein Beispiel ist sein Gespräch mit Alex, als dieser noch voll in der Depression steckte. Die Art der Fragen und wie Momo sie stellte, fand ich doch sehr interessant. Dazu ist m.E. niemand fähig, der selbst innerlich im Chaos lebt.
Momo hat unglaublich viel wegstecken und verarbeiten müssen. Seine eigenen Beziehungsversuche gingen in die Grütze weil er Iffi weiterhin liebte - auch wenn diese Liebe irrational erschien. Kann man ihm denn vorwerfen, dass er innerlich der Frau treu geblieben ist, mit der erst eins und heute sogar zwei Kinder hat??
Ich denke, man darf nicht vergessen, dass Iffi oft sehr egoistisch und unsensibel mit der ganzen Situation umgegangen ist. Sie ist mitschuld an Momos schrecklichen Fehlschlägen, bzw. diese Dinge wurden durch gegenseitige Fehler bedingt. Momo wurde dabei sehr schnell zum Buhmann und Iffi stolperte fröhlich von einer Beziehung zur nächsten, aber ohne ihr persönliches Glück zu finden.
Dass Antonia gezeugt wurde, ist nicht allein Momos Intervention zu verdanken...dazu gehören immer zwei, auch wenn Alkohol im Spiel ist. Iffi hat mit Momo -ohne zu verhüten- geschlafen, Punkt-aus. Und dass Jan ist wie er ist und nun gleich mit einer Kollegin was neues anfängt....was kann Momo dafür? Es hätte auch andere Lösungen geben können. Jan war m.E. immer ein Wackelkandidat für Iffi - was man Momo nun wirklich nicht vorwerfen kann. Er ist hart im Nehmen und würde sogar heute nochmal einen Versuch machen. Das finde ich stark.
Auf den weinerlichen Jan der sich so gern in Sentimentalitäten suhlt ...kann man doch eigentlich verzichten!