Mir hat die folge auch sehr gefallen. Hajo war toll, knut hinz hat gut gespielt. Klaus hat mich auch geärgert so ein fauler kerl, redet nicht mal einen satz mit iffi und antonia, und dann momo ständig in der wohnung. Tanja , meine heldin, sehr gut gemacht. Josi und paul waren entzückend.
Das elend-deprimierende an Klaus W. Beimer im Bademantel ist, dass er in diesem Textil weder so weltdurchschauend wie Dittsche ist, noch so grandios wie Udo Jürgens in der Zugabe.
Wieso hat Hajo eigentlich niemand mal gefragt wo die Reise hingehen soll? Das wäre doch die normale Reaktion wenn mir jemand erzählt er will auf einen lange Reise gehen.
Mir hat die Folge gut gefallen. Ich finde, Hajo sah "gut" aus, zumindest besser als letzte Woche, zu Folgenbegin. Hat er sich also schick rausgeputzt für seine beiden Tierchen. Irgendwie tut er mir sogar leid, dass es mit dem Suizid nicht geklappt hat.
Anders wie in der Vorschau dargestellt, hat die Müslistory ja einen recht logischen genommen. Toll wie Josi auf einmal (dank schlechtem Gewissen ) Muttergefühle entwickelt. Bislang waren Luki und Paul doch nur Blagen für das Girlie.
Ich empfinde ihren Wunsch, Mutter werden zu wollen, nicht als so abwegig, schließlich wird sie im Sommer 21. Andererseits frage ich mich: was ist eigentlich mit der Ausbildung und evtl. Abschlussprüungen zur Reiseverkehrskauffrau? Oder wurde die Ausbildung mit Übernahme des Reisebüros ad acta gelegt? "Braucht" man das nicht mehr als Jungunternehmerin?
Josie und Alex im Bett noch liegen, da sieht man "Adoptivkind" Paulchen um die Ecke biegen. Das Paar wollt' sich dem Sex hingeben, doch Paul scheint an der Spielkonsole festzukleben. Hajo hat nun unterdessen, seiner großen Trauer angemessen, die Wohnung praktisch leergeräumt, er dabei von Berta und Sabrina träumt. Schwarz-weiss ist das Foto von dem Rehlein, doch Sabrinas Konterfei leuchtet in allen Farben fein. Mit bocki-Beutel er zur Hinterhofgarage schlurft, wo Erich gerade der Müllentsorgung bedurft'. Hajo erzählt von einer langen Reise, doch hier ist Erich überhaupt nicht weise. Er fragt den Witwer nicht nach Ziel und Ort und geht ohne Mülltüte wieder fort. Nun gibt's beim Schweizer zum Frühstück Müesli-Körner, das ist für Paulemann nicht der große Burner. Hajo war noch schnell bei Jack, die arbeitet im Oranje-Schiff am Heck. Doch nun ist er wieder an seiner Remise, ganz zügig und schnell öffnet er diese. Nach einem Italo-Rotwein ist er schon ganz apathisch, der Sound aus dem Autoradio unterlegt die Szene recht dramatisch. Hajo erhofft sich nicht nur vom Alkoholtrunk eine möglichst baldige "Wiedervereinigung". Der Rauch, die Gase quillen auf, das Unglück nimmt wohl seinen Lauf. Doch halt, Schildknechts Tanja öffnet gerad' ihr Fenster, hört sie da etwa irgendwelch' Gespenster!? Mein lieber Scholli, wedelt sie dabei für dicke Essensflocken herunter, größer als jede Schweizer Müeslibrocken.. Alldieweil muss Paulchen sich erbrechen, Alex muss ihm Trost zuspechen. Auch Josie ist eine patente und tolle junge Dame in ihrer Ersatzmutter-Rolle. Der Kleene ist ein kluges Kind, er wünscht sich ihren sanften Arm geschwind. Doch will er lieber türkisch essen, er hat seine wahre Mutter Lisa nun nicht vergessen. Unterdessen ist auch Erich zum Hinterhof geeilt, er zusammen mit Tanja die Garagentür aufkeilt. Sie finden Hajo schon bewusstlos hinterm Steuerrad, der Krankenwagen zur Lindenstraße 3 schon naht. In letzter Sekunde wurde er dank Tanja gerettet, doch wird er erst nun in die Psychiatrie eingebettet. Den ganzen Tag schon glucken zusammen Momo und Klaus, letzterer will mal wieder Spaghetti kochen, oh Graus. Der Hase will nun Mila alleine finden, und sich auch nicht mehr in Gedanken an Iffy binden. Momo rät ihm, seine Erlebnisse zu notieren und es bei Suzanne und ihrem Verlag zu probieren. Auch soll der Hase sich bewerben irgendwo, sonst wird er aus Geldmangel gar nicht mehr froh. Zwischendurch erscheinen Iffi und Antonia vor Momo auf dem Bildschirm mit der Webkamera. Die Kurze kann schon ganz gut englisch reden, damit kann sie bestimmt in Australien becircen jeden. Lisa hat für Paule ein paar bunte Eier hinterlegt, sie gleich rüber hin zu Josie fegt und ihren Sohn ins Schlepptau nimmt und ihn hoffentlich nie mehr vertrimmt. Josie möcht auch so einen süßen Knaben, wie Paulchen ist, von Alex haben. Drum tun die Eier wohl der Josie gut, wenn der Schweizer sie auch essen tut. Ach ja, im Wonnemonat Mai, da sind Momo und Klausi wohl dabei, denn Philipp Sperling wird dann Ehemann, wieder einer, der es nicht lassen kann. Die Folge heute war farbig wie die Ostereier, die Listra ist bunt, ich schreib's auf jeden Flyer.
Was glaubt Momo, wie viel man mit einem solchen Buch, wie er es Klaus empfahl, verdienen kann? Viel ist das garantiert nicht, denn der Markt ist mit solch autobiographischem Kram übersättigt. Dazu ist Klaus eine völlig unbedeutende Person. Kaum glaubhaft, dass sich jemand für dieses Buch interessiert. Für einen Zeitungsartikel hätte die Story Potential. Mehr nicht.