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Hat die Straße gegenwärtig zu viele Bewohner bzw. Hauptrollen?

Ja
7
25%
Nein
21
75%
 
Abstimmungen insgesamt : 28

Zu viele Bewohner?

12.12.2007, 01:06

Ich hab einen Artikel im Netz gefunden, über den ich gerne mit euch diskutieren würde:

Zu viele Bewohner in der 'Lindenstraße'

Gar nicht so einfach, wenn man nur einmal pro Woche eine halbe Stunde Sendezeit zur Verfügung hat: Wie der WDR mitteilte, ist die "Lindenstraße" nach dem Einbau neuer Figuren mit derzeit 45 Bewohnern so dicht besiedelt, dass die einzelnen Darsteller nicht mehr regelmäßig auftreten können. Man werde daher ab und zu einzelne Protagonisten in einen längeren Urlaub schicken.

Den Anfang machten Gabi und Andy Zenker, die von Andrea Spatzek und Jo Bolling gespielt werden. Die beiden werden noch bis April kommenden Jahres auf einer ausgedehnten Tour Italien unsicher machen. Um den Fans die Abwesenheit aber ein wenig zu erleichtern, hat sich der WDR etwas Cleveres ausgedacht und unterrichtet interessierte Zuschauer mittels Weblog über die Reiseerlebnisse. Auf http://www.zenker-blog.de gibt’s bereits seit Ende Oktober Neuigkeiten von Gabi und Andy aus Ligurien - auf dass der Zuschauer Fiktion und Realität noch mehr vermische!

Die Darsteller würden mindestens anderthalb Jahre vorher über ihre Auszeit informiert, um ihre schauspielerischen Aktivitäten besser planen zu können. Eine Schwangerschaft, wie sie erst kürzlich wieder bei "Verbotene Liebe" in den Drehplan eingebaut werden musste (wunschliste.de berichtete), käme den Machern der "Lindenstraße" in diesem Falle also unter Umständen sogar entgegen.

30.11.2007 - Mario Müller/wunschliste.de
Quelle: Sat+Kabel

12.12.2007, 01:06

12.12.2007, 09:34

Sehr interessanter Artikel, vielen Dank fürs posten, KlingsElse!

Hm, so genau hab ich mir über dieses Thema noch keine Gedanken gemacht. Aber jetzt wo es angesprochen wird:

Vielleicht hat die Lindenstraße zuviele Hauptdarsteller? :scratch: Es sind ja doch in den letzten Jahren einige hinzu gekommen, die dann immer wieder was nach sich gezogen haben usw.

Wo hatten wir das denn neulich diskutiert, dass jeder mal mindestens einen Cliff im Jahr kriegt :scratch:

Ich find's schade, dass man so wenig von Andrea oder Lotti sieht, aber ist ja wohl kaum anders möglich...

Kein Spoiler: Momo wird nach dem Schlaganfall wohl erstmal auf Reha kommen...
Dafür kommen aber im Laufe der Zeit wieder einige zurück, kein Geheimnis ist das bei Anna, ihre Rückkehr wird ja schon laufend in der Serie erwähnt.

12.12.2007, 09:43

Immer wieder werden dubiose neue Rollen eingeführt die irgendwann wieder verschwinden oder nie Bedeutung erlangen. Nehmen wir Fabian oder Mikis zum Beispiel.

Würde man darauf verzichten bräuchte man sich über die Überbevölkerung der Straße keine Gedanken zu machen.

12.12.2007, 09:55

Ein sehr interessanter Artikel!
Rein aus der Zuschauersicht muss ich jedoch sagen, dass es in der "Lindenstraße" meiner Meinung nach nicht zu viele Figuren gibt. Gerade diese bunte Mischung macht ja den Reiz der Serie aus und da Figuren einfach auch mal für längere Zeit nicht auftauchen, erscheint auch ihre Entwicklung plausibler (so z.B. derzeit auch bei Lea, die wir vor letztem Sonntag ja im Frühsommer zum letzten Mal gesehen haben).

12.12.2007, 12:06

Fuer Fans, wie uns, ist es natuerlich einfach, da durchzublicken... aber der Gelegenheitszuschauer, der nur jede 3. Folge anguckt, der wird schon seine Probleme haben - aehnliches gilt fuer Neueinsteiger.

Anstatt aber die alten Hasen in den Urlaub zu schicken (was ja zur Zeit gaengige Praxis ist, siehe Zenkers, Brenner-Winickis oder Anna), sollte man dann aber besser die Zuwanderung beschraenken, finde ich. Andererseits: Gerade manche neue Charaktere finde ich spannend, wie Kathy oder Brunior.

Wohl ein Zugestaendnis an das "was die Zuschauer sehen wollen" ist, dass in letzter Zeit fast ausschliesslich Personen mit einem Alter zwischen 20 und 40 zugewandert sind. Bei den Senioren bedient man sich eher aus den eigenen Reihen, so kommen Hanz und Helga, Hajo und Schiller, Sarotti und Dressler so langsam ins Rentenalter.

12.12.2007, 12:50

Ich finde nicht, das es zu viele Bewohner in der Lindenstrasse gibt. Es sind doch die vielfältigen Geschichten rund um die Bewohner, die die Serie ausmachen. Es gibt für mich eigentlich momentan nur zwei Bewohner, die man irgendwie verschwinden lassen könnte. Kathy (ich hoffe zumindest, das man von dem ewigen "Tommyyyy" :roll: jetzt verschont wird) und Zorro. Die restlichen Storys sind mal mehr, mal weniger interessant.

12.12.2007, 14:42

ich denke man braucht eine Mindestanzahl von Schauspielern...wenn man immer nur die gleichen Gesichter sieht, wird es langweilig

12.12.2007, 15:57

Tahemet hat geschrieben:ich denke man braucht eine Mindestanzahl von Schauspielern...wenn man immer nur die gleichen Gesichter sieht, wird es langweilig


Eben. Und schließlich ist die "Lindenstraße" nach eigener Aussage ja auch eine "Ensemble-Serie" - dass da nicht jede Figur in jeder Folge zu sehen sein kann, ist doch ganz logisch.

12.12.2007, 19:58

Ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen das es so viele sind. Waren es früher denn soviel weniger :?:

12.12.2007, 21:43

nubo hat geschrieben:Ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen das es so viele sind. Waren es früher denn soviel weniger :?:

Hab ich mich auch grad gefragt. Ich glaube nicht, dass es je weniger waren.
Aber bevor ich abstimme, muss ich mal in Ruhe überlegen, ob die Serie ein wenig "überladen" ist.

12.12.2007, 22:48

Ist doch egal ob viele oder wenige Bewohner.

Die Stories müssen stimmen!

Und das tun sie leider nicht immer! :motz:

12.12.2007, 22:52

Kraftpaket hat geschrieben:Ist doch egal ob viele oder wenige Bewohner.

Die Stories müssen stimmen!

Und das tun sie leider nicht immer! :motz:
Sehr gut, Du bringst das auf den Punkt.

Die Bewohner-Anzahl ist eine hochgradig sekundäre Frage.

13.12.2007, 20:34

Für die Autoren scheint es ja dennoch eine wichtige Frage zu sein. Also im ersten Jahr waren es 29 Hauptrollen. Da sind schon viele dazu gekommen und jeder will die Chance einer Hauptrolle haben.
Aber ich denke, Bewohner regelmässig in längere Urlaube zu schicken, ist nicht der richtige Weg.

14.12.2007, 08:27

Ich bin da noch unentschieden. Einerseits mag ich viele "alte langjährige" Bewohner und möchte sie nicht missen, freue mich aber auch über (den größten Teil) der Neuzugänge, weil sie neue Impulse bringen. Andererseits ist mir schon aufgefallen, dass viele Figuren wenig und in großen Abständen zu sehen sind. Dadurch ist die Kontinuität ihrer Geschichte für mich dann nicht mehr so gegeben.
Da ich eigentlich niemand (oder nur wenige) missen möchte, es für mich aber eigentlich zu viele sind, finde ich die Auszeiten gar nicht so schlecht.

14.12.2007, 08:50

KlingsElse hat geschrieben:Aber ich denke, Bewohner regelmässig in längere Urlaube zu schicken, ist nicht der richtige Weg.


das sehe ich auch so...vor allem da es vollkommen unrealistisch ist (jaja...ich weiß, daß es eine Serie ist)

14.12.2007, 15:59

Außerdem ergeben sich momentan zu viele Handlungsstränge, von denen einige noch nicht ganz zu Ende erzählt sind.

Aber das wandelnde Käppi will sich wahrscheinlich auch noch was für Zwoacht aufheben!

Re: Zu viele Bewohner?

11.01.2008, 11:10

Habe mit "ja" gestimmt. Wundert mich, dass außer mir nur noch einer ebenso gevotet hat. Es sind für mich ein paar zuviel. Und es waren - schaue gerade die ersten LSFolgen auf DVD- früher tatsächlich weniger. Deutlich wird das am Abspann bzw. an der Geschwindigkeit desselben. Die Rollenflut hat zur Folge, das Handlungsstränge in die Länge gezogen werden, versanden oder aus personalen Gründen unbefriedigende Endings finden. Man kann durchaus Charaktereigenschaften von mehreren Figuren bündeln und auf eine Person übertragen - die werden dann nicht so furchtbar eindimensional wie meine liebe Helga zur Zeit.

Ich wünsche mir natürlich nicht ein Kammerspiel mit 3 Personen und auch nicht die Wiedergeburt der langsamen Erzählweise der 80er-Jahre.

Fragt mich auch nicht, wenn ich streichen würde - keine Ahnung.....

Re: Zu viele Bewohner?

11.01.2008, 12:05

Ich glaube, ich würde ein paar von jenen streichen, die man nicht oft sieht und gleichzeitig nicht groß vermisst...

Re:

11.01.2008, 22:14

Lindi hat geschrieben:Ich finde nicht, das es zu viele Bewohner in der Lindenstrasse gibt. Es sind doch die vielfältigen Geschichten rund um die Bewohner, die die Serie ausmachen. Es gibt für mich eigentlich momentan nur zwei Bewohner, die man irgendwie verschwinden lassen könnte. Kathy (ich hoffe zumindest, das man von dem ewigen "Tommyyyy" :roll: jetzt verschont wird) und Zorro. Die restlichen Storys sind mal mehr, mal weniger interessant.


Oh, ja bitte, ich will das auch nicht mehr hören. :???:

Re: Zu viele Bewohner?

13.01.2008, 11:10

Zorro's Wiedereinstieg verlief sicherlich etwas unglücklich. Die Kunstaktion hat mich nicht vom Hocker gerissen. Der Versicherungsbetrug zeigte dann schon, dass Zorro sich verändert hatte. Man kann sich das schönreden, großes Kino war's nicht.
Dennoch hat die Rolle Potential. Außerdem finde ich es bemerkenswert, wenn Figuren nach Jahren, ja Jahrzehnten wieder auftauchen. So etwas kann naturgemäß in D nur die Lindenstrasse bringen. Das ist eine zusätzliche Dimension in einer Unterhaltungsserie. Give Zorro a chance.

Kathy würde ich aus optischen Gründen ungern streichen. :grin:
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