Rothaarig ist sie, temperamentvoll und fröhlich: Amélie von der Marwitz, die “Grand Dame” der Lindenstraße. Dass die couragierte junge Alte mit der großen Klappe und dem goldenen Herz ständig ihre Nase in die Probleme anderer Leute steckt, liegt nicht etwa an ihrer Neugierde, sondern am großen Interesse, das sie für ihre Mitmenschen aufbringt.
...in dieser Szene berichtet Onkel Franz
Amelie von der Schusswunde, die ihm ein
Iwan bei Kiew verpasst hat, als er mit seinem
Kameraden im Schützengraben im Dreck
lag - bei zwölf Grad minus.
Amelie sieht da ja auch sehr begeistert aus...
Das ist wohl genau die Sorte von Geschichte, die eine Frau von einem Mann bei einem romantischen Date hören will
Ich fanf es immer echt bizarr daß Amelie und Priesnitz sich auch nach der Eheschließung noch gesiezt haben.
Ich weiß daß viele Listrafans das ganz toll fanden, aber für mich ist es nicht nachvollziehbar.
Stellt sich auch noch die Frage nach dem Erbe von Amelie. Sie hat bekanntlich die Klavierstunden für Lisa für sehr lange Zeit im voraus bezahlt. Dann hat Berta Lisa aber rausgeschmissen. Man hat aber nie mitbekommen daß sie Lisa den Vorschuß zurückerstattet hätte.
Vielleicht ist das ja das Geld mit dem der Buchstabenladen finanziert wird.
popo wolfson hat geschrieben:Du bist ja auch nicht Bestandteil einer alten Adelsehe, oder...?
Ich gehöre in meinem Herkunftsort zum uralten Kneipenadel. In einem der Lokale in dem ich zu verkehren pflegte versoff schon mein Ururgroßvater sein Geld.
Meine Lieblingskneipe, wo ich normalerweise drei- bis viermal die Woche war, war ein typisches Nachbarschaftslokal. Am Tresen standen Leute vom Professor bis zum Kohlensackschlepper.
Aber eine Amelie hätte sich da eher nicht reinverirrt. Die hielt sich ja für was Besseres.