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Re: Die Fanpost auf der Off

07.04.2009, 20:35

Schneidi° hat geschrieben:
Mascha hat geschrieben:...Und worauf verzichtest Du ganz konkret?

...ich nehme beispielsweise die "Abwrackprämie" nicht in Anspruch, Mascha.

Es ist in meinen Augen zynisch und unerträglich, dass die Bundesregierung bis zu 5 Milliarden Euro zur Verschrottung alter Autos zur Verfügung stellt, anstatt dieses Geld in die Welthungerhilfe zu geben.


Ach, komm' komm', Schneider, du nimmst diese Abwrackprämie nicht in Anspruch, weil die zwoeinhalb Mille in Anbetracht der Kosten für einen Cayenne nicht weiter ins Gewicht fallen.

07.04.2009, 20:35

Re: Die Fanpost auf der Off

07.04.2009, 20:37

Schneidi° hat geschrieben:
Mascha hat geschrieben:...Und worauf verzichtest Du ganz konkret?

...ich nehme beispielsweise die "Abwrackprämie" nicht in Anspruch, Mascha.

Es ist in meinen Augen zynisch und unerträglich, dass die Bundesregierung bis zu 5 Milliarden Euro zur Verschrottung alter Autos zur Verfügung stellt, anstatt dieses Geld in die Welthungerhilfe zu geben.

Ich gehe mal davon aus, dass du die Abwrackprämie eh nicht bekommen würdest, da dein Cayenne noch keine 9 Jahr alt ist.

Mich würde aber sehr interessieren, worauf du selbst verzichtest. Gibst du etwas ab von dem, was du besitzt? Spendest du Geld von dem Geld, das du verdienst? Verzichtest du auf deinen Urlaub? Verzichtest du auf den Kauf von neuen Klamotten? Verkaufst du deinen Cayenne, um den Erlös zu spenden? Wär übrigens ne klasse Sache - damit würdest du auch aktiv die Umwelt entlasten. Allerdings solltest du dann keinen neuen Wagen kaufen und statt dessen mit dem Rad fahren. Wäre bei euch auf dem flachen Land kein Problem, oder?

Re: Die Fanpost auf der Off

07.04.2009, 20:43

Schneidi° hat geschrieben:Wir müssen endlich anfangen, alternative Wege in der Finanzierung der Bekämpfung des Hungers auf dieser Welt zu gehen und dabei so kreativ und quer wie möglich denken, um alles auszuschöpfen.

Das Kellnertrinkgeld ist dabei doch nur ein Beispiel von vielen. Der Brotcent oder Broteuro indes wäre viel effektiver...

Aha. Du gehst also zum Bäcker, steckst dein Brot ein und statt zu bezahlen antwortest du: Heute bezahle ich nicht. Das Geld spende ich für Brot für die Welt. Das werden Sie doch sicher verstehen.

Mal ne andere Frage: Was würdest du sagen, wenn am Monatsende dein Chef zu dir kommt und sagt: Herr Schneidi, wir zahlen Ihnen ihn diesem Monat kein Gehalt. Wir spenden das an Brot für die Welt. Sie als Weltverbesserer werden gewiss Verständnis dafür haben. Wenn ich mir's recht überlege, wäre das sehr effektiv. Ab sofort werden die Gehälter aller Beamten verwendet, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Da käme hübsch was zusammen! :mes-hi:

Re: Die Fanpost auf der Off

07.04.2009, 20:47

...Diavolezza, da kannst Du mal sehen, wie viel Du auf so manche Information aus dem Internet geben darfst.

Ich habe noch nie einen eigenen Porsche Cayenne besessen. In der Vergangenheit habe ich hin- und wieder einen Cayenne als Geschenk über das Wochenende als danke schön gemietet bekommen.

Ja - meine Frau und ich spenden Geld von unserem gemeinsamen Einkommen - für Menschen und Tiere in Not.

Wir verzichten auf den sogenannten zweiten großen Urlaub im Jahr.

Bei Klamotten wird nicht gespart.

Re: Die Fanpost auf der Off

07.04.2009, 21:25

Bei Klamotten wird nicht gespart? Naja, das tat Schröder seinerzeit nicht und tut Wowi auch nicht.

Es stinkt mir einfach, dass wir nicht mehr lachen. Wie selbstverständlich geben wir dem Kellner nach dem Besuch im Krug sein Trinkgeld.

Ich gebe hin- und wieder kein Trinkgeld und sage dem Kellner höflich, dass ich es sammele und am Ende des Jahres via Böller aus dem Kaufladen für die humorlosen Menschen in Deutschland knalle.

Die Gesichter der Kellner solltest Du mal sehen.

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 07:45

Schneidi° hat geschrieben:Wir verzichten auf den sogenannten zweiten großen Urlaub im Jahr.


Boah, welch Opfer. Wenn man bedenkt, dass Leute, die WIRKLICH arbeiten, sich nicht einmal EINEN größeren Urlaub im Jahr leisten können ...
:puke:

Gibt's es irgendwas, auf das Du verzichtest, was kein Luxus° ist ???

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 10:01

Hamlet hat geschrieben:Bei Klamotten wird nicht gespart? Naja, das tat Schröder seinerzeit nicht und tut Wowi auch nicht...

...das ist so nicht richtig, Hamlet.

Gerhard Schröder hat bei seinen Klamotten immer ein wenig gespart, um hin- und wieder seine geliebte Currywurst essen gehen zu können, die seine damalige Exfrau ihm verweigerte.

Ich habe meine Gedanken auf der Off nochmals erläutert.

Erläuterndes und Quergedanken...

Schneidi°, 07.04.2009, 20:54 Uhr

Liebe Zuschauerpostschreiberinnen- und –schreiber,

wir müssen endlich anfangen, alternative Wege in der Finanzierung der Bekämpfung des Hungers auf dieser Welt zu gehen und dabei so kreativ und quer wie möglich denken, um alles auszuschöpfen.

Das Kellnertrinkgeld ist dabei doch nur ein Beispiel von vielen, vielen Möglichkeiten. Der Brotcent oder Broteuro wäre eine wunderbare Sache und viel effektiver.

Und ja – ich sage klipp und klar, wenn die Menschen in den westlichen Wohlstandsländern freiwillig nichts abgeben, dann darf das Nachdenken über gesetzliche Mittel und Wege zum Beispiel zur Besserverdienendenabgabe kein Tabu mehr sein.

Selbstverständlich gehört der Eigenverzicht an vorderster Stelle dazu – das habe ich doch auch nie bestritten.

Herzliche Grüße
Schneidi°

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 11:49

Auf der OFF gab es noch ein paar gute Kommentare, die ich euch nicht vorenthalten will:

Sicht eines Kellners

Kellner, 08.04.2009, 00:06 Uhr

Ich habe den Beruf von der Pike auf lieben gelernt. Wie schon oben geschrieben ist unser Gehalt nicht grade das höchste, da natürlich schon bei der Gehaltsberechnung berücksichtigt wird, dass wir ja Trinkgeld bekommen.

Wenn jetzt noch das Trinkgeld an dubiose Spendenorganisationen gespendet würde, dann bleibt uns ja garnichts mehr übrig. Grade in der heutigen Zeit wo viele Firmen und Gäste auf Kurzarbeit sind und jeder Euro dreimal umgedreht werden muss, müssen auch wir sehen wo wir bleiben. Wir verwöhnen unsere Gäste während ihres Aufenthalts bei uns und dann heißt es, wir spenden das Trinkgeld lieber an z.B. Brot für die Welt, na toll, woher habe ich die Gewissheit, dass der Gast das wirklich macht, bekomme ich beim nächsten Besuch dann ne Spendenquittung von ihm? Das wäre das gleiche, wenn ihr Chef am nächsten Ersten sagen würde, dass er den Stundenlohn um € 1,-gesenkt hätte und lieber an Greenpeace geschickt hat, sind sie damit einverstanden?

Wenn unsere Gehälter anderen Berufszweigen angepasst würden, dann müssten natürlich auch die Preise angehoben werden, nur das wird dann auch nicht akzeptiert, denn wer geht denn noch aus, wenn das kleine Bier dann auf einmal €2,50 oder das einfache Schnitzel € 15,- kostet.

Das Trinkgeld bekommt ja auch meistens nicht nur der Oberkellner, sondern die anderen bekommen natürlich auch ihren Teil ab, sei es die Küchencrew, die das Essen zubereitet hat, der Getränkekellner oder die Thekenkraft und natürlich auch Vater Staat, der auch hier seine Steuern kassiert.

Ich spreche jetzt im Namen meiner vielen Kollegen und sage ihnen schon jetzt "Vielen Dank für das Trinkgeld, dass sie uns bei ihrem nächsten Restaurantbesuch geben werden."


Arthur Schnitzler

HElga, 07.04.2009, 17:49 Uhr

Arthur Schnitzler hat einmal so schön gesagt: "Es gibt Menschen, die sind großzügig auf Kosten anderer."

Es ist sehr löblich, jemand spenden möchte. Aber dann soll man das bitte aus eigenem Antrieb und aus eigener Börse tun. So spendet nämlich nicht der Gast, sondern der Kellner - ganz unfreiwillig und unbedankt.

Kellner haben ein niedriges Einkommen. Sie sind auf Trinkgelder angewiesen. Wer spenden möchte, kann doch auf den Kauf eines neuen Pullovers, eines neuen Paares Schuhe, einer DVD oder CD oder einer anderen Kleinigkeit verzichten. Dann hat man wirklich selbst gespendet.


Trinkgeld

Nine, 07.04.2009, 18:59 Uhr

Welch gute Idee! In diesem Fall muss ich auf nichts verzichten. Ich nehme es den anderen (in diesem Fall dem höchstwahrscheinlich unterbezahlten Kellner, indem ich ihm nichts gebe) und kann mich gegenüber den armen Hungernden noch als guter Mensch fühlen!

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 12:11

...da hast Du wirklich ein paar klasse Beispiele für die Ellenbogenmentalität und den Egoismus in unserer Gesellschaft heraus gesucht, Diavolezza.

Alle drei von Dir zitierten Zuschriften befassen sich ausschließlich mit dem Trinkgeld usw. usw.

Darüber, wie in den armen Ländern dieser Welt der Hunger gestillt werden kann, wird in allen drei zitierten Zuschriften kein einziges Wort verloren.

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 13:29

Schneidi° hat geschrieben:...da hast Du wirklich ein paar klasse Beispiele für die Ellenbogenmentalität und den Egoismus in unserer Gesellschaft heraus gesucht, Diavolezza.

Hut ab, Schneidi! Diese Selbsterkenntnis ehrt dich! Hätte nicht gedacht, dass du über dein Trinkgeld-Verhalten reflektierst und zugibst, dass das egoistisch ist!
Schneidi° hat geschrieben:Alle drei von Dir zitierten Zuschriften befassen sich ausschließlich mit dem Trinkgeld usw. usw.

Na ja, in der Listra ging es doch auch darum, dass Josi kein Trinkgeld bekommen hat, oder? Die Zuschauerpost sollte sich doch in erster Linie mit der Handlung der Serie befassen!
Schneidi° hat geschrieben:Darüber, wie in den armen Ländern dieser Welt der Hunger gestillt werden kann, wird in allen drei zitierten Zuschriften kein einziges Wort verloren.

Aber es gibt auch zwei Zuschriften, die sich damit befassen, wie der Hunger der Welt gestillt werden kann.
Falscher Ansatz

SchroederPankow, 07.04.2009, 15:14 Uhr

Der Gedanken der Entwicklungshilfe ist eine Idee von Vorgestern. Selbst afrikanische Ökonomen fordern inzwischen sogar die Abschaffung jeder Entwicklungshilfe, weil sie die Afrikaner unselbständig hält und abhängig macht. Entwicklungshilfe fördert weder die dortige Witschaft, noch erhöht sie die Produktivität vor Ort. Sie erzeugt bei den Empfängern ein Gefühl der Abhängigkeit und Verantwortunglosigkeit.
Sinnvoller wäre es - z. B. jetzt im kommenden Europawahlkampf - darauf zu dringen, daß die EU und die anderen Industriestaaten ihre Märkte für afrikanische Produkte öffnen, daß die Zölle geändert werden, so daß z. B. nicht mehr auf Kaffebohnen niedrigere Steuern erhoben werden als auf den fertigen Kaffee, daß die EU nicht mehr hochsubventionierte Waren so billig in Afrika verkauft, daß die dortigen Bauern mit ihren Preisen nicht mithalten können und so die dortige Landwirtschaft und der Handel sich nicht mehr lohnen, was dann wiederum zu einer Landflucht führt und die Menschen von westlichen Hilfslieferungen abhängig macht...usw.

Trefflicher Kommentar!

sadwingsofdestiny, 07.04.2009, 17:51 Uhr

Eines wurde nur übersehen: die Spendengelder, die jährlich mehr als reichlich fließen, landen in erster Linie bei den Regierungsleuten der einzelnen afrikanischen Staaten. Das gemeine Volk sieht davon verschwindend gering. Selbst die Hilfsorganisatoren sind dazu übergegangen, andere Formen der Hilfe anzuraten. Hilfe zur Selbsthilfe! Gelder nur für konkrete Projekte, die von den Afrikanern auch verstanden werden. Und wenn es nicht klappt, Geldhahn zu! Der Ansatz von Schneidi mag ja ganz nett sein, führt aber zu nix.

Deine Meinung zu diesen beiden Postings würde mich mal interessieren. Entwicklungshilfe in Form von Geld oder Geschenken macht nämlich die Menschen zu passiven Empfängern. Auf die Art werden sie für immer und ewig am Tropf der reichen Ländern hängen. Die Spendenpraxis hilft nur den Menschen in der ersten Welt, die damit ihr Gewissen beruhigen und das schöne Gefühl haben, etwas Gutes getan zu haben.

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 13:43

Man kann Schneidis Ansatz ja noch ausweiten.

Trinkgeld für den Paketboten? Für die Friseurin? Ein Weihnachtstrinkgeld für Postbote und Müllabfuhr?

Ach was! Das geht alles an Brot für die Welt. Wenn man das den Leuten sachlich erklärt dann haben die da vollstes Verständnis dafür.

Vermutlich fragen sie wieviel man gegeben hätte und legen den gleichen Betrag noch mal aus der eigenen Tasche drauf.

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 14:07

...hallo Diavolezza,

ich plädiere nach wie vor für das Model der Entwicklungshilfe in seiner klassischen Form.

1. Spendengeld sammeln

2. Geld und Personal in die Krisengebiete schicken und die Hilfe direkt dort vor Ort bedürfnisorientiert anbieten.

3. Bedingungsloser kompletter Schuldenerlass für alle Länder, die unterhalb der Armutsgrenze leben.


Schnee von gestern...?° Ich meine nein. Denn wären die neuen Rezepte so erfolgreich wie sie immer hochgejubelt werden, würden wir ja schon zumindest eine Linderung des Hungers in den ärmsten Ländern dieser Welt erkennen. Es ist aber bisher nichts zu sehen.

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 14:51

Schneidi° hat geschrieben:...hallo Diavolezza,

ich plädiere nach wie vor für das Model der Entwicklungshilfe in seiner klassischen Form.

1. Spendengeld sammeln

2. Geld und Personal in die Krisengebiete schicken und die Hilfe direkt dort vor Ort bedürfnisorientiert anbieten.

3. Bedingungsloser kompletter Schuldenerlass für alle Länder, die unterhalb der Armutsgrenze leben.


Schnee von gestern...?° Ich meine nein. Denn wären die neuen Rezepte so erfolgreich wie sie immer hochgejubelt werden, würden wir ja schon zumindest eine Linderung des Hungers in den ärmsten Ländern dieser Welt erkennen. Es ist aber bisher nichts zu sehen.


Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.

Re: Die Fanpost auf der Off

08.04.2009, 17:58

H.U. hat geschrieben:Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.

So ist es!

=D> =D> =D>

Re: Die Fanpost auf der Off

09.04.2009, 09:54

...ob ich nun richtig liege mit meiner Auffassung oder völlig daneben und schief - eines hat diese Aktion klipp und klar aufgezeigt und das lässt sich nicht wegdiskutieren - weder hier noch in der Zupo.

Zunächst werden die eigenen Pfründe knallhart verteiligt und abgeben, teilen, gar miteinander das Brot brechen und den Wein teilen kommt in den verschiedensten postings nicht vor.

Mich stimmt das sehr nachdenklich.

Re: Die Fanpost auf der Off

09.04.2009, 10:47

Schneidi° hat geschrieben:...ob ich nun richtig liege mit meiner Auffassung oder völlig daneben und schief - eines hat diese Aktion klipp und klar aufgezeigt und das lässt sich nicht wegdiskutieren - weder hier noch in der Zupo.

Zunächst werden die eigenen Pfründe knallhart verteiligt und abgeben, teilen, gar miteinander das Brot brechen und den Wein teilen kommt in den verschiedensten postings nicht vor.

Mich stimmt das sehr nachdenklich.



ich verstehe deine Denkweise nicht.....
Du bist doch derjenige, der nicht teilt. Du verweigerst dem Kellner das Trinkgeld. Dadurch wird dein Geldbeutel doch nicht geschmälert. Der Kellner soll auf das Trinkgeld verzichten, damit du dich gut fühlst. Du verteidigst doch deine Pfründe, du gibst doch selbst nichts.

Wenn du dem Kellner das Trinkgeld geben würdest und die gleiche Summe zusätzlich noch spenden würdest, dann würdest du doch von deinen Pfründen abgeben, aber so wie das hier seit einigen Tagen vertritts, hast du dich ins eigenen Knie geschossen mit deiner Argumentation.

Re: Die Fanpost auf der Off

09.04.2009, 11:27

Dinah hat geschrieben:
Schneidi° hat geschrieben:...ob ich nun richtig liege mit meiner Auffassung oder völlig daneben und schief - eines hat diese Aktion klipp und klar aufgezeigt und das lässt sich nicht wegdiskutieren - weder hier noch in der Zupo.

Zunächst werden die eigenen Pfründe knallhart verteiligt und abgeben, teilen, gar miteinander das Brot brechen und den Wein teilen kommt in den verschiedensten postings nicht vor.

Mich stimmt das sehr nachdenklich.



ich verstehe deine Denkweise nicht.....
Du bist doch derjenige, der nicht teilt. Du verweigerst dem Kellner das Trinkgeld. Dadurch wird dein Geldbeutel doch nicht geschmälert. Der Kellner soll auf das Trinkgeld verzichten, damit du dich gut fühlst. Du verteidigst doch deine Pfründe, du gibst doch selbst nichts.

Wenn du dem Kellner das Trinkgeld geben würdest und die gleiche Summe zusätzlich noch spenden würdest, dann würdest du doch von deinen Pfründen abgeben, aber so wie das hier seit einigen Tagen vertritts, hast du dich ins eigenen Knie geschossen mit deiner Argumentation.


=D> =D> =D>

Klasse formuliert, liebe Dinah! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Re: Die Fanpost auf der Off

09.04.2009, 18:15

Dinah hat geschrieben:...ich verstehe deine Denkweise nicht.....

...so geht es mir mit Deiner Denkweise bei diesem Thema auch, Dinah. Ich schlage daher vor, es offen stehen zu lassen.

Re: Die Fanpost auf der Off

09.04.2009, 18:41

Schneidi° hat geschrieben:
Dinah hat geschrieben:...ich verstehe deine Denkweise nicht.....

...so geht es mir mit Deiner Denkweise bei diesem Thema auch, Dinah. Ich schlage daher vor, es offen stehen zu lassen.


Warum sollten wir es offen stehen lassen? Du hast doch diese verqueren Ansichten, du hast dich doch so dermaßen vergaloppiert......

Du hast schließlich diese ganze Diskussion vom Zaun gebrochen, dann steh auch dazu, wenn man deine Ansichten nicht teilt.

Re: Die Fanpost auf der Off

09.04.2009, 19:26

Dinah hat geschrieben:...Du hast schließlich diese ganze Diskussion vom Zaun gebrochen, dann steh auch dazu, wenn man deine Ansichten nicht teilt.

...Dinah, damit habe ich gewiss auch kein Problem. Everybodys darling zu sein war noch nie meine Sache und wird es auch nicht werden.

Was ich nicht leiden kann, ist, wenn in beleidigender und herabwürdigender Absicht auf einmal von der sachlichen auf die persönliche Ebene gewechselt wird.

Das Beispiel mit dem Kellner habe ich schon bewusst gewählt, um damit zu provozieren. Die Zeit, in der allein Mitleid und Anteilnahme ausreichte, um in Deutschland Spendenbereitschaft auszulösen, ist in meinen Augen leider vorbei.

Als ich Kind war, konntest Du Dich still mit der Sammelbüchse beispielsweise in der Vorweihnachtszeit in die Fußgängerzone stellen - nach einer halben Stunde war sie rappelvoll.

Heute kanst Du nen' Hand- und nen' Kopfstand gleichzeitig aufführen und dabei noch Mundharmonika spielen - die Spendenbereitschaft der Menschen hier in Deutschland ist eklatant zurück gegangen und das stinkt mir.

Und es stinkt mir besonders, wenn ich an die "Abwrackprämie" denke. Aber ich will den Bogen hier nicht zu weit spannen.

Um das Kellnerbeispiel ein wenig zu entschärfen, bringe ich noch einmal den Brotcent in die Diskussion.

Der frühere Brotpfennig ist ja nun wirklich ein Spendenurgestein und in den achtziger Jahren haben sich so viele Menschen daran beteiligt. Überall an den Kassen in den Supermärkten standen so Boxen, in die man sein Wechsel- und Kleingeld spenden konnte.

Der Euro ist heute Zahlungsmittel in 22 europäischen Staaten. Da käme einiges zusammen, denke ich.
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