Interessant ist übrigens auch der Ausgang vom Akropolis. Das Akropolis hat ja zwei Türen. Die innere Schwingtür und außen die Haustür. Wenn Szenen gedreht werden, bei denen die äußere Haustür geöffnet wird, dann stellt man ein Bild von der Häuserfassade gegenüber auf. Das ist dann nur ganz kurz im Bild zu sehen und als Zuschauer denkt man, die Schauspieler gehen direkt auf die Straße hinaus.
Das fand ich sowieso witzig... die Ausblicke aus den Fenstern... Da werden nur Sperrholzwände mit entsprechend großen Bildern der hausfassade gegenüber vor die Fenster gestellt und man denkt, gegenüber vom Fenster steht ein anderes Haus. Bei der Folge am Sonntag ist mir dann auch aufgefallen, warum das Set viel lebendiger wirkte als bei der Führung (von den Schauspielern mal ganz abgesehen): Mit einem Scheinwerfer wird Sonnenschein simuliert. Das lässt die Fenster viel freundlicher erscheinen. Licht und Schatten haben eine unglaubliche Wirkung aufs Gesamtbild.
Richtig, die Schränke haben alle kein Glas. Die Kuchentheke im Café Bayer übrigens auch nicht. Alles wegen der Spiegelreflexion. Deshalb ist es auch unheimlich schwer im Friseursalon zu drehen, denn da kann man die Spiegel natürlich nicht rausnehmen.
Der Duschvorhang bei den BZs kann ja gar nicht so versifft sein, da dort ja so gut wie nie geduscht wird.
Ich meine nicht, dass in den Wohnungen Staub liegt. Die Putzfrauen müssen dort ja eine ganze Menge zu tun haben, wenn sie all die vielen Wohnungen sauber halten müssen.
Die Bäder sind alle blitzblank. Keine Kalkablagerungen, keine Wasserspritzer. Ebenso die Küchenspülen. Kein Wunder! Weder Spüle, noch Bäder haben ja einen echten Wasseranschluss. Bei Bedarf wird da wohl ne Wasserleitung gelegt, und unter den Ausguss wird ein Eimer gestellt. Die Schauspieler drehen den Wasserhahn nur ganz wenig auf, so dass nur sehr wenig Wasser raus fließt.
Die Wohnungen sind tatsächlich staubfrei bzw. sehr sauber. So eine Wohnung wünschte ich mir auch! Seufz! Sogar die Fenster in der Außenkulisse waren blitzblank geputzt. Hinter einigen Fenstern, nicht nur in Haus Nr. 3, standen sogar (Plastik-)blumen. Ich hab aber vergeblich Ausschau gehalten nach den von Mitzi so liebevoll bepflanzten Blumenkästen. Da hat sich die Ärmste ne Blutvergiftung zugezogen, und dann sieht man die Blumen nicht mal!
Auf Bademäntel hab ich nicht geachtet. Allerdings waren nur einige der Bäder eingerichtet. Viele Badewannen, WC-Schüsseln und andere Badeinrichtungen standen irgendwo an der Seite oder in einem anderen Zimmer neben dem Bett. Denn die Bäder werden immer nur nach Bedarf eingerichtet. Zwei Familien teilen sich ein Bad.
In der Stadlerwohnung hatte ich nur das Gefühl von Bayerischem Kitsch! Da standen unter anderem mit Brandmalerei verzierte Teller auf der Anrichte! Grauenvoll! Aber zu Mitzi sehr passend!
...herrschaftszeiten - eine Wohngemeinschaft hatte doch mal so einen megacoolen Duschvorhang, der vorne so aufgenähte durchsichtige Plastiktaschen hatte, wo man alles Mögliche hinein tun konnte - Haarbürsten, Shampoo usw...
Wo war dieser Duschvorhang...?° Damals in der WG in Dresden...?°
Schneidi° hat geschrieben:...herrschaftszeiten - eine Wohngemeinschaft hatte doch mal so einen megacoolen Duschvorhang, der vorne so aufgenähte durchsichtige Plastiktaschen hatte, wo man alles Mögliche hinein tun konnte - Haarbürsten, Shampoo usw...
Wo war dieser Duschvorhang...?° Damals in der WG in Dresden...?°
Ja, der war in Dresden. Hier:
Ich hatte den auch mal, aber der versifft recht schnell, weil man halt jeden Tropfen drauf sieht!
...mönsch, Vanessa - jaaaaaaaaa - das ist das Teil.
Das ist ja schade, das dieser Duschvorhang so schnell versifft, denn ich finde den zur Zeit so etwas von kultig.
[schwelg] Die Duschszene, aus der Du den Screenshot hast, da war entweder kurz vorher Nina gerade im Bad gewesen oder sie kam gleich rein. Das war alles neu für Philipp damals und er war irgendwie auf so eine sympathische Art und Weise schüchtern. [/schwelg]