Viele Sachen schließt man aus, indem man halt Verwandte befragt. Nach 50-60 Jahren geben die dann schon Infos preis, die sie lange unter Verschluss gehalten haben. Wie Adoptionen usw. Wenn man dann natürlich selbst ein Kuckuckskind ist, stimmt das natürlich alles nicht mehr. Aber rein vom äußerlichen kann ich mir persönlich da relativ sicher sein zu welchem Vater ich gehöre. Und die Daten im Mutterpass meiner Mutter stimmen auch. Das sind natürlich alles Dokumente, die man möglichst sichert. Auch wenn man mal einen Nachlass zu pflegen hat.
Da habe ich in den Unterlagen meiner Mutter ihr altes Poesiealbum gefunden. Kurz durchgeblättert, und dreimal den Namen unserer Kantinenfrau gelesen.
Ich habe ihr dann ein paar Scans geschickt, ohne dass sie meinen Nachnamen kannte. Den hat sie erst in der Email entdeckt. Es stellte sich heraus, dass ihre Schwiegermutter aus meinem kleinen Ort kommt und auch in meinen Stammbaum gehört.
Das schöne ist, die Dame lebt noch, und ich kann ihr ein paar Fragen stellen
Die sind ganz nützlich, wenn man nur Namen oder Straßen in einem Ort hat, und man den letzten Wohnort eines bereits verstorbenen Verwandten sucht. Meistens gibt es ja Gesamtnamenslisten. Bzw. in Großstädten gibt es ja auch teilweise unterschiedlich zuständige Standesämter. Da kann man sich dann einige Wege sparen. Von Kirchengemeinden ganz zu schweigen.
Mein Bruder und ich haben meiner Mutter zum 50. Geburtstag mal einen Stammbaum erstellt. Damals lebten meine Oma und Opa noch und da konnten wir dann die Daten bis zu den Omas und Opas von meiner Oma zurückverfolgen.
Haben bis jetzt immer aktualisiert und kommen jetzt auf 6 Generationen.
Wie gesagt, ich habe das für meine Tochter gemacht, damit ich auf eventuelle Fragen vorbereitet war. Wenn Du noch ältere Verwandte hast, frag sie. Dann kannst Du auch noch Notizen auf einigen Nebenlinien machen.
Ich erforsche so ziemlich alle möglichen Zweige meiner Familie. Also auch die Cousinen und so. Da kommen dann schon ganz merkwürdige Verbindungen hoch. Aber man sieht den Ort in dem man wohnt mit ganz anderen Augen. Hatte mal einen Streit mit einem alten Mann. Ich habe ihm dann freundlich mitgeteilt, das man doch freundlicher mit seinem Urgroßneffen umgeht
Du kannst es Dir aber ganz einfach machen. Der Tod müsste im Standesamt erfasst sein (ab 1871 j e nach Wohnort). Geh einfach mal hin und lasse Dir eine Geburtsurkunde oder Sterbeurkunde geben. Kostet je nach Amt 6-15€. Wenn du die Geburtsurkunde Deines Vaters hast, kannst Du mit Dir ein berechtigtes Interesse nachweisen.
Du kannst es Dir aber ganz einfach machen. Der Tod müsste im Standesamt erfasst sein (ab 1871 j e nach Wohnort). Geh einfach mal hin und lasse Dir eine Geburtsurkunde oder Sterbeurkunde geben. Kostet je nach Amt 6-15€. Wenn du die Geburtsurkunde Deines Vaters hast, kannst Du mit Dir ein berechtigtes Interesse nachweisen.
Yep, beschäftige mich auch sporadisch mit meinem Stammbaum, komme allerdings nur müttelicherseits ca. bis 1630; hab aber nen Grossonkel in Canada, der da wesentlich akribischer gesammelt hat und mir demnäxt seine ergebnisse zuschickt.