bockmouth hat geschrieben:Von Stephen King kenne ich "eigentlich" nur "Das Spiel".
Frau ist maso, lässt sich mit Handschellen ans Bettgitter fesseln, Mann will sich auf sie stürzen und kriegt einen tödlichen Herzinfarkt. Das alles in einer einsamen Berghütte ohne jede Zivilisation drumherum.
Das hab ich auch mal gelesen, wenn ich mich recht erinnere. Die hat sich dann die Hand abgeschitten oder abgebissen um loszukommen, oder?
bockmouth hat geschrieben:Von Stephen King kenne ich "eigentlich" nur "Das Spiel".
Frau ist maso, lässt sich mit Handschellen ans Bettgitter fesseln, Mann will sich auf sie stürzen und kriegt einen tödlichen Herzinfarkt. Das alles in einer einsamen Berghütte ohne jede Zivilisation drumherum.
Das hab ich auch mal gelesen, wenn ich mich recht erinnere. Die hat sich dann die Hand abgeschitten oder abgebissen um loszukommen, oder?
Es genügt, Haut und Fleisch unterhalb des kleinen Finger abzuschneiden/abzuschaben. ***********************************************************************
Die Eheleute Gerald und Jessie Burlingame verbringen ein Wochenende in ihrem abgeschiedenen Sommerhaus am (fiktiven) Lake Kashwakamak im Westen Maines. Viele Jahre verheiratet und ihres Ehelebens müde, gibt sich das Paar in der völligen Abgeschiedenheit ihres Sommerhäuschens erotischen Fesselspielen hin. Für Jessie, anfangs durchaus davon angetan, verloren diese Spiele schon vor langer Zeit ihren Reiz, und sie erduldet sie längst einzig ihrem Mannes zuliebe.
Dieses Mal jedoch, von ihrem Gatten ans Bett gefesselt, kommt in Jessie eine jähe Abscheu dagegen auf, sich den Gelüsten ihres Mannes hinzugeben, und sie fordert diesen auf, von ihr abzulassen. Gerald, der glaubt oder zu glauben vorgibt, dass Jessies Widerstand vorgetäuscht und Teil des Spiels sei, lässt jedoch nicht von ihr ab. Als er sie weiter bedrängt, versetzt Jessie ihrem Mann einen harten Fußtritt. Gerald erleidet daraufhin einen Herzinfarkt und stirbt nur Sekunden später. Gerald tot neben dem Bett, sie selbst mit Handschellen an das massive Holzgestell des Bettes gefesselt und in dem völlig menschenleeren Gebiet um den See ohne Hoffnung, dass ihre Hilferufe gehört werden, gerät Jessie rasch in Panik und beginnt bald, die Stimmen ehemaliger Highschool-Freundinnen zu hören. Rasch wird jedoch klar, dass diese Stimmen verschiedene Aspekte der Persönlichkeit Jessies repräsentieren, und im inneren Dialog mit ihnen gelingt es Jessie im weiteren Verlauf des Romans, die schwierige Beziehung zu Gerald oder den lange verdrängten sexuellen Missbrauch durch ihren Vater, als sie zehn Jahre alt war, zu verarbeiten.
In der ersten Nacht dringt ein streunender Hund in das Haus ein und tut sich an Geralds Leichnam gütlich. Später in derselben Nacht erblickt Jessie im nahezu völlig dunklen Raum eine deformiert wirkende Gestalt. Die Gestalt reagiert nicht auf Jessies Fragen, und aufgrund ihres irrealen Erscheinungsbildes ist Jessie im Zweifel, ob das Wesen real oder bloße Einbildung ist. Schließlich ringt sie sich dazu durch der Gestalt zu sagen, sie sei nicht real und bestehe nur aus ,,Mondlicht" In diesem Moment tritt die bis dahin noch völlig bewegungslose Gestalt vor und präsentiert ihr einen Koffer voller menschlicher Knochen und Juwelen, daraufhin fällt Jessie in Ohnmacht. Als sie etwas später daraus erwacht, ist sie wieder allein im Raum. Noch immer unschlüssig, ob die Gestalt real oder eine Halluzination war, gibt sie ihr später den Namen „Space Cowboy“ – nach einer Zeile aus dem Steve-Miller-Lied „The Joker“.
Von Muskelkrämpfen geplagt und von Panik und immer stärker werdendem Durst getrieben, unternimmt Jessie immer verzweifeltere Versuche, ihre Fesseln abzustreifen. Am nächsten Nachmittag gelingt es Jessie schließlich, sich an der Scherbe eines zerbrochenen Wasserglases zu verletzen, die zu großem Teil gehäutete und durch das austretende Blut schlüpfrig gewordene Hand aus der Handschelle zu befreien und mit der anderen den Handschellenschlüssel zu erreichen. Kurz darauf abermals in Ohnmacht gefallen, erwacht Jessie im abendlichen Dämmerlicht. Als sie, völlig entkräftet, das Haus verlassen will, begegnet sie erneut der seltsamen Gestalt mit dem Koffer. Jessie gelingt es, den vor dem Haus abgestellten Wagen zu erreichen und mit diesem zu fliehen.
Die Geschichte macht einen scharfen Schnitt und setzt sich an einem Zeitpunkt Monate später fort. Jessie erholt sich noch immer körperlich und psychisch von den Vorkommnissen. Der letzte Teil des Romans besteht größtenteils aus einem Brief Jessies an eine der ehemaligen Highschool-Freundinnen, deren Stimmen sie in den Stunden im Sommerhaus hörte. Dieser Brief verrät unter anderem, dass die Gestalt des „Space Cowboys“ vermutlich keine Einbildung, sondern ein realer, an Akromegalie leidender Grabräuber und Serienmörder war, der zu dieser Zeit in der Gegend um das Sommerhaus der Burlingames aktiv war.
"Friedhof der Kuscheltiere" kam in den frühen 80ern als Fortsetzung im STERN, da habe ich wirklich mal auf jede neue Ausgabe hin gefiebert.
Der "Puppenmord" von Sharpe kam auch im STERN. Mittlerweile sind einige Sharpe Romane nicht mehr neu erhältlich, unter anderem "Der Renner". Sauerei. Gerade "Der Renner" nimmt das Verlagswesen und Doppelmoral usw kräftig auf die Schippe. Einmalig die Szene, als der jugendlich naive Autor denkt, der Muschilift der gastgebenden Millionärsgattin sei ein Aufzug extra für die Katze des Hauses...
Shoegirl hat geschrieben:"Der Augensammler" von Sebastian Fritzek (von dem hab ich schon 2 gelesen, die waren ganz gut)
Von dem wollte ich dir eigentlich auch noch was empfehlen, na egal (wäre "Amokspiel" gewesen)
Gänseblümchen hat geschrieben:Früher ich die Bücher von Stephen King. Kaum war das ne Buch ausgelesen, rannte ich schon wieder zur Bibliothek, um mir n Neues zu holen! Mein 1. Stephen King-Buch, das ich las, war "Carrie".
Ich auch! Heute bin ich nicht mehr soo der Fan. Carrie und Friedhof der Kuscheltiere fand ich aber auch sehr gut. Ebenso gut war "Needful Things", auch wenn das Ende total bescheuert war! Ach und natürlich Cujo... besser als die Verfilmung
Boah, lest ihr schreckliches Zeug! Ich hab "Friedhof der Kuscheltiere gelesen" und "ES" Da ich seit Letzterem eine Ronald Mac Donald Phobie entwickelt habe, mache ich um Stephen King einen großen Bogen.
Echt, mir fällt jetzt spontan echt nur Needful Things ein, wo ich das Ende so richtig scheiße fand (hab aber auch bei weitem nicht alle gelesen)
nonoever hat geschrieben:Das beste King-Buch, das ich kenne ist "Shining". Da geht nix drüber und die Verfilmung steht der Vorlage in keiner Weise nach.
Welche Verfilmung meinst du, die von Kubrick? Oder die TV-Version?
nonoever hat geschrieben:Das beste King-Buch, das ich kenne ist "Shining". Da geht nix drüber und die Verfilmung steht der Vorlage in keiner Weise nach.