Der Furz zerfliesst in millionen Teilchen Ein Augenblick nur und er ist entflohn Er duftet süsser als das blaue Veilchen Verhallt viel feiner als ein Flötenton
Entstehen tut er im Gedärme Wo die Verdauung vor sich geht Und er in temperierter Körperwärme Zu einem Gasgemisch entsteht.
Macht er mal Druck, will an die Luft gilt es die Backen zu zu kneifen. Soll er nicht mit üblem Duft durch die Unterhose pfeifen.
Schon Martin Luther sagte zu den Gästen: „Ihr furzet nicht, hat’s euch denn nicht geschmeckt?“ Lasst Fürze dröhnen, auch bei Kirchenfesten.. Macht nichts, wenn ihr mal jemanden erschreckt.
Mit Fräulein Agnes sass ich engumschlungen auf einer Bank, verlor dabei nur kurz die Konzentration in meinen tiefen Niederungen.. Erschreckte ihr Gemüt mit einem Furz.
Fast lautlos schlich er durch die Hosenfalte.. und hinterher noch einen hellen Knall im dunklen Tannenwald er widerhallte, das war für mich der abgrundtiefe Fall.
Ich hab die Liebesstunde so genossen. Sie sagte nur: „Du bist ein Schwein“! Hast meiner Liebe Lebewohl geschossen kannst fürderhin mein Ritter nicht mehr sein.
„Agnes! verzeih mir“, sprach ich noch .. sie aber sagte nur „das ist mir Schnurz“ Beim aufste h’n von der Liebesbank jedoch... entschlüpfte ihr ein kurzer Damenfurz.
Er tönte zwar wie Frühlingssäuseln doch fürchterlich war sein Gestank. Er liess das Zittergras sich kräuseln, nur eine Nase voll, und man ist krank.
Noch oft war’s uns auf unserm Bänklein wohl Und wenn’s rumorte tief im Eingeweide. Nach einem Abendmahl mit Wurst und Kohl.. Dann furzten wir zusammen, alle beide..