Vanessa hat geschrieben:Mist, zu langsam. Ich hätte auch drauf getippt, vom Begriff "sich eine einfangen".
Genau. Die Androhung einer Ohrfeige kann z.B. lauten: "Du fangst glei ane!" Die Ohrfeige heißt in Wien natürlich nicht Ohrfeige, sondern Watschn. Juli hat einmal in anderem Zusammenhang die österreichische Fernsehserie aus den 70er Jahren "Ein echter Wiener geht nicht unter" erwähnt. Da pflegte der Titelheld seinem Sohn immer anzukündigen: "Kriagst a Watschn, daß da (dir) vierzehn Tog der Schädl woggelt." (14 Tage der Schädel wackelt)
Zuletzt geändert von Schneewittchen am 16.11.2009, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
Die Betonung liegt auf "STIERom". Das Wort "stieren", das drinsteckt, ist auch schwäbisch und heißt nicht, wie sonst oft verwendet "glotzen" oder "gaffen".
Des is da Schlechtpunkt beim Schnapsen... jedenfalls im Wiener Bereich... oftmals ist ein Bummerl auch ein junger Stier oder ganz allgemein was großes Rundes (auch: dickes Kind), Dahoam is Dahoam-Gucker verbinden mit "Bummerl" den (kürzlich ausgewanderten) Max Brunner, gespielt von Michael A. Grimm (in der Listra Minnies Kollege)
MünchnerBua hat geschrieben:Des is da Schlechtpunkt beim Schnapsen... jedenfalls im Wiener Bereich... oftmals ist ein Bummerl auch ein junger Stier oder ganz allgemein was großes Rundes (auch: dickes Kind), Dahoam is Dahoam-Gucker verbinden mit "Bummerl" den (kürzlich ausgewanderten) Max Brunner, gespielt von Michael A. Grimm (in der Listra Minnies Kollege)
Gut, Bua! Man kann auch sagen, daß es ganz allgemein eine Niederlage ist, bei einem Spiel oder für Politiker bei einer Wahl. Und wenn, wie es im Wienerlied heißt, "aner immer des Bummerl" hat, ist er sowieso der totale Loser, in allen Lebensbereichen.