Da meine letzte Signatur beim MünchnerBua auf so große Begeisterung gestoßen ist will ich hier einen hundsgemeinen Thread mit meinen wechselnden Signaturen eröffnen.
Den Anfang macht die Signatur, die ich in der vergangenen Woche hatte:
An anderer Pech sich zu erfreuen hilft das eigene Glück erneuern. Emanuel Geibel
Diavolezza hat geschrieben:Wenn du jemandem auf die Brille trittst, erinnere ihn: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Antoine de Saint-Exupéry
Grr, kann man vor solchen Threads nicht warnen? Hätte beinahe gerade mein Mittagessen wieder von mir gegeben...
Die Warnung ist doch im Titel bereits enthalten!
Mal abgesehen davon stammt der Spruch nicht von mir, sondern von Saint-Exupéry. Ich kenne zwei Versionen von dem Zitat. Die eine steht oben. Dann gibt es noch eine Anekdote: Saint-Exupéry wurde darauf angesprochen, dass er gesagt haben soll: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Darauf soll er geantwortet haben: Das können Sie zu jemandem sagen, nachdem Sie auf seine Brille getreten sind.
Ein Pessimist ist ein Mensch, der sofort nach dem Sarg Ausschau hält, wenn er Blumen gerochen hat.
In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie mißtrauen den Frauen.
Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
Wir müssen die religiösen Gefühle des anderen respektieren - aber nur in der gleichen Art, wie wir seine Ansicht respektieren, dass seine Frau schön und seine Kinder wohlerzogen sind.
Puritanismus ist die quälende Furcht, daß irgendwer irgendwo glücklich sein könnte.
Gewissen: die innere Stimme, die uns warnt, weil jemand zuschauen könnte.
For every complex problem there is a solution that is concise, clear, simple, and wrong.
Seemannstreue Nafikare necesse est. Meine längste Braut war Alwine. Ihrer blauen Augen Gelatine Ist schon längst zerlaufen und verwest. – Alwine sang so schön das Lied: „Ein Jäger aus Kurpfalz“. Wie Passatwind stand ihr der Humor. – Sonntags morgens wurde sie bestattet In der Heide, wo kein Bäumchen schattet, Und auch ihre Unschuld einst verlor. Donnerstags grub ich sie wieder aus. Da kamen mir schon ihre Ohrlappen So sonderbar vor. Freitags grub ich sie dann wieder ein. Niemand sah das in der stillen Heide. – Montags wieder aus. Von ihrem Kleide, Das man ihr ins Grab gegeben hatte, Schnitt ich eine Handbreit gelber Seide, Und die trägt mein Bruder als Krawatte. – Gruslig war's: Bei dunklem oder feuchten Wetter fing Alwine an zu leuchten. Trotzdem parallel zu ihr verweilen Wollt ich ewiglich und immerdar. Bis sie schließlich an den weichen Teilen Schon ganz anders und ganz flüssig war. Aus. Ein. Aus; so grub ich viele Wochen. Doch es hat zuletzt zu schlecht gerochen. Und die Nase wurde blauer Saft, Wodrin lange Fadenwürmer krochen. – Nichts für ungut: das war ekelhaft. – Und zuletzt sind mir die schlüpfrigen Knochen Ausgeglitten und in lauter Stücke zerbrochen. Und so nahm ich Abschied von die Stücke. Ging mit einem Schoner nach Iquique, Ohne jemals wieder ihr Gebein Auszugraben. Oder anzufassen. Denn man soll die Toten schlafen lassen! (J. Ringelnatz)
Gibts das auch als XXL-Version für XXL-Menschen? Einfach göttlich, diese Geschenkidee! Da hat man was von bleibendem Wert, das einem auch wirklich ÜBERALLHIN folgt.
Bauarbeiter Meier fällt bei der Sanierung einer Hausfassade vom Gerüst und stirbt. Die Kollegen sind alle schwer betroffen und beratschlagen, wer denn die Witwe informiert. Ausgesucht wird schließlich Pasulke. Er klingelt bei Frau Meier an der Tür: "Guten Tag, sind sie Witwe Meier?" ""Meier stimmt, Witwe nicht." "Wetten, dass doch?"
Zuletzt geändert von Abraxa am 03.05.2009, 13:01, insgesamt 1-mal geändert.