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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 10:11 
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Hamlet hat geschrieben:
Schiller hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:
Selbstverständlich sollte Vergewaltigung verboten sein, egal wo. Aber es kann doch nicht sein, daß der Beschuldigte seine Unschuld beweisen muß.
Ok, darin sind wir uns in jedem Fall einig.


Wobei man sich aber auch nach den Sinn der Ehe fragen muß. Ich erinnere mich da an den Jurastudenten in der Wohnung (in Frankfurt) über mir; jung verheiratet, aber zum Ficken musste er in den Puff gehen. Die Frau, noch keine 30, fand Sex nur noch ekelig.

Der Sinn einer Ehe ist doch nicht Sex! Wenn sie nicht mehr will und er das blöd findet, dann soll er sich trennen.
Wenn beide damit einverstanden sind das er in den Puff geht, ist das doch in Ordnung.
Überhaupt, Sinn der Ehe. Heute macht die gar keinen Sinn mehr. Vielleicht die Steuer. Aber sonst?

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 10.05.2011, 10:11 


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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 10:14 
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lilo hat geschrieben:
Der Sinn einer Ehe ist doch nicht Sex! Wenn sie nicht mehr will und er das blöd findet, dann soll er sich trennen.
Wenn beide damit einverstanden sind das er in den Puff geht, ist das doch in Ordnung.
Überhaupt, Sinn der Ehe. Heute macht die gar keinen Sinn mehr. Vielleicht die Steuer. Aber sonst?


Doch, eine geregeltes Sexualleben ist schon auch Sinn einer Ehe, zumindest in jungen Jahren

Und nein, sie war eben _nicht_ einverstanden mit seinen Puffgängen. Und die Scheidung wollte sie auch nicht. Dicker und dicker wurde sie...

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 10:30 
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lilo hat geschrieben:
Überhaupt, Sinn der Ehe. Heute macht die gar keinen Sinn mehr. Vielleicht die Steuer. Aber sonst?

Das sehe ich schon noch etwas anders:

Die Ehe ist, wenn man so will, ein Geloebnis, es fuer den Rest des Lebens miteinander zu versuchen (Ob das nun letztendlich klappt, das kann keiner wissen, denn in die Zukunft voraussehen kann keiner).

Sicherlich hat die Ehe auch etwas "Romantisches", was ueber den reinen Steurvorteil hinausgeht. Und sie sorgt fuer Sicherheit: fuer den Partner (heute oft noch die Frau), der ein stueckweit seine Karriere opfert, oder wenn einer der Partner aufgrund Krankheit (oder aehnlichem) nicht mehr verdienstfaehig ist. Eine Ehe ist gewissermassen auch als "Versicherung" zu sehen. "Zusammen alt werden" bedeutet mehr als eine (sexuelle und freundschaftliche) Dauerbeziehung; es ist gewissermassen ein "Bund fuers Leben".

Daher finde ich es auch voellig in Ordnung, wenn eine Scheidung nicht mal "schnell im Vorbeigehen" erledigt werden kann, sondern gewisse Huerden (bzw. Auflagen) damit verbunden sind. Aehnlich wie bei der Eheschliessung sollte auch eine Scheidung ein sehr wohlueberlegter Schritt sein.

[Hoert sich fuer den ein oder anderen etwas "christlich" an, ist aber lediglich meine Meinung. Wer etwas gegen die Ehe hat, braucht ja nicht zu heiraten... Faende es perseonlich nur schade, wenn der Gesetzgeber die Ehe noch weiter "abwerten" wuerde, indem er diese Institution einer "uneingetragenen" Paarbeziehung noch mehr gleichstellt.]

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 10:53 
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Hamlet hat geschrieben:
Und nein, sie war eben _nicht_ einverstanden mit seinen Puffgängen. Und die Scheidung wollte sie auch nicht. Dicker und dicker wurde sie...
Ist irgendetwas darüber bekannt, warum sie keinen Sex mehr wollte? Das könnte ja auch an ihm gelegen haben. So oder so, war es wohl ein Fehler, dass die beiden geheiratet haben.

Was die Ehe an sich angeht, halte ich die auch für ein überholtes Modell. Man muss sie wegen mir nicht abschaffen und wen das heiraten glücklich macht, soll das gerne tun. Allerdings wird es höchste Zeit, dass der Staat mal aufhört, die Ehe vor anderen Lebensformen zu bevorzugen und sich dafür auf Familien und Soziales konzentriert. Das Maß, in dem unsere Gesellschaft sich individualisiert, entmenschlicht und entsolidarisiert hat, ist nämlich nicht nur zum Kotzen, sondern auch politisch bedenklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 11:06 
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Schiller hat geschrieben:
Was die Ehe an sich angeht, halte ich die auch für ein überholtes Modell. Man muss sie wegen mir nicht abschaffen und wen das heiraten glücklich macht, soll das gerne tun. Allerdings wird es höchste Zeit, dass der Staat mal aufhört, die Ehe vor anderen Lebensformen zu bevorzugen und sich dafür auf Familien und Soziales konzentriert. Das Maß, in dem unsere Gesellschaft sich individualisiert, entmenschlicht und entsolidarisiert hat, ist nämlich nicht nur zum Kotzen, sondern auch politisch bedenklich.

Das verstehe ich jetzt nicht. Einerseits forderst Du, der Staat soll die Ehe nicht mehr bevorzugen, andererseits regst Du Dich ueber die "Indivualisierung" auf.

Es ist doch nicht zuletzt Symptom dieser Individualisierung, dass vielen Menschen die Ehe ("Bund fuers Leben") immer unwichtiger zu werden scheint.

Alles was der Staat tun kann, ist "Anreize" fuer die Eheschliessung zu schaffen (bzw. diese in der bestehenden Form beizubehalten), um der schleichenden Individualisierung ein stueckweit konstruktiv entgegenzutreten.


Schiller, Du hast oben mal geschrieben, Du seist nicht verheiratet: Wieso eigentlich nicht? Du koenntest ja schliesslich auch an der "Bevorzugung des Staates" partizipieren? Auch Du hast eine Wahlfreiheit. Wenn Du Dich aus freien Stuecken anders entscheidest, dann ist das ok., Du solltest Dich dann aber nicht ueber die Institution "Ehe" (und deren staatliche Bevorzugung) aufregen. In den Bund der Ehe einzutreten ist fuer Dich ja nicht verboten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 12:10 
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tafkag hat geschrieben:
Es ist doch nicht zuletzt Symptom dieser Individualisierung, dass vielen Menschen die Ehe ("Bund fuers Leben") immer unwichtiger zu werden scheint.
Wenn überhaupt ist es Symptom der Individualisierung, dass man eher zu einer Trennung bereit ist und sein Leben in serieller Monogamie verbringt. Die Ehe abzulehnen, hat damit aber nichts zu tun. Es wird Ehegegnern zwar gern unterstellt, dass sie nur deswegen nicht heiraten, damit sie den Partner leichter wegen kleiner Macken fallen lassen können. Nur wie das so ist, Unterstellungen werden nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt.

Zitat:
Alles was der Staat tun kann, ist "Anreize" fuer die Eheschliessung zu schaffen (bzw. diese in der bestehenden Form beizubehalten), um der schleichenden Individualisierung ein stueckweit konstruktiv entgegenzutreten.
Der Staat könnte noch weit mehr tun, um für mehr Solidarität zu sorgen. Mit dem Wort ist ohnehin nicht das enge eigene Umfeld gemeint. Da funktioniert die Solidarität doch wunderbar, nämlich vereint gegen die anderen. Mit Menschen, die man mag solidarisch zu sein, ist keine Qualität, weil das ganz von alleine passiert.

Zitat:
Schiller, Du hast oben mal geschrieben, Du seist nicht verheiratet: Wieso eigentlich nicht?
Zum einen, weil unsere Einkommenssituation so ist, dass es sich nicht rechnet. Als Verheiratete wäre für uns die günstigste Steuerklassenkombination die IV für beide und das ist dasselbe wie I.

Zum anderen brauchen wir keinen Staat (und einen Pfaffen schon gleich gar nicht), um uns gegenseitig unsere Lebensplanung mitzuteilen und zuzusagen. Die Qualität einer Paarbeziehung ist von der Eheschließung nämlich völlig unabhängig, auch wenn das in konservative Sturköpfe nicht reingeht.

Man könnte den Spieß sogar umdrehen: Wenn man wirklich die Absicht hat, dauerhaft mit jemandem zu leben, den man liebt und dem man vertraut, ist es dann nicht ein Akt des Misstrauens, von diesem Menschen die amtliche Dokumentation dieser Absicht vor Zeugen zu verlangen, um sein Versprechen einklagen zu können? Ist es nicht mehr wert, jemandem treu zu sein, den man jederzeit ganz leicht verlassen könnte, als wenn diese Trennung mit erheblichem Aufwand, also einer zusätzlichen Hürde verbunden wäre?

Außerdem kann niemand so weit in die Zukunft sehen, dass er alle seine Pläne wird umsetzen können. Was, wenn es entgegen aller bisherigen Erfahrungen und jetzigen Absichten irgendwann aus irgendwelchen Gründen mal partout nicht mehr funktionieren will und eine Trennung einvernehmlich als beste Lösung angesehen wird? Dann legt Dir der Staat erneut eine Hürde in den Weg, schon die zweite nach der ersten, die zu nehmen war, um die Vorteile zu genießen.

Zitat:
Du solltest Dich dann aber nicht ueber die Institution "Ehe" (und deren staatliche Bevorzugung) aufregen.
Wo habe ich mich über die Ehe an sich beschwert? Nirgends. Im Gegenteil habe ich sogar betont, dass wer damit glücklicher ist, gerne heiraten soll. Ich war schon auf diversen Hochzeiten eingeladen und fand es jedes Mal toll.

Ich kritisiere lediglich, dass die Ehe bevorzugt wird, weil es für diese Privilegien keinen hinreichenden, vernünftigen Grund gibt. Es geschieht rein aus der angestaubten, konservativen Ansicht heraus, dass man als Paar eben zu heiraten habe. Dieser Weltanschauung hat sich im Moment zu unterwerfen, wer eigens geschaffene Privilegien genießen will, die man ohne weiteres auch allen anderen Lebensgemeinschaften geben könnte.

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass selbstverständlich nur die Ehe zwischen Mann und Frau voll privilegiert ist. Gleichgeschlechtliche Paare können ihre "Partnerschaft eintragen", aber nicht wirklich heiraten. Rechtlich sind sie auch schlechter gestellt als Heteropaare. Das zeigt deutlich, welch ewiggestrige Perfidie hinter den Eheprivilegien steckt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 12:21 
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Schiller hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:
Und nein, sie war eben _nicht_ einverstanden mit seinen Puffgängen. Und die Scheidung wollte sie auch nicht. Dicker und dicker wurde sie...
Ist irgendetwas darüber bekannt, warum sie keinen Sex mehr wollte?


Sie war wohl schon immer etwas dicklich und wollte wohl noch einen abkriegen. Nach der Heirat hat sie sich dann so richtig gehen lassen und lief zum Schluß mit Schwangerschaftskleidern rum. Was den Sex betrifft, kann ich nur vermuten und spekulieren, aber ihr Vater war Sparkassenfilialleiter in Ostwestfalen und ein protestantischer Megaspießer. Erziehungsdesaster?

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 12:28 
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Hamlet hat geschrieben:
Was den Sex betrifft, kann ich nur vermuten und spekulieren, aber ihr Vater war Sparkassenfilialleiter in Ostwestfalen und ein protestantischer Megaspießer. Erziehungsdesaster?
Muss nix heißen. Stille Wasser und so. Aber die Einstellung, mit festem Partner könne man es sich leisten, fett und hässlich zu werden, spricht Bände.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 12:31 
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Schiller hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:
Was den Sex betrifft, kann ich nur vermuten und spekulieren, aber ihr Vater war Sparkassenfilialleiter in Ostwestfalen und ein protestantischer Megaspießer. Erziehungsdesaster?
Muss nix heißen. Stille Wasser und so. Aber die Einstellung, mit festem Partner könne man es sich leisten, fett und hässlich zu werden, spricht Bände.



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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 13:05 
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Schiller hat geschrieben:
Ich kritisiere lediglich, dass die Ehe bevorzugt wird, weil es für diese Privilegien keinen hinreichenden, vernünftigen Grund gibt. Es geschieht rein aus der angestaubten, konservativen Ansicht heraus, dass man als Paar eben zu heiraten habe. Dieser Weltanschauung hat sich im Moment zu unterwerfen, wer eigens geschaffene Privilegien genießen will, die man ohne weiteres auch allen anderen Lebensgemeinschaften geben könnte.

Wie ich schon sagte: Jedes Paar hat die Möglichkeit den Bund der Ehe einzugehen und diese Privilegien zu genießen. Nur: Über die Ehe zu schimpfen, weil die eigene Situation dergestalt ist, daß sich die Ehe finanziell nicht lohnen würde (weil man etwa. in Steuerklasse IV fallen würde), halte ich für schwach.

Ich sehe es so: Bei der Eheschließung übernimmt man ein Stück Verantwortung für einen anderen Menschen; d.h. man "agiert" (wenn man so will) vor dem Staat nicht mehr als Einzelperson sondern als Bündnis. D.h. man gibt ein stückweit Individualität auf; umgekehrt gewinnt man an Sicherheit: Man steht für den anderen ein, wenn es demjenigen schlecht geht; so wie jemand da ist, der für einen einsteht, wenn es einem selbst schlecht geht (finanziell, gesundheitlich usw.). Nicht umsonst heißt es "...in guten wie in schlechten Zeiten". Das hat auch was mit "Geborgenheit" zu tun, also mit dem Gegenteil von Entmenschlichung, Entsolidarisierung usw. Und was ist jetzt daran schlecht, wenn Staatesseite diese Lebensform gefördert wird?

Die Betonung liegt übrigens auf "wie in schlechten Zeiten". Wo in einer "wilden Ehe" ein Partner vllt. schon den Absprung macht, wenn es kriselt (und daß es in einer aufs Leben angelegten Beziehung nicht einmal massiv kriseln sollte, ist eine sehr naive Vorstellung, egal ob nun "wilde Ehe" oder Trauschein); überlegt sich dieser in einem vor Gott und dem Staat geschlossenen Ehe sehr genau, ob es doch noch Mittel und Wege gibt, das Bündnis aufrechtzuerhalten.

Zitat:
Gleichgeschlechtliche Paare können ihre "Partnerschaft eintragen", aber nicht wirklich heiraten.

Das ist eine andere Sache. Da ist aber zur Zeit einiges im Wandel; ich mache jede Wette, daß in sagenwirmal 20 Jahren gleichgeschlechtliche Partnerschaften zumindest vor dem Staat den Gemischtgeschlechtlichen völlig gleichgestellt sind.


P.S.: Staatliche Vergünstigungen sind für denjenigen natürlich immer ungünstig, der nicht in der Lage ist (bzw. nicht gewillt ist) die Voraussetzungen für den Erhalt dieser zu erfüllen. Ein Kinderloser kann mit dem selben Recht über das Kinder- bzw. Elterngeld schimpfen, wie ein in "wilder Ehe" Lebender über das Ehegattensplitting. Ich denke auch, daß das völlig gerechte Verteilen staatlicher Hilfen eine Utopie ist und bleiben wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 14:03 
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tafkag hat geschrieben:
Wie ich schon sagte: Jedes Paar hat die Möglichkeit den Bund der Ehe einzugehen und diese Privilegien zu genießen.
Jedes Paar, das diese Privilegien genießen möchte, ist gezwungen zu heiraten! Und das ohne vernünftigen Grund.

Zitat:
Nur: Über die Ehe zu schimpfen, weil die eigene Situation dergestalt ist, daß sich die Ehe finanziell nicht lohnen würde (weil man etwa. in Steuerklasse IV fallen würde), halte ich für schwach.
Wenn Du den Beitrag ganz gelesen hättest, hättest Du mitbekommen, dass das a) nicht unser einziger Grund ist, nicht zu heiraten und b) ich nicht über die Ehe schimpfe (2. Wiederholung, wann willst Du es mal kapieren?) und c) schon gar nicht deswegen, weil es sich für uns persönlich nicht lohnt, sondern weil die Ehe ganz allgemein bevorzugt wird.

Zitat:
Ich sehe es so: Bei der Eheschließung übernimmt man ein Stück Verantwortung für einen anderen Menschen; ... Und was ist jetzt daran schlecht, wenn Staatesseite diese Lebensform gefördert wird?
Dass diese "Förderung" nicht zweckmäßig, sondern rein ideologisch ist. Das, was Du in einer Ehe siehst, ist alles nicht falsch, aber es ist in nichtehelichen Beziehungen ohne Einschränkung genau so möglich und wird auch so praktiziert. Kein Mensch braucht die Ehe, um so zu leben. Man braucht dazu eine bestimmte Einstellung und den richtigen Partner. Beides bekommt man nicht durch's Heiraten. Dadurch bekommt man nur die Möglichkeit, den Partner zu dem avisierten Verhalten zu zwingen, weil ihm sonst nämlich anderes Übel droht.

Zitat:
Wo in einer "wilden Ehe" ein Partner vllt. schon den Absprung macht, wenn es kriselt (und daß es in einer aufs Leben angelegten Beziehung nicht einmal massiv kriseln sollte, ist eine sehr naive Vorstellung, egal ob nun "wilde Ehe" oder Trauschein); überlegt sich dieser in einem vor Gott und dem Staat geschlossenen Ehe sehr genau, ob es doch noch Mittel und Wege gibt, das Bündnis aufrechtzuerhalten.
Wenn etwas naiv ist, dann diese Theorie. Guck Dir mal die Scheidungsraten an. Sie lässt außerdem außer Acht, dass die "schlechten Zeiten" vor allem dadurch gerade erst verursacht sein können, dass die beiden Partner noch zusammen sind, obwohl sie sich unvereinbar entwickelt haben. Nicht selten ist eine Trennung für beide das Beste und erfolgt völlig einvernehmlich.

Klar kann es gut sein, dass weniger Ehen geschieden werden als unverheiratete Paare auseinander gehen. Das liegt dann aber nicht daran, dass die Eheleute höhere Ideale haben, sondern ihnen beim Trennen ein zusätzlicher Stein im Weg liegt.

Zitat:
Das ist eine andere Sache. Da ist aber zur Zeit einiges im Wandel; ich mache jede Wette, daß in sagenwirmal 20 Jahren gleichgeschlechtliche Partnerschaften zumindest vor dem Staat den Gemischtgeschlechtlichen völlig gleichgestellt sind.
Oh, in 20 Jahren schon? Wo alle Fakten bereits seit Jahrzehnten auf dem Tisch liegen: dass Homosexuelle sich ihre Neigung nicht aussuchen, dass an dieser Neigung absolut nichts gemeinschädliches dran ist, dass die Menschenrechte für alle gelten, vor allem also das Recht auf Gleichbehandlung und wir in einer freiheitlich, demokratischen Grundordnung leben? Da brauchen wir noch 20 Jahre, um wirklich Gleichheit herzustellen? Das wäre ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen, so wie es ein Armutszeugnis ist, dass die Gleichbehandlung nicht seit mindestens 20 Jahren stattfindet.


Zitat:
Ein Kinderloser kann mit dem selben Recht über das Kinder- bzw. Elterngeld schimpfen, wie ein in "wilder Ehe" Lebender über das Ehegattensplitting.
Diese Dinge sind in keiner Weise vergleichbar. Kinder zu haben oder nicht zu haben ist ein himmelweiter Unterschied. Ehe und unverheiratete Lebenspartnerschaft sind hingegen vollkommen identisch bis auf einen einzigen formalbürokratischen Aspekt, der in der Praxis, der gelebten Beziehung keinerlei Auswirkungen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 14:12 
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Schiller, ich sehe schon, wir kommen in der Sache nicht mehr zusammen. Du hast Deine Meinung, ich hab meine. Ist ja auch in Ordnung so, sonst wärs ja langweilig ;-)

Wenn Du die Ehe (so wie sie z.Zt. vor dem Gesetz geregelt ist) als Teil einer Ideologie abtust, dann ist's natürlich klar, daß Du da nicht mehr zu "bekehren" bist (so wie ich für Dich nicht mehr "bekehrbar" bin).


Übrigens bin ich auch kein Fan von "weiß heiraten, am besten mit ner 10 Meter langen Schleppe" und "250 Verwandte einladen, davon manche so weit enfernt, daß man sie vorher noch nie gesehen hat". Nicht, daß ich jetzt falsch eingeordnet werde. Meine Unlust gegenüber solchen "Märchen-Hochzeiten" habe ich ja schon im Royals-Thread geäußert. Hoffentlich ist das angekommen!

Beim Heiraten steht für mich die Idee "Bund fürs Leben" im Vordergrund - weniger die Hochzeit als festlicher Akt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 14:30 
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tafkag hat geschrieben:
Wenn Du die Ehe (so wie sie z.Zt. vor dem Gesetz geregelt ist) als Teil einer Ideologie abtust, dann ist's natürlich klar, daß Du da nicht mehr zu "bekehren" bist (so wie ich für Dich nicht mehr "bekehrbar" bin).
Was soll es sonst sein? Was (außer den künstlich geschaffenen Privilegien) hat man in der Ehe, das man außerhalb einer Ehe nicht haben kann? Was kann für eine Gesellschaft der Vorteil sein, dass möglichst viele Menschen heiraten (Nur dieser Grund rechtfertigt nämlich staatliche Subventionen.)?

Zitat:
Übrigens bin ich auch kein Fan von "weiß heiraten, am besten mit ner 10 Meter langen Schleppe" und "250 Verwandte einladen, ...
Ich finde Hochzeiten im klassischen Gewand mit vielen Gästen toll. Wen man genau einlädt, kann man ja selbst entscheiden, wenn man nicht gerade englischer Thronfolger ist. Ich freue mich für jeden in meinem Umfeld, der das tut, weil es ihm Spaß macht und etwas bedeutet. Besonders natürlich, wenn er mich dazu einlädt. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 10.05.2011, 15:34 
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Schiller hat geschrieben:
Was (außer den künstlich geschaffenen Privilegien) hat man in der Ehe, das man außerhalb einer Ehe nicht haben kann?

Habe ich oben schon zu erklaeren versucht. Natuerlich sind Werte wie "lebenslanges fuereinander da sein" eher als "weiche" Absichten denn als "harte" Bedingungen zu sehen, und natuerlich sind diese auch nicht alleine mit einer Ehe verknuepft. Es ist tendenziell eben so, dass fuer viele Menschen eine Ehe als Rahmen fuer eine solche Beziehung gilt.

Ich weiss, das das fuer einige Menschen nichts zaehlt, aber es ist halt auch so, dass die Ehe im immer noch ueberwiegend christlich gepraegten Deutschland eine lange Tradition hat. Wieso sollte man diese Institution abschaffen, indem man sie gaenzlich unattraktiv macht? [Ist fuer mich nicht das Hauptargument, aber waere durchaus zu respektieren, oder?]

Zitat:
Was kann für eine Gesellschaft der Vorteil sein, dass möglichst viele Menschen heiraten (Nur dieser Grund rechtfertigt nämlich staatliche Subventionen.)?

Da faellt mir einiges ein: Z.B. Stabilitaet und Solidaritaet im kleinsten nicht-(bluts-)verwandtschaftlichen sozialen Bindungsgefuege, das wir kennen. Sicherheit fuer die Ehepartner (insbesondere den schwaecheren der beiden) und fuer die Kinder.

Da Du es auf abstrakter Ebene wohl nicht verstehst, hier ein konkretes Beispiel:

Gesetzt den Fall ein Partner wuerde schwer krank werden, so dass er seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. In einer Ehe ist klar: Der andere Partner "kuemmert" sich um seine schwaechere Haelfte. Selbst im Falle einer Scheidung bekaeme der kranke Partner die Haelfte vom zuvor gemeinsam erworbenen Vermoegen ab. Im Nicht-Ehe-Fall: Niente; der schwaechere Partner ist alleine dem Goodwill des Staerkeren ausgeliefert. Und wer muesste dann fuer den Schwaecheren einspringen? Richtig: der Staat, also wir alle.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 11.05.2011, 08:24 
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tafkag hat geschrieben:
Ich weiss, das das fuer einige Menschen nichts zaehlt, aber es ist halt auch so, dass die Ehe im immer noch ueberwiegend christlich gepraegten Deutschland eine lange Tradition hat. Wieso sollte man diese Institution abschaffen, indem man sie gaenzlich unattraktiv macht?
Eine Gleichbehandlung aller Lebensgemeinschaften würde die Ehe nicht abschaffen. Schließlich sagst Du selbst, dass die Menschen doch gar nicht wegen der Vorteile heiraten, sondern aus viel edleren Motiven ... :roll:

Es könnte weiterhin jeder heiraten, auch wenn unverheiratete dieselben Steuervorteile wie Eheleute hätten.

Zitat:
Was kann für eine Gesellschaft der Vorteil sein, dass möglichst viele Menschen heiraten (Nur dieser Grund rechtfertigt nämlich staatliche Subventionen.)?

Zitat:
... Solidaritaet im kleinsten nicht-(bluts-)verwandtschaftlichen sozialen Bindungsgefuege, ...
Das ist keine Solidarität, das ist Versorgungszwang. Solidarität setzt Freiwilligkeit voraus.

Zitat:
Gesetzt den Fall ein Partner wuerde schwer krank werden, so dass er seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. In einer Ehe ist klar: Der andere Partner "kuemmert" sich um seine schwaechere Haelfte. Selbst im Falle einer Scheidung bekaeme der kranke Partner die Haelfte vom zuvor gemeinsam erworbenen Vermoegen ab. Im Nicht-Ehe-Fall: Niente; der schwaechere Partner ist alleine dem Goodwill des Staerkeren ausgeliefert. Und wer muesste dann fuer den Schwaecheren einspringen? Richtig: der Staat, also wir alle.
Das glaubst Du doch wohl hoffentlich selbst nicht. Egal ob verheiratet oder nicht, die allermeisten Menschen sind in einer Paarbeziehung, weil sie einander lieben, also emotional stark miteinander verbunden sind. Das fällt nicht einfach weg, wenn es einem der beiden schlechter geht. Du unterstellst hier allen unverheirateten Paaren eine Schönwettermentalität!

Umgekehrt soll es in der Ehe "klar" sein, dass sich der eine um den anderen kümmert. Da ist überhaupt nichts "klar". Auch in Ehen wird der schwächelnde Partner bisweilen fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.

Zweckgemeinschaften verschiedenster Couleur und Motive mag es mit und ohne Trauschein geben, sie sind aber nicht die Regel, also Ausnahmen. Der verheiratete Teil dieser Ausnahmen, hat in der Regel per Ehevertrag vorgesorgt, damit er in den "schlechten Zeiten" am Ende dennoch fein raus ist. Dass Unverheiratete nicht füreinander einstehen müssen, ist ebenfalls Quatsch.

Frag mal Hartz-IV-Opfer nach dem Stichwort "Bedarfsgemeinschaft". Da kommt der Staatsschnüffler in Deine Privatsphäre und lässt Dich für jede Zahnbürste Rechenschaft ablegen. Die Nachteile der Ehe stülpt man den Unverheirateten gerne über, aber die Vorteile bekommt nur, wer nach dem Pfeifchen der Erzkonservativen tanzt.

Für Kinder ist im Übrigen jeder immer unterhaltspflichtig, egal ob verheiratet oder nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 11.05.2011, 08:28 
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Seid ihr immer noch nicht fertig? :lach.:


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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 11.05.2011, 10:24 
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Aließ hat geschrieben:
Seid ihr immer noch nicht fertig? :lach.:

Es juckt einen schon in den Fingern... Zumal Schiller ein sehr streitbarer Gegner ist.

Wobei ich mehr und mehr denke, dass es tatsaechlich eine Ideologiefrage ist, wie man der (staatlich gefoerderten) Institution Ehe gegenuebersteht. Und da liegen wir halt meilenweit auseinander.

Ich denke, das wuerde auch Schiller unterschreiben.

_________________
Fluctuat nec mergitur.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 11.05.2011, 11:03 
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Aließ hat geschrieben:
Seid ihr immer noch nicht fertig? :lach.:
Du bist herzlich eingeladen, mitzumachen. Ohne Dich ist schließlich eh alles doof. :cool:

@tafkag
Dass wir uns uneinig sind, darauf können wir uns immer einigen.

_________________

"Lass die Leute reden und lächle einfach mild. Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
Und die besteht nun mal - wer wüsste das nicht? - aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht."
FU


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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 11.05.2011, 20:27 
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Funktionssportwäsche!!!
Ich hab mir da neulich so ein "Runner´s Top" gekauft, im Gunde ein Tanktop über einem Sportbustier, die mehr schlecht als recht miteinander verbunden waren. Waren wohlbemerkt!!! Das Anziehen gestaltete sich schon immer als sehr schwierig weil das Ding ja extrem eng ist (soll ja was halten) und irgendwie immer alles miteinander verwurschtelt war. Aber als ich es eben ausziehen wollte, mir dabei die Brille von der Nase gefegt habe und dann das Tanktop ansatzweise schon aus hatte, das Bustier aber noch irgendwie um mich rumgespannt war hab ich so einen Zorn bekommen und rohe Gewalt wirken lassen. Jetzt hab ich zwei Teile. Beide nicht mehr so ganz einsatzbereit.
AAAHHHHH!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dinge die mich wütend machen
BeitragVerfasst: 11.05.2011, 20:31 
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Du brauchst schlicht und einfach einen "Long- BH" mit Häkchen und Reißverschluß vorne. Doch, den brauchst du.

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