Danke Schneidi, habs nun gehört. Da muss man sich aber nun fragen, bei der Auswahl der drei Lieder, wer denn da aussucht. Die Lieder sind alle drei erstens schlecht und zweitens überhaupt nicht wettbewerbsfähig. Wir werden wieder auf dem letzten oder zweitletzten Platz landen.
...na ja – schlechter als „Rund and Hide“ von Gracia 2005 kann es nicht werden. Ich warte mit einem ersten Tipp für Helsinki jetzt mal bis Donnerstag, wenn wir die Liveauftritte der Künstler im deutschen Vorentscheid gesehen haben.
Dass die Art und Weise der Darbietung eine entscheidende Rolle spielen kann, haben wir ja 1979 bei der Gruppe Dschingis Khan gesehen. Ein mittelmäßiger Song, aber ein fröhlicher, frischer Liveauftritt und es langte für Platz 4.
Schneidi° hat geschrieben:Dass die Art und Weise der Darbietung eine entscheidende Rolle spielen kann, haben wir ja 1979 bei der Gruppe Dschingis Khan gesehen.
Oder bei Ruslana. Die war wenigstens gut. Aber die drei Lieder werden mit der Performance nicht besser, denk ich. HRK ist ja nicht grad ein Showsänger und das Lied ist auch nicht sonderlich gut. Ebenso die anderen Lieder. Gerade bei Sängern wie Cicero ist doch der Text eher wichtig und das Monrose Geträller kommt doch höchstens bei der Zielgruppe 14-16 Jahre an.
...ja - Ruslana ist ein klasse Beispiel. Die hat 2004 mit ihrem "Wild Dances" die Halle dermaßen gerockt, dass die Musik eher weniger eine Rolle spielte.
Aber die Show- und Tanzelemente - die haben voll gepunktet.
Die Faszination von Europas größtem Musikspektakel ist ungebrochen. Mehr als zehn Millionen TV-Zuschauer verfolgten 2006 das Finale des „Eurovision Song Contest“ und fieberten mit „Texas Lightning“. Jetzt steigt die Spannung: Wer gewinnt diesmal den Grand-Prix-Vorentscheid und singt für Deutschland in Helsinki? Unterschiedlicher könnten die Aspiranten dieses Jahr kaum sein. Ins Rennen gehen die Popband Monrose, Rock-Poet Heinz Rudolf Kunze sowie „Mr. Swing“, Roger Cicero. Drei Tage vor der Entscheidung sitzen die Rivalen jetzt erstmals gemeinsam am Talk-Tisch. Bei „Beckmann“ sprechen sie über ihre Siegchancen, über ihre Hoffnungen und lassen gemeinsam mit Experte Thomas Hermanns ein halbes Jahrhundert Grand-Prix-Geschichte Revue passieren.