Meine altes Arbeitspferd. Nach nun fast genau 40 Jahren brauchte sie dringend Service, die Rasterung am Zeitenrad ist abgewetzt, aber sie arbeitet noch. Die mit Blende und Zeit gekoppelte Nachführkelle am Belichtungsmesser halte ich nach wie vor für genial; man braucht den Zeiger des Belichtungsmessers eigentlich nicht, da man Dank der Kelle ja weiß, wo man "ist".
Wenn ich bedenke, was die treue Kamera in den 40 Jahren so alles gesehen hat...!
Irisches Efeu an unserem Haus. Heute aufgenommen mit der 1:1,4/26 Toy Lens an einer Olympus Pen E-PL1. Nur Verkleinern und etwas nachschärfen, sonst keiner weiteren Bearbeitungen!
Heute kam die Lumix G3 an. Hatte eben das alte Tokina 135mm mit dem Anschluß für Minolta MD/MC per Adapter dran. Klar sind 6400ASA eine üble Quälerei die man auch sieht. Aber mit dem bloßen Auge sah ich nur rotes Geblinke unten am Fluß. Der elektronische Sucher der Lumix ist schon fast so was wie ein Restlichtverstärker. Aber Vorsicht: man gewöhnt sich dran und auf einmal gehen einem die Canon EOS auf die Nerven.
Einfachste Alltagsgegenstände gewinnen ein Eigenleben. Hier beim Kaffee kochen nur 1x ausgelöst (Toy Lens an der Lumix), keine Vorbereitungen, kaum Nachbearbeitung. Aber der interessierte Nachmacher sei gewarnt: Fotografieren können sollte man schon können.