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23.01.2007, 17:38

*eine-Tasse-Doppelherz-und eine-Packung-Tena-Lady-rüberreich*

23.01.2007, 17:38

23.01.2007, 17:41

ich sag nur eines: Jut, dat der Kopf anjewachsen is... :cool:

23.01.2007, 20:21

popo wolfson hat geschrieben:Ich glaub, ich werde alt...

Ich hätte heute sowohl einen Termin beim Zahnarzt, wie auch einen Termin bei der Bank gehabt und ich habe beides einfach vergessen... :shock: :shock: :shock:

Gerade ist es mir wieder eingefallen, aber jetzt ist vorbei... :???:

Es gibt Termin-Erinnerer für den PC ...

Andererseits, wer weiß wofür es gut war?

23.01.2007, 23:56

Northstar hat geschrieben:
popo wolfson hat geschrieben:Ich glaub, ich werde alt...

Ich hätte heute sowohl einen Termin beim Zahnarzt, wie auch einen Termin bei der Bank gehabt und ich habe beides einfach vergessen... :shock: :shock: :shock:

Gerade ist es mir wieder eingefallen, aber jetzt ist vorbei... :???:

Es gibt Termin-Erinnerer für den PC ..


Bei mir ist eh Hopfen und Malz verloren, da helfen auch keine Termin-Erinnerer mehr... :lol:

29.01.2007, 21:08

heute im unterricht bei leah:

nach der 5. gemeinsamen stunde mit meiner klasse 9 spielten wir zum abschluss tabu (mit selbst gemachten karten mit begriffen aus dem vorhergehenden stoff).

zu erklärender begriff: nylon

erklärende schülerin: "oh gott, ist das schwer ... also das ist dieses atom, ihr wisst schon!"


... und jetzt kommts noch schlimmer ...

schülerin aus der ratenden gruppe: NYLON!

29.01.2007, 21:30

Erstaunlich!

Die Nylon-Atome wurden doch erst 1996 nachgewiesen, wenn ich mich recht entsinne in Moskau am Poljakov-Institut. Und das ist auch nichts was einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist.

Sind ja auch nur sehr kurzlebig, zerfallen nach 10 hoch minus 4 Sekunden in stabilere Atome.

Woher kannten die Schüler diese Teilchen? :?:

29.01.2007, 21:39

Northstar hat geschrieben:Woher kannten die Schüler diese Teilchen? :?:


also das frage ich mich auch! jedenfalls nicht aus dem unterricht bei mir! :laughing:

16.02.2007, 19:27

Ich hasse Karneval!!!

Gestern habe ich mich dazu breitschlagen lassen, mir die Nacht in karnevalistischer Weise um die Ohren zu schlagen. Jetzt bin ich echt bedient für dieses Jahr... :roll:
Ich glaube, dieses Wochenende setze ich keinn Fuß mehr vor die Tür...

01.03.2007, 17:25

heute im unterricht einer kollegin in der schulküche.
leah kommt am ende der stunde rein um was abzustellen.
es riecht nach popcorn.
im raum befinden sich noch einige 10t-klässlerinenn und besagte kollegin.

leah zur kollegin: ihr habt popcorn gemacht !
kollegin: ja, wir haben heute wie die wilden gepoppt.

:happy1:

22.03.2007, 12:18

Vor etwa eineinhalb Jahren bekam ich einen neuen Nachbarn. Der junge Mann war äußerst zurückhaltend, stellte sich nicht vor und schien mir auch im Treppenhaus immer aus dem Weg zu gehen. Nun lebe ich allein mit ihm im Anbau eines Hauses, von daher war ich schon davon recht irritiert. Ich meine, einmal anschellen, sagen, ich bin der XY oder etwas in der Art hätte ich schon nett gefunden.

Aber das einzige, was ich zunächst von dem Typen zu hören bekam, waren lautstarke Auseinandersetzungen mit seiner Freundin, die nach einiger Zeit ohrenbar auch körperlich wurden.

Jetzt befand ich mich in einem echten Zwiespalt. Wie reagieren? Wie gesagt, ich bekam diesen Typen auch nie zu sehen, sodass ich ihn mal darauf hätte ansprechen können. Eines Nachmittags eskalierten die Dinge in der Wohnung unter mir recht lautstark. Ich hatte deutlich das Gefühl, dass da unten eine Frau sich wirklich in einer Notlage befand und wahrscheinlich auch geschlagen wurde. In meiner Wohnung zitterten Lampen und Scheiben, so heftig ging es da unten zur Sache.
Also rief ich die Polizei. Das fiel mir sehr schwer, denn wer holt schon die Polizei ins Haus. Selbst anschellen habe ich mich aber nicht getraut, ich kannte den Typen nicht und hatte ehrlich gesagt echt Angst, der haut mir einen aufs Maul.... Die Beamten kamen dann auch nach einiger Zeit, schellten bei ihm an, er öffnete nicht und danach schellten die Beamten bei mir. Ich ließ sie ins Treppenhaus, sie klopften noch einmal an der Tür meines Nachbarn, wo in der Zwischenzeit alles ruhig geworden war. Nach energischerem Klopfen öffnete der dann auch und gab an, bei ihm sei alles in Ordnung und er könne sich gar nicht vorstellen, warum die Polizei an seiner Tür klingelte. Die Beamten überzeugten sich noch davon, dass es der Freundin gut ging und verschwanden dann. Kurz darauf sah ich, wie mein Nachbar mit seiner Freundin, mit der ich übrigens bis heute kein Wort gewechselt habe, weg fuhr. Seither habe ich nie wieder einen solchen Lärm aus der Wohnung meines Nachbarn gehört.
Ich habe mir danach echt richtig Gedanken gemacht, ob ich nicht überreagiert hatte und mich für meine mangelnde Zivilcourage sehr geschämt.

Das ganze ist jetzt etwa ein Jahr her, ich habe meinen Nachbarn mittlerweile einige Male gesprochen und er scheint ganz nett zu sein; diese Polizeigeschichte ist aber nie zur Sprache gekommen. Letzte Woche jedoch musste ich meinem Nachbarn Asyl anbieten, da er in seiner Wohnung etwas auf dem Herd vergessen hatte, eingeschlafen war und sich aus seiner Wohnung dicke Qualmwolken den Weg in den Hausflur bahnten. Er musste erst einmal eine gute Stunde durchlüften, ehe er in seiner Wohnung wieder Luft atmen konnte. Wir saßen also an meinem Küchentisch und tranken ein Bier, als er mich plötzlich fragte, ob ich damals die Polizei gerufen hatte. Ich bejahte, und er fing an zu grinsen. Ich rechtfertigte mich und sagte, ich habe damals deutlich das Gefühl gehabt, dass ein Mensch in Not sei und habe aufgrund meiner mangelnden Zivilcourage entschieden, diesen Weg zu gehen.
Er erzählte mir, dass seine Freundin damals in Streitereien recht häufig die Beherrschung verloren habe und es dann auch zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sei. So eben auch an jenem Nachmittag. Seine Freundin habe danach gesagt, nie in ihrem Leben sei ihr etwas peinlicheres geschehen als dieser Auftritt der Staatsmacht und habe danach nie wieder so die Fassung verloren, dass es zu solchen Geschehnissen gekommen sei. Mein Nachbar meinte, dass ich damals die Polizei gerufen habe, hätte entschieden mehr gebracht, als wenn ich geklingelt und nachgefragt hätte.

Da kann man mal sehen, manchmal scheint es doch richtig zu sein, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

22.03.2007, 12:23

Uff, das ist ja mal ein Ding. Courage hast du ja.

22.03.2007, 12:29

Nee, eben nicht. Courage wäre gewesen, selbst hin zu gehen und zu sagen, was immer ihr da tut ist nicht in Ordnung.
Was hättest Du denn getan?

22.03.2007, 12:33

Find ich nicht. Das was du gemacht hast, war sehr mutig. Gar nix machen, das ist mangelnde Courage. Ich hab auch auf nem Umweg die Tusse angeschissen, die bei uns im Haus wohnt. Man hat immer nur die Besäufnisse gehört und Geplärre und nachts ist sie besoffen mit den Kindern heimgetorkelt. Ich hatte nicht genug Schneid direkt beim Jugendamt anzurufen, hab dann aber dem Vermieter bescheid gesagt und der hat das gleich gemacht. Ich bin so ehrlich zuzugebne, dass ich Schiss vor deren Macker hatte (Brutalo), aber ich hatte auch Angst, dass die Kinder da versacken. Mir mangelte es aber an Courage, da selbst zu ihr was zu sagen. Naja, das Ziel wurde erfüllt, sie wird ständig vom Jugendamt kontrolliert. Hat ein massives Drogen und Alkoholproblem und verkehrt halt in bestimmten Kreisen. Aber meines Erachtens ist es besser geworden.

22.03.2007, 12:45

Gar nix machen stand völlig außer Frage. Ich will nicht zu den Menschen gehören, die sagen, das hab ich doch gewusst, warum hat keiner was getan?

Aber wie Du selbst auch schreibst, angeschissen.

Ich hätte übrigens an Deiner Stelle auch nicht mit den Leuten direkt zu sprechen gewagt, aber das Jugendamt hätt ich schon selbst angerufen und da auch meinen Namen gesagt. Hab ich auch schon im Falle eines früheren Nachbarn, der seine pflegebedürftige Mutter geschlagen hat.
Ich finde, wenn es die Schwächsten der Gesellschaft trifft, Kinder und Alte, dann haben die anderen einfach die moralische Verpflichtung, etwas zu unternehmen.

Bauchschmerzen bereitet mir dabei nur die schmale Grenze zwischen Denunziantentum und berechtigter Einmischung.

22.03.2007, 12:52

Ich finde, wenn es die Schwächsten der Gesellschaft trifft, Kinder und Alte, dann haben die anderen einfach die moralische Verpflichtung, etwas zu unternehmen.

Bauchschmerzen bereitet mir dabei nur die schmale Grenze zwischen Denunziantentum und berechtigter Einmischung.

Zustimmung, Alice. Gerade die, die sich nicht selbst wehren können, Kinder, Alte, sogar Tiere, da muss man sich einmischen. Ich denke, beim Denunziantentum kommt es drauf an, ob man vielleicht gehäuft oder nur einmalig etwas hört/beobachtet/mitkriegt. Wenn man aber innerlich ein blödes Gefühl dabei hat, so nach dem Motto: "Hier braucht jemand Hilfe", sollte man sich lieber einmal zu viel einmischen als zu wenig. Es geht einen indirekt etwas an, weil man dadurch dass ein bestimmtes schlimmes Verhalten von Nachbarn o. ä. ausgelebt wird, quasi zum Zuschauer wird.

22.03.2007, 13:14

@ alice und mecki:

ich finde es prima dass ihr was unternommen habt. Die meisten Leute würden einfach nur wegsehen und sagen dass sie das nichts angeht.

Ich war zum Glück noch nie in so einer Situation. Das einzige was ich mal versucht habe war eine sozialarbeiterin bei einer steinalten nachbarin vorbei zu schicken, die sich meiner meinung nach hätte Hilfe holen sollen. Sie hat mir oft erzählt, dass sie Tage hätte, an denen sie nichts zu essen im haus habe, weil es ihr zu schlecht ginge zum einkaufen. hatte ihr auch meine Hilfe angeboten, aber die wollte sie nicht. Leider genauso wenig wie die der Sozialarbeiterin.

22.03.2007, 13:28

Northstar hat geschrieben:Die Nylon-Atome wurden doch erst 1996 nachgewiesen, wenn ich mich recht entsinne in Moskau am Poljakov-Institut. Und das ist auch nichts was einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist.

Sind ja auch nur sehr kurzlebig, zerfallen nach 10 hoch minus 4 Sekunden in stabilere Atome.


Welche Ordnungszahl haben die denn ?

22.03.2007, 14:02

Jack hat geschrieben:Welche Ordnungszahl haben die denn ?

Nylonium hat die Ordnungszahl 119 und wurde, laut Bericht der "Physical Review Letters", nicht etwa in einem Forschungszentrum entdeckt sondern in meinem Weinkeller. Daher gibt es auch Kritiker die die Existenz von Nylonium anzweifeln.

22.03.2007, 14:07

Also die vom Jugendamt weiß schon, wer ich bin, meinen Namen hat sie.
Aber es ist, wie Alice sagt, man hat Skrupel. Ich hab man einen Nachbarn beim Tierschutzverein angezeigt, weil ich gesehen hab, dass er seinen Hund immer mit ner Holzlatte geschlagen hat. Der Hund kam weg. Aber der Nachbar hätte mich glaub am liebsten vergiftet.

22.03.2007, 15:37

Northstar hat geschrieben:
Jack hat geschrieben:Welche Ordnungszahl haben die denn ?

Nylonium hat die Ordnungszahl 119 und wurde, laut Bericht der "Physical Review Letters", nicht etwa in einem Forschungszentrum entdeckt sondern in meinem Weinkeller. Daher gibt es auch Kritiker die die Existenz von Nylonium anzweifeln.


Aha, Du weisst aber schon, dass ein Atom erst dann einen eigenen Namen erhält, wenn es von offizieller Stelle nachgewiesen werden konnte. Die Kritiker können also gar keinen Grund haben die Entdeckung des Nylonium anzuzweifeln.

Das Ununennium wurde also in Deinem Weinkeller entdeckt. Das ist ja phenomenal. Allerdings würde ich den Weinkeller als Sperrgebiet erklären, denn mit radioaktiven flüssigen Alkalimetallen ist nicht zu spassen.
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