Ansonsten variieren die Kosten: Im Reitstall mit super Ausstattung (Reithalle, Außenplatz, Waschbox, Solarium, reiterstübchen usw. usw.) bezahlt man je nach Region in Deutschland zwischen 250 und 600 Euro pro Pferd und Monat.
Beim Bauern ohne großen Komfort (für den Reiter) ungefähr 100 - 150 Euro.
Am günstigsten kommt man natürlich dabei weg, wenn man sein Pferd "hinterm Haus" halten kann und evtl. nur noch Stroh (ca. 15 Euro pro Rundballen) und Heu (ca. 25 Euro pro Rundballen) dazukaufen muß.
Steuern gibts noch keine, das Kennzeichen hat einmalig 10,-€ gekostet. Die Haftpflichtvers. kostet jährlich 67,-€. Dann hab ich noch eine Operationskostenversicherung für ca. 120,-€ im Jahr. Hufpflege einmal monatlich 45,-€ Impfungen alle 2 Jahre ca. 100,-€ 3 -4 Wurmkur im Jahr für je ca. 15,-€ Stallkosten sind regional verschieden und es kommt auch darauf an, ob der Stall z.B. eine Halle hat, ob man selbst mistet, usw. Ich zahle für Vollpension (misten, füttern und zur Koppel und zurück bringen) 250,-€. Der Stall hat nur einen Sandplatz mit Flutlicht. Ställe mit Halle kosten bei uns mindestens 300,-€, eher 350,-€. Bayern ist schweinsteuer.
Deshalb fahr ich auch selten weg, kaufe billige Klamotten und lebe ansonsten recht sparsam. Aber es ist mir das wert. 100fach!
Hanja hat geschrieben:... und nicht zu vergessen die unberechenbaren Tierarztkosten ...
Ja. Diese Spässchen kenne ich auch. Mein Kumpel Hasso (dt. Schäferhund) war auch nicht gerade preiswert. Ca. 3.000,-- (seinerzeit noch DM) habe ich investiert. Leider vergeblich ..... naja.
Ich habe "nur" eine Reitbeteiligung, die dafür aber schon einige Jahre. Die Besitzerin hat vier Pferde hinterm Haus und ich kann fast tun und lassen, als ob es meine wären. Dafür helfe ich aber auch bei allen anfallenden Arbeiten, mache Urlaubsvertretung, Krankenpflege, Heu und Stroh einfahren usw. usw.
Für Fotos würde ich gerne erst das Einverständnis der Besitzerin einholen.
Hanja hat geschrieben:... und nicht zu vergessen die unberechenbaren Tierarztkosten ...
Ja. Diese Spässchen kenne ich auch. Mein Kumpel Hasso (dt. Schäferhund) war auch nicht gerade preiswert. Ca. 3.000,-- (seinerzeit noch DM) habe ich investiert. Leider vergeblich ..... naja.
Ja, das ist echt teuer. Für die (vergebliche) Kolik-OP und die vorausgegangene Untersuchung und die Maßnahmen zur Transportfähigkeit meines ehemaligen Pferdes wäre ich ca. 3000,-€ los gewesen, hätt ich die OP-Versicherung nicht gehabt. Dafür, dass man nachher kein Pferd mehr hat, ganz schön happig.
Danke, Sör. Meinst du, deinem Hunderl könnte nicht doch evtl. eine Infusion beim TA noch etwas helfen? Schaden kanns bestimmt nicht. Vielleicht macht der ja einen Hausbesuch, so dass du ihn in seinem Zustand nicht auch noch transportieren und stressen musst. War nur so ein Gedanke.
Sir, auch wenn ich nicht mitbekommen habe, was mit SirOscar (nicht) los ist: ich wünsche ihm gute Besserung oder was man ihm sonst noch alles wünschen sollte. I'll keep my fingers crossed.
Am Mittwoch hat es echt so ausgesehen, dass SirOscar(Australian Terrier) nach zahlreichen epilptischen Anfällen über die Regenbogenbrücke gehen muss. Jegliche Nahrungsaufnahme hat er verweigert, Kein Fressen, kein Trinken. Aber des Bürscherl ist zäh wie Leder.
Die Nacht auf gestern, der gestrige Tag und heute waren bis jetzt ziemlich ruhig, keine Anfälle mehr, ab und an etwas Wasser und Milch geschlabbert und gestern Mittag sogar von 'ner halben Pizza den Rand gefressen (ist eine seiner Leibspeisen). Heute hat er fast noch nix gefressen, aber wenigstens wieder Wasser und Milch geschlabbert.
Mit seinen inzwischen 19 Jahren (!), das sind ca. 100 Menschenjahre, ist er jetzt halt nicht mehr der Fitteste und die letzten Tage hat er auch fast 2 kg Gewicht verloren (von 7 auf 5,2 kg). Naja, alte Menschen werden ja auch leichter. Aber es entkräftet ihn halt auch. So liegt er jetzt hauptsächlich in seinen Körbchen (abwechselnd).
Da er nicht leiden muss und nach meinem Empfinden auch keine Schmerzen hat, habe ich keinerlei Veranlassung zum TA zu gehen und ihn einzuschläfern. Er soll auf normale Weise sein Ende finden und ich glaube auch, er freut sich über jeden Tag, den er noch länger leben darf. *)
Da es am Mittwoch so ganz arg schlimm ausgesehen hat und jetzt so manches wieder offen ist, bin ich selber gespannt, wie lange er's noch machen wird. Der Knackpunkt ist halt die Nahrungsaufnahme. Bis jetzt hab ich's mit sämtlichen Tricks versucht, aber bis auf gestern (mit den Pizzarändern) will er nicht.
*) Wenn ich den geringsten Hauch der Notwendigkeit, zum TA zu gehen, sehe, dann mach ich's auch. Aber die Notwendigkeit dazu sehe ich im Moment eben nicht. Und ausser an SirOscar Geld zu verdienen kann der im Moment auch nix Entscheidendes für ihn tun ...
sir, ich hoffe für den kleinen kerl, dass er wieder gesund wird, oder schmerzfrei und zufrieden über die regenbogenbrücke schreitet. dir wünsche ich, für den fall das letzeres eintrifft, dass du dennoch nach vorne blicken kannst.
Ein gesegnetes Alter hat der Knabe und sicher ein tolles Leben als Hund an eurer Seite verlebt. Es ist immer traurig, wenn es langsam mit einem unserer treuen Begleiter zu Ende geht. Umso schöner und verantwortungsvoller finde ich eure Einstellung ihn in seiner schmerzfreien Zeit an seinen geliebten und gewohnten Plätzen und Stellen zu lassen und ihm seinen evt. Abschied zuhause zu ermöglichen ( wie du schon geschrieben hast, immer unter der Voraussetzung, er leidet nicht ). Aber so wie du es beschreibst, geniesst er es sicher ,sich langsam zurückzuziehen und noch einige Zeit im Kreise seiner geliebten Familie zu verbringen.
Leider gibts auch sog. Tierfreunde, die m.E. zu schnell mit der einschläfernden Spritze bei der Hand sind.
Ich wünsche euch und eurem Oscar alles Gute- unbekannterweise.
terrier sind zäh, meiner ist 18 jahre alt geworden. leider musste ich ihn dann einschläfern lassen, das herz war schwach geworden und er bekam wasser in die lunge. habe ihn bis zum schluss im arm gehalten.