Schneidi° hat geschrieben:
...Goedel, als ich Kind war, waren wir Deutschen es, die ausländische Menschen in unser Land holten, weil wir hier einen Mängel an Arbeitskräften hatten bzw. weil Arbeiten anfielen, die niemand anders machen wollte. Damals wurde für diese Einwander der Begriff "Gastarbeiter" geschaffen.
Nun - es war doch wohl klar, dass diese Menschen mit ihren Familien kommen würden und so wurden bereits Anfang der siebziger Jahre die ersten türkischen Kinder hier bei uns in Deutschland geboren.
Schneidi, man fragt sich immer wieder ob Du hier provozieren willst oder ob Du das glaubst was Du schreibst. Letzteres könnte verschiedene Gründe haben, vielleicht littest Du als Kind unter Vitaminmangel oder so.
Ich zitiere hier mal einen ganz guten Abriß der Einwanderungshistorie, bis 1982 sollte reichen:
Zitat:
1954 -> Beginn des sog. “Wirtschaftswunders” in der Bundeslaendern der BRD.
1955 -> Anwerbung und Ankunft der ersten Gastarbeiter aus Italien, jeder der Gastarbeiter hat einen 3- oder 5-Jahresvertrag nur fuer seinen eigenen legalen Aufenthalt zwecks Arbeit in der BRD in der Tasche, und Ende Gelaende, in der Regel keine anschliessende Vertragsverlaengerung.
1957 -> Der 1 Millionste Gastarbeiter wird bei seiner Ankunft im Hamburger? Hauptbahnhof ein Ehrenempfang bereitet, dabei erhaelt er ein Moped geschenkt.
Die weit ueberwiegende Masse der Gastarbeiter stroemt von Italien in die BRD, auch die Anzahl der spanischen Gastarbeiter nimmt zu, andere europaeische Laender sind nur sehr marginal an der Gestellung von Gastarbeitern beteiligt.
1959 -> Das sog. “Wirtschaftswunder” der BRD ist vollbracht, der gesamte Wirtschaftsaufschwung ist ab diesem Zeitraum selbsttragend.
1965 -> Die ueberwiegende Masse der Gastarbeiter rolliert im 3- oder 5-jaehrigen Arbeitsvertragsrhythmus nach wie vor von Italien in die BRD, die spanische Gastarbeiterfraktion hat nicht nur absolut sondern auch im Verhaeltnis weiterhin ganz ordentlich zugelegt, andere Laender, hier vor allem Griechenland und Jugoslawien, haben zwar zahlenmaessig absolut zugelegt, treten jedoch nach wie vor nur marginal in Erscheinung. Eine grosse Anzahl ganzer italienischer Doerfer ueber das gesamte Italien verteilt finanziert sich im wesentlichen ueber die Kindergeldzahlungen ihrer in der BRD arbeitenden Vaeter, niemals zuvor war die amtlicherseits in der BRD festgestellte Fruchtbarkeit italienischer Gastarbeiter so hoch wie in diesem Zeitraum, Vaeter mit einer 2-stelligen Zahl von Bambinis waren schon fast die Regel.
1967 -> Der erste Wirtschaftseinbruch seit dem Beginn des sog. “Wirtschaftswunders” erwirkt einen Anwerbestopp weiterer Gastarbeiter, es wird jedoch keiner der laufenden Arbeits-Vertraege vorzeitig gekuendigt.
Nach meinen momentanen Erinnerungen bewegt sich die Gesamtanzahl der Gastarbeiter in der BRD bei 4,5 Millionen.
1968 -> Der Wirtschaftseinbruch wird ueberwunden, der Anwerbestopp aufgehoben. Die Anzahl der Gastarbeiter aus Italien fuehrt nach wie vor mit ordentlichem Vorsprung die Spitze der Tabelle, danach die Spanier, Griechen, Jugoslawen und abgeschlagen die Tuerken.
1971 -> Die BRD-Wirtschaftslokomotive unter Volldampf, von etwas ueber 60 Millionen Einwohnern gehen 26,3 Millionen einem Vollzeit-Arbeitsverhaeltnis nach, die Anzahl der tatsaechlich echten Arbeitslosen (keine statistischen Tricks) liegt bei etwa 150.000. Die bis zu diesem Zeitpunkt jemals in der BRD beschaeftigten Gastarbeiter waren durchweg anstaendige und fleissige Maenner, es gibt nach wie vor mit ihnen eigentlich keine nennenswerte Probleme.
1972 -> Die BRD-Sozen-Ikone, der CIA-finanzierte Schwerstkriminelle Willy Brandt, wird zum Staatsmafia-Koenig gekroent, der lange Abstieg der BRD beginnt. Die Anzahl der Gastarbeiter aus Italien stagniert oder geht sogar zurueck, die Spanier, Jugoslawen und Griechen legen teilweise kraeftig zu.
1973 -> *Das zuvor bewaehrte Gastarbeiter-Rollierungs-System mit 3- und 5-Jahresvertraegen wird mit der Begruendung der “Unmenschlichkeit” zu Gunsten eines Systems mit einem optionalen Daueraufenthaltsrecht des Migranten einschliesslich dem Nachzug seiner gesamten Familie in die BRD aufgegeben!*
1975 -> Die Anzahl der Arbeitslosen ueberschreitet die Schwelle der 500.000, die gesamte Qualitaet der zuziehenden Migranten samt ihrer Familien baut allmaehlich ab. Vor allem die Anzahl der zuwandernden Tuerken beginnt etwa ab diesem Zeitpunkt in zunehmenden Umfaengen staendig zu wachsen.
1976 -> Die herbstliche Bundestagswahl im Scheinwerferlicht der sozialen Problemberge, die heute als Huegel bezeichnet wuerden, die Anzahl der Arbeitslosen marschiert stramm auf die 700.000 zu.
1977 -> BILD schlagzeilt vergeblich im Hinblick auf die oeffentliche Diskussion eines Zuwanderungsstopps: *DIE AUSLAENDER NEHMEN EUCH DIE ARBEITSPLAETZE WEG!*
1980 -> FJS versaegt seine Kanzlerschaft mit 43,X% der abgegebenen Waehlerstimmen bei der herbstlichen Bundestagswahl, Schmidt bleibt BuKa, die Anzahl der Arbeitslosen liegt bei 800.000, die Tuerken liegen inzwischen bei der Zuwanderung vor den Jugoslawen und Griechen, die Anzahl der italienischen und spanischen Migranten stagniert weiterhin oder nimmt sogar ab.
1981 -> Bei der hessischen Landtagswahl erklaert der SPD-Kanzlerkandidat Holger “Dachlatte” Boerner der Oeffentlichkeit, eine weitere Zuwanderung von Auslaendern nach Hessen kaeme nur noch ueber seine Leiche zustande, *weil die hohen Kosten der Migration nicht mehr zu verantworten seien!*
1982 -> Nach dem Kanzlersturz im Spaetjahr uebernimmt Kohl von Schmidt das Amt des BuKa, auch Kohl auessert sich gelegentlich im Sinne Boerners im Hinblick auf das grosse Problem der Zuwanderungen, deren gesamte Qualitaet weiterhin in einem staendigen Absinken begriffen ist. In einem internen Papier rechnet die SPD im Winterhalbjahr 1984/85 mit einer Arbeitslosenzahl von bis zu 2.500.000.
Daraus kann man zum Beispiel ersehen daß man die katastrophalste Fehlentscheidung der Nachkriegsgeschichte, neben dem Berlinumzug, dem
XXXX Willy "Frahm" Brandt verdankt, den Familiennachzug. Alleine schon dafür sollte man auf sein Grab
XXXX.
Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert.
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"Wer als Hartz IV Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft da hineinlegen, Arbeit zu finden." (Thilo Sarrazin, SPD, Ex-Finanzsenator von Berlin)