06.05.2011, 10:02
Mutti hat geschrieben:Zumindest am Sonntag war es normal, dass "mann" zum Frühschoppen in die Kneipe ging.
06.05.2011, 10:02
06.05.2011, 10:04
06.05.2011, 10:05
06.05.2011, 10:08
Hamlet hat geschrieben:Nun ja, der sonntägliche Frühschoppen diente einigen auch zum Kater ersäufen. Dann wurde Mittagsschlaf gemacht, dann gab es nach dem Nachmittagskaffee einen kleinen Dämmerschoppen und dann ging es früh zu Bett. Montags waren sie dann wieder fit.
06.05.2011, 11:07
Das finde ich auch. Denn es wird zu meiner Zeit auch Kinder gegeben haben, denen es sehr geschadet hat, dass sie Alkohol bekommen haben.lilo hat geschrieben:Ich finde es gut, dass Alkohol heute viel kritischer gesehen wird.
06.05.2011, 11:10
06.05.2011, 11:15
Kenne ich von einem meiner Opas.Haselmaus hat geschrieben:... Und zwar nicht, weil SIE es so braucht, sondern "weil dein Vater / Opa es nicht mag, wenn nicht pünktlich gegessen wird".
06.05.2011, 11:16
, aber es wird auch früher Leute gegeben haben, denen es auch einfach egal war, wie es um die Zukunft der Kinder bestellt ist.
).06.05.2011, 11:21
Schiller hat geschrieben:Kenne ich von einem meiner Opas.Haselmaus hat geschrieben:... Und zwar nicht, weil SIE es so braucht, sondern "weil dein Vater / Opa es nicht mag, wenn nicht pünktlich gegessen wird".
Wichtiger als die Uhrzeit finde ich, dass es überhaupt regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten gibt, bei denen am Tisch gegessen und weder gelesen wird, noch der Fernseher läuft.
06.05.2011, 11:24
Haselmaus hat geschrieben:Wo ich grad lese "Frauen standen da schon in der Küche"- war es bei euch auch DER heilige Gral, dass um eine bestimmte Uhrzeit gegessen wird?
), dann spazieren gehen und dann zusammen Mittag essen. Das hat mir als Kind immer gut gefallen, da meine Eltern viel arbeiten mussten und sie nicht immer Zeit für mich hatten (Geschwister hab ich auch keine).06.05.2011, 11:27
Das kann ich für mich nicht bestätigen. So sehr ich Bier heute liebe, so lange hat es mir als Kind und Jugendlicher nicht geschmeckt. Das gilt auch für Wein und andere Sachen. Ausnahme: Als älteres Kind bekam ich ganz selten mal einen halben Eierlikör, DEN fand ich wirklich interessant. Farbe, Konsistenz, Geruch waren angenehm, aber im Mund war er mir dann doch zu stark.Haselmaus hat geschrieben:Das Gefährliche ist meiner Meinung nach auch, dass die Kinder sich schneller an den Geschmack gewöhnen und dann als Jugendliche keine natürliche Grenze mehr kennen.
Glaube ich nicht. Ich halte es für einen gesellschaftlichen Trend, der wieder vergehen wird. Der Mythos Einzelkind, besser gesagt seine Eigenschaft als Sündenbock für allerlei Phänomene ist mir unsympathisch. Ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Einzelkindern wie auch mit Geschwisterkindern gemacht und erkenne da keine Tendenzen.Manche Eltern übertreiben es einfach. Vielleicht auch, weils heut mehr Einzelkinder gibt???
06.05.2011, 11:41
Viech hat geschrieben:Haselmaus hat geschrieben:Wo ich grad lese "Frauen standen da schon in der Küche"- war es bei euch auch DER heilige Gral, dass um eine bestimmte Uhrzeit gegessen wird?
Nein und ich bin meinen Eltern unglaublich dankbar dafür. Ich kenne das von den Familien meiner Freunde, dort muss um Punkt 12 das Mittagessen auf den Tisch stehen, alle müssen zusammen am Esstisch hocken und natürlich muss alles aufgegessen werden, was auf dem Teller landet. Bei uns ging das schon nicht, weil meine Eltern Schicht arbeiteten, nur sonntags hatten wir so eine Art "Ritual": Erst in die Kirche (natürlich die in der Innenstadt, die vom Wohngebiet hatte schon um 10 ihren Gottesdienst und wir sind alle Langschläfer), dann spazieren gehen und dann zusammen Mittag essen. Das hat mir als Kind immer gut gefallen, da meine Eltern viel arbeiten mussten und sie nicht immer Zeit für mich hatten (Geschwister hab ich auch keine).
Finds gut, dass du das nicht so eng siehst, Haselmaus.
Dann erzähle ich auch mal was lustiges![]()
Meinen ersten Vollrausch hatte ich mit 8/9. Wir waren bei einer dreiköpfigen Familie zu Besuch; unsere Eltern kannten sich schon lange, die sind im selben Heimatdorf aufgewachsen und unsere Väter sind auch zusammen nach Deutschland abgehauen. Die Tochter ist fünf Jahre älter als ich und sie war halt immer sowas wie eine große Schwester für mich. An dem Abend sind die Männer zum Bowling, wir Kinder wollten diesmal daheim bleiben (sonst gingen wir immer mit). Unsere Mütter holten irgendein seltsames, grünes Zeug und waren schon recht schnell sehr gut dabei XD Wir haben dann Sekt bekommen, ich glaub, ich hab nur ein Glas geschafft. Dann hab ich dort übernachtet und meine Freundin erzählte mir eine Gruselgeschichte, weswegen ich ewig nicht einschlafen konnte... und sie musste in der Nacht ganz schön reihern. Karma? XD
Außerdem war ich als Kind großer Fan der Toten Hosen und ich liebte den Song "Zehn kleine Jägermeister". Im Laden sah ich dann so eine kleine Flasche und bettelte meine Mutter so lange an, bis ich die bekommen habe. Einen Schluck genommen und die Flasche dann meinem Vater weitergereicht, fand es ja soo eklig!
... Du- ich glaube, ich bin eher in der Generation deiner Eltern, kann das sein? Ich bin 41. Vielleicht sehen deine Eltern und ich es deshalb ähnlich.
.
06.05.2011, 11:44
Viech hat geschrieben:Ich kenne das von den Familien meiner Freunde, dort muss um Punkt 12 das Mittagessen auf den Tisch stehen, alle müssen zusammen am Esstisch hocken und natürlich muss alles aufgegessen werden, was auf dem Teller landet.
Wie mache ich aus einem wertvollen Ritual ein sinnentleertes Exerzierfeld?Mit 9 ein ganzes Glas Sekt finde ich schon krass. Kein Wunder, dass Du hacke warst. Und die Kotzerei Deiner Freundin ist ja im Grunde eine eher üble Vergiftungsreaktion. Trotzdem meine ich, dass man über solche Geschichten nach langer Zeit schmunzeln darf, wenn sie gut ausgegangen sind. Solange man sie nicht als Vorwand nimmt, es selbst zu machen ... Ich erinnere mich da an eine Urlaubsheimfahrt mit umgeklappten Rücksitzen, mein Bruder und ich auf der "Spielwiese" im Heck eines D-Kadett. Rückblickend eine der schönsten Urlaubsfahrten. Mit einem handelsüblichen Auffahrunfall wäre es allerdings eine Katastrophe geworden.Dann erzähle ich auch mal was lustiges![]()
Karma? XD
Der liebe Gott sieht alles - außer Dallas. (Grundschulkalauer in Unkenntnis der englischen Aussprache)Außerdem war ich als Kind großer Fan der Toten Hosen und ich liebte den Song "Zehn kleine Jägermeister". Im Laden sah ich dann so eine kleine Flasche und bettelte meine Mutter so lange an, bis ich die bekommen habe. Einen Schluck genommen und die Flasche dann meinem Vater weitergereicht, fand es ja soo eklig!
06.05.2011, 11:49
Schiller hat geschrieben:Das kann ich für mich nicht bestätigen. So sehr ich Bier heute liebe, so lange hat es mir als Kind und Jugendlicher nicht geschmeckt. Das gilt auch für Wein und andere Sachen. Ausnahme: Als älteres Kind bekam ich ganz selten mal einen halben Eierlikör, DEN fand ich wirklich interessant. Farbe, Konsistenz, Geruch waren angenehm, aber im Mund war er mir dann doch zu stark.Haselmaus hat geschrieben:Das Gefährliche ist meiner Meinung nach auch, dass die Kinder sich schneller an den Geschmack gewöhnen und dann als Jugendliche keine natürliche Grenze mehr kennen.Glaube ich nicht. Ich halte es für einen gesellschaftlichen Trend, der wieder vergehen wird. Der Mythos Einzelkind, besser gesagt seine Eigenschaft als Sündenbock für allerlei Phänomene ist mir unsympathisch. Ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Einzelkindern wie auch mit Geschwisterkindern gemacht und erkenne da keine Tendenzen.Manche Eltern übertreiben es einfach. Vielleicht auch, weils heut mehr Einzelkinder gibt???
06.05.2011, 11:57
Haselmaus hat geschrieben:Loool... Du- ich glaube, ich bin eher in der Generation deiner Eltern, kann das sein? Ich bin 41. Vielleicht sehen deine Eltern und ich es deshalb ähnlich.
Das mit dem Teller leer essen, kenn ich auch. So erzieht man Fresser.
Schiller hat geschrieben:Mit 9 ein ganzes Glas Sekt finde ich schon krass. Kein Wunder, dass Du hacke warst. Und die Kotzerei Deiner Freundin ist ja im Grunde eine eher üble Vergiftungsreaktion. Trotzdem meine ich, dass man über solche Geschichten nach langer Zeit schmunzeln darf, wenn sie gut ausgegangen sind. Solange man sie nicht als Vorwand nimmt, es selbst zu machen ... Ich erinnere mich da an eine Urlaubsheimfahrt mit umgeklappten Rücksitzen, mein Bruder und ich auf der "Spielwiese" im Heck eines D-Kadett. Rückblickend eine der schönsten Urlaubsfahrten. Mit einem handelsüblichen Auffahrunfall wäre es allerdings eine Katastrophe geworden.
Haselmaus hat geschrieben:NEEEE- ich bin bestimmt keiner der Fraktion "ich finde Einzelkinder zum kotzen"...denn Jeder muss selbst wissen, was sein Lebensmodell ist.
Hab schon oft von Leuten hören dürfen, dass ich ein Scheiß Einzelkind bin. Danke auch... Dafür muss ich aber immer laut lachen, wenn Freunde, die Geschwister haben, so unselbstständig wie ein kleines Baby sind. Die holen sogar Mami, wenn sie etwas verschüttet haben, damit die es aufwischt (und sie macht es sogar...) und sie können sich nicht mal Spiegelei selber machen - mit 21 JAHREN!!!!
06.05.2011, 12:19
Möglich, aber auch das ist ja ein momentaner Trend, dass viele ihre Kinder erst mit Mitte 30 bekommen. Kann sein, dass zwischen den Trends ein Zusammenhang besteht. Die Ursachen für solche Hysterie sind mir aber eigentlich wurscht. Sie ist da und sie ist bescheuert.Haselmaus hat geschrieben:Was hälst du von dem Ansatz, dass Eltern heute auch immer älter werden? Also später Kinder bekommen? Ob diese "späten Eltern" vielleicht anders erziehen?
Auch deswegen, weil die das Dogma des Tellerleeressens nicht selten damit einher geht, dass die Kinder sich nicht selbst Essen nehmen dürfen, sondern von "Erwachsenen" amtliche Portionen auf den Teller geknallt bekommen, "damit sie groß und stark werden". Dabei ist so ein knallvoller Teller an sich ja schon ein Appetitkiller.Viech hat geschrieben:Ich war mal bei einem Freund als Kind, da wurde seine Oma richtig böse auf mich, weil ich den Teller nicht geschafft habe. Sowas bescheuertes!
06.05.2011, 12:27
06.05.2011, 12:36
06.05.2011, 12:42
06.05.2011, 12:45
andrea hat geschrieben:ich denke mit gemischten gefühlen an meie kindheit
eigentlich war sie sehr schön und ich bin froh zu der generation zu gehören die noch wirklich kind sein durfte
aber auf der anderen seite wr es sehr hart ich war in unser nchbarschaft immer das exoten kind über das alle getrascht haben
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