emzi hat geschrieben:warum sollte der bub klagen, für den ist das normal.
Das scheint ja eine äusserst seltsame Geschichte zu sein.
was ist daran seltsam. die mutter hat ihn immer liebevoll "umsorgt", so ist er aufgewachsen. mütter küssen ihre kinder auf die wange, andere auf den mund und er wurde eben ... geküsst und das schon als baby. wenn der bub entscheiden dürfte, dann wäre er jetzt nicht in einer pflegefamilie.
Es wäre sicherlich nützlich, wenn du den ganzen Fall mal schildern würdest, anstatt nur Andeutungen zu machen. So ist es eben nur ein "Kraut", von dem keiner wirklich weiß, was 1. da passiert ist und 2. was du eigentlich willst.
Hamlet hat geschrieben:Es wäre sicherlich nützlich, wenn du den ganzen Fall mal schildern würdest, anstatt nur Andeutungen zu machen. So ist es eben nur ein "Kraut", von dem keiner wirklich weiß, was 1. da passiert ist und 2. was du eigentlich willst.
@ 1. kindesmissbrauch durch eine evangelische mutter und schuld sind die katholischen arschlöcher, die ihr das kind nicht mehr geben @ 2. kindesmissbrauch ist keine spezielle katholische angelegenheit.
diesen fall zu schildern, würde den rahmen sprengen, ebenso wie die schilderung eines falles der gegenseite.
irgendwie erinnert mich dieses generelle eindreschen auf die katholische kirche an die jüngsten ereignisse.
was wurde doch von unserem staat alles unternommen, als es gegen "links" ging. manche behaupten sogar, man hätte diese leute bewusst in die isolation gedrängt und somit eine raf geradezu heraufbeschworen. wenn's aber um terror von rechts geht, da hält man mit v-leuten das ganze unter der decke um nicht zu sagen fördert es.
kindesmissbrauch im zusammenhang mit der katholischen kirche, da wird die gesamte katholische kirche verurteilt. geht's dann aber um kindesmissbrauch in der familie und noch dazu in einer evangelischen, dann heißt es, sollen die doch erst mal bei der kirche aufräumen.
emzi hat geschrieben:kindesmissbrauch ist keine spezielle katholische angelegenheit.
Das behauptet ja auch niemand. Innerhalb der familie ist es sowieso wurscht, welcher Religion der Täter angehört. Es ist aber eine Tatsache, daß die katholische Kirche ein idealer Aktionsort für Pädophile ist, und dementsprechend viele gibt es dort. Aber auch darum geht es nicht, es geht darum, daß und wie der Papst das Maul aufreisst und sich als Vorbild aufspielt. Er und seine Kardinäle sind die letzten, die in dieser Sache Vorbildchrakter haben.
Das Kirchenoberhaupt hofft nun, dass "die gewissenhaften Bemühungen" der Kirche, damit umzugehen, ein Vorbild sein könne. - Wenn das Thema nicht so unendlich traurig wäre, könnte man drüber lachen.
emzi hat geschrieben:irgendwie erinnert mich dieses generelle eindreschen auf die katholische kirche an die jüngsten ereignisse.
was wurde doch von unserem staat alles unternommen, als es gegen "links" ging. manche behaupten sogar, man hätte diese leute bewusst in die isolation gedrängt und somit eine raf geradezu heraufbeschworen. wenn's aber um terror von rechts geht, da hält man mit v-leuten das ganze unter der decke um nicht zu sagen fördert es.
kindesmissbrauch im zusammenhang mit der katholischen kirche, da wird die gesamte katholische kirche verurteilt. geht's dann aber um kindesmissbrauch in der familie und noch dazu in einer evangelischen, dann heißt es, sollen die doch erst mal bei der kirche aufräumen.
So sehe ich es auch. Bei dem Problem nur die katholische Kirche zu sehen ist falsch. Ich hab mal eine Statistik gesehen (leider weiss ich nicht mehr wo oder die genaue Art der Erhebung), aber laut deren Aussage machen die Fälle innerhalb der Kirche auch nur einen kleinen Anteil an den Gesamtfällen aus. Da ist die "eigene Familie" leider weiter vorne. Ich denke auch, dass in der Zukunft (das hilft leider keinem Opfer) es weniger Fälle in der Kirche geben wird. Da sollte die Gesellschaft sensibilisiert sein. Bei der eigenen Familie sieht es wohl nicht so gut aus. Ich gebe Hamlet dahingegen recht, dass die Kirche zu spät und eher halbherzig reagiert hat (zumindest wirkt es so), aber sie sind nicht die einzigen. Auch gesellschaftlich hat man weggeschaut. Ich kenn da so einen Fall aus meiner Heimat. Da packst du dir echt an den Kopf.
Ein Pfarrer sollte aber _besser_ sein als zB der triebgestaute alkoholkranke Onkel.
Und wenn man Statistiken aufmacht, muß man die Fälle in Relation setzen. Also Anzahl Fälle in der Familie zu Anzahl der Familien, Anzahl der Fälle in kirchlichen Einrichtungen zu Anzahl kirchlicher Einrichtungen. Und da sieht die Sache dann gleich schon ganz anders aus, nämlich sehr schlecht für die Kirchen.
Was mich am Papst aktuell so aufregt, ist dieser überhebliche Führungsanspruch, der da durchblickt; Scheiße bauen noch und nöcher, aber ER ist selbstverständlich weiterhin der moralische und spirituelle Führer der Menschheit. Zum Kotzen diese Kanaille!
den satz "Das Kirchenoberhaupt hofft nun, dass "die gewissenhaften Bemühungen" der Kirche, damit umzugehen, ein Vorbild sein können." verstehe bzw. interpretiere ich anders, nämlich:
"wir werden uns in dieser angelegenheit jetzt so was von den arsch aufreißen, dass die kirche es irgendwann einmal vielleicht sogar schafft, als vorbild dastehen können.", das wäre sein traumziel.