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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 31.05.2012, 14:15 
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Verfasst: 31.05.2012, 14:15 


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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 31.05.2012, 14:19 
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Achso ..... Kirchen .....

Die Deppen haben heute schon wieder gebimmelt (VOLLES ROHR).
Um 5:00 Uhr.

JJ hat gestresst. Angeblich war es ein Computerfehler. Hmmm .....
Der Computer bimmelt ? Vermutlich über ne app.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 31.05.2012, 14:20 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 31.05.2012, 14:24 
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MünchnerBua hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 18.06.2012, 20:52 
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In den Taschen hatte er einen falschen Pass und Backsteine: 1982 wurde Roberto Calvi erhängt an einer Brücke aufgefunden. Seitdem ranken sich Gerüchte um den Tod des Finanzhais. Inzwischen ist klar: Calvi wickelte schmutzige Geschäfte für Vatikan und Mafia ab - und er starb, weil er zuviel wusste. Von Johanna Lutteroth



Überstürzt verließ der Mann mit dem markanten Schnauzbart am 11. Juni 1982 seine Heimat Italien, im Gepäck einen gefälschten Pass auf den Namen Gian Roberto Calvini und eine Aktentasche voller Dokumente. Erst fuhr er mit einem Motorboot nach Jugoslawien und von dort weiter nach Österreich. Schließlich bestieg er ein Privatjet nach London, wo er am 15. Juni gemeinsam mit seinem Bodyguard Silvano Vittor in einer schäbigen Absteige unterkam.

Der Gast, der an diesem Sommertag vor dreißig Jahren im Apartmenthotel Chelsea Cloisters eincheckte, war eigentlich nur die nobelsten Hotels gewohnt. Als Direktor der italienischen Banco Ambrosiano galt er als mächtigster Privatbankier der Welt, aber Roberto Calvi, wie er in Wirklichkeit hieß, war tief gefallen. Drei Tage später, am Morgen des 18. Juni, fand der Postbeamte Anthony Huntley Calvis Leiche. Der Bankier hing, aufgeknüpft an einem orangefarbenen Seil, an der Londoner Blackfriars-Brücke. Das kalte, schmutzige Themsewasser stand ihm bis zum Bauch, in den Taschen fand man Ziegelsteine, den gefälschten Pass und Bargeld in unterschiedlichsten Währungen im Wert von mehreren tausend Dollar.

"Selbstmord" lautete das Ergebnis der Autopsie der britischen Pathologen, "wir stellen einen Erstickungstod beim Erhängen fest". Wenige Monate später bestätigten die Mailänder Kollegen das Ergebnis. Doch daran wollte weder die Familie noch die italienische Öffentlichkeit glauben. "Das kann uns nicht überzeugen. Ein Mensch wie Roberto Calvi überquert nicht drei Grenzen mit einem falschen Ausweis, um sich unter einer Themse-Brücke aufzuhängen, noch dazu unter extrem widrigen Umständen. Deswegen also sagen wir: Mord", schrieb die römische Tageszeitung "La Repubblica".


Mord oder Selbstmord? Jahrelang sollte diese Frage Gerichte, Staatsanwaltschaft und Polizei beschäftigten. So lautlos, wie es sich die Strippenzieher hinter den Kulissen vorgestellt hatten, ließ sich der Fall Calvi nicht zu den Akten legen. Im Gegenteil: Er sollte als dunkelstes Kapitel der italienischen Kriminalgeschichte in die Annalen eingehen.

"La Repubblica" spielte mit ihrem Hinweis auf die "widrigen Umstände" auf den Bankenskandal an, der zeitgleich hochgekocht war. Calvi hatte die traditionsreiche Banco Ambrosiano, die er seit 1971 leitete, in die Pleite geritten. Ein Schuldenloch von 1,3 Milliarden Dollar klaffte in den Bilanzen, die Barreserven beliefen sich zum Zeitpunkt seiner Flucht auf Null. Das einstige Vorzeigeinstitut mit untadeligem Leumund konnte seine laufenden Kosten nicht mehr decken und musste Zahlungsunfähigkeit anmelden. Am 17. Juni 1982, einen Tag vor Calvis Tod, begann die vom Verwaltungsrat eingeleitete Zwangsliquidierung.

Das Pikante daran: Ein Großteil des Geldes war in Briefkastenfirmen auf den Bahamas und in Panama verschwunden. Empfänger unbekannt. Dass Calvi im großen Stil dubiose Devisengeschäfte tätigte, war bekannt. 1981 wurde er dafür bereits verurteilt. Die Revision des Verfahrens stand noch aus. Mit der Pleite offenbarte sich aber erst das ganze Ausmaß der illegalen Geschäfte - und der erlauchte Kundenkreis des Bankers Calvi: Die Vatikan-Bank IOR (Istituto per le Opere di Religione), die Mafia sowie Drogenbarone aus Mittel- und Südamerika.

Schlüsselfigur im schillernden Beziehungsgeflecht

Über Jahre hatte Calvi Devisengeschäfte für den Vatikan abgewickelt und gleichzeitig Geld für die sizilianische Cosa Nostra und südamerikanische Bosse gewaschen. Er war die Schlüsselfigur in einem schillernden Beziehungsgeflecht aus Mafiosi, Priestern und Politikern. Unter seiner Führung wurde die Banco Ambrosiano zu einer gigantischen Geldwaschanlage mit Briefkastenfirmen auf den Bahamas, Panama, in Vaduz, Zürich und Luxemburg. Tagtäglich wurden Millionen in dem verwirrenden Konstrukt aus Hunderten Scheinbanken hin und her geschoben. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Vatikan-Bank. Denn das damals sehr strenge Devisen-Ausfuhrgesetz schränkte Calvis Handlungsspielraum stark ein. Nur einer in Rom konnte ohne große Auflagen Geld ins Ausland überweisen: das Geldinstitut des Vatikan.

Ihr Chef, Kardinal Paul Casimir Marcinkus, war Calvis engster Geschäftspartner, was ihm irgendwann den Spitznamen "Der Bankier Gottes" eintrug. Im Doppelpack betrieben die beiden mehrere illegale und politisch hoch brisante Geldgeschäfte. Das wohl heikelste Unterfangen war die Unterstützung der Solidarnosz-Bewegung in Polen, deren Aufbegehren Anfang der Achtziger das Ende des Eisernen Vorhangs einleitete. Über Briefkastenfirmen auf den Bahamas und in Panama schob Johannes Paul II., ebenfalls Pole, seinen Landsleuten insgesamt schätzungsweise 80 Millionen Dollar zu. Ein politischer Affront, der, wäre der Geldtransfer öffentlich geworden, die Welt an den Rand des dritten Weltkriegs hätte bringen können, wie Calvi befürchtete.

Irgendwann verlor der Bankier den Überblick, verspekulierte sich und verspielte laut italienischer Staatsanwaltschaft Unsummen an Mafia-Geldern – zum Ärger seiner zwielichtigen Klienten, bei denen er deshalb in Ungnade fiel. Es war nicht die Angst vor der italienischen Polizei, die ihn am 11. Juni zur Flucht veranlasste, sondern die vor der Rache der Mafia - und dem langen Arm des Vatikans. Mehrfach hatte Calvi in den Monaten zuvor bei Marcinkus angeklopft und gebeten, er möge die Löcher in den Bilanzen stopfen, die bei den Briefkastenfirmen entstanden waren, die Marcinkus für seine politischen Geldtransfers nutzte. Doch dieser lehnte brüsk ab.

Calvi geriet daraufhin in Panik und warf mit wilden Drohungen um sich. Er werde die illegalen Geldgeschäfte der Vatikan-Bank offen legen, wenn Marcinkus nicht zahle. Angeblich schrieb er sogar am 5. Juni einen Brief direkt an Johannes Paul II., der dieselbe Drohung freundlicher verpackt enthielt. Doch Marcinkus ließ sich nicht beirren. Seine Schatullen blieben geschlossen.

"Großes Gelächter"

Calvi indes ließ nicht locker. Er sammelte alle Dokumente, die den Vatikan belasten konnten, und hortete sie in einer Aktentasche. Er hielt sie für seine Lebensversicherung. Am Ende war sie sein Todesurteil. Kurz vor seiner Flucht sagte er seiner Tochter Anna: "Wenn ich auspacke, dann werden die Priester den Petersdom verkaufen." Und gegenüber seiner Frau bemerkte er: "Der Papst muss zurücktreten, wenn mir etwas passiert." Das wiederum brachte Marcinkus in eine prekäre Situation. Der einstigte Geschäftsfreund war zum echten Problem geworden. Calvi durfte auf keinen Fall plaudern.

Der Einzige, der Calvi vermeintlich treu zur Seite stand, war Flavio Carboni, ein sardischer Geschäftsmann mit besten Kontakten zur Mafia und in den Vatikan. Gemeinsam hatten die beiden seit 1981 versucht, die strauchelnde Banco Ambrosiana zu retten. Vergeblich, denn die schillernden Geschäftsfreunde aus der Halb- und Unterwelt hatten Calvi inzwischen ausnahmslos fallengelassen. Carboni überredete ihn wohl auch zur Flucht und organisierte Motorboote, Flugzeuge und Hotels. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, wobei Carboni Calvis Aktentasche genau im Auge behielt.

Der überstürzte Aufbruch konnte aber nicht verhindern, was längst beschlossene Sache war, wie ein abtrünniger Mafioso 2001 aussagte: Das oberste Cosa-Nostra-Direktorium soll demnach bereits im Frühjahr festgelegt haben, dass Calvi sterben musste. Wie die Staatsanwaltschaft später ermittelte, war es Carboni, der Calvi nach London lockte, um ihn dort seinen Mördern zu übergeben und danach die Aktentasche zu entsorgen. Monatelang hatte der Sarde ein falsches Spiel mit Calvi gespielt.

Erdrosselt auf einem Müllplatz

Als überall die Zeitungen über den angeblichen Selbstmord des Top-Bankers berichteten, der sich aus Verzweiflung über die Bankenpleite erhängt haben sollte, gab es im Hauptquartiert der Cosa Nostra "ein großes Gelächter", wie sich der ehemalige Mafioso Antonio Giuffrè erinnert. Denn genau so hatte die Cosa Nostra den Mord auch aussehen lassen wollen. Oberflächlich betrachtet passte ja tatsächlich alles gut zusammen. Calvi erfuhr am 17. Juni von der Zwangsliquidierung der Banco Ambrosiano und griff verzweifelt zum Strick.

Weil Calvis Familie nicht an die Selbstmordthese glaubte, beauftragte sie die Detektei Kroll Associates, den Fall noch einmal zu untersuchen. Den ersten Etappensieg konnten die Calvis am 1. Dezember 1988 feiern, sechs Jahre nach dem Tod des Bankers. Ein Mailänder Zivilgericht erkannte damals als erste Institution die Mordthese an und verdonnert Calvis Lebensversicherung dazu, die Familie auszuzahlen. Schließlich rollten sowohl die britische als auch die italienische Polizei den Fall noch einmal auf. 1998 wurde der Leichnam exhumiert und mit moderneren Techniken ein zweites Mal von Pathologen untersucht.

Das Ergebnis: Calvi wurde auf einem Müllplatz erdrosselt und dann erst an der Brücke aufgehängt. Darauf ließen Blutergüsse im Hirn schließen, Spuren am Hals und viele andere Indizien. So hatte er keine Nylonfasern des Seils an den Händen, was unzweifelhaft der Fall gewesen wäre, wenn er sich die Schlinge selbst um den Hals gelegt hätte.

2005 begann schließlich der Mordprozess. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wurde Calvi mit Hilfe Carbonis von der Mafia ermordet, weil er Geld veruntreut hatte. Auf der Anklagebank saßen Carboni, Calvis Bodyguard und der Mafia-Buchhalter Pippo Calo, von dem Carboni angeblich seine Befehle erhalten hatte. Staatsanwalt Tescaroli forderte für alle Männer lebenslänglich. Letztlich endete aber auch dieses Verfahren wie so viele gegen die Mafia: mit Freispruch aus Mangel an Beweisen.

Die öffentliche Meinung hingegen fällte ihr eigenes Urteil: "Calvi sollte für immer der Mund geschlossen werden, weil er zu viel wusste", schrieb beispielsweise die "La Repubblica". Wie viel er wusste, ist bis heute nicht geklärt. Das belastende Material aus Calvis Aktentasche ist nie wieder aufgetaucht. Angeblich zog Carboni die Tasche aus dem Verkehr - und verkaufte den Inhalt Stück für Stück an den Vatikan.


(Spiegel)

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
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Zum Durchtrennen des Penis verwendet man gewöhnlich eine Bratenschere oder eine Gartenschere. Beschneidungen sind nicht sehr gefährlich und werden seit jeher von medizinisch ungeschultem Personal unter unhygienischen Bedingungen durchgeführt, z.B. auf dem Schlachthof vom Fleischermeister. Eine Beschneidung kann man auch leicht selbst durchführen. Das benötigte Werkzeug ist erhältlich in jedem Heimwerkermarkt.

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Wenn Erwachsene meinen, sie müssten sich zum Obergimpel machen, indem sie sich die Vorhaut absäbeln um dem Schöpfer eben dieser Vorhaut näher zu kommen, bitte sehr; des Menschen Wille ist sein Kuchenteig. Aber Finger weg von Kindern! Kinder sind tabu für Spinnereien!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
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Im Großen und Ganzen bin ich deiner Meinung, Hamlet.
Wenn nicht eine medizinische Notwendigkeit besteht, dann sollten Eltern operative Eingriffe an ihren Kindern nicht zulassen (dürfen).

Aber jetzt kommt mein kleines ABER:

Diese Sichtweise sollte nicht auf Beschneidungen, die nicht medizinisch notwendig sind, beschränkt bleiben.
Sondern auf jeden nicht indizierten Eingriff, wie z.B. auch das Anlegen abstehender Ohren, angewendet werden.
Wo bleibt der Aufschrei, wenn Eltern ihren Kindern operativ die Segelohren entfernen/anpassen lassen? ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
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nonoever hat geschrieben:
Diese Sichtweise sollte nicht auf Beschneidungen, die nicht medizinisch notwendig sind, beschränkt bleiben.
Sondern auf jeden nicht indizierten Eingriff, wie z.B. auch das Anlegen abstehender Ohren, angewendet werden.
Wo bleibt der Aufschrei, wenn Eltern ihren Kindern operativ die Segelohren entfernen/anpassen lassen? ;-)


Unter den Segelohren leidet das Kind psychisch. So, wie es später beim gemeinsamen Duschen/Nacktbaden am See leidet, wenn es als einziges keine Vorhaut mehr hat.

Ausserdem kann es sich die Segelohren ja wieder zurück stellen lassen. Theoretisch...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:01 
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Wer leidet denn darunter keine Vorhaut mehr zu haben? Das habe ich noch nie gehört.
Beschneidung bei Jungen ist eine Jahrhunderte alte Tradition. Ich glaube nicht, dass sie schon mal jemanden geschadet hat.
Etwas anderes ist die Genitalverstümmelung bei Mädchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
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Ich denke die Frage ist nicht, ob jemand unter dem bisschen fehlender Vorhaut leidet oder nicht. Es geht vielmehr um den Vorgang als solchem, dem das Kind nicht zustimmen kann. Wie klein er auch ist, es ist ein operativer Eingriff, der vorgenommen wird. Und meiner Meinung nach sollten nur solche Eingriffe vorgenommen werden, die medizinisch notwendig sind. Es gibt eben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Und dieses Recht sollten auch Eltern nicht ohne weiteres beschneiden dürfen.
Wenn ein Erwachsener sich beschneiden, die Ohren anlegen oder sich die Nase operieren lassen möchte, dann bitte gerne.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:09 
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lilo hat geschrieben:
Wer leidet denn darunter keine Vorhaut mehr zu haben?


Viele. Männer reden da nur nicht drüber.

http://www.beschneidung-von-jungen.de/h ... haden.html

Beschneidung und Psychologischer Schaden
"Für das Kind ist der psychologische Effekt jedoch der Gleiche, egal ob es eine illegale Vergewaltigung oder eine legalisierte medizinische Tätigkeit ist."

Dr. Janet Menage MA MB ChB

Beschneidung oder Zirkumzision ist ein Euphemismus für einen chirurgischen Eingrif zur genitalen Reduktion oder Genitalverstümmelung, ausgeführt aus verschiedenen Gründen durch medizinisch lizensierte oder auch unqualifizierte Personen. Es ist wichtig, dies korrekt zu definieren, so, wie es der Verstand interpretiert, mit oder ohne darübergelegte Leugnungen, Erklärungen und Intellektualisierungen. Viele Beschneidungen werden an Kindern durchgeführt, die, per definitionem, nicht in der Lage sind, ähnlich wie Erwachsene ihre Zustimmung dazu zu geben. Sie könnleicht gezwungen und manipuliert werden und haben generell wenig zu sagen darüber, was mit ihren Körpern medizinisch und chirurgisch gemacht wird.

Ihnen wird gewöhnlich nicht gestattet Nein zu medizinischen Eingriffen zu sagen, weil angenommen wird, dass Eltern und Ärzte "es am besten wissen". Jedoch ist es unwahrscheinlich, dass irgendein Kind, wenn es gefragt würde, ob es möchte, dass eine Person mit einem Messer einen Teil seines Penis abschneidet, einer solchen Aktion zustimmen würde. Das wäre die normale psychologische Reaktion auf die Bedrohung durch einen Angriff, und diese wird verworfen-für einen beträchtlichen psychologischen Preis.

Wenn die natürliche Neigung sich selbst zu beschützen unwirksam gemacht wird, verliert man das Gefühl seiner eigenen Macht über sein Schicksal und sein Überleben und ein Gefühl der Hilflosigkeit stellt sich ein. Das geschieht in Fällen von Vergewaltigungen, Folter und sexuellem Missbrauch. In einer Situation in der eine Person fühlt, dass er oder sie einem körperlichen Angriff nicht entfliehen kann, flieht die Psyche durch einen Prozess der "Dissoziation", das ist, als ob die Psyche den Körper vorrübergehend verlässt, so dass der Körper den Angriff aushalten kann, die Psyche das aber nicht muss. Bei der Rückkehr zum Körper, kann die Psyche unbewussten Wiederholungen der traumatischen Erinnerungen in Flashbacks und Albträumen unterworfen sein. Die wiederkehrenden Bilder können durch jede Situation ausgelöst werden, die den Leidenden an das ursprüngliche traumatische Ereignis erinnert. Ein Kind, dass einer schmerzvollen chirurgischen Prozedur in einem Krankenhaus unterworfen wurde, kann eine Phobie vor Krankhäusern, Ärzten und Menschen in weisen Kitteln entwickeln. Das Kind, oder später der Erwachsene, zu dem es heranwächst, kann schwitzen, Herzklopfen haben, sich atemlos, angeekelt, panisch oder schwindlig fühlen beim Gedanken an das traumatische Ereignis, und versuchen zu verhindern, dass er sich erneut ereignet. Dies kann zu Problemen führen, wenn wirkliche medizinische Aufmerksamkeit bei späteren Erkrankungen notwendig wird.

Ein Mann, der im Alter von 3 Jahren einer Beschneidung unterzogen wurde, erinnert sich lebhaft im Alter von 30 Jahren daran, wie er entkleidet und wie sein Penis präoperativ von einem Mann in einer Maske, ohne seine Zustimmung, befummelt wurde. Das Kind bekam eine Erektion, für die es sich schämte, und dann nach der Operation fand er sich wieder mit einem blutigen, schmerzenden Penis, von dem die Vorhaut ohne seine Erlaubnis amputiert worden war. Dieses Erlebnis hatte sein Leben verändert. Er war wütend auf das, was ihm angetan wurde und gedemütigt durch seine eigene Machtlosigkeit sich selbst davor zu schützen, was er als sexuelle Manipulation empfand. Er fühlte sich sexuell missbraucht. In jedem anderen Kontext als dem medizinischen wäre diese Folge von Ereignissen als sexueller Missbrauch interpretierbar. Für das Kind ist der psychologische Effekt jedoch der Gleiche, egal ob es eine illegale Vergewaltigung oder eine legalisierte medizinische Tätigkeit ist.

Ein anderer Mann, der im Alter von sieben Jahren beschnitten wurde, fragte was mit ihm im Krankenhaus passieren würde. Ihm wurde erzählt, dass es "Nichts" wäre und er sich darüber nicht den Kopf zu zerbrechen bräuchte. Nach der Operation war am Boden zerstört, als er herausfand das ein Teil seines Penis fehlte, und das Vertrauen in die Worte seiner Eltern falsch gesetzt war. Es war als ob die Erfahrung des Verlustes eines Teils seines Körpers keiner Erwähnung oder der Erklärung wert sei.

Der Prozess der psychologischen Dissoziation vom Trauma, und das darauffolgende Wiedererleben der furchteinflößenden Bilder, und das Vermeiden von Situationen, die das Trauma symbolisieren, wird Post-traumatische Belastungsstörung genannt, oder kurz PTBD. Es ist eine Ansammlung von Symptomen, die bei Soldaten nach dem Kampf und Opfern nach extremer Angst festgestellt wird. Es wurde bei Frauen nach gynäkologischen Eingriffen und nach der Beschneidung bei Kindern beiderlei Geschlechts nachgewiesen.

Einige Faktoren, die dazu beitragen, dass eine Erfahrung traumatisch wird, sind :

Gefühle von Machtlosigkeit oder der Verlust der Kontrolle über den eigenen Körper;
Mangel an Information; der erkennbare Mangel an Sympathie durch den Untersuchenden;
die Erfahrung von physischem Schmerz und das Fehlen einer Zustimmung der Operation.
Bei einem Kind, das einer Amputation eines Teils seines Körpers ausgesetzt wird, aus welchem Grund auch immer, werden wahrscheinlich alle diese Faktoren zutreffen. Wenn darüber hinaus das Kind erfahren muss, dass die Eltern es versäumt haben, es vor dem chirurgischen "Angriff" zu schützen, was auch immer ihre Gründe sind, verliert es an Vertrauen in seine Sorgeberechtigten und möglicherweise in alle Autoritäten. Diese Schwierigkeit, anderen zu vertrauen, kann zur Vermeidung von Beziehungen, manchmal lebenslang, und zu Konflikten mit Autoritäten führen. Scham über den beschädigten Penis und Peinlichkeit darüber, verstümmelt zu sein, kann zur Meidung sexueller Beziehungen, ebenfalls manchmal lebenslang, führen.

Ein Kind, dass der Amputation eines Teil seines Körpers unterworfen wird, aus welchem vorgebenden Grunde auch immer, wird wahrscheinlich alle diese Faktoren erfahren. Darüber hinaus, wenn das Kind empfindet, seine Eltern haben es versäumt, ihn vor dem chirurgischen "Angriff" zu bewahren, was auch immer ihre Gründe dafür sind, folgt daraus ein Verlust an Vertrauen in seine Betreuer und vielleicht in alle Autoritäten. Diese Schwierigkeiten anderen zu vertrauen, kann zur, manchmal lebenslangen Meidung von Beziehungen und Konflikten mit Autoritäten führen. Die Scham über den beschädigten Penis und die Verlegenheit darüber verstümmelt zu sein können zur Meidung sexueller Beziehungen führen und auch diese kann manchmal lebenslang andauern.

Das Kind kann vielleicht in Unwissenheit über seine Beschneidung aufwachsen, besonders dann wenn es kurz nach seiner Geburt gemacht wurde, und seine Gleichaltrigen auch beschnitten sind. Aber, wenn er entdeckt, das ein Teil seiner Genitalien ohne seine Erlaubnis und oft aus keinem guten Grund entfernt wurde stellt sich eine Verlustreaktion ein, die Trauer gleichkommt. Der Verlust mag verharmlost und trivialisiert werden, um dem Verstand keinem zu großen psychischen Schmerz auszusetzten. Und dennoch ist der Schmerz desh Verlustes stark. Seine Bedeutung mag geleugnet werden, um das Bild der "guten" Eltern aufrechtzuerhalten, sie mag als eine "gute Sache" idealisiert werden, die Eltern mit ihren Kindern machen sollen, wenn sie sich um sie sorgen. Folglich auch die generationsübergreifende Weiterreichung der Beschneidungspraxis von Vater zu Sohn. Damit der Kreis der Gewalt gebrochen wird, müsste sich zumindest eine Generation der wahren Natur dieser Handlung stellen und den Schaden und den Schmerz, den sie verursacht, anerkennen. Das ist ein mutiger Akt, da er Gefühle des Verrats und Imstichgelassenwerdens durch die eigenen Eltern ins Spiel bringt, dass sie anstatt seinen Körper vor Schaden zu bewahren, ihr Kind in die Hände eines Fremden übergeben haben um ihm einen Teil seines Körpers zu entfernen.

Die Intellektualisierung eines schädlichen Aktes ist ein Weg "schlecht" in "gut" zu verwandeln - der Denkprozess könnte wie folgt ablaufen: "Meine Eltern ließen einen Teil meines Körpers abschneiden, obwohl ich das nicht mochte, meine Eltern sind gut - also war das Abschneiden eines Teils meines Körpers gut -darum, um selbst ein guter Vater zu sein, muss ich das Selbe mit meinem Sohn machen...".
Und so setzt sich der Teufelskreis fort. Ähnlich erfolgt das innerhalb der Ärzteschaft- "Ich wurde beschnitten/ habe Beschneidungen durchgeführt-Ich wurde nicht verletzt/ habe meine Patienten nicht verletzt-deshalb ist die Beschneidung, trivial, harmlos und notwendig..." Wenn der Arzt in einem im Prozess des Versuchs abzuleugnen, dass er bei seiner eigenen Beschneidung verletzt wurde, kann er psychologisch gezwungen sein, den Akt an seinen Patienten zu wiederholen, um zu "beweisen", dass Beschneidung "harmlos" ist. Darüber hinaus, wenn ein Beschneidungsopfer zum Beschneider wird, ist er nicht länger machtlos gegenüber dem Angriff-er ist jetzt der mächtige Angreifer und kompensiert damit einen Teil seiner Angst vor der Wiederholung seines eigenen Traumas.

Wir alle versuchen traumatische Ereignisse zu wiederholen um unsere ursprüngliche Angst zu beseitigen: Verprügelte Frauen heiraten gewaltige Ehemänner, die Kinder von Alkoholikern heiraten Trinker, und Vorhautamputierte werden manchmal zu zwanghaften Beschneidern. Freund nannte das den "Zwang zur Wiederholung": Alice Miller beschreibt wie Menschen, die von der ursprünglichen Ursache ihres eigenen Schmerzes dissoziiert sind und seine Bedeutung ableugnen, oft Ausdruck in destruktiven Handlungen gegen andere finden. Um Verluste jeglicher Art zu heilen und um die Fortführung des Leids auf die nächste Generation zu verhindern, ist es deshalb psychologisch notwendig das durch die Beschneidung verursachte Leid anzuerkennen und über ihre Folgen zu trauern. Das bringt mit seinen schmerzhaften und langwierigen Prozess der anfängliche Leugnung, gefolgt von Wut & Schuldzuweisung, dann Angst & Suche, Trauer und Betrübtheit, und schließlich das Sich-finden und die Investition neuer Energie in die Zukunft beinhaltet.

Das Allerwichtigste aber ist, sich in die Welt des Kindes hineinzuversetzen und Beschneidung als das zu sehen, was es aus der Sicht des Kindes ist. Es ist ein gewaltsamerRaub eines gehüteten Körperteils und niemand außer dem Betroffenen selbst,wenn er erwachsen ist, kann rechtmäßig die Erlaubnis zu seiner Entfernung geben.
Bibliographie & nützliche Lektüre auf Englisch
Folgen sie den Links um diese Titel bei ihrem örtlichen Amazon Händler zu kaufen.

Goldman, R.(1997) Circumcision: The Hidden Trauma; Vanguard Publications.
Freud, S.(1991) Introductory Lectures on Psychoanalysis; Penguin Books.
Miller,A. (1990) The Untouched Key: Tracing Childhood Trauma in Creativity and Destructiveness; Virago Press.
Miller,A.(1990) Banished Knowledge: Facing Childhood Injuries; Virago Press.
Murray-Parkes,Colin: Bereavement; Tavistock Press

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Und dann wäre da noch das recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Ich plädiere schon lange dafür, den Religionsunterricht durch einen neutralen Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler zu ersetzen. Alle zusammen in einem Raum, nicht wie bisher getrennt jeder bei seinem Religionssüppchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:14 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:22 
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Ehrlich ? Na klar.

Beschnitten ist geil. Hamlet.

Ist auch putzmässig leichter.
Hamlet, Du weisst viel. Aber NICHT ALLES. Glaub's.

DU machst pics. Ick "verpasse". Oda so.

Dauerhafter.

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- ich kann den Todeszeitpunkt
einer Wasserleiche am
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DU NICHT !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:23 
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Aber was bringt es, die Beschneidung hier in Deutschland zu verbieten? Gar nichts! Dann machen es die Familien eben in der Türkei. Der Sohn meiner Freundin ist 8 Jahre alt. Mutter Deutsche, Vater Türke. Die sind auch in die Türkei zur Familie. Es war ein großes Fest. Ich habe den Jungen auch gefragt, wie er das alles findet. Er war begeistert. Er fühlt sich endlich dazu gehörend. Und Geldgeschenke gab es auch :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:28 
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Nähkästchen ? JJ ist beschnitten. Phimose.
Mit 14 - oda so.
Zack - weg die Pelle. Höchst angenehm.

Die Gefühle steigern sich. Da freut sich die Eichel. Blankomat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:28 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchen usw
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 20:30 
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Wenn es danach gehr, ob es etwas "bringt" etwas zu verbieten, ist eh bei vielen Sachen die Frage.
Das bedeutet aber nicht, dass sich die Gesellschaft klar positionieren sollte. Und hier geht es nun einmal um körperliche Eingriffe, die an Minderjährigen (zum Teil sogar an Kleinstkindern) vorgenommen werden, ohne dass diese Eingriffe auch nur ansatzweise medizinisch indiziert sind.

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