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Re: Kirchen usw

03.12.2014, 21:23

BILD: ---" Die nackte, schreiende Josephine soll auf die Kirchengemeinde traumatisierend gewirkt haben – vor allem auf jüngere Mitglieder. „Ein Messdiener hatte mehrere Wochen Angst zum Dienst zu kommen und wollte nur noch bei den Eltern schlafen“, erzählt Dompropst Norbert Feldhoff, der Hausherr im Kölner Dom."----

Da weiß man ja nun nicht, wie weit das stimmt. Aber _wenn_ es stimmt -und die BILD lügt ja nicht ununterbrochen- dann sieht man daran doch deutlich, was für ein Verein von psychisch Gestörten das ist.

http://www.bild.de/news/inland/femen/pr ... .bild.html

03.12.2014, 21:23

Re: Kirchen usw

03.12.2014, 21:26

...und wie die Angst vor Frauen heute noch in den Köpfen manifestiert ist. So mancher wird bedauern, dass keine Scheiterhaufen mehr für Frauen brennen, die so offen ihre Meinung kundtun.

Re: Kirchen usw

04.12.2014, 18:48

Bild

Re: Kirchen usw

04.12.2014, 19:19

Bei dem Mädel stand die Schaukel damals wohl auch n bissl nah an der Hauswand....

Re: Kirchen usw

04.12.2014, 21:00

Nein!

Denn:

Die Aktivistin protestierte am ersten Weihnachtsfeiertag während der Messfeier mit dem inzwischen emeritierten Kardinal Joachim Meisner – ausgerechnet an dessen 80. Geburtstag. Später bezeichnete sie ihren Auftritt in BILD als Protest gegen die aus ihrer Sicht „sexistische und patriarchalische“ Haltung Meisners, der seit rund 25 Jahren an der Spitze des Erzbistums stand.

Re: Kirchen usw

04.12.2014, 21:32

Doch!
Denn:
Protest ja, aber nicht so!

Re: Kirchen usw

04.12.2014, 21:39

MünchnerBua hat geschrieben:Doch!
Denn:
Protest ja, aber nicht so!


Es gab sehr lange anderen Protest gegen diesen bigotten Arsch. Hat aber nix genutzt.

Re: Kirchen usw

08.12.2014, 07:47

08. Dezember 2014, 03:01 Uhr

Immobiliengeschäfte


Ex­Vatikanbank­Chef soll 60 Millionen Euro veruntreut haben
Aus Rom berichtet Hans­Jürgen Schlamp


Mit unsauberen Immobiliengeschäften soll ein ehemaliger Chef der Vatikanbank mit zwei Kumpanen fast 60
Millionen Euro beiseite geschafft haben. Es ist das erste Mal, dass der Vatikan selbst einen Skandal öffentlich
macht.

Rom ­ Angelo Caloia, 75, war zeitlebens ein guter Katholik und ein verdienter Christdemokrat. Er war Bürgermeister
seiner Heimatgemeinde Castano Primo und ein angesehener Wirtschaftsprofessor, Ordinarius an der "Katholischen
Universität vom Heiligen Herzen" in Mailand. Die Krönung seiner Karriere freilich war die Zeit von 1989 bis 2009: Da war
er Präsident des "Instituts für Religiöse Werke" (IOR), wie die Bank des römisch­katholischen Kirchenreiches offiziell heißt.
Dieses, simpel auch "Vatikanbank" genannte Geldinstitut, war jahrzehntelang in alles verwickelt, was irgendwie kriminell
ist.

Dann kam Angelo ­ übersetzt: der Engel ­ und heilte die durch und durch kranke Bank, wie die italienische Wikipedia­Seite
noch heute jubelt. Doch so ganz kann das nicht stimmen. Denn nun steht der Herr Präsident unter einem sehr üblen
Verdacht: Gemeinsam mit dem damaligen IOR­Generaldirektor Lelio Scaletti und einem römischen Rechtsanwalt soll der
verdiente Ehrenmann zwischen 2001 und 2008 insgesamt 29 Immobilien der Vatikanbank verkauft und einen Teil der
Erlöse abgezweigt haben, glaubt der Staatsanwalt des Kirchenstaates.

Das Geschäft war demnach ebenso schlicht wie lukrativ und lief in zwei Versionen ab.
Trick eins: Die Immobilien wurden zu überaus günstigen Preisen an Briefkastenfirmen in Steueroasen verkauft, die dem
Trio Präsident­Generaldirektor­Anwalt gehörten. Deren Firmen verkauften die Häuser oder Wohnungen dann deutlich
teurer weiter ­ die Differenz blieb bei ihnen

Trick zwei: Bauten aus IOR­Besitz in bester römischer oder auch Mailänder Lage wurden billigst an halbseidene Firmen
verhökert. Diese verkauften die Schnäppchen zügig zu Marktpreisen weiter. Den Gewinn teilten sich diese Firmen und das
Vatikan­Trio.

Auf diese Weise sollen die drei ehrenwerten Bürger fast 60 Millionen Euro eingesackt haben. Etwa 17 Millionen Euro auf
verschiedenen Konten hat die Staatsanwaltschaft bereits eingefroren. Weiteren Geldverstecken sind die Fahnder auf der
Spur, unter anderem in der Karibik.

Kein Platz mehr unterm Teppich

Die eigentliche Sensation des neuen Skandals ist, dass der Vatikan selbst ihn öffentlich macht. Das hat es früher so nicht
gegeben: Da wurde meist alles so lange unter den Teppich gekehrt, wie da noch Platz war. Aber spätestens Anfang 2013
wurde dieser Platz knapp. Die italienische Zentralbank ­ zugleich Aufsichtsbehörde über die Geldinstitute des Landes ­
untersagte der italienischen Tochter der Deutschen Bank, das Geld­ und Kreditkartengeschäft der Vatikanbank so wie
bislang abzuwickeln. Damit war die Vatikanbank vom Geschäftsverkehr mit italienischen und europäischen Banken
weitgehend abgeschnitten. Kein Tourist konnte im Vatikan noch mit einer Kreditkarte zahlen.

Seit Jahren hatten die Aufsichtsbehörden Italiens und anderer europäischer Länder die Bankiers des Papstes vergebens
gedrängt, die für alle EU­Institute vorgeschriebenen Regeln zur Verhinderung von Geldwäsche auch hinter den
Vatikanmauern anzuwenden. Insbesondere geheime Nummernkonten, deren Inhaber bei Überweisungen,
Scheckeinlösungen und ähnlichen Transaktionen nicht erkennbar sind, galten als höchst verdächtig.

Nun war der Vatikan im Zugzwang, und der damalige Papst Benedikt XVI, der schon länger, wenn auch ohne großen
Erfolg, versucht hatte, Licht in die dunklen Bankgeschäfte zu bringen, machte sich erneut daran, die IOR­Konten und ­
Geschäfte für Kontrolleure aus der nicht­kirchlichen Außenwelt zu öffnen. Doch Benedikt war schwach, seine Gegenspieler
stärker. So richtig in Fahrt kam die Aktion erst, als Benedikts Nachfolger Franziskus drohte, die Vatikanbank zu schließen,
wenn dort nicht Moral und Transparenz einkehrten.

Versteckte Millionen

So nahm das Schicksal seinen Lauf. Wirtschaftsprüfer aus verschiedenen Ländern beugten sich über die IOR­Bücher und
stießen bald auf die Immobiliendeals. Und, oh Wunder, der Vatikan­Staatsanwalt wurde eingeschaltet. Vergebens
versuchten einflussreiche Kardinäle die Sache an sich zu reißen, um sie, wie seit ewigen Zeiten üblich, still abzuschließen.
Plötzlich waren junge, meist nicht­italienische Kirchenfürsten zuständig und ließen die greisen Seilschaftsführer auflaufen.
Kirchenfremde Buchhalter und Finanzexperten bevölkerten die Vatikanbank­Büros. Sie stießen auf namhafte Geldbeträge
einige hundert Millionen Euro, sagen Insider ­ die von den unterschiedlichsten Abteilungen oder Gruppierungen im
Vatikan gebunkert worden waren, wofür auch immer ­ und die in den offiziellen Kirchenstaat­Etats gar nicht auftauchten.
Und sie stießen dabei auch auf die seltsamen Immobilientransaktionen zu Lasten der Kirchenkasse.

Haftbefehle für das Trio seien als Rechtshilfeersuchen bei den italienischen Behörden beantragt worden, heißt es, offiziell nicht bestätigt, im Vatikan.


URL:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vatikanbank­chef­angelo­caloia­soll­millionen­a­1007120.html

Re: Kirchen usw

08.12.2014, 07:48

Wird Zeit, daß sich der Vatikan mal bei seinen Kritikern entschuldigt!

Re: Kirchen usw

21.12.2014, 13:57

Bei mir war der finale und grandios gescheiterte kirchliche Manipulationsversuch (Konfirmantenunterricht) ja wg Väterchen evangelischer Bauart.

Mütterchen war katholisch. Ich war so drei oder vier Jahre alt, als sie mich in der Kreisstadt in die neu erbauten katholischen Kirche mit zur Messe nahm. Die Messe war an einem normalen (hessischen) Wochentag, vermutlich war es ein katholischer Feiertag, der in Hessen nicht "gilt".

Jedenfalls fand ich die bunten Glasfenster erst mal ganz nett. Bedenke bitte; das Fernsehen war damals noch schwarzweiß, da machte so ein katholisches Buntglasfenster noch was her. Auch fand ich es ganz toll, daß vorne so ein Brett war, wo kleine Kinder die Füße drauf stellen konnten. Aber leider nicht lange, die Füße hat meine Mutter runter gestoßen und böse gezischelt. Es wurde gewartet, geschneuzt, geraschelt und gewispert.

Und dann hub die Orgel an. FURCHTBAR! Ich dachte, mir zerreißt es die Innereien, habe kaum noch Luft gekriegt. Dann kam der Priester in unmöglichen Klamotten laut lateinisierend den Gang entlang, hinter ihm zwei Stinktöpfe schwenkende Buben, auch in unmöglichen Klamotten. Und ich in meiner kindlichen Unschuld dachte: Das muß der Teufel sein! Dann knieten sich die Leute auf dieses tolle Fußbrett und ich wünschte mir, ein Cowboy käme herein geritten, schösse in die Luft und rettet mich.

Leider kam er nicht.

Re: Kirchen usw

21.12.2014, 14:14

Vielen Dank für die sehr eindrucksvolle Geschichte aus deiner Jugend, Hamlet. :lach.:

Mir gefielen als Kind die katholischen Kirchen auch immer besser als die evangelischen und ich konnte gar nicht verstehen, warum die viel schöner waren wie die Kirchen, in die ich gehen musste.
Das erste Mal, als ich eine Katholenkirche "mit Programm" erlebte, lief es mir kalt den Rücken herunter.
Es war gerade Rosenkranzgebet. Hauptsächlich ältere, dunkel gekleidete Frauen hockten herum und leierten teilweise bis zur Ekstase immer das Gleiche herunter. Richtig gruselig.

Re: Kirchen usw

21.12.2014, 14:25

Ein Kind mit gesunden Instinkten denkt da das einzig Richtige: Teufel und Teufelinnen.

Kam gerade andernortens auf eben den obigen Text rein:

Zitat: XXYY 14:08
...na ja, wenn man an Reinkarnation glaubte, könnte man mutmaßen: dass Kollege EAK seinerzeit, in welchem Geschlecht auch immer, inquisatorisch behandelt worden ist.
Was sicher auch berechtigt gewesen wäre:-)
Inquisatorische Grüße

Ich:
Ich war natürlich eine Hexe mit geiler Figur. Was sonst!

Re: Kirchen usw

21.12.2014, 16:19

Normalerweise sollte ein Kind auch nicht vor dem Teufel und Co. Angst haben müssen. Da sieht man mal, was jahrhundertelange Angstmache bis heute ausmacht.

Re: Kirchen usw

22.12.2014, 13:57



:waaaahhh:

:Platt:

(und wieder typisch für das Blatt: keine Kommentierung erwünscht ...)

... wie weit soll diese Arschkriecherei noch gehen?

Re: Kirchen usw

22.12.2014, 14:20

Ich bin zwar für gegenseitige Toleranz, aber jeder soll doch bitteschön seine Feste so feiern können wie er möchte. Wenn dann zu Hause noch befreundete Muslime dabei sind, um so besser.

Die BILD hetzt doch bloß wieder rum und will die Deppen von Pegida und Co. füttern.

Re: Kirchen usw

22.12.2014, 15:44

VATIKAN

Papst diagnostiziert der Kurie "spirituelles Alzheimer"

Geschwätzig, eitel, schizophren: Das Oberhaupt der Katholiken hat die kirchliche Verwaltungsspitze in beispielloser Weise kritisiert. Die Kardinäle reagierten verstört.


http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-12 ... itik-kurie

Re: Kirchen usw

22.12.2014, 15:47

Dieser Papst gefällt mir immer besser. Hoffentlich lebt er noch sehr lange! So jemand macht sich viele Feinde.

Re: Kirchen usw

02.01.2015, 07:33

Erste positive Auswirkungen zeitigt die PEGIDA ja schon; wer hätte gedacht, daß mir mal ein Dompropst sympatisch werden könnte?

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 10950.html


Köln - Das Kölner Domkapitel hat angekündigt, bei einer geplanten Pegida-Demonstration die Beleuchtung des Gotteshauses abzuschalten - und dafür viel Zuspruch erhalten. So bezeichnet etwa der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, Aktion im "Kölner Stadt-Anzeiger" als "sehr beachtenswertes und auch richtiges Signal".

Dompropst Norbert Feldhoff hatte zuvor angekündigt, während der geplanten Pegida-Kundgebung am Montagabend zwischen 18.30 und 21 Uhr die Außenbeleuchtung des Gotteshauses abzuschalten.

Re: Kirchen usw

04.01.2015, 19:20

Transparenzoffensive nach FinanzskandalBistümer legen Finanzen offen:
Katholische Kirche besitzt Milliardenvermögen


http://www.focus.de/politik/deutschland ... 81217.html

Und was haben sie immer arm getan und die Kritiker waren allesamt Lügner....

Re: Kirchen usw

07.01.2015, 10:38

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... n-theorien

Sachsen als rechtes "Tal der Ahnungslosen"

Außerhalb Dresdens kommen nur ein paar Hundert Menschen zu Pegida-Kundgebungen zusammen. Von dieser Beobachtung ausgehend erklären einige Pegida zum einem sächsischen oder Dresdner Phänomen. Der Politologe Michael Lühmann schreibt: "Nirgendwo in Deutschland ist die Ablehnung des Anderen tiefer in Politik und Kultur verankert als in diesem Bundesland. Sei es fremd, sei es links, sei es irgendwie modern." NPD und AfD sind hier sehr stark, die CDU ist sehr rechts. Zudem habe sich im Süden und Osten Sachsens eine Art "Bibelgürtel" konservativer Christen gebildet, die nun auch bei Pegida mitmachen. Die sächsische Justiz ermittelt immer wieder gegen Demonstranten, die sich gegen Nazi-Aufmärsche wehren.
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