teajay hat geschrieben:Also nehmts selber in die Hand !
Die Frage ist: Wie?
Kannst Du mir eine legale Möglichkeit nennen? Und jetzt sag bitte nicht "Zur Wahl gehen", ich erwarte eine ernsthafte Antwort und keine Albernheiten.
Und damit das Ganze nicht zu Off-Topic wird: Franz Wittich war in seiner aktiven Zeit, als Auswahlspieler der 6. Division, bis zu seiner Verletzung ein gefürchteter Rechtsaußen.
Im Finale der inoffiziellen Ostfront-Meisterschaft, damals im Sommer 42 gegen die Auswahl der Zwölften Panzer, gelangen ihm zwei saubere Tore. Leider ging das Spiel dennoch 5:3 verloren, aber an ihm lag es nicht.
Gerüchte besagen daß der Name "Franz Wittich" sogar im legendären Herberger-Notizbuch stand, aber dann kam ja leider der schon erwähnte Beinschuß.
Eine legale Möglichkeit ist in diesem Land die Wahl - und diese bringt nichts.
Mit illegalen Mitteln kommt man nicht weiter.
es muss im Kopf klick machen.
Da wir aber hier im Fussball-Topic sind möchte ich einen Vergleich machen. Quelle wikipedia:
Das Finale sollte zum großen Abschiedsspiel von Günter Netzer aus der Fußball-Bundesliga werden, bevor dieser zu Real Madrid wechselte. Trainer Hennes Weisweiler hatte Netzer jedoch nicht von Beginn an aufgestellt, da er bereits ohne ihn plante, weshalb er Herbert Wimmer zentral im Mittelfeld und als Kapitän aufstellte. Die Zuschauer forderten während der gesamten ersten Spielhälfte Netzer. Weisweiler wollte darauf in der Halbzeit Netzer einwechseln, dieser lehnte es jedoch ab. Erst in der Verlängerung des dramatischen Finales gegen den 1. FC Köln wechselte Netzer sich quasi selbst ein. Netzer zog die Trainingsjacke aus, ging zu Weisweiler und sagte ihm nur kurz: „Ich spiel dann jetzt.“ Vorher hatte er mit Christian Kulik gesprochen, der mit den Kräften am Ende war. Kurz nach der Einwechslung, mit seiner zweiten Ballberührung, schoss Netzer den Siegtreffer zum 2:1 für die Gladbacher. Netzer räumt ein, dass er den Ball verkehrt traf, das Tor gewissermaßen versehentlich erzielte. Das Tor wurde später zum Tor des Jahres gewählt. Dieses Pokalendspiel gilt als das beste aller Zeiten!
Es war ein Endspiel und er setzte sich über HW hinweg. Er hatte das Selbstvertrauen. Damit kann man Brücken niederreissen. Reine Kopfsache . Er ging seinen Weg - er war brilliant auf dem Platz.
Er nahm den Ball volley- die Massen waren begeistert !
Northi, du bist in Frankfurt auf dem Platz. Ich im Ruhrpott. Wir sitzen nicht auf der Tribüne in der Schwäbischen Alb.
Die Bayern schüren die Rivalität, die die Bundesliga braucht. Die Bayern füllen die Stadien, sie sind der Große (und die Großkopferten, hehe!) den jeder andere Verein wie keinen anderen schlagen will. Das ist ein Reiz, den diese Liga braucht.
Neid auf die Bayern habe ich nicht, die haben sich ihre Erfolge ja nicht schenken lassen. Was Bayern-Fans aber nicht empfinden können, ist Leiden und Zittern mit seinem Club, die Dramatik von Auf - und Abstieg, wenig Triumph und viel Tragödie, das Leben mit dem Scheitern. Da haben wir SGE-Fans was vorraus, jawohl. Die 22. Meisterschaft feiern, das hingegen ist doch nur Jubelroutine.
Zuletzt geändert von Schrammel am 04.07.2007, 22:50, insgesamt 2-mal geändert.
Meine doofe Schwester fährt morgen nach der Arbeit nach Basel, zu FC Basel gegen Celtic Glasgow, und dann in der Nacht zurück weil sie Freitag ja wieder arbeiten muß.
Genau Schrammel , Fussball lebt von Emotionen. UNd Bayern hat keine Gefühle - es ist ein Wirtschaftsunternehmen. Deshalb kein Hass sondern Neid bzw. Anerkennung.
Wo ich von Auf - und Abstiegsdramatik rede: Ich sage nur Mai 2003, letzter Spieltag der Zweitliga, die unglaubliche Dramatik im Fernduell mit Mainz05 um den Aufstieg - und die Eintracht dreht ein unfassbares Spiel gegen Reutlingen in der 93. Minute mit dem 6:3 durch Schur.
Da war ich im Stadion, und dieses Erlebnis ist unvergesslich, was da auf den Tribünen ausbrach war ein Urknall, purer Fußball, vulkanisch! Wildfremde Männer und Frauen, die sich weinend-jubelnd minutenlang in den Armen lagen. Überragend!
Die Eintracht war schon immer gut für Wunder in der letzten Minute.
Da war der Übersteiger von Fjörtoft der zum 4:1 gegen K-Town und zum Klassenerhalt führte, da war das Schaub-Tor gegen Gladbach im UEFA-Cup-Finale (das war zugegebenermaßen 8 Minuten vor Schluß) und dann war da das Spiel gegen Lodz wo die Eintracht ein 0:2 aus dem Hinspiel umbiegen mußte. In der 78sten schaffte Cha das 1:0, und Sekunden vor Schluß kam das legendäre Hölzenbein-Tor, im Sitzen erzielt.
Für mich war das emotionsvollste Tor in der Bundesliga, dass von Andersen für den FC Bayern in der 94. Minute in Hamburg.
Bloss warum wird immer und immer wieder nur auf die Trauer der Schalke-Fans eingegangen und kaum auf die Freude der Bayern ?
Ein Spiel als Kölner bleibt mir in besonderer Erinnerung. Montags abend 2000. Köln kann in Hannover aufsteigen. Nach 20 min führt 96 2:0 , nach 60. min 3:1 , 20 Minuten später führt Köln 5:3. Was danach ist weiss ich nicht mehr .