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Re: Meine Arbeit

09.06.2009, 18:10

wenns den dann noch gibt, den privatclub

09.06.2009, 18:10

Re: Meine Arbeit

09.06.2009, 18:16

rosienchen hat geschrieben:wenns den dann noch gibt, den privatclub


:motz: :motz:
Das will ich ja wohl schwer hoffen!

Re: Meine Arbeit

09.06.2009, 18:41

puckster hat geschrieben:
Hamlet hat geschrieben:
Löpelmann hat geschrieben:Okay, aber wie bekomme ich Zugang zum Privatclub?


Du musst warten und dich bei Norbert beliebt machen.


Northstar entscheidet das nicht mehr. Wird vom Team geregelt.


http://ironie.arneboers.de/infbpage.htm

Re: Meine Arbeit

12.06.2009, 21:16

Mal eine Frage: Wie stellt ihr euch den Traumberuf Koch vor?

Bestimmt doch so, wie er im TV präsentiert wird, gell?? Und sooo lecker, weil man ja immer mit Lebensmitteln hantiert und wahrscheinlich den ganzen Tag nur nascht/probiert usw.?

Tut mir leid, wenn ihr das denkt, ihr würdet bitter enttäuscht.

Und nun die Realität:

Wochenende, Feiertage, Sommertage: Malochen, Überstunden anhäufen, die man an verregneten Dienstagen im November bzw. anderen trostlosen Tagen abfeiern darf.

Zeit, kreativ wie ein Lafer an einem Teller/Buffet rumzubasteln? Never.


Man wird "geschubst", gehetzt, angemeckert. Sowohl von oben als auch von noch weiter unten. Und das für einen traurigen Lohn, bei dem man noch aufpassen muß, sich nicht weiter zu verschulden.

Empfiehlt euren Kindern das bloß nicht. Auch wenn es normalerweise der schönste Beruf der Welt ist und man eigentlich auch in der Welt rumkommen könnte und auch ganz gute Chancen hat, was Arbeitsmarkt und Karriere betrifft. Aber Freunde und Freizeitkram könnt ihr dann echt vergessen!!!

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 01:21

Ein Kollege (hetero) hat einige (Liebes-)Probleme und wendet sich damit ausgerechnet an meinereiner. Furchtbar. Wie kann dem Mann geholfen werden, ohne dass ich selbst mit reingezogen werd!? Doch wohl nur, indem er eine Weile sich ruhig gegenüber der Angebeteten verhält, oder?

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 11:49

Wichtig ist, daß Du dich da raushältst!

Und wenn er noch so viel fragt, sag' ihm, du kannst das nicht beurteilen usw.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 12:01

Ich stimme Hamlet zu. Ich gebe zu Beziehungskistenproblemen überhaupt keine Kommentare ab. Nachher sind die beiden wieder ein Herz und eine Seele, aber du hast irgendeine Bemerkung gemacht, die einem von beiden nicht passt und dann bist DU derjenige, der untendurch ist.... Am besten von fremden Beziehungen die Finger lassen.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 12:21

Danke, ihr beiden. Ja, ich denke auch, da muß der liebe Kollege alleine durch.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 17:09

Hatte heute ein meeting nach dem anderen. Bei gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit und 30°C im Schatten.

Und jetzt betätigt so ein verrückt gewordener Handwerker (um 18 Uhr!) zwei Stockwerke unter mir seine gottverdammte Schlagbohrmaschine...

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 19:24

MünchnerBua hat geschrieben:Ich stimme Hamlet zu. Ich gebe zu Beziehungskistenproblemen überhaupt keine Kommentare ab. Nachher sind die beiden wieder ein Herz und eine Seele, aber du hast irgendeine Bemerkung gemacht, die einem von beiden nicht passt und dann bist DU derjenige, der untendurch ist.... Am besten von fremden Beziehungen die Finger lassen.


Mmh Thorstens und Hamlets Tips verwunden mich schon etwas. Also ich würde niemals jemanden verurteilen oder gar Stellung beziehen, aber ansonsten würde ich natürlich schon ein paar tröstende Worte sagen. Ich meine das kommt natürlich immer auf die Situation an. Eher als helfende als als tätige Hand dabei sein. Man kann ja fragen: Was fühlst du? Was willst du? Was glaubst, was er/sie fühlt? Damit fragt man "nur", präsentiert keine Meinung, verurteilt niemanden, hilft dem anderen aber die Situation zu überdenken und klarer zu sehen.
Sicherlich kommt das auf die Situation an.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 19:26

Goedel hat geschrieben:Hatte heute ein meeting nach dem anderen. Bei gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit und 30°C im Schatten.

Und jetzt betätigt so ein verrückt gewordener Handwerker (um 18 Uhr!) zwei Stockwerke unter mir seine gottverdammte Schlagbohrmaschine...


Der Handwerker wird nicht verrückt geworden sein, der wird nur seine Schicht in die kältere Zeit des Tages gelegt haben :mes-hi: Bei uns ist es auch wie im Treibhaus. Warum müssen Büros immer sone große Fensterfront haben? Igitt...

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 19:28

SuSonja hat geschrieben:Mmh Thorstens und Hamlets Tips verwunden mich schon etwas. Also ich würde niemals jemanden verurteilen oder gar Stellung beziehen, aber ansonsten würde ich natürlich schon ein paar tröstende Worte sagen.


Trösten kann er natürlich so viel wie er will. Aber der Typ wollte wohl wissen, was er _tun_ soll, und da soll sich Löpel mal schön raushalten.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 19:32

SuSonja hat geschrieben:
MünchnerBua hat geschrieben:Ich stimme Hamlet zu. Ich gebe zu Beziehungskistenproblemen überhaupt keine Kommentare ab. Nachher sind die beiden wieder ein Herz und eine Seele, aber du hast irgendeine Bemerkung gemacht, die einem von beiden nicht passt und dann bist DU derjenige, der untendurch ist.... Am besten von fremden Beziehungen die Finger lassen.


Mmh Thorstens und Hamlets Tips verwunden mich schon etwas. Also ich würde niemals jemanden verurteilen oder gar Stellung beziehen, aber ansonsten würde ich natürlich schon ein paar tröstende Worte sagen. Ich meine das kommt natürlich immer auf die Situation an. Eher als helfende als als tätige Hand dabei sein. Man kann ja fragen: Was fühlst du? Was willst du? Was glaubst, was er/sie fühlt? Damit fragt man "nur", präsentiert keine Meinung, verurteilt niemanden, hilft dem anderen aber die Situation zu überdenken und klarer zu sehen.
Sicherlich kommt das auf die Situation an.



Ja, SuSonja, so versuche ich es auch, jedoch sage ich auch , geh mal eine Weile auf Abstand, aber er scheint auch irgendwie beratungsresistent zu sein, der Knabe von 37 Jahren. Handelt sich um einen Kollegen, der noch nicht lange bei uns arbeitet und einer anderen Kollegin hinterherläuft. Ist wie in der Lindenstraße bei uns, ich selbst hatte ja einen ähnlichen Fall in dem Betrieb. Aber "Mein Stalkingopfer" ;-) arbeitet nicht mehr dort. Und ich war längst nicht derart aufdringlich, wie der Kollege bei der Kollegin.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 19:33

Ach so habs falsch verstanden... nee dafür hast du viel zu wenig Einblick und kannst das echt nicht beurteilen.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 20:33

Su, mir gings ja auch ums direkte Einmischen. Ein "wie gehts dir" oder "wie kommst du klar", oder "kann ich dir irgendwie helfen" ist natürlich drin, aber ich gebe keine wertigen Kommentare zu Beziehungen ab, zu nicht anwesenden Partnern schon garnicht.
Sowas gibt nur böses Blut und man selbst bleibt letzten Endes auf der Strecke, wenn die Partner wieder zusammen sind.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 21:38

Das gilt aber nicht nur für Kollegen.. Ratschläge à la "Tu dieses", "Lass jenes sein" sollte man sich grundsätzlich verkneifen. Das kann nur in die Hose gehen. Deine beste Freundin kann dich auf Lebenszeit hassen, wenn sie sich z.B. auf deinen Rat hin von ihrem Partner getrennt hat.

Ich sag Euch, ich bin heilfroh, dass ich heute meinen letzten Arbeitstag im Heimbereich hinter mich gebracht habe. Eigentlich arbeite ich ja im Intensiv-Bereich und war diesen Momat im stationären Bereich "ausgeborgt". Wieder einmal muss ich feststellen: diesem Fließband-Arbeiten will ich mich nicht unterordnen. Es geht hier schließlich immer noch um Menschen..

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 21:44

Abraxa hat geschrieben:Das gilt aber nicht nur für Kollegen.. Ratschläge à la "Tu dieses", "Lass jenes sein" sollte man sich grundsätzlich verkneifen. Das kann nur in die Hose gehen. Deine beste Freundin kann dich auf Lebenszeit hassen, wenn sie sich z.B. auf deinen Rat hin von ihrem Partner getrennt hat.

Manchmal brauchen Menschen einen Rat.

Wenn ich sehe, wie eine gute Freundin jahrelang von ihrem Freund (als Beispiel) hintergangen wird, und wenn ich beide Beteiligte kenne, dann erlaube ich mir einen Ratschlag zu geben (der in diesem Beispiel nicht zu Gunsten des Typen ausgehen wird).

Ebenso, wenn jemand gesundheitsschädliche Drogen nimmt, und darunter leidet. Dann mache ich auch mein Maul auf.


Bei Arbeitskollegen indess muß man tatsächlich vorsichtig sein, da gebe ich Euch recht. Wobei man - im Extremfall - auch dort Stellung beziehen sollte. Es kann einem nicht alles egal sein.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 22:06

Goedel, in einem langen und langsamen Lernprozess bin ich dahintergekommen, dass ich mir selbst immer noch am Nächsten bin...
Es war schwer, mir selbst eine gesunde Portion Egoismus anzuerziehen und einige Tüten Mirdochegal im Keller zu deponieren... aber ich lebe besser damit. Was nicht heißt, dass ich nicht bei echten Problemen auch helfe.
Das braucht man auch, um z.B. nach der Arbeit mit Schwerstverletzten (einige meiner "Patienten" wurden buchstäblich von der Straße gekratzt) auch wieder abschalten zu können. Glücklicherweise gehöre ich zu denen, die von den Gedanken an ihren Job nicht bis ins Privatleben verfolgt werden.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 22:21

Bua... Wenn ich gerne helfe, und weiß daß meine Hilfe wertvoll ist, dann ist's doch o.k., oder?

In meinem Job geht es eher um Bytes & Maschinen, so daß ich es als Ausgleich empfinde, mal für Menschen da sein zu können. Schließlich möchte ich nicht mit dem Gedanken an meinem Job bis ins Privatleben verfolgt werden ;-)


Wenn ich aber weiß, daß meine Hilfe nur ausgenutzt wird - oder bei Menschen, die meine Hilfe gar nicht benötigen - dann schalte ich mit meiner Hilfsbereitschaft natürlich auch einen Gang runter, ist doch klar.

Re: Meine Arbeit

30.06.2009, 22:28

Dann sind wir uns ja einig! :partyman:
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