Auf mehrfachen Wunsch eröffne ich einen Thread über Neuigkeiten, Klatsch & Tratsch aus den europäischen Königshäusern.
Heute führt uns die Reise gleich doppelt nach London:
1. Ihre Majestät, Queen Elizabeth II. wird auch mit 84 Jahren nicht amtsmüde: Zum 56. Mal hielt sie heute ihre traditionelle Thronrede.
Wie immer, erschien sie dabei im vollen Krönungsornat und der Imperial State Crown. Die Krone trug sie bereits bei ihrer Krönung am 4. Juni 1953. Sie ist 910g schwer und mit 2868 Diamanten besetzt, unter anderem dem Cullinan II (auch Kleiner Stern von Afrika genannt), mit 317,4 Karat einer der größten geschliffenen Diamanten der Welt.
In ihrer diesjährigen Thronrede zur feierlichen Parlamentseröffnung stellt Ihr Majestät das Regierungsprogramm ihres 13. Premierministers Cameron vor, kündigt Maßnahmen zur Terrorabwehr und die Schaffung einer Art Britischen FBIs an und schwört die Nation auf Sparmaßnahmen ein.
Hier ein Bild von der Queen bei ihrer Thronrede im prunkvollen Krönungsornat:

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2. Ihre königliche Hoheit Fergie, Herzogin von York, hat sich mächtig in die Nesseln gesetzt.

Die Rheinische Post schreibt hierzu:
"Fergie blamiert britisches Königshaus
VON ALEXEI MAKARTSEV
Sarah Ferguson, Herzogin von York, hat einem getarnten Journalisten Kontakt zu ihrem Ex-Mann, Prinz Andrew, angeboten – gegen Geld. Der Journalist hatte sich als reicher Geschäftsmann ausgegeben. Ferguson wollte für ihre Dienste umgerechnet 580 000 Euro haben.
Sarah Ferguson liebt diesen Satz. "Andrew und ich sind das glücklichste geschiedene Paar der Welt", sagt die frühere Schwiegertochter der Queen gerne in Interviews. Doch das wird ihr keiner mehr glauben. Denn die rothaarige "Fergie" hat sich spektakulär blamiert, sie hat den Herzog von York in Verruf gebracht und die Windsors an die unglücklichen 90er Jahre erinnert, in denen die Königsfamilie zum Kummer von Elisabeth II. durch Ehekrisen, Skandale und Scheidungsdramen für bissige Schlagzeilen gesorgt hatte.
Sie sind zurückgekehrt. "Die Aussätzige", titelte jetzt der "Daily Mirror". Die "Befleckung der Krone" nannte der "Daily Telegraph" die Enthüllungen um "Fergie", die versucht hat, geschäftliche Kontakte zu ihrem Ex-Ehemann Prinz Andrew für umgerechnet 580 000 Euro an einen getarnten Mitarbeiter der Zeitung "News of the World" zu verkaufen.
Er nennt sich "fake sheikh" – der "falsche Scheich". Als berüchtigster Undercover-Reporter des Königreichs hat Mazher Mahmood in den vergangenen zehn Jahren nach eigenen Angaben 250 Kriminelle entlarvt und dabei zahlreiche Berühmtheiten vor Scham erröten lassen. Der "Scheich" hatte sich die Herzogin von York als neues Opfer ausgesucht, nachdem der Zusammenbruch ihrer US-Marketingfirma Hartmoor im Oktober 2009 bekannt geworden war.
"Fergie" bezieht seit ihrer Scheidung von Andrew 1996 einen Unterhalt von umgerechnet 17 000 Euro im Jahr, der in keinem Verhältnis zu ihrem "halb-königlichen" Lebensstil mit Bällen, Bentleys, Yachten und Erste-Klasse-Flügen stehen soll. Seit dem Ende ihres millionenschweren Werbevertrags mit dem Diätunternehmen "Weight Watchers" hat die 50 Jahre alte Britin mit ihren ausufernden Schulden gekämpft. Zum Glück für "Fergie" durfte sie bislang mietfrei bei ihrem "Ex" in einem Flügel seines Anwesens in Windsor mit 30 Zimmern wohnen. Damit dürfte es nun vorbei sein: Angeblich will der Herzog die "Verräterin" auf die Straße setzen, weil sie seine Reputation als ehrenamtlicher britischer Handelsrepräsentant beschmutzt habe.
"Fergies" Fall ist auf einem heimlich gedrehten Video von Mahmood zu sehen, der sich gegenüber der Herzogin als reicher Geschäftsmann ausgegeben hat. So bat er Sarah Mitte Mai darum, bei Andrew vorgestellt zu werden, und als er in seiner angeblichen Londoner Luxus-Privatwohnung 40 000 Dollar als Vorauszahlung anbot, wurde die rothaarige Frau schnell schwach. Das Video zeigt eine offensichtlich angetrunkene Sarah, die den Bargeldhaufen auf dem Tisch vor ihr anstarrt und sagt: "Ich habe mit Andrew gesprochen... er könnte für Sie die Türen öffnen, die Sie selbst niemals öffnen könnten... es würde 500 000 Pfund kosten. Wenn Sie mir also einen Gefallen tun, dann wird er Ihnen helfen, und Sie kriegen ihr Geld zehnfach wieder zurück". Die Aufnahme kann man hier sehen:
http://bit.ly/94tUKD.
Er habe von Sarahs Deals nichts gewusst, ließ eilig Prinz Andrew verkünden. Und Sarah? "Ich bereue es zutiefst", sagt die Herzogin. Sie sei in finanziellen Schwierigkeiten, dies sei aber keine Entschuldigung. Angeblich erwägt sie jetzt, Großbritannien für immer zu verlassen."
Zu Heinrichs VIII. Zeiten würde sie jetzt in einem anderen Flügel wohnen... im TOWER!
... und auf ihre Hinrichtung warten.