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Re: Pressemeldungen

06.01.2016, 17:25

Hamlet hat geschrieben:
Und hier sieht man, wie eine Armlänge Abstand geschaffen wird:


Bild


Naja, um richtig mit Schmackes zuschlagen zu können, muss man schon näher ran; der ausgestreckte Arm nimmt Wucht aus dem Schlag :lol:

Aber ich stelle mir gerade unsere Gewalttäter vor:
"Hm, eigentlich wollte ich diese Frau ja überfallen, berauben und noch mehr...
aber Mist... die ist ja auf Armeslänge entfernt ! Kann man nichts machen :weißnich: !

06.01.2016, 17:25

Re: Pressemeldungen

06.01.2016, 17:40

Chemnitz – Ausländerfeindlicher Angriff auf eine Flüchtlingsfamilie. Betrunkene Jugendliche schlugen Vater und Tochter in der Neujahrsnacht am Gablenzplatz nieder, bestahlen die Familie noch. Jetzt sucht die Polizei Zeugen der feigen Attacke.


https://mopo24.de/nachrichten/wehrlose- ... hsen-38602

Re: Pressemeldungen

06.01.2016, 19:20

Am besten nie ohne Speisenkarte aus dem Haus gehen:

Re: Pressemeldungen

06.01.2016, 19:26

Klasse, Aließ! Weißt du auch, was da in kyrillischen Buchstaben am Tresen steht? CÄSAR :lach.:

Re: Pressemeldungen

06.01.2016, 19:42

:lach2: :prust: :angel8: Kreisch, Klasse!

Re: Pressemeldungen

07.01.2016, 15:54

Den Film 2 mal 2 (Big Business) mit Bette Midler und Lily Tomlin find ich super gelungen.

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 15:42

Bitte mal lesen, sehr interessant!

http://www1.wdr.de/themen/aktuell/inter ... m-100.html

Shitstorm bei Facebook:
"Das gehört auch an die Öffentlichkeit"

Regina Schleheck war Silvester mittendrin am Kölner Hauptbahnhof. Drei Stunden stand die Leverkusenerin in der Menge. Auf Facebook postete die 56-Jährige, dass die Männer sich ruhig, achtsam und schützend verhalten hätten. Darauf folgte ein Shitstorm, der "unter die Gürtellinie" geht, erzählt sie im Interview.

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 15:55

Gut, dass Frau Schleheck eine so ruhige Ecke erwischt hat.
Wobei sich die Frage stellt, was sie wohl erlebt hätte, wäre sie 30 Jahre jünger. ;-)

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 17:03

Aließ hat geschrieben:Gut, dass Frau Schleheck eine so ruhige Ecke erwischt hat.
Wobei sich die Frage stellt, was sie wohl erlebt hätte, wäre sie 30 Jahre jünger. ;-)

Ja, ich glaube, Frau Schleheck passt nicht so ganz ins Beuteschema. Zudem lassen im Alter Gehör und Sehkraft nach. :mes-hi:

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 18:29

Diavolezza hat geschrieben:
Aließ hat geschrieben:Gut, dass Frau Schleheck eine so ruhige Ecke erwischt hat.
Wobei sich die Frage stellt, was sie wohl erlebt hätte, wäre sie 30 Jahre jünger. ;-)

Ja, ich glaube, Frau Schleheck passt nicht so ganz ins Beuteschema. Zudem lassen im Alter Gehör und Sehkraft nach. :mes-hi:

Ja, wobei ich denke, dass es ein Trugschluss ist, dass nur junge Frauen Opfer sexueller oder sonstiger Anmache werden. Ich bin auch schon im fortgeschrittenen Alter blöd angemacht worden von aggressiven Jungspunden, die meine Söhne hätten sein können. Und ich bilde mir zumindest ein, dass ich nicht gerade schüchtern wirke und somit auch nicht das Klischee erfülle, demzufolge in erster Linie unsichere Frauen angegangen werden. Das blöde ist ja, dass diese feigen Arschlöcher ausnahmslos im Rudel auftreten. Alleine trauen die sich ja nicht. Somit hat man als Einzelperson einfach mal schlechte Karten, wenn es zu Handgreiflichkeiten kommen sollte.
Dass mit dieser Frau Schleheck habe ich auch gelesen. Da schwingt immer so eine Überheblichkeit mit, nach dem Motto: "Weil ich nicht betroffen war und nix gemerkt habe, kann das alles gar nicht sein!" :krank:

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 20:24

Ich habe meinen Post ironisch gemeint. ;-)

Wenn Frau Schleheck behauptet, es sei ruhig gewesen und sagt, die Vorfälle seien normal, dann ist das ein Schlag ins Gesicht der Opfer. Die Aussage ihres Statements ist ja "Habt euch mal nicht so, ist doch völlig normal, dass eine Frau angegrabscht wird." Nein, das ist es nicht. Und die Vorfälle in der Silvesternacht gingen weit über das normale Maß hinaus. Nicht nur in Köln, auch in Hamburg muss es schlimm gewesen sein.

Ich habe eher das Gefühl, dass bei Frau Schleheck "nicht sein kann, was nicht sein darf". Ihr Weltbild ist schwarz-weiß. Die Flüchtlinge sind in ihren Augen die guten, sind uns moralisch überlegen und können damit keine Straftaten verüben... Sonst würde sie die Geschehnisse nicht leugnen.

Schon lange nervt mich dieses Schwarz-weiß in der Flüchtlingsdiskussion. Warum muss man sich immer rechtfertigen, wenn man das Verhalten von Flüchtlingen krisitiert? Flüchtlinge sind ganz normale Menschen. Unter denen gibt es viele, die sich völlig normal verhalten, die sich sehr darum bemühen, sich hier zu integrieren, die begierig darauf sind, deutsch zu lernen, die hilfsbereit sind etc.

Aber es gibt eben auch die andere Seite. Diejenigen, die kein Interesse zeigen, sich zu integrieren, die die Deutschkurse verweigern, die Passanten ausrauben und Frauen sexuell belästigen bis hin zur Vergewaltigung. Leider gibt es davon sehr viele, was auch nicht verwunderlich ist. Die Mehrzahl der Flüchtlinge ist sehr jung und männlich. In dieser Altersgruppe gibt es nun mal deutlich mehr Straftäter, als in anderen Altersgruppen. In allen Gesellschaften, wohlbemerkt, auch unter den Deutschen.

Und diese Probleme muss man auch ansprechen dürfen, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden. Denn nur, wenn man die Probleme anspricht, kann man auch nach Lösungen dafür suchen. Und dafür ist es nach den Vorfällen in der Silvesternacht an der Zeit.

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 21:43

Hier ein sehr guter Beitrag des ägyptischen Politikwissenschaftlers, Historikers und Autors Hamed Abdel-Samad:



Unter anderem schreibt er:

Ich komme aus Ägypten, wo sexuelle Belästigung für Frauen ein unerträgliches Ausmaß erreicht hatte, weil man dieses Phänomen am Anfang entweder verschwiegen oder verharmlost hatte. [...] Die Verlogenheit und die Angst um das eigene Image hatten dazu geführt, dass aus einem kleinen Phänomen eine Epidemie geworden ist.

[...]

Deutschland darf nun den Fehler nicht wiederholen, den Ägypten begangen hat. Aus Angst vor Generalverdacht und Missbrauch vom rechten Rand hält man Hinweise zurück.

[...]

Und wenn Deutschland nicht will, dass die Themen Islam und Flüchtlinge vom rechten Rand instrumentalisiert werden, dann muss man endlich diese Themen in die Mitte der Gesellschaft tragen und offen und ehrlich darüber reden! Ob Fundamentalismus oder sexuelle Belästigung, ob Integrationsverweigerung oder Kriminalität – wir haben ernsthafte Probleme. Vertuschen und Schönreden macht alles nur noch schlimmer!


Recht hat er!

Re: Pressemeldungen

09.01.2016, 22:05

@Dia: :Gungi: :Gungi: :Gungi:

Re: Pressemeldungen

10.01.2016, 20:37

Vielen Dank für den Link, Dia.

Zu dem Artikel von Frau Schleheck:
Niemand hat je behauptet, dass ALLE Frauen auf dem Platz belästigt worden sind.
Insgesamt gesehen sind wohl mehr Frauen nicht belästigt worden als es Belästigungen gegeben hat.
Und - was sagt uns das?
Frau Schleheck sagt nicht Neues. Es ist im Prinzip unnötig, dass sie betont, nicht belästigt worden zu sein. Ihr Artikel hat nur den einen Effekt, dass er die Belästigungen, die stattgefunden haben, klein redet.

Re: Pressemeldungen

11.01.2016, 09:08

Vollmilchnuss :Gungi:

Wie Diavolezza schon schrieb - die Schwarz-Weiß-Malerei in der Debatte ist erstens ärgerlich und zweitens sinnlos, so kann man keine Probleme lösen.
Die einen rufen nun nach Abschiebung, was auch leichter gesagt als getan ist, jemanden z.B. nach Syrien abzuschieben dürfte ein kaum lösbares logistisches Problem darstellen.
Die anderen verweisen darauf, das beim Oktoberfest und überhaupt in Deutschland schon immer Frauen sexuell belästigt wurden und meinen man solle sich mit Kritik am Frauenbild in islamischen Gesellschaften zurück halten, in Deutschland seien Frauen auch vor 40 Jahren noch von ihrem Ehemann abhängig gewesen, durften ohne seine Erlaubnis nicht arbeiten oder ein Konto eröffnen, vor 30 Jahren konnte es einer vergewaltigten Frau passieren, dass man ihr die Schuld gab, vor 20 Jahren war Vergewaltigung in der Ehe noch nicht strafbar, manche Frauen werden heute von ihren Männern verprügelt usw. usf.

Das Thema haben sie alle verfehlt, das verhöhnt die zu Silvester angegriffenen Frauen ( und die dabei gewesenen Männer, die ihnen nicht helfen konnten, weil sie in der Unterzahl waren) und nützt nicht das Geringste für die Zukunft.

Re: Pressemeldungen

11.01.2016, 09:48

nurmalso hat geschrieben:, in Deutschland seien Frauen auch vor 40 Jahren noch von ihrem Ehemann abhängig gewesen, durften ohne seine Erlaubnis nicht arbeiten oder ein Konto eröffnen, vor 30 Jahren konnte es einer vergewaltigten Frau passieren, dass man ihr die Schuld gab, vor 20 Jahren war Vergewaltigung in der Ehe noch nicht strafbar, manche Frauen werden heute von ihren Männern verprügelt usw. usf.



Genau das ist doch das Problem:
In Deutschland wurde lange und hart dafür gekämpft, dass in den letzten Hundert Jahren (12 Jahre mal ausgenommen) und insbesondere den letzten 50 Jahren autoritäre und patriarchische Strukturen zurück gedrängt wurden; die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen hat sich erst in den letzten 50 Jahren entwickelt.
Aber:
Diese "emanzipierte und tolerante Decke" ist noch extrem dünn und ich habe keine Lust darauf, dass sich durch eine steigende Zahl von "islamisch sozialisierten" jungen Männern (die hier gar nicht "ankommen" müssen, weil sie in den entsprechenden "communities" ihre Lebensweise ungestört durchziehen können) die Mehrheitsverhältnisse wieder verschieben.

Ich bin auch nach wie vor dafür, Menschen in Not zu helfen. Aber nicht mit dieser blinden "Wir-schaffen-das" Naivität. Die Probleme, die dadurch auf uns zu kommen, müssen erkannt und ausgesprochen werden.

Re: Pressemeldungen

11.01.2016, 12:20

Bis Mitte September 2015 sind demnach mehr als 450 Haftbefehle gegen 372 rechte Straftäter nicht vollstreckt worden. In manchen Fällen liegt mehr als ein Haftbefehl gegen eine Person vor. Die Gesuchten sind offenbar untergetaucht. Es geht dem Blatt zufolge um Delikte wie Raub, Beschaffungskriminalität, rechtsextreme Attacken, Diebstahl, Betrug, schwere Körperverletzung, Bankraub und Totschlag.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 71348.html

Re: Pressemeldungen

11.01.2016, 14:02

Hamlet hat geschrieben:Bis Mitte September 2015 sind demnach mehr als 450 Haftbefehle gegen 372 rechte Straftäter nicht vollstreckt worden. In manchen Fällen liegt mehr als ein Haftbefehl gegen eine Person vor. Die Gesuchten sind offenbar untergetaucht. Es geht dem Blatt zufolge um Delikte wie Raub, Beschaffungskriminalität, rechtsextreme Attacken, Diebstahl, Betrug, schwere Körperverletzung, Bankraub und Totschlag.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 71348.html

Ja, und deshalb sind die Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen gerechtfertigt, oder wie? Es ist ein Skandal, dass die von dir erwähnten Delikte nicht entsprechend geahndet wurden.Das stimmt. Ich frage mich nur, weshalb du gerade jetzt dies erwähnst. Aber es ist auch ein Skandal, dass tausende junge Männer aus Nordafrika glauben, sie können hier die Sau rauslassen und deutsche Frauen als Freiwild betrachten. Hast du dir mal überlegt, was das für uns Frauen bedeutet?
Zuletzt geändert von Diavolezza am 11.01.2016, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Pressemeldungen

11.01.2016, 14:03

kyra hat geschrieben:
nurmalso hat geschrieben:, in Deutschland seien Frauen auch vor 40 Jahren noch von ihrem Ehemann abhängig gewesen, durften ohne seine Erlaubnis nicht arbeiten oder ein Konto eröffnen, vor 30 Jahren konnte es einer vergewaltigten Frau passieren, dass man ihr die Schuld gab, vor 20 Jahren war Vergewaltigung in der Ehe noch nicht strafbar, manche Frauen werden heute von ihren Männern verprügelt usw. usf.



Genau das ist doch das Problem:
In Deutschland wurde lange und hart dafür gekämpft, dass in den letzten Hundert Jahren (12 Jahre mal ausgenommen) und insbesondere den letzten 50 Jahren autoritäre und patriarchische Strukturen zurück gedrängt wurden; die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen hat sich erst in den letzten 50 Jahren entwickelt.
Aber:
Diese "emanzipierte und tolerante Decke" ist noch extrem dünn und ich habe keine Lust darauf, dass sich durch eine steigende Zahl von "islamisch sozialisierten" jungen Männern (die hier gar nicht "ankommen" müssen, weil sie in den entsprechenden "communities" ihre Lebensweise ungestört durchziehen können) die Mehrheitsverhältnisse wieder verschieben.

Ich bin auch nach wie vor dafür, Menschen in Not zu helfen. Aber nicht mit dieser blinden "Wir-schaffen-das" Naivität. Die Probleme, die dadurch auf uns zu kommen, müssen erkannt und ausgesprochen werden.


:Gungi: :Gungi: :Gungi:

Re: Pressemeldungen

11.01.2016, 14:49

Ohne in Zynismus verfallen zu wollen, aber möglicherweise liegt in den Ereignissen der Silvesternacht auch die Chance für eine ehrliche Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit. Es sollte ein runder Tisch her, an dem Politiker, Frauenverbände und Medienvertreter gemeinsam Probleme erörtern und Lösungsansätze formulieren. Was mir momentan auf den Geist geht, sind die populistischen Tendenzen einiger Regierungsvertreter, die im Hinblick auf die kommenden Wahlen in diesem Jahr allzu schnelle Lösungen propagieren, um das Stimmvieh zu beschwichtigen.
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