das mit dem einmischen ist wirklich schwierig. niemand hört gern "du, was du mit deinem kind machst, ist total gestört."...aber zusehen bei so einer ernährung ist auch schwierig.
was für ein verhältnis hast du denn zu den eltern? vielleicht sprichst du das thema mal gaaaanz diplomatisch an?!
Naja der Papa ist der Freund meiner Schwester und einmischen wird nicht gerne gesehen - gerade als große Schwester sollte man sowas ja lieber sein lassen. Ich denke ich werde mit meiner Schwester reden, ganz diplomatisch und sie kann sich ja dann überlegen ob sie mal mit ihrem Freund redet...
Das Problem bei Kindern ist immer, das sie das nicht essen, was die Eltern auch nicht essen. Ich habe meinem Kind selten etwas verwehrt. Sie hat regelmäßig ein Stück Schokolade bekommen, das hat jetzt den Vorteil, das man auch mal was liegen lassen kann, ohne dass das gleich gegessen wird. Sie weiß, wenn ich brav bin, bekomme ich meine regelmäßige Ration.
Wenn ich mal Chips esse, bekommt sie auch ein paar ab. Wenn ich Cola trinke, darf sie auch einen Schluck usw. Das hat den Vorteil, sie kennt es und verlangt es nicht direkt wenn sie es sieht. Auf der anderen Seite ist sie beipielsweise mal eben eine halbe Gurke zum Abendbrot und ist dann auch satt.
Wenn das Kind schon 2 ist, und es sich bis jetzt schlecht ernährt, wird es sehr schwer werden, den Spieß wieder umzudrehen. Da ist schon echte Konsequenz gefragt. Und auch die Eltern müssen dann ihre Ernährung umstellen.
Trish hat geschrieben:Der Grund: Das Kind hat nur Wurst (und Fleisch gegessen), kein Gemüse, kein Obst nichts. Sie hat die Wurst vom Brot gegessen, das Brot hingehalten und "noch Wurst drauf" gesagt.
Heute geht dieses Kind auf eine Schule für Lernbehinderte Kinder, aber ob sich der übermäßige und ausschließliche Fleisch- und Wurstkonsum da irgendwie ausgewirkt hat, kann ich nicht sagen...
So wie Du das schilderst gehören die Eltern geprügelt.
Trish hat geschrieben:Der Grund: Das Kind hat nur Wurst (und Fleisch gegessen), kein Gemüse, kein Obst nichts. Sie hat die Wurst vom Brot gegessen, das Brot hingehalten und "noch Wurst drauf" gesagt.
Heute geht dieses Kind auf eine Schule für Lernbehinderte Kinder, aber ob sich der übermäßige und ausschließliche Fleisch- und Wurstkonsum da irgendwie ausgewirkt hat, kann ich nicht sagen...
So wie Du das schilderst gehören die Eltern geprügelt.
Naja, stimmt schon, ist irgendwo auch eine Form der Kindesmisshandlung, wenn auch nicht bewusst...
Das Problem ist einfach dass der Papa da ein tolles Vorbild ist. Mir geht sein Essen total auf die Nerven. Wenn wir beide bei meinen Eltern bin, ich krieg fast nen Ausraster. Die Kleine denkt sich auch, warum sollte ich das essen, wenns der Papa nicht isst?
Fortgeschrittenes Alter ? Aber mal im Ernst. Das kenne ich auch. Ich treffe mich gleich mit einer Exfreundin. Die hat schwere Diabetes und wollte deshalb keine Kinder. Liegt mit ihrer Schwiegermama im Clinch. Ihr Mann ist ein Mamisöhnchen. Jetzt ist es aber doch passiert. Sie ist schwanger. Und das das Kind ganz gesund sein wird, ist höchstfraglich. Wenn es denn überhaupt lebend geboren wird.
Und was sagt ihre Schwiegermutter. Sie hätte einen Krüppel im Bauch, und das wäre sowieso nicht von ihrem Sohn
KarlHeinz hat geschrieben:Fortgeschrittenes Alter ? Aber mal im Ernst. Das kenne ich auch. Ich treffe mich gleich mit einer Exfreundin. Die hat schwere Diabetes und wollte deshalb keine Kinder. Liegt mit ihrer Schwiegermama im Clinch. Ihr Mann ist ein Mamisöhnchen. Jetzt ist es aber doch passiert. Sie ist schwanger. Und das das Kind ganz gesund sein wird, ist höchstfraglich. Wenn es denn überhaupt lebend geboren wird.
Und was sagt ihre Schwiegermutter. Sie hätte einen Krüppel im Bauch, und das wäre sowieso nicht von ihrem Sohn
Wahnsinn!!! Dagegen sind meine Eltern wirklich harmlos. Wirklich.
Sorry jetzt muß ich mal ein paar Sachen klar stellen.
1. Lernbehinderung hat nix mit zu wenig Gemüse und üppigen Fleischgenuß zu tun.
2 . Auch ein hoher Eisenspiegel hat nix mit nur Fleischgenuß zu tun.
Beide Dinge sind angeboren. Ich liebe z.B Fleisch und habe von Natur aus einen HB von 15. Das ist ein Wert den Frauen so gut wie nie haben da sie ja regelmäßig einen Blutverlust haben.
gesunde Ernährung muß man vorleben. Aber am besten die Ruhe bewahren. Wenn man eine gesunde Mischkost auf den Tisch stellt kann man davon ausgehen das sich die Kinder holen was sie brauchen. Auch mit 2. Jahren.
Und wenn es eine Zeitlang nur Fleisch ist wird es irgendwann wieder Gemüse sein.
Vitamine hat auch Fleisch. Und in der Soße zum Fleisch kann man hervorragend Gemüse verstecken.
Obst geht gut in Milchshake oder in selbstgepressten Säften...
anjah hat geschrieben:1. Lernbehinderung hat nix mit zu wenig Gemüse und üppigen Fleischgenuß zu tun.
(...)
Beide Dinge sind angeboren.
Technische Anmerkung: Eine "Lernbehinderung", wie es heutzutage neudeutsch-korrekt so verwirrend heißt, gemeint ist eine "geistige Behinderung", muß nicht angeboren sein. Sie kann sehr wohl durch einen Hirnschaden verursacht sein der durch Krankheit oder Unfall ausgelöst wurde.
Bestimmte Lernbehinderungen natürlich, insofern hast Du recht, können nur angeboren sein.
Im Freundeskreis habe ich übrigens ein interessantes Phänomen. Die haben einen Jungen bekommen der als geistig behindert galt. Er hat auch ein paar körperlich Einschränkungen, sprach auch nie usw.
Es dauerte rund 15 Jahre bis man herausfand daß er halbwegs normale Intelligenz hat (inzwischen hat er Schulabschluß) aber eigentlich Autist ist. Seinen Eltern teilte er schriftlich mit daß er keine Lust habe mit ihnen zu reden, die Gründe zu nennen habe er keine Lust denn das sei zu kompliziert.
Mein Sohn ist nicht sprechender Autist ...er ist heute 4,5 Jahre alt.
Nicht sprechend heißt nicht unbedingt...nicht kommunizierend. Mein Sohn kommuniziert mit Bildkarten.
Welche Intelligenz er hat kann man heute nicht sagen. Aber die Vermutung liegt nahe das er sich im geistig behinderten Bereich bewegt. Um das rauszubekommen braucht man keine Sprache.
Und stimmt natürlich kann man auch durch Unfall/Krankheit eine geistige Behinderung davon tragen.