Ich habe Heinz Reincke noch am Burgtheater gesehen, in den 80er Jahren. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir sein Kesselflicker Schlau in "Der Widerspenstigen Zähmung", Willy Loman im "Tod eines Handlungsreisenden" und natürlich "Der Hauptmann von Köpenick". Da war ich in der Festvorstellung zu seinem 60. Geburtstag. Manche in Österreich haben ihn als "Salonpreußen" abgetan, ich habe ihn gerne gemocht. Das Burgtheater, habe ich heute gesehen, ist für ihn schwarz beflaggt.
Man kann ja sagen, was man will, aber sie verschonte uns mit Dreck wie Moonwalk oder Glitzerkostümen, ließ sich nur mal die Titten ein wenig aufpumpen aber sonst nix und zerrte keine kleinen Mädchen ins Bett um sie mit Jesussaft besoffen zu machen und zu befummeln. Und sie hatte keine bescheuerte Quiekestimme. Kurzum: Auf die Nerven gegangen ist sie mir nicht.
Hamlet hat geschrieben:Na ja, wenn sie mit 20 anfangen mit Extremsaufen und Drogen, dann ist nach sieben Jahren die Leber am Ende.
Aber die haben doch bestimmt nicht alle pünktlich mit 20 angefangen, sich kaputt zu machen und hatten bestimmt nicht alle die gleiche Konstitution. Ich wäre schon nach einem Winehouse-Exzess tot.
Sieben Jahre scheint halt so der Durchschnitt zu sein, den man da durchhält.
Keith war halt clever, er hat sich immer nur puren Stoff kommen lassen, nix gestrecktes. Amy sah mir aus wie eine, die sich sogar Rattengift reintut, wenn sie auf dem Affen ist.
Club27 kam mir auch als erstes in den Sinn... ist schon gruselig, wenn man bedenkt, wieviele große Talente mit 27 JJahren gestorben sind! Aber ich sehe das wie Aieß: Ich hätte die Winehouseeskapaden schon beim ersten Mal nicht überlebt. R.I.P., Amy!