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BeitragVerfasst: 08.10.2007, 13:17 
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Vor 15 Jahren ist Willy Brandt gestorben, der einzige glaubwürdige Bundeskanzler den es je gab.


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BeitragVerfasst: 08.10.2007, 15:12 
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Sandra hat geschrieben:
Vor 15 Jahren ist Willy Brandt gestorben, der einzige glaubwürdige Bundeskanzler den es je gab.

...Zustimmung, Sandra.

Ich werde heute Abend ein Gläschen auf ihn trinken.


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BeitragVerfasst: 08.10.2007, 15:14 
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Schneidi° hat geschrieben:
Ich werde heute Abend ein Gläschen auf ihn trinken.
Das wird ihn freuen, er war ja angeblich kein Kostverächter was das betrifft. :grin:


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 10:42 
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Evelyn Hamann ist tot. Sie war früher die perfekte Partnerin von Loriot.

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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 11:18 
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Northstar hat geschrieben:
Evelyn Hamann ist tot. Sie war früher die perfekte Partnerin von Loriot.


Wie traurig, dass diese einzigartige Frau nur 65 Jahre alt wurde.


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 12:57 
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ich war total geschockt als ich das heute morgen gelesen habe

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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 12:59 
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ich auch! :sad:
ich hab sie sehr gemocht.
sie hat mich immer etwas an unser rehlein erinnert....

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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 13:20 
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dani hat geschrieben:
ich auch! :sad:
ich hab sie sehr gemocht.
sie hat mich immer etwas an unser rehlein erinnert....

Mich auch!

Ich fand es auch sehr schlimm, als ich es gehört hab.... Hätte nie damit gerechnet, dass sie so plötzlich gehen muss.


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 14:02 
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Vanessa hat geschrieben:
dani hat geschrieben:
ich auch! :sad:
ich hab sie sehr gemocht.
sie hat mich immer etwas an unser rehlein erinnert....

Mich auch!

Ich fand es auch sehr schlimm, als ich es gehört hab.... Hätte nie damit gerechnet, dass sie so plötzlich gehen muss.



Mir gehts genauso. Sie hatte tatsächlich was von Rehlein, war auch im gleichen Alter.

Schade, schade, sie hat so phantastisch gespielt, allein ihre Rolle als "Frau Michaelis" in der Schwarzwaldklinik! Der sauertöpfische Blick war zu göttlich! :laughing:

Sie hat soviele Menschen zum Lachen gebracht.


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 17:06 
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dani hat geschrieben:
ich auch! :sad:
ich hab sie sehr gemocht.
sie hat mich immer etwas an unser rehlein erinnert....

...mich auch.

"Das Jodeldiplom" - ich werde es nie vergessen.

Bye Evelyn Hamann - ich werde Sie vermissen. :sad:


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 23:11 
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Ninnifee hat geschrieben:
heute, 22.45 uhr, ARD: beckmann. als gast u.a.: loriot.

loriot hat sich heute zum tode von evelyn hamann geäußert. er sagte: "[...]du hattest stets ein perfektes timing. nur heute hast du die reihenfolge nicht eingehalten. na warte..."

ich hatte tränen in den augen.


Die beiden sind wunderschön.
Wer soll das nochmal nachmachen?

Bin auch sehr traurig, dass sie fort ist.


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BeitragVerfasst: 13.11.2007, 20:44 
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Northstar hat geschrieben:
Du hast sicher mitbekommen daß vor zwei Tagen Norman Mailer gestorben ist.

Weißt Du daß er bis zu seinem Tod gegen die pol-corr gekämpft hat, die er als den Sargnagel jeder freien Gesellschaft bezeichnete?

Denk da mal drüber nach.



Schneidi° hat geschrieben:
...ich weiß über Norman Mailer nicht all zu viel, Northi.

Ich kenne die Verfilmung seines Buches "Die Nackten und die Toten." Seine Abrechnung mit der Wahnsinnigkeit des Krieges darin hat mir gut gefallen.

Auch sein Engagement gegen den Vietnamkrieg fand ich beeindruckend.

Ja - und dann hat dieser gleiche Norman Mailer versucht, die Untaten Adolf Hitlers zu verharmlosen, in dem er Hitler unterstellte, er sei vom Teufel besessen und eine fremde Macht habe ihn gesteuert.

Damit war Norman Mailer bei mir dann untendurch.



Norman Mailer im O-Ton
"Hitler war eine Heulsuse"
Er hält den Diktator für ein Werkzeug des Teufels. Damit will Norman Mailer aber die Deutschen nicht aus ihrer Schuld entlassen. Mit WELT ONLINE spricht der amerikanische Schriftsteller über das übersinnliche Böse, das Altern und über die exakte Anzahl seiner Ehefrauen.

Zehn Jahre hat Norman Mailer keinen Roman mehr vorgelegt. Jetzt, mit 84 Jahren, hat er mit „Das Schloss im Wald“ wieder ein Buch geschrieben, das ab kommenden Samstag im Handel ist. Ein ehemaliger SS-Offizier und Diener des Teufels erzählt die Geschichte von Zeugung und Jugend Adolf Hitlers. „Selten wurde die Banalität des Bösen so literarisch aufgezeigt“, so die „New York Times“.
Norman Mailer: Guten Tag – Sie sehen ja ganz reizend aus!
WELT ONLINE: Äh, vielen Dank.... Sie aber auch – was für unglaublich blaue Augen!
Mailer: Danke, die sehen nur nicht mehr so gut, diese Augen.

WELT ONLINE: Ich weiß, bei Ihrem letzten öffentlichen Auftritt, im Juni mit Günter Grass in New York, haben Sie erst einmal die Bühnenscheinwerfer abdimmen lassen und verkündet, dass dies Ihr letzter Auftritt in der Öffentlichkeit sei: „Ich bin halb blind, halb taub und kann kaum gehen.“

Mailer: Ach, das bereue ich sehr. Ich habe mich an dem Tag gar nicht gut gefühlt. Aber kaum ging das Gespräch los, war ich fit und wach! Sehr interessante Erfahrung. Aber jetzt muss ich jede Veranstaltung mit der Bemerkung beginnen, dass dies wahrscheinlich nicht mein letzter Auftritt sei.
WELT ONLINE: Ungewöhnlich war auch Ihr Auftritt in der TV-Familienserie „Gilmore Girls“. Wie kam es dazu?
Mailer: Nun, ich habe zwei, äh, vier Söhne, zwei davon mit meiner zweiten Frau.... nein, mit meiner vierten Frau. – Du meine Güte, jetzt brechen Sie das Interview wohl ab: „Norman Mailer kann seine Frauen nicht auseinanderhalten!“
WELT ONLINE: Genau: Typisch Mailer, immer noch der alte Patriarch.

Mailer: Ich versichere Ihnen: Ich kann die Namen aller meiner Ehefrauen aufsagen. Sogar rückwärts... Jedenfalls, mein Sohn Steven, der Schauspieler ist, hatte einen Auftritt in der Show und fragte mich, ob ich mitmachen würde. Klar, habe ich gesagt, es gibt für alles ein erstes Mal. So einfach war das.

WELT ONLINE: Sie stammen aus einer jüdischen Familie. In Ihrem neuen Roman wenden Sie sich der Nazizeit zu.

Mailer: Ich lebe mit Hitler, seit meinem neunten Lebensjahr. Meine Mutter begann bereits 1932, mich vor ihm zu warnen.

WELT ONLINE: Wie warnt man einen Neunjährigen? Hitler als Schwarzer Mann, der einen holt, wenn man sein Gemüse nicht essen will?

Mailer: Ganz genau. Da war dieser Unbekannte da draußen, der kommen und mich töten würde. Später, als ich zwölf, dreizehn war, war Hitler dann ein sehr realer, wichtiger Teil meines Lebens. Wir wussten, früher oder später würde es einen Krieg geben. So stand Hitler all diese Jahre in irgendeiner Form im Zentrum meiner Gedanken.

WELT ONLINE: Hitler war also ein Teufel?

Mailer: Ich glaube, der Teufel war im Herzen Adolf Hitlers. Hitler war kein besonders beeindruckender Mensch. Er war hysterisch, eine Heulsuse, hat regelmäßig Tobsuchtsanfälle bekommen. Und doch war er als Politiker in gewisser Weise genial. Ich tendiere dazu anzunehmen, dass eine fremde Macht dahintersteckte. Jemanden wie Stalin können wir begreifen – er war menschlich in seiner Monstrosität, er war brutal, stark, entschlossen. Aber Hitler war als Mensch zu klein, zu schwach. Es gibt keine Erklärung für seine Grausamkeit, es sei denn, man nimmt an, dass er nicht allein war.
WELT ONLINE: Das heißt, dass die Deutschen nicht „nur“ Hitler folgten, sondern einer überirdischen Kraft. Steckt darin nicht eine Entschuldigung für Hitlers „willige Vollstrecker“?
Mailer: Warum? Wer hat ihnen gesagt, dem Teufel zu folgen? Da gibt es auch noch Gott. Heißt das, die Menschen haben Gott im Stich gelassen, um dem Teufel zu folgen? Ist das nicht schlimmer? Und außerdem: Wenn der Teufel angeklagt werden muss, ist die Lage nicht beunruhigender? Hitler ist fort, den Teufel gibt es noch. Denken Sie darüber mal nach!
WELT ONLINE: Ich denke, Hitler als Marionette des Teufels zu präsentieren, verharmlost Nazi-Deutschland.
Mailer: Es ist nicht so, dass alles des Teufels Schuld ist. Es ist für ihn harte Arbeit, eine Seele zu besitzen. Mal hat er einen Teil erobert, dann verliert er sie wieder, dann bekommt er ein größeres Stück. Es ist ein Kampf zwischen drei Parteien: der Teufel, Gott und der Mensch.
WELT ONLINE: Die „drei Königreiche“, wie es im Roman heißt. Sie entwerfen darin ein ausgefeiltes Ordnungssystem, in dem Gott der Schöpfer ist und der Teufel der Manipulator.
Mailer: Genau. Er muss nehmen, was kommt.
WELT ONLINE: Ist der Teufel cleverer als Gott?
Mailer: Möglich. Es ist der faire Kampf zweier gleichberechtigter Prinzipien, also müssen sie auf unterschiedlichen Gebieten ihre Stärken besitzen. Der Teufel ist wahrscheinlich intellektueller als Gott.
WELT ONLINE: Sie erzählen eigentlich die Geschichte von Hitlers Vater Alois und legen nach Adolfs Geburt den Schwerpunkt auf seine ersten Lebensjahre.
Mailer: Stimmt, bis jetzt ist er nur auf dem besten Weg, ein weiterer eher unangenehmer Halbwüchsiger zu werden. Aber ich fand, ich müsste den Boden bereiten für das, was kommt. Deshalb hoffe ich, dass ich noch lang genug lebe, um die Fortsetzung schreiben zu können.
WELT ONLINE: Haben Sie schon damit angefangen?
Mailer: Nein, es war ein harter Sommer für mich. Ich bin immerhin 84, und ich fühle das Alter nahen! Wir unterhalten uns jeden Morgen, wir zwei, das Alter und ich.
WELT ONLINE: Und worüber sprechen Sie so?
Mailer: Ich muss mir jeden Tag anhören: Schreib, aber schreib schnell, wenn du damit noch fertig werden willst. Wenn ich 50 wäre, würde ich die nächsten 20 Jahre mit dem Projekt verbringen und fünf Bände herausbringen. Und dafür fließend Deutsch lernen! Aber so wie die Dinge liegen, schaffe ich vielleicht noch Band zwei.
WELT ONLINE: Warum haben Sie nicht viel früher mit dem Buch angefangen?
Mailer: Weil ein Leben so verläuft, wie es eben verläuft. Man hat Besorgungen, Beziehungen – und man ist fünfmal verheiratet: Das allein beantwortet Ihre Frage. Moment, ich bin inzwischen ja zum sechsten Mal verheiratet... – Hm, ich frage mich allmählich, ob das heute der Tag ist, an dem sich nach dem Seh- und dem Gehvermögen nun langsam mein Zahlengedächtnis von mir verabschiedet.... Wie dem auch sei: Jede Heirat ist selbst ein neues Buch, an dem man arbeiten muss.
WELT ONLINE: Sie haben das „Schloss im Wald“ Ihren elf Enkeln gewidmet.
Mailer: Ja, als Anreiz, es zu lesen. Ganz egoistische Gründe also. Die Menschen hören heute nicht mehr so auf einen wie früher. Jedenfalls nicht auf mich. Viele junge Leute kennen mich doch nicht mal mehr – wenn ihnen in der Schule mein Name unterkommt, kann ich von Glück reden. Ich habe meinen Zenit überschritten.
WELT ONLINE: Ist das jetzt Koketterie oder die Demut des Alters?
Mailer: Ach, wissen Sie – ich bin heute in einer besseren Laune, als ich jemals war. Ruhig. Friedlich. Sicher, physisch laufen die Dinge nicht so gut. Und ich werde irgendwann gehen. Aber ich bin erstaunlich gelassen. Und neugierig.
WELT ONLINE: Auf den Tod?
Mailer: Ja. Es ist ein bisschen so, wie im Nebel langsam einen Berg hinaufzusteigen.
WELT ONLINE: Also gruselig.
Mailer: Nein, ich habe keine Angst. Ich war in meinem Leben eine ordentliche Mischung aus Gut und Böse – wenn ich in die Hölle kommen sollte, dann will ich nicht wissen, was mit der schlechten Hälfte der Menschheit passiert....
WELT ONLINE: Freud scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Das Buch wirkt mitunter, als hätte sich ein Freud-Jünger hingesetzt, um zu zeigen, was man mit Ödipus, Inzest und analer Phase alles erklären kann
Mailer: Wenn Sie auf die Szene anspielen, in der Hitlers Mutter ihm sehr sorgfältig den Hintern wischt: Ich habe neun Kinder. Man braucht keinen Freud, um zu erkennen, dass das ein wichtiger Akt ist für ein Baby und dass es Einfluss hat auf seinen Charakter. Alle lesen die Szene und rufen „Ah, Freud!“ Nein, nicht Freud – neun Kinder!
WELT ONLINE: Haben Sie jemals den Hintern Ihrer Kinder geputzt?
Mailer: Ich bin mir nicht sicher. Ich stamme aus einer Zeit, in der die Mütter das machten. Aber ich versichere Ihnen: Es wäre für mich keine große Sache gewesen!
Norman Mailer: Das Schloss im Wald. Langen Müller, 600 Seiten, 29,90 Euro

Quelle: http://www.welt.de/kultur/article120348 ... lsuse.html


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BeitragVerfasst: 07.12.2007, 23:48 
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Karl-Heinz Stockhausen ist gestorben.

Wobei ich fürchte daß die meisten Jüngeren in diesem Forum mit dem Namen gar nichts anfangen können.

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BeitragVerfasst: 08.12.2007, 14:59 
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Gnarz hat geschrieben:
Ich kenne die Salatbar nicht.

Jedenfalls echt schlimm was da passiert ist.


Nächsten Donnerstag (13.12.) wird der Fall in Aktenzeichen XY ungelöst gezeigt.

http://www.presseportal.de/pm/7840/1075164/zdf

http://www2.mdr.de/brisant/5047112.html


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BeitragVerfasst: 08.12.2007, 15:03 
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Northstar hat geschrieben:
Karl-Heinz Stockhausen ist gestorben.

Wobei ich fürchte daß die meisten Jüngeren in diesem Forum mit dem Namen gar nichts anfangen können.


Er hatte ja die umstrittene Äußerung zum 11.September gemacht (Quelle Wikipedia)

Trotz seiner Bedeutung galt Stockhausen als kontroverse Person. Seine zuweilen exzentrische Selbstdarstellung stand auch in Fachkreisen stellenweise stark in der Kritik. Öffentliche Äußerungen wie „Ich wurde auf Sirius ausgebildet, und dort will ich auch wieder hin, obwohl ich noch in Kürten bei Köln wohne“, sorgten für Aufruhr. So auch seine Bemerkung im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001: „Das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos.“ Er führte dazu aus:

„Daß Menschen in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nicht träumen könnten, dass Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch für ein Konzert und dann sterben, stellen Sie sich das doch vor, was da passiert ist. Da sind also Leute, die sind so konzentriert für eine Aufführung und dann werden fünftausend Leute in die Auferstehung gejagt, in einem Moment. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts als Komponisten. Manche Künstler versuchen doch auch über die Grenze des überhaupt Denkbaren und Möglichen zu gehen, damit wir wach werden, damit wir uns für eine andere Welt öffnen … Ein Verbrechen ist es deshalb, weil die Menschen nicht einverstanden waren. Die sind nicht in das Konzert gekommen. Das ist klar. Und es hat ihnen niemand angekündigt, Ihr könntet dabei draufgehen.“
Diese radikale und sehr auf das rein Künstlerische fokussierte Sichtweise stieß in der Öffentlichkeit vielfach auf Ablehnung. Stockhausen wurde aus diesem Grund vom Hamburger Musikfest 2001 wieder ausgeladen. In einem Kommentar eines Redakteurs der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) wurde gemutmaßt: „scheint der Komponist aber auch ein Problem mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit jenseits der von ihm geschaffenen Kunstwelt zu haben, sonst käme er nicht auf die unerträgliche Idee, Terroranschläge, die Tausende von Opfern fordern, mit Ergebnissen künstlerischer Produktion, also mit künstlichen Erzeugnissen, zu vergleichen.“



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BeitragVerfasst: 08.12.2007, 15:38 
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ellind hat geschrieben:
Trotz seiner Bedeutung galt Stockhausen als kontroverse Person. Seine zuweilen exzentrische Selbstdarstellung stand auch in Fachkreisen stellenweise stark in der Kritik. Öffentliche Äußerungen wie „Ich wurde auf Sirius ausgebildet, und dort will ich auch wieder hin, obwohl ich noch in Kürten bei Köln wohne“, sorgten für Aufruhr. So auch seine Bemerkung im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001: „Das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos.“ Er führte dazu aus:

„Daß Menschen in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nicht träumen könnten, dass Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch für ein Konzert und dann sterben, stellen Sie sich das doch vor, was da passiert ist. Da sind also Leute, die sind so konzentriert für eine Aufführung und dann werden fünftausend Leute in die Auferstehung gejagt, in einem Moment. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts als Komponisten. Manche Künstler versuchen doch auch über die Grenze des überhaupt Denkbaren und Möglichen zu gehen, damit wir wach werden, damit wir uns für eine andere Welt öffnen … Ein Verbrechen ist es deshalb, weil die Menschen nicht einverstanden waren. Die sind nicht in das Konzert gekommen. Das ist klar. Und es hat ihnen niemand angekündigt, Ihr könntet dabei draufgehen.“
Diese radikale und sehr auf das rein Künstlerische fokussierte Sichtweise stieß in der Öffentlichkeit vielfach auf Ablehnung. Stockhausen wurde aus diesem Grund vom Hamburger Musikfest 2001 wieder ausgeladen. In einem Kommentar eines Redakteurs der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) wurde gemutmaßt: „scheint der Komponist aber auch ein Problem mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit jenseits der von ihm geschaffenen Kunstwelt zu haben, sonst käme er nicht auf die unerträgliche Idee, Terroranschläge, die Tausende von Opfern fordern, mit Ergebnissen künstlerischer Produktion, also mit künstlichen Erzeugnissen, zu vergleichen.“

Offensichtlich wurde seine Aussage, absichtlich oder nicht, komplett mißverstanden. Er hat mit keiner Silbe die Terroranschläge gebilligt.

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BeitragVerfasst: 13.12.2007, 11:06 
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Ike Turner ist gestorben.

Die meisten Leute kennen ihn nur als Ex-Ehemann von Tina Turner, der sie angeblich ausgenutzt und mißhandelt hat. In der filmischen Biographie von Tina Turner wird das ja auch fälschlicherweise so dargestellt.

Musikkenner wissen allerdings um den nicht unbedeutenden Einfluß den er für die Entwicklung der zeitgenössischen Musik hatte.

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BeitragVerfasst: 22.12.2007, 14:04 
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Schneidi° hat geschrieben:
Aus der online-Ausgabe des SPIEGEL vom 07. Juni 2006...:

(....)

Der Keyboarder und Songschreiber wurde "fünfter Beatle" genannt, weil er mit den vier Briten mehrere Alben und das berühmte Stück "Let It Be" aufgenommen hatte.

(...)

lan/AFP

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,419963,00.html


Bin durch Zufall auf Seite 1 dieses Threads gelandet. OK, es ist jetzt schon ein paar Lenze her (genauer: einen Lenz), aber für mich willkommene Gelegenheit, mal nicht mit Halb-, sondern Dreiviertelwissen zu glänzen. :rock:
Billy Preston -R.I.P.- hat mit den Beatles meines Wissens NUR EIN Album aufgenommen und nicht mehrere. Das war das Album "Let it be", auf dem sich auch der gleichnamige Song befand/befindet, allerdings in einer etwas anderen Version als die später veröffentlichte Single LIB. "Let it be" wurde als vorletztes Album von den Beatles eingespielt, aber als letztes veröffentlicht. Preston trat also erst recht spät aktiv in das musikalische Leben der Fab4. P. wirkte aber als 5. Musiker am "Konzert" der Beatles auf dem Dach des Apple-Hauses mit, also quasi beim letzten Live-Event. Vermutlich ist er daher als einer der vielen 5. Beatles im Gedächtnis geblieben.


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BeitragVerfasst: 22.12.2007, 21:34 
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Trish, ist das in Deiner Nachbarschaft passiert? :sad1:


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BeitragVerfasst: 22.12.2007, 22:01 
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Spoilerer: Ja
ellind hat geschrieben:
Trish, ist das in Deiner Nachbarschaft passiert? :sad1:


Nein, aber in einem Städtchen bei uns im Landkreis, ca. 20 km von hier. Es war ein Bericht darüber ganz groß auf der Titelseite, im Lokalteil und im Frankenteil (Regionalteil).

Meine Schwägerin muss auf der Heimfahrt von der Arbeit immer durch Weismain durch und die hat erzählt, dass es gestern unmöglich war, weil die im Zuge der Lösch- und Bergungsarbeiten praktisch die ganze Stadt abgeriegelt hatten.

Schlimm müssen die ganzen Schaulustigen gewesen sein.

Mir tun die Eltern und Geschwister so abgrundtief leid!!! Das mit dem Haus ist ja schon schlimm so kurz vor Weihnachten, aber ein Kind zu verlieren, was schlimmeres kann's doch gar nicht geben... :sad: :sad: :sad: :sad:


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