Ich finde es sehr seltsam, dass die Grünen das E-Auto so bejubeln obwohl die Frage der Akku-Entsorgung noch nicht ansatzweise geklärt ist. Fragt man nach, kriegt man folgendes zu hören: "Die forschen an gaaanz neuen Akkus, das wird gaaanz was anderes, da wird sich noch viiiiel tun!". Dann sollen sie es bitte mal fertig tun und dann sehen wir weiter.
Dass langfristig eine Umstellung erfolgen muss (zumindest in Teilbereichen!) steht außer Frage, aber was beim Hau-Ruck-Verfahren raus kommt, kann man doch derzeit in Norwegen sehr eindrucksvoll bewundern. Warum will das fast kein Grüner sehen?! Das ist doch wieder so ein Fetischdenken.
--- oh - bin jetzt irgendwie "unterinformiert". Was geht denn ab in Norwegen ? Zu wenig Steckdosen ? Massenhaft liegengebliebene E-Autos wegen leerer Akkus ?
Da liegt doch das Problem bei den Ideen der Grünen: Ihre Energie- und Umweltschutzprogramme bevorzugen die Besserverdienenden zu Lasten der Niedrigeinkommen. Wer wohlhabend genug ist, sich ein Eigenheim zu kaufen, profitiert z.B. steuerlich von einer Solaranlage. Finanziert wird das aber von der Allgemeinheit und eben auch von denjenigen, die selbst nie in den Genuss eines Eigenheims kommen. Desgleichen mit den E-Autos und den dazugehörigen Ladestationen. Da sind Eigenheimbesitzer gegenüber Mietbewohnern fein raus. Soziale Gerechtigkeit - die sich die Grünen im Wahlkampf auf die Fahnen geschrieben haben - sieht jedenfalls anders aus.
Ach nicht doch. Wenn erst mal größere Stückzahlen an alten, kurz vor dem Ende ihrer Lebensdauer stehenden Akkus anfallen, dann erfindet das Umweltministerium flugs eine AbwrackUmweltprämie. Dann kaufen wir uns hier Autos mit neuen Akkus. Die alten Autos werden nach Afrika verschifft, funktionieren dort noch eine Weile und dann können die Leute dort zusehen, was sie mit dem Mist machen.
Sollte jemand Sarkasmus finden, darf er ihn behalten.
Wer hätte das gedacht: Das Auto, das derzeit am schnellsten auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt einen Käufer findet, ist - nein, kein 3er BMW, VW Golf oder Porsche 911. Es ist - der Lada Niva. Wird einer der robusten Russen-Kraxler ins Netz gestellt, ist er im Schnitt nach 13 Tagen verkauft. Durchschnittspreis: Rund 5664 Euro. Kein Wunder, dass der Niva (der mittlerweile Lada 4x4 heißt) seit Jahren immer wieder Top-Plätze in Sachen Wertstabilität bei den Restwert-Riesen von FOCUS Online und Bähr & Fess Forecasts einheimst.
Der Niva wird dann meist als Zweitwagen bzw Winterauto gekauft. Auch bei Jägern ist er sehr beliebt, der Niva ist nämlich der, der die stecken gebliebenen teuren SUVs aus dem Dreck zieht.
Bei mit im Büro war heute ein Kunde - ein Syrer, Vater von fünf Kindern. Nachdem das eigentliche Thema besprochen war, sagte er: " Darf ich Sie mal was ganz anderes fragen? Weihnachten ist doch am 24. Dezember, oder?" Ich: "Ja, warum?" Er: " Gestern stand bei uns vor der Tür eine große Tüte mit Schokolade und so, das waren bestimmt die Nachbarn." Ich: "Das ist für Ihre Kinder." Er: "Ja, ich weiß. Aber WARUM gestern? Es ist doch NICHT Weihnachten!"
Da habe ich ihm erst mal vom Nikolaus erzählt. An so was denkt man gar nicht, dass jemand diesen Brauch nicht kennt. Die Nachbarn wollten der Familie eine Freude machen und haben riesige Verwirrung gestiftet.