Ich hab mir vorhin beim Essen von der Ahlen Worscht den halben Zahn ausgebissen, weil da was Hartes drin war. Gott sei Dank hab ich noch einen Notdienst erwischt, der das abgebrochene Stück komplett rausgezogen und den Restzahn provisorisch abgedeckt hat. Hoffentlich beruhigt sich der Zahn wieder. Das hat trotz zweier Spritzen wehgetan.
Das war vermutlich ein Knochensplitter. Die Wurscht selbst war relativ weich. Jedenfalls hats den Zahn der Länge nach bis unters Zahnfleisch gespalten.
Der Senf wurde auf die obere Brotschnitte gestrichen, ist also vorhanden. Es handelt sich übrigens um selbst gebackenes Kümmelbrot. Stünde da nun ein Licher Pils, könnte man es eine hessische Brotzeit nennen. Ich mag aber kein Licher. Eigentlich sollte ganz rechts noch eine Gewürzgurke mit drauf. Ich musste aber vor den Hunden fliehen.
Leberkässemmel. Habe übrigens in den letzten 2 Wochen 3 Kilo abgenommen. Kaputter Zahn und emotionaler Stress. Aber immerhin zwicken die Jeans nicht mehr.
In den deutschsprachigen Ländern wird Lyoner meist kalt als Aufschnitt oder als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu Weck, Worscht un Woi. Man unterscheidet die verschiedenen Qualitäten lebensmittelrechtlich nach ihrem BEFFE-Gehalt (bindegewebsfreies Eiweiß im Fleischeiweiß), dem Maß für den Anteil an schierem Muskelfleisch und somit:
Fleischwurst (einfach) Fleischwurst (extra) Lyoner (BEFFE: mind. 8 %, BEFFE im Fleischeiweiß histometrisch nicht unter 65 Vol.-% & chemisch nicht unter 75 %) Leitsatz-Nr. 2.222.1