Eine Ernährungswissenschaftlerin und Biologin schreibt: “… Rein rechnerisch kann es bei gebratenen grünen Tomaten zu keiner Vergiftung kommen, denn eine so große Menge, die dazu benötigt werden würde, kann kein Mensch zu sich nehmen…. und ich esse sehr gerne grüne Tomaten … Ich kenne mich also fachlich aus und wollte die Gemüter hier etwas beruhigen. Gebratene/gekochte grüne Tomaten sind als normale Portion für Erwachsene völlig unbedenklich, genauso wie gebratene/gekochte Kartoffeln …”
Ich hab heute Abend, nach langer Heimreise vom Urlaubsort und 2 Wochen Menue am Abend bei unseren Freunden ein lecker Bierchen und eine tolle Quiche ohne Fleisch gegessen. Mann, war das gut nach all dem leckeren Schnickschnack
Schmeckte er eher nach Elses oder Egons Rezept? Stehen beide im Lindenstraße-Kochbuch. Da gab es nämlich einen wesentlichen Unterschied, als die beiden da damals beim Preisauschreiben um die Wette kochten.
Löwenzahn hat geschrieben:Schmeckte er eher nach Elses oder Egons Rezept? Stehen beide im Lindenstraße-Kochbuch. Da gab es nämlich einen wesentlichen Unterschied, als die beiden da damals beim Preisauschreiben um die Wette kochten.
Hmmmm....da hast Du mich jetzt kalt erwischt.
Ich weiß es nicht....
Ich weiß auch nicht, dass es ein Lindenstraßen-Kochbuch gibt.
Ich vermute aber mal, dass er auf keinen Fall nach Elses Rezept geschmeckt hat. Der war ja nur vom Imbiß beim Real.
Else hingegen hat mit Sicherheit a echts bairisch` Schweiners gmacht. Da kann mein Schweinsbraten nicht mithalten.
Erb- Schulze, Eva Das Lindenstraße-Kochbuch Weingarten 1995 ISBN 3-8170-0027-8
Egon Kling und Else Kling- Der Schweinefleischwettbewerb:
Egon Kling: "Ich hab noch nie was gewonnen in meinem Leben!"
Dr. Ludwig Dressler: "Und sie können Ihr Probekochen nicht bei sich zu Hause absolvieren?"
Egon Kling: "Mit meiner Else im Nacken, die alles besser weiß und mir zu guter Letzt noch mein Rezept fälscht?"
Schweinsbraten "Egon Kling"
Etwa 1,5 kg Schweinefleisch (aus der Keule) 75 g geriebenes Schwarzbrot 3 Esslöffel Öl 3 Zwiebeln 3 Möhren Salz Pfeffer gemahlene Nelken 250 ml heißes Wasser ein halber Teelöffel Zucker 1 Eiweiß 1 Esslöffel Weizenmehl 2-3 Esslöffel kaltes Wasser
Das Fleisch waschen, abtrocknen, mit Salz und Pfeffer würzen. 3 Esslöffel Öl in einem Bratentopf erhitzen, das Fleisch von allen Seiten darin gut anbraten. Die Zwiebeln und die Möhren kleinschneiden, zu dem Fleisch geben und andünsten. Den Bratentopf auf dem Rost in den vorgeheizeten Backofen schieben (200-225 °C). Sobald der Bratensatz zu bräunen beginnt, etwas von den 250 ml heißen Wassershinzugießen, verdampfte Flüssigkeit nach und nach ersetzen. Das Fleisch ab und zu wenden. Nach etwa 1,5 Stundendas geribene Schwarzbrot mit dem Zucker, dem Eiweiß und den gemahlenen Nelken verrühren, auf das Fleisch streichen, etwas andrücken. Weitere 20 Minuten garen, anschließend den Braten abgedeckt warm stellen. Für die Sauce den Bratensatz mit Wasser loskochen, durch ein Sieb gießen. Das Mehl mit kaltem Wasser anrühren, unter die Flüssigkeit rühren, zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Braten reichen. Dazu : Semmelknödel und Bayrisch Kraut. Für 4 Portionen.
Else Kling: "Ein Trostpreis, Egon, für meinen Schweinsbraten! Das müssen doch Blinde sein, oder taube! Und dann schicken sie mir noch einen Senf, einen preußischen, aus Düsseldorf, sowas hab ich mein Lebtag noch nicht angerührt, und dabei bleibt´s auch!" Hier also Else Klings Schweinsbratenrezept, mit dem sie zu ihrem Kummer nur einen Trostpreis gewann: Das Glas Senf!
Schweinsbraten "Else Kling"
1 kg Schweinefleisch aus der Keule ohne Knochen 3 Esslöffel Öl 2 Zwiebeln 3 Möhren 1 Lorbeerblatt 1 Rosmarinzweig 1 Flasche Bayrisches Weizenbier Salz, Pfeffer, Zimt (!)
Das Fleisch mit wenig Salz einreiben. 3 Esslöffel Öl bei höchster Stufe erhitzen, Fleisch im Bratentopf von allen Seiten kräftig anbraten. Auf mittlere Hitze zurückschalten, das kleingeschnittene Gemüse dazugeben und 2 Minuten mitbräunen lassen. Zwischendurch den Backofen auf 250 °C vorheizen. Bier und Gewürze mit in den Bratentopf geben, eine halbe Stunde im Backofen schmoren lassen, danach auf 200 °C zurückschalten. Eine weitere Stunde garschmoren, dabei den Braten zwischendurch mit Flüssigkeit begießen.
Hierzu ist zu bemerken, dass Egon Elses Rezept gefälscht hat, indem er die Zutat "Kümmel" durch "Zimt" ersetzt hat, um so erfolgreich ihre Chancen zu schmälern. Also bitte beim Nachkochen beachten, Kümmel satt Zimt zu nehmen!!!!!! Für 4 Portionen