@leah: Behaupte ja nicht, daß in Dtl. jeder Schwachmat Sport studieren kann, so wie es in den USA Praxis ist. [Habe erst gestern wieder mal Forrest Gump gesehen...]
Vielleicht möchte ich es auch nur meinen Sportlehrern heimzahlen, die mich damals im Entenschritt durch die Halle gejagt haben, und die mit ihrem unerklärlichen Faible für die Reckstange bei mir fast eine Impotenz verursacht haben
Goedel hat geschrieben:Vielleicht möchte ich es auch nur meinen Sportlehrern heimzahlen, die mich damals im Entenschritt durch die Halle gejagt haben, und die mit ihrem unerklärlichen Faible für die Reckstange bei mir fast eine Impotenz verursacht haben
Goedel, man kann ein Sportstudium genausowenig mit Physik vergleichen wie ein (willkürliches Beispiel) Studium der Medienwissenschaften.
Man muß "sportlich" sein, klar. Wobei das ein weiter Begriff ist. Ich kenne eine Frau die hat nur ein Bein (genaugenommen kannte ich sie schon vor ihrem Unfall aus unserem Basketballverein) und hat Sport an der Sporthochschule Köln studiert. Die spielt allerdings in der Rollstuhlbasketballnationalmannschaft.
Hauptsächlich besteht das Studium aus Theorie: Ernährungswissenschaft, Physiologie, Taktik usw.
Und ist sicher nicht so einfach wie Sozialpädagogik.
Alleine schon die Taktik etwa beim Basketball ist so kompliziert daß selbst ein interessierter Laie sie nicht verstehen kann selbst wenn er das möchte.
Northstar hat geschrieben:Goedel, man kann ein Sportstudium genausowenig mit Physik vergleichen wie ein (willkürliches Beispiel) Studium der Medienwissenschaften.
Man muß "sportlich" sein, klar. Wobei das ein weiter Begriff ist. Ich kenne eine Frau die hat nur ein Bein (genaugenommen kannte ich sie schon vor ihrem Unfall aus unserem Basketballverein) und hat Sport an der Sporthochschule Köln studiert. Die spielt allerdings in der Rollstuhlbasketballnationalmannschaft.
Hauptsächlich besteht das Studium aus Theorie: Ernährungswissenschaft, Physiologie, Taktik usw.
Und ist sicher nicht so einfach wie Sozialpädagogik.
Alleine schon die Taktik etwa beim Basketball ist so kompliziert daß selbst ein interessierter Laie sie nicht verstehen kann selbst wenn er das möchte.
Also ich glaube, daß Sportlichkeit beim Sportstudium schon der entscheidende Faktor ist - deswegen wäre es so ziemlich der einzige Studiengang gewesen, bei dem ich gnadenlos verloren hätte.
Den Rest kann man ja alles relativ leicht lernen; und ich glaube, daß Lehramtsstudenten doch eher an der Oberfläche kratzen, was die Theorie anbelangt. In Physik ist das ja auch nicht anders. Relativistische Quantemechanik ist AFAIK für Lehrämtler schon nicht mehr Pflicht.
Sicherlich - Taktik kann beliebig kompliziert werden; aber ich glaube nicht, daß ausgefeilte Taktikkenntnisse relevant sind, um einen guten Sportunterricht geben zu können, ebensowenig, wie man als Physik-Lehramtler die Dirac-Gleichung lösen können sollte.
Daß das Studium hauptsächlich aus Theorie besteht, widerlegt der oben von mir gepostete Link.
@Northstar:
Respekt, North! Mathematik, ich glaube in dem Zug hätt ich gar nicht mitfahren dürfen bzw. hätt ihn glatt verpasst...Aktuell hab ich mit der Stochastik / Nullhypothesen und so Zeug zu kämpfen...
Ich bin eigentlich gelernte Verwaltungsfachangestellte, aber zur Zeit in Elternzeit und hole derzeit noch auf dem Abendgymnasium mein Abitur nach (Leistungskurse Englisch und Geschichte), dass ich hoffentlich heuer im Mai bestehen werde. Dann plane ich, mich zum Wintersemester 2007/08 für Germanistik und Geschichte auf Lehramt zu immatrikulieren. Ihr seht, ich hab mir noch was vorgenommen...
Hmm, ich denke, man muss hier differenzieren zwischen Sportstudium und Sportunterricht. Letzterer ist durchaus herausfordernd und anspruchsvoll, wenn man den Kindern wirklich etwas beibringen will. Wenn man natürlich seine Ruhe haben will, gibt man ein paar Fußbälle raus und schickt die Kids zum Spielen ;-). Zum Sportstudium kann ich nicht viel sagen, aber ich weiß von einigen StudienkollegInnen, dass das durchaus recht anspruchsvoll ist.
@Goedel: Glückwunsch zum Physik-Doktor! Mein bester Freund ist jetzt im 1. Semester Physik mit vertiefendem Nebenfach Physik, Profil Physik, quasi der Hardcore-Studiengang :mrgreen: . Obwohl er ein ziemlich Crack in Mathe/Physik ist, hat er doch ziemlich viel Aufwand und teilweise Schwierigkeiten mit Analysis...Ich kann da nicht mitreden, bei mir war Physik nur 3. Abifach (immerhin 11 Punkte ;-) ), aber ein interessierter Laie bin ich durchaus, jedoch bin ich in Mathe eine totale Niete, Physikstudium wäre also absolut nix für mich, auch wenn's mich sehr interessiert :mrgreen: .
NoneButTheBrave hat geschrieben:@Goedel: Glückwunsch zum Physik-Doktor! Mein bester Freund ist jetzt im 1. Semester Physik mit vertiefendem Nebenfach Physik, Profil Physik, quasi der Hardcore-Studiengang :mrgreen: . Obwohl er ein ziemlich Crack in Mathe/Physik ist, hat er doch ziemlich viel Aufwand und teilweise Schwierigkeiten mit Analysis...Ich kann da nicht mitreden, bei mir war Physik nur 3. Abifach (immerhin 11 Punkte ;-) ), aber ein interessierter Laie bin ich durchaus, jedoch bin ich in Mathe eine totale Niete, Physikstudium wäre also absolut nix für mich, auch wenn's mich sehr interessiert :mrgreen: .
Danke für die Glückwünsche. Dein Kollege wird noch viel Spaß am Studium haben, falls er die Disziplin aufbringt, es durchzuziehen. Das meine ich nicht ironisch!
Bin selbst auch nicht der geborene Physiker, da meine Denkweise nur bis zu einem gewissen Grad physikalisch ist - oft denke ich auch wie ein Ökonom (alles stets optimierend), ein Psychologe (sich in den anderen hineinfühlend) oder gar wie ein Mathematiker (formal stringent). Obwohl ich also nicht 100% für Physik geeignet bin, habe ich das Studium und auch die Promotion gepackt, ohne das Privatleben allzu zu vernachlässigen. Ich weiß allerdings auch, daß es nun Zeit wird, meinen Waggon vom Hochschulbetrieb abzukoppeln - um es mal in Northis Worten auszudrücken.
Goedel hat geschrieben: In Physik ist das ja auch nicht anders. Relativistische Quantemechanik ist AFAIK für Lehrämtler schon nicht mehr Pflicht.
In Mathematik ist das ähnlich. Die ersten zwei Semester saßen wir noch mit den Lehramtlern zusammen und dann wurden die hinteren Waggons abgekoppelt.
Sowas in der Art hat ein Lehrer an der Schule, an der ich zur Zeit mein Orientierungspraktikum mache aus gesagt.
Die haben wohl mit 40 oder 50 Leuten angefangen, Mathe zu studieren; zum Schluss kamen drei durch, die anderen fielen alle durch irgendwelche Prüfungen, obwohl die sicherlich "nicht schlecht" waren.
Es soll ein recht schweres Studium sein...
Was der Lehrer kritisierte, ist das Bestreben seiner damaligen Uni, möglichst viele auszusieben.
Er meinte, genau diese 37 oder 47 Leute könnte man jetzt noch gut als zusätzliche Mathelehrer brauchen.
Offenbar sind die Stellen als Mathematiklehrer derzeit dermaßen gefragt, dass man sich aussuchen kann, an welche Schule man geht.
Auch an "meiner" jetzigen Schule wurde extra ein Lehrer nur für Informatik eingestellt, um den Mathelehrern den Rücken freizuhalten, weil so ein Mangel herrscht.
Im Moment habe ich jedoch eher negative News zu vermelden - mit der Ausbildung wurde es aus privaten Gründen leider nichts - hab im Juli aufgehört.
Im Moment hab ich daher ein Jahr Pause, in der ich mich auch u.a. für einen Ausbildungsplatz bewerben werde. Aber an erster Stelle steht jedoch das Bewerben um einen Praktikumsplatz, da mich einige Berufe doch interessieren und ich gerne reinschnuppern möchte.
ich bin Diplom Wirtschaftsinformatikerin... arbeite zur Zeit bei einem Energieversorger, wir handeln ausschließlich mit Erneuerbaren Energieen. Ich bin in der Energiebeschaffung... und ich hab kein Bock morgen da hin zu gehen