Warum kanns im Sommer nicht einfach mal für ein paar Wochen konstant 23 - 25° haben. Mir würde das reichen.
Geht mir genauso. Noch ist es auch bei uns noch nicht so heiß. Aber gegen Ende der Woche solle es Richtung 40° gehen. Hoffentlich gibt's nicht wieder so einen Super-Sommer wie 2003. Da hatten wir wochenlang Temperaturen nahe 40°. Den Tag konnte man nur in abgedunkelten Räumen verbringen. Mir ist ein Sommer mit moderaten Temperaturen und ab und an einem Regentag lieber. Die Pflanzen leiden ja auch unter der Hitze. Und wenn es dann wochenlang nicht regnet, dann vertrocknet alles.
Lisey hat geschrieben:Warum kanns im Sommer nicht einfach mal für ein paar Wochen konstant 23 - 25° haben. Mir würde das reichen.
Ich kenne niemanden, dem das nicht reichen würde. Ausnahme: Radiomoderatoren. Das ist mir auch schon in vergangenen Sommern aufgefallen, und seit Anfang dieser Woche ist es wieder so weit. Der Wetterfritze und der Moderator führen ein launiges Gespräch: "Heute werden es so ca. 24°, morgen können wir dann schon 28° haben, und dann (mit Jubel in der Stimme) ab Mittwoch wird es richtig Sommer, über 30°, und zum Wochenende bis 36°, tropische Nächte, in denen es nicht unter 20° werden!"
Aließ , eine Dachgeschosswohnung hatten wir auch einige Jahre lang. So schön die auch war, im Sommer haben wir sie manchmal verflucht.
Und mein "Lieblingssatz" fiel heute auch schon: "Du hast's gut, Nurmalso, du bist selbstständig. Du kannst bei dem Wetter einfach Feierabend machen und baden fahren!" Jedes Jahr höre ich mir den Mist an! Wo leben die Leute eigentlich? Irgendwann rutscht mir mal raus: "Wir sind doch nicht in der Lindenstraße!" - das versteht dann nur leider mein Gegenüber nicht.
2003 hatte ich noch die Wohnung in Frankfurt. Also zusätzlich zum Haus hier. Und die Hitzewelle brach los, als ich gerade in Frankfurt war. Auto hatte ich damals keines. Und mit der Bahn raus fahren bei all den Meldungen über plötzlich angehende Heizungen, ne danke. Und so habe ich dann in Frankfurt vor mich hin geschwitzt. Ein gewisser damals sehr aktiver Forent° lebte in der einzigen Ecke Deutschlands wo es nachts noch etwas kühl wurde und tags etwas Wind wehte. Was ihn dann dazu veranlasste, sie über die "typisch deutschen Meckerpötte" auszulassen, denen das Wetter nie recht ist usw usw.
Warum kanns im Sommer nicht einfach mal für ein paar Wochen konstant 23 - 25° haben. Mir würde das reichen.
Ja, das wäre ein Sommer nach meinem Geschmack. Ab 28 Grad graust es mir schon und da kann man nichts mehr machen außer in der Wohnung bei geschlossenen Fenster und heruntergelassenen Rolladen rumhocken und jede Bewegung ist zu viel. Hoffentlich ist bald September und hoffentlich dauert die Hitze nicht so lange.
Ich weiß, dass Neid eine hässliche Eigenschaft ist. Trotzdem bin ich neidisch auf die Kundin, die sich gerade mit den Worten von mir verabschiedet hat: "Frohes Schaffen noch, Frau Nurmalso und schwitzen Sie nicht zu sehr! Ich fahre jetzt nach Hause, lege mich im Garten an unseren Pool und da bleibe ich den ganzen Rest des Wochenendes."
Hoffentlich holt sie sich einen tüchtigen Sonnenbrand (auch auf der Zunge) bei diesem angeberischen Gerede. Ich war gerade in einem Zeitschriftenladen. Es ist dermaßen heiß und stickig da drin, die Verkäufer tun mir echt leid. Es gibt noch nicht mal einen Ventilator. Der Besitzer, der mehrere Geschäfte hat, arbeitet natürlich nicht dort. Boykott wäre angesagt, aber wenns nicht mehr läuft, macht er zu und irgendwo anders wieder auf und die Mini-Jobber hier verlieren ihre Arbeit.
Das hat die Frau gar nicht angeberisch gemeint, sondern mitfühlend. Sie wollte damit sagen, dass ihr bewusst ist, wie gut sie es hat weil sie im Gegensatz zu mir nicht bei dem Wetter im Büro hocken muss. Naja, eine Stunde muss ich noch hier sitzen, dann verdufte ich auch.
Was ich gar nicht begreife: Vorhin habe ich gelesen, dass gestern wieder mal Passanten und Polizei zwei Kinder aus einem aus einem in der Hitze geparkten Auto holen mussten. Die Mutter war einkaufen. Ich meine, niemand bringt doch absichtlich seine Kinder ins Lebensgefahr, sondern das machen die Leute, weil sie es nicht besser wissen. Aber wie ist das möglich, so dumm kann man doch einfach nicht sein?!
Hamlet, musst Du mich jetzt wirklich bei dieser Affenhitze auch noch an den schrecklich heißen Sommer 2003 erinnern? Der ist mir immer noch in schlechter Erinnerung (viel zu lange und viel zu heiß). Ich hoffe, der Sommer 2015 wird nicht auch noch so lange dauern. Graus, ich glaube, ich wandere aus zu den Pinguinen.
Die Sturmwarnungen von Donnerstag haben sich bestätigt: "Es kommt was," warnt Friedrich Föst von MeteoGroup im Gespräch mit wetter.info mit Nachdruck. Am Samstagnachmittag zieht das schwere Sturmtief "Zeljko" mit bis zu 110 Kilometern pro Stunde quer über Deutschland. Besonders betroffen sind der Westen und der Norden Deutschlands, in der Nacht auf Sonntag dann auch der Osten.
Die genaue Zugbahn ist noch nicht sicher. Möglicherweise sind auch südlichere Landesteile wie der Norden Baden-Württembergs und Bayerns im Einzugsgebiet des Sturms. Was am Samstag passiert, sei eine "extreme Hausnummer", der Sturm habe "erhebliches Schadenspotential", warnt der Wetterexperte. "Es kann ganz schön zur Sache gehen."
Der Juli endet herbstlich. Der August bringt Hitze. Aus Südwesteuropa macht sich wohl erneut Sahara-Hitze auf den Weg zu uns. Und sie schafft es tatsächlich.
Jung: „In den ersten Augusttagen erwarten wir nach aktuellem Stand wieder Spitzenwerte um oder sogar knapp über 35 Grad im Schatten!“
Während der gesamten Pause bei der globalen Erwärmung herrschten La-Niña-Verhältnisse. Doch im vergangenen Frühjahr schlug die PDO um in Richtung eines El Niño, der sich bis Ende Juli drastisch verstärkte. Laut den Prognosen des US-Climate Prediction Center in Maryland könnte er bis ins Frühjahr 2016 hinein anhalten. In den betroffenen Meeresgebieten liegt die Temperatur dann um 1,5 Grad Celsius über dem Normalwert. Computermodelle lassen erkennen, dass es der stärkste El Niño seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1870 werden könnte. Damit überträfe er noch den bisherigen Rekordhalter von 1998.
Der Monster-El-Niño könnte der Erde einen neuen Wärmerekord bescheren – nachdem bereits 2014 das bislang wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn war. „Die PDO schlägt in eine Warmphase um, dabei dürfte die globale Erwärmung einen kräftigen Schub erhalten“, bekräftigt JPL-Forscherin Nieves. Tatsächlich mehren sich dafür die Anzeichen. So war nach Angaben der US-amerikanischen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA der Juni 2015 mit durchschnittlich 16,33 Grad der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 136 Jahren. Gleichzeitig wurde auch das erste Halbjahr 2015 so warm, dass es ebenfalls mit 14,35 Grad den Wärmerekord für diese Zeitspanne brach. Die globale Erwärmung setzt sich also fort. Offenbar wird die im Ozean gespeicherte Wärme nun zumindest teilweise wieder frei. Hält dieser Trend an, könnte die Erdtemperatur mit einem Schlag nach oben schnellen – mit möglicherweise katastrophalen Folgen für unseren Planeten.